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Rezensionen

Hier finden Sie alle Rezensionen zum Buch nach Erstellungsdatum sortiert.

4

Wo ist Syd abgeblieben und welche Geschichte steckt dahinter? Das fragen sich Tim und Susanne! Tim macht sich auf die Suche nach seiner Tochter und dringt immer tiefer in eine gefährliche Geschichte ein. Was hat es wirklich mit dem Verschwinden seiner Tochter zu tun? Auch Tim´s eigene Vergangenheit holt ihn ein!

Meine Meinung

Leider ist das drittte Buch von Barclay auch wieder nicht zu vergleichen mit "Ohne ein Wort"!

Wir haben es hier aber trotzdem mit einem lesenswerten Thriller zu tun, der spannungsgeladen ist und einige Wendungen zu bieten hat. Leider enden die Kapitel nicht immer wie sonst mit einem Knall, sodass man direkt gezwungen ist weiter zu lesen, aber Barclay schafft es eine Spannungskurve aufrecht zu erhalten.

Die Charaktere sind alle sehr gut, lebensnah und stark beschrieben, sodass ich mir als Leser, die Protagonisten gut einprägen kann. Auch schafft es Barclay durch seine gekonnten Beschreibungen ein komplett anderes Bild eines Charakters zu zeichnen, um den Leser im dunkeln tappen zu lassen. Wie gesagt, es gibt einige Wendungen, die man vorher nun wirklich nicht absehen konnte. Ein absoluter Pluspunkt.

Das Buch endet leider auch sehr plötzlich. Der Leser wird mit Fragen zurückgelassen, die man einfach beantwortet haben will.

Der Schreibstil von Barclay ist wie gewohnt flüssig und ohne viele SChnörkel. Schonungslos werden Tatsachen dargelegt. Er nimmt auch bei "Blutszenen" kein Blatt vor den Mund, jedch schmückt er auch das nicht zu sehr aus. Klare, deutliche Beschreibungen durch kurze und prägnante Worte reichen um das Kopfkino anspringen zu lassen.

Mein Fazit:

Ein lesenswertes Buch mit Spannung und Überraschung.

3

Die 17-jährige Sidney kommt abends nicht nach Hause. Ihr Vater mach sich auf die Suche nach Ihr. Dioch in dem Hotel, wo sie einen Aushilfsjob hatte, kennt man sie nicht.Tim vernachlässigt seinen Job als Autoverkäufer und fragt überall herum und scheucht damit Leute auf, die ihn plötzlich ins Visier nehmen. Aber was hat das nit seiner Tochter zu tun?
Die Geschichte ist phasenweise sehr langatmig geschrieben und läßt die Spannung vermissen. Auch das Ende ist ein bisschen konstruiert.

4

Einen Punkt Abzug muß ich leider geben, ich kenne schon die zwei anderen Bücher von Barcley und wurde nie enttäuscht. Aber diesmal waren die cirka ersten 100 Seiten eigentlich nichtssagend, da schleppte sich die Handlung so dahin, aber ab da ging es dann bergauf und ich wurde nicht enttäuscht, es war wieder ein sehr tolles Buch, voller Überraschungen und Effekten, man hat schon richtig mitgefiebert, was als nächstes noch passieren könnte. Obwohl ich manchmal fand, das es zu viele neue Wendungen gab, es war manchmal zuviel des Dramatischen, aber ein sehr schöner Thriller. Aber Angst scheint keiner in dem Buch zu haben, das kommt leider nicht so richtig rüber. Die Dialoge sind witzig geschrieben und die Personen sehr lebensnah.

Tim ist ein Autoverkäufer, es wird in der Ich-Form erzählt, wohnt mit seiner Tochter Syd zusammen. Eines Morgens gibt es einen kleinlichen Streit über eine Sonnenbrille, obwohl sie sich sonst gut verstehen, danach ist Syd verschwunden. Tim, seine Ex-Frau und deren Mann siuchen nach ihr. Da kommt schon das erste Komische, Syd hat erzählt, sie würde in einem Hotel jobben, aber als Tim dort nachfragt, will keiner sie je gesehen haben. Dann kommt es immer wieder zu solchen neuen Wendungen, wie z. Bsp. das haus der Ex-Fraiu wird beschattet, in Tim sein Haus wird eingebrochen, seine Freundin wird erschossen, er wird zusammengeschlagen, er muß in Notwehr menschen erschießen und Syds beste Freundin kommt öfters vorbei, wobei sich dann herausstellt, das es seine Tochter ist, da er früher Samenspender war. Bis sich alles in einem finalen Showdown auflöst.

4




Der alleinerziehende Vater Tim versteht sich zwar prima mit seiner 17-jährigen Tochter Sydney, trotzdem kommt es eines Morgens zum Streit über eine Sonnenbrille. Als Syd abends zur vereinbarten Zeit von ihrem Ferienjob in einem Motel noch nicht zurück ist, denkt sich Tim erst einmal nichts. Doch als Syd auch Stunden später noch nicht wieder aufgetaucht ist, meldet er dies der Polizei. Diese nimmt die Vermisstenmeldung allerdings nicht sehr ernst und Tim macht sich, zusammen mit seiner Exfrau und ihrem Freund, auf die Suche nach Sydney und stößt bald schon auf Merkwürdigkeiten.  Wieso kennt niemand in dem Motel seine Tochter, obwohl sie dort gejobbt hat und warum wird das Haus von Tims Exfrau überwacht? Dann erhält Tim einen entscheidenden Hinweis.

 

Linwood Barclay lässt seinen Protagonisten Tim seine Geschichte um das Verschwinden von Sydney aus seiner Perspektive erzählen. Anfangs beschreibt der Autor die verzweifelte Suche von Tim nach seiner Tochter, die ständigen Rückschläge, wenn sich eine vermeintlich heiße Spur mal wieder in Luft auflöst. Kleine Unstimmigkeiten und Geschehnisse, die eigentlich nicht unbedingt so ins Auge springen, sorgen dafür, dass sich eine unterschwellige Spannung aufbaut. So hat man schon bald das Gefühl, dass hinter Sydneys Verschwinden einfach mehr stecken muss. Somit ist der Thriller zwar nicht von Anfang an fesselnd, dennoch ist eine gewisse Spannung kontinuierlich vorhanden. Zur Mitte hin, nachdem man langsam eine Vorstellung über die Geschehnisse rund um Sydney erhält, entwickelt sich das Buch dann zu einem absolut spannenden Thriller, den man nicht mehr aus der Hand legen mag.

 

Seinen Protagonisten Tim beschreibt Linwood Barclay sehr realistisch und nachvollziehbar. Der sympathische Autoverkäufer Anfang Vierzig lässt absolut nichts unversucht, um seine Tochter wiederzufinden.  Hierbei ist er stellenweise sehr emotional, aufbrausend und in seinem Verhalten absolut irrational. Allerdings ist dies immer glaubhaft und nachvollziehbar dargestellt, da man ihm zu jeder Zeit seine Sorgen und Ängste um Sydney abnimmt. Die weiteren Charaktere sind ebenfalls detailreich beschrieben, teilweise vorhersehbar, andere dagegen überraschen einen im Lauf des Thrillers.

 

Alles in allem ein fesselnd geschriebener Thriller, mit einer spannend umgesetzten Story, die einige Überraschungen zu bieten hat.




5

Wieder mal ein Thriller von Linwood Barclay, bei dem das Lesen so richtig Spaß macht.

Syd ist die Tochter von Tim und Susanne. Tim und Susanne sind geschieden. In den Ferien lebt Syd bei ihrem Vater. Derzeit jobbt sie angeblich in einem Hotel. Eines abends kommt Syd nicht nach Hause. Auch über ihr Handy ist sie nicht erreichbar. Tim, der sich große Sorgen um sie macht, versucht sie zu finden. Doch vergeblich. In dem Hotel, in dem Syd angeblich jobbt, kennt sie niemand. Tim begibt sich auf die Suche nach Syd. Was er herausfindet und was ihm widerfährt, ist atemberaubend und nicht vorstellbar.  

Linwood Barclay hat es wieder mal geschafft, einen Thriller zu schreiben, der einfach unglaublich ist. Das Buch lässt sich wunderbar leicht lesen und die Spannung bleibt bis zum Schluss aufrecht erhalten, weil er den Leser ständig auf andere Fährten führt. Ein sehr zu empfehlendes Buch.

4







Tim Blake ist Autoverkäufer, geschieden und hat eine 17-jährige Tochter. Er liebt Sydney und genießt es, dass sie die Sommerferien bei ihm verbringt. Die Freude hält jedoch nicht lange: Syd verschwindet plötzlich spurlos. Alle Hebel werden in Bewegung gesetzt, aber sie ist einfach nicht zu finden. In dem Hotel, in dem sie nach eigener Aussage gejobbt hat, will sie niemand kennen. Tim begibt sich – unabhängig von den Ermittlungen der Polizei – selbst auf die Suche nach seiner geliebten Tochter und gerät zunehmend selbst in Gefahr. Alles wird immer verworrener, mysteriöser – und gefährlicher für alle Beteiligten.

 

Linwood Barclay beweist, dass es keinen spektakulären Mordfall am Anfang braucht, um einen spannenden Thriller zu schreiben. Von Beginn an hat mich das Buch gefesselt. Die Sorge um die verschwundene Tochter, die Angst, dass sie bereits tot sein könnte, während die Polizei noch fieberhaft nach ihr sucht, zerfrisst Eltern und Freunde. Diese Stimmung ging sofort auf mich über. Es war zeitweise fast schon beklemmend, das Geschehen zu verfolgen. Dazu trägt der Einsatz Tims als Ich-Erzähler entscheidend bei. In diesem Buch passt das wirklich unglaublich gut.

 

Sehr gut gefallen haben mir außerdem die „Verhör-Szenen“, in denen die Polizei Tim zum Geschehen befragt. Ich habe beim Lesen immer wieder gemerkt, wie die Wut in mir aufstieg, wenn ihm die Worte im Mund umgedreht wurden und er immer mehr in eine Ecke gedrängt wurde. Das hatte ich so noch nie und es hat mich wirklich beeindruckt. Ich habe es vor meinem geistigen Auge gesehen. So soll es sein!

 

Einziger kleiner Kritikpunkt für mich: Die Story ist sehr konstruiert. Es braucht einige Zufälle, um das enge Netz aus Zufällen zu stricken, die letztlich die Gesamthandlung bilden. Andererseits ist das auch der Grund dafür, dass das Buch so viel Spannung hat und diese vor allem bis zum Schluss aufrecht erhalten bleibt. Deshalb kann ich das eigentlich nur als kleinen Kritikpunkt einstufen.

 

„In Todesangst“ wird seinem Titel absolut gerecht. Ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt und sowohl Spannung als auch Handlung haben mich überzeugt. Linwood Barclay schafft es, Bilder entstehen zu lassen. Die unterschiedlichen Charaktere lassen die Handlung zu keinem Zeitpunkt langweilig werden und die Sorge um ein verschwundenes Kind kam bei mir stets sehr authentisch an. Insofern kann ich das Buch ruhigen Gewissens empfehlen.

 

5

Wie von Linwood Barclay nicht anders zu erwarten, haben wir auch hier wieder einen Pageturner allererster Güte.

Tim möchte den Sommer mit seiner 17jährigen Tochter verbringen, als die eines Abends nicht mehr heimkommt. Die Suche nach ihr verläuft im Sande, ihr Auto wird in einem Nachbarort gefunden und die Mitarbeiter des Hotels, in dem sie einen Ferienjob hatte, kennen das Mädchen nicht.

Die Polizei scheint den Fall als "Ausreißer" anzusehen, und so nimmt Tim die Suche selbst in die Hand. Dabei verstrickt er sich in immer merkwürdigere Umstände und gefährliche Situationen.

4

Da ich selbst zwei Töchter habe und es zur Grundangst eines jeden Elternteils gehört, dass das Kind verschwinden könnte, habe ich ernsthaft gezögert, das Buch überhaupt anzurühren. Die vielen positiven Leseeindrücke und Rezensionen haben mich dann aber doch neugierig gemacht.

Und ich bereue es nicht. Barclay nimmt einen mit auf die Suche ohne das man sich wehren kann. Und man kann nicht aufhören zu lesen. Das Buch ist unglaublich spannend und es auch nur für eine Stunde liegen zu lassen, fiel mir schwer (meine Familie hatte etwas darunter zu leiden).

Vier Sterne von mir. Den Fünften hat meine empörte Familie abgezogen. :)

5

zum Inhalt des Buches

Tim Blake ist geschieden und arbeitet als Autoverkäufer, er hat eine 17- jährige Tochter Sydney, die ihre Sommerferien in Milford verbringt.Syd hat auch einen Ferienjob und zwar in einem Hotel an der Rezeption.Eines morgens streiten die beiden sich, wegen einer Sonnenbrille, danach verlässt sie das Haus und kommt auch abends nicht mehr zurück.Er macht sich auf die Suche und stellt fest, das Syd gar nicht in dem Hotel arbeitet, wie sie ihm erzählt hat und dann fängt die Geschichte an spannend zu werden.

Ich war wieder einmal begeistert von Linwood Barclay, er schreibt so spannend, man kann seine Bücher nie weg legen, das ich unglaublich.Die Suche nach Syd war sehr spannend geschrieben und man hat die ganze Zeit mitgefiebert, das er sie endlich findet.Was während des lesens noch so alles raus kam, hätte ich niemals gedacht und das Ende war ja wieder anders als man dachte.

Von mir bekommt das Buch volle Punkte und Barclay gehört zu den besten Autoren, die ich kenne.Freue mich schon auf sein nächstes Buch.

5

Das Buch war einfach klasse. Nach einiger Zeit hatte ich nun die Gelegenheit gefunden endlich das Buch zu lesen und konnte nicht mehr aufhören damit!

Super spannend geschrieben und auf jeden Fall weiterzuempfehlen.

5







Das war der schwärzeste und schlimmste Tag in Tim Blakes Leben. Eigentlich wollte er mit seiner 17-jährigen Tochter Sydney die Sommerferien verbringen. Syd lebt eigentlich bei seiner geschiedenen Frau Susanne und deren neuen Freund Bob, einem Autohausbesitzer mit mehreren Filialen. Auch Bobs Sohn Evan lebt im selben Haus. Sydney hat einen Ferienjob in einem Hotel als Rezeptionistin angenommen und fährt jeden Tag mit ihrem Honda zur Arbeit. Eines Abends kommt Syd jedoch nicht nach Hause, auch die Tage darauf gibt es kein Lebenszeichen von dem Mädchen. Tim gibt sich die Schuld am Verschwinden seiner Tochter, da sie sich an jenem Morgen gestritten haben. Susanne und Tim suchen verzweifelt nach Sydney. Tim fährt zuerst zum Hotel, in dem seine Tochter behauptet hatte, einen Job zu haben. Doch hier scheint niemand Sydney zu kennen, auch in den Läden auf der anderen Straßenseite hat niemand das hübsche Mädchen gesehen. Die Polizei tappt ebenfalls im Dunkeln.  Als Sydneys Honda auf einem unweit gelegenen Supermarktparkplatz gefunden wird und Blutspuren daran entdeckt werden keimt in Tim der Verdacht auf, dass Sydney in dunkle Machenschaften hineingeschlittert sein könnte. Eventuell ist sie auch noch schwanger! In was wurde Sydney wohl verwickelt, wer steckt hinter ihrem Verschwinden, oder ist sie einfach nur weggelaufen weil sie schwanger ist?

Fragen über Fragen schwirren einem beim Lesen dieses wieder einmal grandiosen Thrillers von Linwood Barclay im Kopf herum. Man will unbedingt aufklären, was es mit dem Verschwinden der hübschen Sydney Blake auf sich hat und kann das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen. Der Autor hat mit seiner spannenden und flüssigen Sprache und unvorhersehbaren Wendungen wieder einen Pageturner geschaffen, der zu fesseln weiß!

 

4

Tim und Susanne Blake leben getrennt. Die gemeinsame 17jährige Tochter Syd verbringt ihre Ferien bei ihrem Vater und jobbt in einem Hotel an der Rezeption. Dann geschieht das Unerklärbare, Syd verschwindet von einem Tag auf den anderen. Die Eltern sind krank vor Sorge. Tim pfeift auf seinen Job und begibt sich auf die Suche nach seiner Tochter. Er erkundigt sich bei ihrer Arbeitsstelle, doch im Hotel kennt sie keiner. Ihren Freunden hat sie nichts erzählt. Er richtet eine Website ein, verteilt Zettel mit ihrem Foto und befragt Ladeninhaber, die in der Nähe des Hotels ihr Geschäft haben. Keiner hat Syd gesehen. Doch dann kommt Tim selbst in Bedrängnis. Seine Wohnung wird verwüstet, jemand versteckt Drogen in seinem Haus, er stolpert über eine Leiche und entgeht knapp einem Anschlag auf sein Leben.

Der Thriller ist mitreißend und spannend geschrieben. Die Gedanken und die Verzweiflung des Vaters kann man gut nach vollziehen, da der Autor die „Ich-Perspektive“ angewandt hat. Handelt es sich hier um eine Krise in der Vater-Tochter-Beziehung oder gibt es andere Gründe, die zu dem Verschwinden von Sydney geführt haben?

Obwohl zwischendurch die Spannung etwas abflacht, da einige Passagen etwas sehr langatmig geschrieben sind, kommen immer wieder neue Wendungen, mit denen man nicht gerechnet hat, teilweise hatte ich Schwierigkeiten das Buch zur Seite zu legen. Bis zum Schluss stellt sich die Frage, findet Tim seine Tochter oder nicht.

Linwood Barclay hat einen angenehmen Schreibstil, der sich sehr flüssig lesen lässt. Der Autor ist für mich ein Garant für spannende Thriller.
 

3

zum Inhalt:

Die 17-jährige Sydney verbringt die Ferien bei ihrem Vater, einem Autoverkäufer. Als sie eines Tages spurlos verschwindet, macht sich ihr Vater Tim auf die Suche nach ihr. Je länger sie verschwunden bleibt und je mehr Details er herausfindet, je mehr Lügen er entdeckt, desto mehr Angst hat er... er ist In Todesangst um seine Tochter. Er steigert sich immer mehr in die Suche hinein, vernachlässigt seinen Job und seine Freundin.

Das Ende des Buches ist ein wahrer Show-Down und natürlich werden auch alle Rätsel gelöst.

Zum Stil:

Linwood Barcley schreibt sehr gut, seine Thriller sind leicht zu lesen und kurzweilig, so auch In Todesangst. Die Sätze sind kurz, die Kapitel auch und mit Cliffhangern ausgestattet.

Gesamteindruck:
Ein durchaus spannendes Buch, teilweise jedoch sehr vorhersehbar. Das Ende wirkt ein wenig konstruiert, tröstet aber über den teilweise doch etwas langatmigen Mittelteil hinweg. Das Buch hat mich nicht wirklich überzeugt, es ist nicht Barcleys bestes Werk. Aber dennoch: lesenswert.

 

 

4
Inhalt:
Am
morgen als Sydney verschwand, hatte sich Tim Blake noch mit ihr gestritten. Er
hat ein schlechtes Gewissen deswegen, da er sie beschuldigt hatte, eine
Sonnenbrille gestohlen zu haben und nun ist sie schon seit mehreren Tagen
verschwunden. Auch bei seiner Ex-Frau meldet sie sich nicht, doch so findet Tim
immer mehr Zusammenhänge zwischen seiner Tochter und Evan, dem Sohn des neuen
Freundes von seiner Ex-Frau. Doch dann wird Sydneys Auto gefunden, dass
blutverschmiert ist. Kurze Zeit später wird Tims Wohnung demoliert und komplett
auf dem Kopf gestellt. Spätestens da merkt Tim, dass es nicht nur um Sydney
geht…
 
Meinung:
Der
Beginn des Buches war richtig gut, doch dann flaute es sehr schnell wieder ab.
Danach geht es so auf und ab und es werden kaum Beweise oder Hinweise gefunden.
Somit hätte man 200 Seiten kürzen können und es wäre ein richtig guter Roman
geworden. Zum Schluss werden noch Details aufgedeckt, mit denen man nicht
gerechnet hätte. Es wird auf den letzten Seiten noch spannend, aber das wertet
den kompletten Roman nicht mehr auf. Schade, hätte besser werden können…

 

4

 Eben noch ist Tim glücklich darüber, dass seine 17-jährige Tochter den Sommer bei ihm verbringt, und im nächsten Augenblick ist sie verschwunden. Sie kommt eines Abends nicht von ihrem Ferienjob in einem Hotel nach Hause, in einem Hotel, wo niemand sie gekannt hat, wie Tim schnell herausfindet. Wochenlang keine Spur von ihr. Tim hat nur noch ein Ziel, Syd zu finden, jedem Hinweis (von denen es nicht viele gibt) geht er nach. Tim selbst gerät in den Fokus der Polizei als in seinem verwüsteten Haus Kokain gefunden wird und kurz drauf seine Ex-Freundin tot vor seinem Haus gefunden wird.

Das Schema, nach dem dieser Thriller geschrieben ist, ist schon aus den Vorgängerbüchern bekannt. Man nehme eine Durchschnittsfamilie mit Kind. Dieses Kind gerät in Schwierigkeiten und der Vater beginnt zu ‚ermitteln’ bzw. hier seine Tochter zu suchen und gerät immer mehr ins Geschehen, das nicht nur mit seiner Tochter, sondern auch mit seiner Vergangenheit zusammenhängt.

Das Buch ist flüssig geschrieben, die Spannung baut sich mit jedem Kapitel auf und wird auch gehalten. Die Figur des Vaters, Tim Blake, ist sympathisch gezeichnet, was es mir auch leicht gemacht hat, weiterzulesen. Zum Ende hin wird es etwas unrealistisch, aber es ist halt es amerikanischer Thriller. Das Ende kam auch etwas abrupt. Nichts desto trotz ein spannendes Buch, das ich weiterempfehlen werde.

5

 Ein Buch wie eine Achterbahn, nur dass es ständig rauf geht und die Spannung steigt.

Man mag das Buch nicht mehr weg legen, weil immer wieder was Neues passiert, und weil man natürlich endlich wissen will, was aus der Tochter geworden ist. Lebt sie noch? Und wenn ja, wo? Und warum, zum Kuckuck, ist sie weg gelaufen? Was kann so Schlimmes passiert sein?

Mir wurde das Buch in keiner Zeile langweilig, der Autor versteht sein Geschäft und trifft genau meinen Lesegeschmack. Ohne allzu blutig oder eklig zu werden gelingt es ihm, den Leser an die Handlung zu fesseln und neugierig zu machen.

1

Nachdem ich von "Ohne ein Wort" dermaßen begeistert war, war ich richtig gespannt auf das 3. Buch von Linwood Barclay. Vielleicht waren meine Erwartungen deshalb zu hoch, weil anders kann ich mir nicht erklären, dass ich es nun doch abgebrochen habe.

Schon die ersten paar Seiten konnten mich nicht wirklich überzeugen. Ich weiß nicht, ob es am Stil lag, aber das war alles so öde und zog sich wie Kaugummi. Auch das 1. Kapitel, Tim und die beiden nervigen Autokunden, sorry, aber das war echt zu viel. Das war nicht lustig oder sonst was, sondern nur albern und überflüssig.

Ich dachte, überschlägst du ein paar Seiten, mal gucken. Aber es wurde und wurde nicht besser. Dann kurz am Ende reingelesen und nur mit Mühe ein Gähnen unterdrückt. Nee, überhaupt nicht mein Fall. Und irgendwie traue ich mich nun gar nicht mehr, "Dem Tode nah" noch zu lesen. Zumindest nicht in nächster Zeit. Schade, schade, schade.

4

Am Anfang zieht sich das Buch wie Kaugummi. In der Mitte passiert dann ständig etwas und das Ende ist unerwartet. Aber einmal Barclay immer Barclay trifft die Sache ziemlich gut. Mich erinnert das Buch doch sehr an "Ohne ein Wort".
Ich habe es gerne gelesen, aber wenn Linwood Barclay noch mal so ein Buch rausbringt, streich ich ihn von meiner "Musslesenliste" wegen ständiger Widerholung.

5

In Todesangst

Der Autor:  Linwood Barclay stammt aus den USA lebt aber seid seiner Kindheit in Kanada und
Arbeitete lange als Jornalist. Seit seinem Buch “ Ohne ein Wort” gilt er als internationaler Bestseller Autor. Er hat 2 erwachsene Söhne und lebt mit seiner Frau in der nähe von Toronto.

Das Cover:  …sticht einem auf jeden Fall sofort ins Auge! Die Signalfarbe rot und die schemenhafte Hand auf verschwommenem Hintergrund lässt schon ahnen, das die Handlung nicht so einfach und vorhersehbar ist. Ich finde das Cover sehr gelungen und passend zum Buch!

Beschreibung:  Nach einem unsinnigen streit verschwindet Tim´s minderjährige Tochter Syndey. Als er auf ihrer Arbeitsstelle nachfragt , muß er erfahren , das Syd ihn scheinbar belogen hat , denn niemand scheint sie hier zu kennen… Von da an tut Tim alles um Syd wieder zu finden. Mit Hilfe eines Freundes von Syd erstellt er eine Homepage, er kooperiert mit der Polizei und er sucht jeden Tag , neben der arbeit nach seiner Tochter. Doch nach einer mysteriösen “Probefahrt” ahnt er schon , das Syd  in größeren Schwierigkeiten steckt , als zunächst angenommen. Als er dann nach Seattle gelockt wird und  er nach seiner Rückkehr feststellen muß , das bei ihm eingebrochen wurde , kündigt er um sich ganz der suche nach Syd zu widmen . Denn er weiß nun , das sie in großer Gefahr ist. Als dann noch die Leiche einer Bekannten in seinem Haus gefunden wird , beginnt ein Wettrennen gegen die Zeit und gegen die Polizei. Tim macht sich auf dem Weg ins ungewisse und muß feststellen , das er viele Menschen aus seinem Umfeld völlig falsch eingeschätzt hat…

Meine Meinung:  Dieser Thriller ist von Anfang bis Ende wahnsinnig spannend geschrieben! Kaum glaubt man, zu ahnen wie es weitergeht , wendet sich schon wieder das Blatt! Vielen kommt völlig überraschend , wie z. B. die unerwartete Vaterschaft , oder der Freund, welcher  Kreditkarten Betrug begeht… Es fiel mir schwer , das Buch aus den Händen zu legen und hatte es nach zwei Abenden förmlich verschlungen! Es ist schon ein kleines Kunststück so viele verschiedene Fäden zu spinnen , und diese dann auch noch sinnvoll wieder zusammenzuführen.
Linwood Barclay ist mit diesem Buch wieder ein Thriller der ganz besonderen Art gelungen!

 

5

Mit seinem neuen Thriller "In Todesangst" hat Linwood Barclay mal wieder bewiesen, wie spannend Thriller sein können. Wie seine beiden vorhergehenden Bücher überzeugt Barclay auch dieses mal wieder mit atemloser Spannung.

Bereits von der ersten Seite an ist man von der Handlung gefesselt. Diese Spannung baut sich im Laufe des Romans immer weiter auf und flacht niemals ab! Dieses Buch ist wirklich SPITZE! Der Schreibstil ist schön eingängig und durch die Sprache in der Ich-Form aus Sicht des Protagonisten Tim Blake, dem Vater der verschwundenen Sydney, ist der Leser sogleich von der Dramatik und den Gefühlen mit betroffen. Man fiebert richtig mit Tim mit!

Tims Tochter, Sydney, genannt Syd ist spurlos verschwunden. Und dabei wollte der geschiedene Autoverkäufer eigentlich nur einen schönen Sommer mit seiner Tochter verbringen. Statt dessen sucht er nun fieberhaft nach seiner Tochter, die eines Abends von ihrem Ferienjob als Rezeptionistin eines Hotels nicht mehr nach Hause kommt. Die Suche gestaltet sich auch sehr schwierig, denn Syd kennt man in besagtem Hotel nicht und auch sonst kennt keiner die 17-Jährige.

Auf seiner Suche durchlebt Tim so manches Abenteuer. Syds Auto wird mit Blutspuren gefunden. Außerdem wird ein Verbrecher tot in einem Müllcontainer entdeckt. Und es gibt endlich eine Spur von Syd, die ihn nach Seattle führt. In diesem Moment ist Tim wieder guter Dinge. Doch die Reise nach Seattle hilft ihm nicht weiter, war dies doch eine absichtlich falsch gelegte Fährte. Statt dessen ist Tims Haus nach seiner Rückkehr verwüstet und die Polizei ist ihm auch nicht mehr die große Hilfe anfangs, bei der Suche nach seiner Tochter. Denn durch einige Zwischenfälle gerät Tim selbst in Verdacht, in diesem undurchsichtigen Spiel mitzumischen. Noch weiß Tim und der Leser noch nicht, was eigentlich wirklich gespielt wird. Im Laufe der Geschichte merkt man allerdings, dass noch mehr Menschen, Verbrecher, auf der Suche nach Sydney sind. Tim verliert seinen Job und meistert alle Abenteuer, in die er hineingerät. Bis zum Schluss besteht Tim ein Abenteuer nach dem anderen und gerät von einer brenzligen Situation in die andere. Der Spannung dieses Thrillers tut dies gut. Es kommt keine Sekunde lang Langeweile auf. Nach einem Showdown zum Ende des Buches erhält Tim die erste heiße Spur und verfolgt diese. Und nach einer blutigen Situation klärt sich die ganze Geschichte auf.

Interessant an diesem Buch ist nicht nur die aufregende Handlung mit den vielen Wendungen, sondern auch die handelnden Personen. Denn auch Randfiguren bekommen plötzlich eine große Rolle zugeteilt.

Fazit: Dieses Buch ist wie eine rasante Achterbahnfahrt. In einem unheimlichen Tempo beschreibt Barclay das Geschehen, und immer wenn man meint, die Geschichte entwickelt sich nun in eine bestimmte Richtung biegt Barclay wieder ab und die Geschichte bekommt eine Wendung. Unbedingt lesen!! Schlaflose Nächte sind garantiert!!

4

Ich habe Linwood Barclays In Todesangst im Original gelesen: Fear the Worst.

Tim Blake und seine Frau haben sich getrennt. Tim sieht seine 17jährige Tochter Sydney nur in den Sommerferien.

Wie im Jahr zuvor hat Sydney einen Ferienjob, dieses Mal allerdings nicht in der Firma, in der Tim arbeitet. Eines

Tages kommt Sydney nicht von der Arbeit nach Hause und bleibt auch in der Folgezeit spurlos verscwhunden. An ihrem

Arbeitsplatz, dem Just Inn Time, ist Sydney unbekannt. Tim setzt alle Hebel in Bewegung, um seine Tochter wieder-

zufinden und verliert dabei fast seinen Job. Auch seine Ex-Frau und ihr neuer Partner beteiligen sich an der Suche.

Schon bald ist klar, dass Sydney nicht einfach aus einer Laune heraus wegelaufen ist. Tim begreift, dass er erst einmal

erfahren muss, wer seine Tochter wirklich ist, welchen Umgang sie hatte, bevor er eine Chance hat, sie zu finden. Das

Leben aller Beteiligten wird einer enormen Belastungsprobe unterzogen. Ihre Beziehungen werden von Grund auf in

Frage gestellt und verändern sich. Es wird deutlich, dass sie alle in Gefahr sind, denn in Tims Haus wird eingebrochen.

Je intensiver er nachforscht, desto mehr fühlt er sich beobachtet und verfolgt.

Wie das Ganze ausgeht, sei hier nicht verraten. Linwood Barclay hatte schon mit den beiden vorhergehenden

Thrillern großen Erfolg, vor allem bei den deutschen Lesern. Auch dieser Roman ist raffiniert konstruiert und ziemlich

spannend, allerdings nicht so überragend, wie sein erster Thriller Ohne ein Wort (No Time For Goodbye). Die Wenigsten

wissen übrigens, dass Barclay vor diesen drei Thrillern schon vier Krimis veröffentlich hat, die wohl noch nicht in

deutscher Übersetzung vorliegen. Diese frühen Romane sind auch gut, aber anders, nicht ganz so aufregend, dafür

humorvoll mit teilweise sehr witzigen Dialogen und ausgefallenen Charakteren, z.B. in Lone Wolf und Stone Rain.

Barclay ist also ein Autor mit einiger schriftstellerischer Erfahrung, der seine Leser hervorragend unterhät.

4

 

Tim Banks, Autoverkäufer schildert das Verschwinden seiner Tochter Syndey, genannt Syd.Die siebzehnjährige kommt nach einem Ferienjob abends nicht nach Hause.Wie viele Eltern blickt er auf alterstypische Auseinandersetzungen und Konflikte zurück, die (fast) allen bekannt sind.

Aus überzeugender Ich-Perspektive erleben wir Tim in engagierter, teilweise hilflos wirkender Suche.Oftmals gerät er an den Rand seiner Belastbarkeit, dem Nervenzusammenbruch und Hallunzinationen nahe.

Die Suche, bei der die Spannung stetig zunimmt und neue Akteure eingebunden sind, wird brutaler, endet zum Teil tödlich.Der Autor zieht alle Register, um den Leser in den Bann der Todesangst zu ziehen, was ihm auch sehr gut gelingt.Es ist kaum möglich, sich dieser Thematik zu entziehen und das Buch ist, nicht zuletzt durch den flüssigen Stil leider viel zu schnell gelesen.

Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen, da Barclay sich wieder mit dem “Eltern-Kind-Konflikt” intensiv auseinandersetzt und bei den Lesern Fragen aufwirft, wie viel man von seinen Mitmenschen, insbesonderen den Kindern weiss.Wo sind die Grenzen des Loslassens?
 

Gestört haben mich die detaillierten Schlägereien und die Autohausszene, was eher zu einem Actionfilm als in den Psychothriller passt.Ebenso fand ich den Umgang mit den Akten des Samenspenders unglaubwürdig, was auch den Ausgang insgesamt eher negativ ausfallen lässt.

5

Auch dieses Buch habe ich leider nicht gewonnen. Es mir aber schenken lassen. Ich bin echt davon begeistert. Ich habe zuvor noch nichts von dem Autor gelesen, also war ich umso mehr gespannt draf. Die Leseprobe fand ich serh spannend.. und ich wurde auch nicht enttäuscht. Der Schreibstil des Autors ist toll. Man kommt von Anfang an gut rein in das Buch und hat keine Schwierigkeiten Personen zu vertauschen.. oder durcheinander zu kommen. Man fiebert mit Tim mit... und überlegt selbst, wie alles zusammenhängen kann.... Die Ganze Welt scheint sich gegen Ihn verschworen zu haben... Selbst die Polizei ist irgendwann gegen Ihn...

Dieses Buch bringt auch Überraschungen zutage... so hat Tim ohne es zu wissen, eine zweite Tochter.... der mit dem Verschwinden seiner Tochter zutun hat.    Es kommt ein Faustschlag nach dem andern.... und er gerät nicht nur einmal in Lebensgefahr. Ich habe beim lesen so oft gedacht (vor allem gegen Ende ) .... "Man da kommt der nie leben draus!"

Aber ich habe mich geirrt.Und das Ende ist mehr oder weniger Offen....  was wurde aus Patty? Das ist die Große Frage, die sich mir nach lesen des Buches  gestellt hat.  Hat Sie nun überlebt oder nicht? Was ist mit Tims Exfrau?  Ist sie nun bei  Irem Ex geblieben? oder doch zu Tim zurückgekehrt? Ich denke das ich mir von  diesem Autor noch mehr Bücher kaufen werde... Echt toll!

Fazit: Super Buch, welches jedoch auch neue Fragen am Ende aufwirft! Lesenswert!

4

„Ohne ein Wort“ und „Dem Tode nah“ verschwindet Sydney „In Todesangst“. Kann Linwood Barclay wohl an seine vorherigen Erfolge anknüpfen? Er kann, und schon nach den ersten Seiten ist man wieder völlig gefesselt.

Wissen Sie, wo ihre Kinder jetzt in diesem Moment sind? Wann haben Sie das letzte Mal ihre Frau / Freundin / Freund oder Mann gesehen? Wie gut meinen Sie, ihre Freunde zu kennen? Wo und wann würden Sie anfangen zu suchen, wenn ein geliebter Mensch einfach nicht mehr nach Hause kommt? Erschreckend, wie schnell und wie gründlich doch ein Mensch verschwinden kann, ohne eine Spur zu hinterlassen, obwohl er intensiv gesucht wird.

Tims Tochter Sydney kommt eines Abends von ihrem Ferienjob in einem nahen Hotel nicht nach Hause. Als Tim sie in dem Hotel sucht, ist sie dort völlig unbekannt und verzweifelt fragt er sich, ob er seine Tochter überhaupt richtig kennt. Da Sydney schon 17 Jahre alt ist, wird sie von der Polizei als Ausreißerin behandelt und erst, als ihr Auto mit Spuren gefunden wird, intensiv gesucht. Doch bis dahin sind ihre Eltern bereits durch die Hölle gegangen, verzweifelt schöpfen sie jede Möglichkeit aus, Sydney zu finden. Natürlich ist Tim dadurch in seiner Arbeit abgelenkt und nach den ersten Tagen der Ungewissheit stößt er nur noch auf Unverständnis bei seiner Chefin. Tim geht jederzeit jedem noch so kleinen Hinweis nach, allerdings stößt er durch sein penetrantes Nachfragen bald in ein Wespennest und er muß erkennen, dass er ins Visier von skrupellosen Verbrechern geraten ist. Ob es dieselben sind, die auch der Grund für Sydneys Verschwinden sind?

Filmreif rast man geradezu durch diesen Thriller, anfangs gibt es überhaupt keine Hinweise, wieso und wohin Sydney verschwunden ist. Eindringlich und berührend beschreibt Barclay Tims Hilflosigkeit, seine verzweifelte Suche und sein ständiges Scheitern an der Bürokratie, an seinem Job und an dem Unverständnis seiner Mitmenschen. Actionreich ist der zweite Teil, als sich ein Geheimnis nach dem anderen löst, die Hinweise sich verdichten und das Puzzle sich zu einem Ganzen zusammenfügt. Besonders zum Schluß hin hat man den Eindruck, dass Barclay schon mal grob ein Drehbuch für die Verfilmung geschrieben hat, manches wirkt dann doch arg übertrieben und an den Haaren herbeigezogen.

Es gibt aber auch leise und feinfühlige Töne in dem Buch. Tim ist zwar ein guter Autoverkäufer, aber als er auf Drängen seiner Frau ein Autohaus aufmacht, scheitert er an der Verwaltung. Daran scheitert auch seine Ehe, aber im Stillen liebt er seine Frau immer noch. Deshalb ignoriert und demütigt er ständig ihren neuen Freund, und es ist ihm mehr als nur unangenehm, als er seine Hilfe bei der Suche annehmen muss. Im Laufe der Geschichte wandeln sich seine Gefühle, er lernt sowohl seine Exfrau als auch deren Freund von einer ganz neuen Seite kennen. In den Zeiten der Not halten sie zusammen und unterstützen sich alle gegenseitig.

Das Perfide an dem Buch sind die ständigen Fragen nach dem Warum. Ist Sydney absichtlich verschwunden oder wurde sie entführt? Oder sogar umgebracht? Wie hat sie es geschafft, so spurlos zu verschwinden? Irgendjemand muss doch etwas wissen! Aber bis dahin ist es ein weiter, steiniger Weg, auf dem viele Mitmenschen nicht das sind, was sie zu sein scheinen. Es dauert lange, bis das erste Licht am Ende des Tunnels erscheint, aber dann geht es in einer rasanten Achterbahnfahrt auf und ab, höchstgefährliche und tödliche Situationen inklusive.

Der Titel ist absolut treffend, denn nicht nur Tim hat Todesangst. Viele Themen werden angesprochen, neben dem absoluten Verschwinden geht es auch um einen Stalker und was eine Samenspende so alles auslösen kann. Überraschend das Ende, die Auflösung ist gelungen. Man mag zwar einiges vorher ahnen, aber die Gewissheit kommt erst ganz zum Schluß.

 


Fazit

Linwood Barclay hat wieder einmal bewiesen, dass er es kann und zu Recht zu den Bestsellerautoren gehört. Spannend, actionreich und geheimnisvoll, aber auch feinfühlig und nachdenklich kommt „In Todesangst“ daher. Wer glaubt, seine Mitmenschen zu kennen, wird nach dieser Lektüre von vielen erst einmal das Schlimmste annehmen, denn kaum einer entpuppt sich als das, was er vorgibt zu sein.

 

www.literatopia.de - hier rezensiere ich *g*

Linwood Barclay versteht es den Leser in seine verzweifelte Suche nach der verlorenen Tochter routiniert einzubinden. Man findet sich gut in die Geschichte ein und ertappt sich immer wieder dabei zu rätseln, wo Sydney nun ist. Die Spannung wächst mit jedem Kapitel, wobei Barclay es beherrscht, den Leser an sein Buch zu fesseln. So endet fast jedes Kapitel mit einer Neuigkeit, Ungereimtheit oder einem unerwarteten Geschehen ... so dass man einfach weiterlesen muss. Allerdings passieren im Verlauf des Romans auch Dinge, die in meinen Augen am Rande der Glaubwürdigkeit anzusiedeln sind. Der Roman liest sich zügig bis zur Auflösung, ohne Längen zu haben- jedoch handelt es sich nicht um einen Spitzenthriller oder eine realitätsnahe Story. Insgesamt ein lesenswertes Buch für diejenigen, welche Thriller nicht zu sehr hinterfragen. 

5

Ich habe mir das Buch für den Urlaub aufbewart damit ich viel Zeit habe und nicht gestört werde  und das war genau richtig.Ich fand das Buch IN TODESANGST sehr spanned.

Tims Tochter Sydney mit der er es nicht ganz leicht hat verschwindet eines Tages.Erst dachte ich was für eine Zicke aber da stellte sich raus das Sie untertauchen mußte. Bis Tim Sie wieder finde setzt er öfter seineigens Leben aufs Spiel.Richtige Hilfe bekommt er von seiner geschieden Frau und Ihrem Freund wobei die Männer sich nicht besonders mögen.

Die Polizei hellt Tim für einen Verbrecher da er bei seiner Suche ganz bestimmten Leuten auf die Spur kommt und die versuchen Ihn zu stopen Beziehungsweise auch Syd suchen und Tim zu vor kommen wollen.

Syd war einfach zur falschen Zeit am falschen Ort und hat etwas gesehen was Sie nicht sehen sollte.

Linwood Barclay ist ein richtig guter Schriftsteller und ich hoffe er schreibt noch mehr.

 

 

Erstmal ein dickes WOW 

In dem Buch ging es um ein Elternpaar, das getrennt und mit neuen Partnern lebt..Eine gemeinsamen Tochter Sydney ist in den Ferien bei ihrem Vater und jobbt in einem Hotel..
Doch als Syd eines tages einfach verschwindet weiß plötzlich niemand etwas über das Mädchen..
Seltsam..Was geht da vor?
Ihr Vater Tim macht sich auf die Suche und sieht immer mehr Verzwickungen..

Das ist mal eine ganz kurze Zusammenfassung..
Ich habe auch die beiden anderen Thriller gelesen und fand die schon schön..
Aber nach "In Todesangst" muss ich sagen..Das ist die Wucht..Das Buch ist richtig gut geschrieben und man möchte es gar nicht aus der Hand legen..
Tim sucht nach seiner Tochter und in dieser Zeit, kommen immmer mehr Fragen auf..Für uns Leser einfach sehr spannend..Die Spannung nimmt gar kein Ende..
Selbst der Schluss ist noch mal richtig gut durch dacht und toll geschrieben..Ich fand, das der Schluss im Gegensatz zum Rest vom Buch doch recht schnell abgehandelt wurde..Ein bisschen schade, aber es hat dem Buch keinen schlechten Beigeschmack beschert..

Ein toller Autor und ich warte auf den nächsten Thriller

5

 Für Tim beginnt sein größter Albtraum an einem ganz normalen Tag. Seine siebzehnjährige Tochter Syd wohnt im den Sommer über bei ihm, während sie in einem Hotel an der Rezeption arbeitet. Wie gesagt, es ist ein ganz normaler Tag, Tim macht für Syd Frühstück und sie unterhalten sich beim Essen, na ja sie versuchen es zumindest. Schließlich fahren beide zu ihrer jeweiligen Arbeit, Tim arbeitet als Autoverkäufer. Doch als er abends nach Hause zurück kommt fehlt von Syd jede Spur. Keine Nachricht, niemand weiß wo sie steckt, in dem Hotel sagt man Tim, sie arbeite gar nicht hier und man hätte Syd noch nie dort gesehen. Nicht einmal ihre besten Freunde wissen wo sie steckt und was los ist. Der Albtraum beginnt. Tim ist verzweifelt, aber er gibt nicht auf, er will Syd auf jeden Fall finden. Er ruft eine Webseite ins Leben, klappert alle Läden in der Gegend ab und befragt immer wieder Leute auf der Straße, doch keine Spur. Das ganze wird mysteriös, als seine Ex-Frau Susanne erwähnt, dass sie das Gefühl hat beobachtet zu werden. Auch bei Tim passieren viele merkwürdige Dinge, er erhält zum Beispiel einen merkwürdigen Anruf kurz nachdem Syds Auto, inklusive Blutspuren gefunden wurde, eine Frau behauptet Syd gesehen zu haben, also fährt Tim nach Seattle, doch das alles stellt sich als grausamer Scherz heraus. Oder etwa doch nicht? Als er nämlich wieder zu Hause ankommt ist alles verwüstet und gründlich durchsucht worden, doch warum? Die Handlung verdichtet sich und Gipfelt schließlich darin, dass jemand versucht Tim umzubringen. Was also ist passiert? Lebt Sydney noch? Warum verschwindet auch ihre beste Freundin Patty? Wer ist der geheimnisvolle Mann der Tim bedroht? Mehr verrate ich nicht, nur so viel, dass alles am Ende einen logischen Kreislauf bildet, auf den man am Anfang niemals gekommen wäre.

Das Buch gefällt mir ausnehmend gut! Ich finde es genial, dass immer mehr Einzelheiten über Gegenwart und Vergangenheit der Personen bekannt werden, und alles zusammen hängt. In jedem Kapitel bekommt man drei, vier Hinweise und 20 neue Fragen, die Stück für Stück beantwortet werden bis nur noch eine Hand voll Fragen übrig bleibt, die einen aber immer mehr beschäftigen. Alle Personen Handeln so menschlich, man kann sich sehr gut in sie hineinversetzen und lernt sie richtig lieben. Man sorgt sich um sie, und ist erschüttert über die Wahrheiten, die ans Tageslicht kommen. Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen und habe es an nur einem Tag gelesen, weil ich so aufgeregt war, wie es ausgeht. Ich kann dieses Buch mehr als nur empfehlen, es ist einfach genial! 

4

Das Buch hat mich von der ersten Seite an gefesselt. Konnte mich absolut nicht loseisen und hab es in einem Schwung durchgelesen.

 

Tom widerfährt der Alptraum jeder Eltern. Syd verbringt die Ferien bei Ihrem Vater und jobbt in einem Hotel. Als Sie nicht nach Hause kommt und Tom bei ihrem Arbeitgeber nachfragt, erfährt er, dass Sie dort nie gewesen ist.

 

Tom ist wie vor den Kopf gestoßen, lässt eine Website einrichten, klappert alle Freunde ab. Doch auf einmal ist er selbst in Gefahr. Seine Wohnung wird verwüstet, sein Leben bedroht, ihm wird Koks und eine Leiche untergejubelt.

 

Was um alles in der Welt hat seine Tochter getan? Warum wird Sie von zwielichten Personen gesucht und weshalb ist sein Leben nun auch in Gefahr?

 

Das Buch liest sich leicht und spannend. Konnte mich sehr gut in Tom reinversetzen, der Leser ist bei der Suche hautnah dabei. Hofft, leidet und zittert mit.

 

Bin total begeistert und werde sicherlich noch weitere Werke von Linwood Barclay lesen.

4

Nach einem Streit mit ihrem Vater verschwindet Syd und kehrt abends nicht mehr nach Hause zurück. Tim Blake macht sich auf die Suche nach seiner Tochter und muss plötzlich feststellen, dass er sie kaum zu kennen scheint. Sie verbringt den Sommer bei ihm, wohnt sonst aber bei seiner geschiedenen Frau, ihrem Freund und dessen Sohn. Syd hat einen Ferienjob in einem Hotel angenommen, doch auf seiner Suche nach ihr behaupten die Angestellten, Syd nicht zu kennen und dass sie nie dort gearbeitet habe. Warum hat Syd ihren Vater belogen, woher hatte sie das viele Geld um sich eine Designer-Sonnenbrille zu kaufen und wo ist sie nun? Ist sie wirklich bloß fortgelaufen, wie die Polizei anzunehmen scheint oder ist ihr Schlimmeres passiert? Tim gibt die Suche nicht auf und bemerkt, dass seltsame und verdächtige Dinge geschehen.

Mit "In Todesangst" legt Barclay seinen inzwischen dritten Thriller vor. In gewohnter Manier geht sich die Geschichte erst einmal langsam an um dann immer spannender zu werden und eine atemberaubende Wendung nach der anderen zu nehmen. Langsam nutzt sich dieses Format allerdings ab und in diesem Buch stören zu viele Details, Rückblenden und Alltagsgeschehen die Spannung. Jedoch kann Barclay deutlich zeigen, welche Hölle Eltern durchleben, wenn das eigene Kind verschwunden ist und wie aussichtslos und unbeholfen die Suche ist, wenn sie auf sich selbst angewiesen sind, da die Polizei glaubt, es mit einem Ausreißer zu tun zu haben. Etwas merkwürdig kam mir allerdings vor, dass Tim so schnell in den Alltag zurückgekehrt ist und neben seinen Sorgen um Syd weiter versucht, Autos zu verkaufen. Irgendwann beginnt jedoch die Spannung und ich konnte lange Strecken das Buch kaum weglegen. Dann wieder verlaufen sich Spuren im Sand und die Spannung erlahmt etwas, während Tim ein neues Geheimnis oder Rätsel aufdecken muss. In diesem Buch ist dann allerdings dem Leser ab einem gewissen Punkt klar, was die Motive und Absichten zentraler Figuren sind, lange bevor der Protagonisten "dahintersteigt". Daher war die Auflösung für mich dann doch etwas ernüchternd. Zudem wirkten einige Szenen doch etwas weit hergeholt und in klassischer, nordamerikanischer Actionmanier konstruiert. Auch das zentrale Thema kommt etwas zu kurz, das hätte man stärker herausarbeiten können. Zudem scheinen Barclays Charaktere oft unschuldig in Situationen hineinzugeraten.

Insgesamt ist Barclay jedoch auch dieses Mal wieder ein solider, teils sogar sehr spannender Thriller gelungen. Der Autor konnte jedoch damit nicht uneingeschränkt an die Qualität des ersten Buches ("Ohne ein Wort") anknüpfen.

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