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Leseeindrücke

Hier finden Sie alle Leseeindrücke zum Buch nach Erstellungsdatum sortiert.

Das München Komplott

5

Der ehemalige BKA Fahnder Georg Dengler, der freiwillig seinen Dienst quittierte wird von seinem ehemaligen Chef gebeten, das vor Jahren geschehene Oktoberfest Attentat nochmal zu überprüfen. Der Fall wird durch kleine Rückblenden nochmal erklärt, was sehr spannend ist und den Leser direkt in das Geschehen mithineinbezieht.

Das München-Komplott scheint ein eher intelligenter Krimi zu sein, der dem Leser viel Konzentration abverlangt. Trotzdem ist der Schreibstil flott  und die Geschichte an sich sehr spannend geschrieben. Georg Dengler ist einem gleich sympathisch als Ermittler. Die Leseprobe verspricht einen tollen deutschen Krimi von dem man unbedingt erfahren will, wie er ausgeht.

Dies und das

3

Der Privatermittler Georg Dengler wird vom Präsidenten des BKA gebeten, nochmals den blutigen Bombenanschlag von

1980 auf das Münchner Oktoberfest zu untersuchen, bei dem 13 Menschen  starben und 200 verletzt wurden. Er

begibt sich zum Schauplatz des Massakers und erinnert sich an die Fakten. Kursiv gesetzte Zeugenaussagen von damals

machen das Geschehen für den Leser präsent. Dengler berät  mit seinen drei besten Freunden Mario, Leopold und

Martin, ob er den Auftrag annehmen soll. Dann ist da noch die schöne Unbekannte, die das Lokal Basta betritt und von

der Martin Klein nicht mehr den Blick wenden kann. Die Leseprobe beginnt mit einem langen Zitat von Filmemacher

Pier Paolo Pasolini, der die Autraggeber mehrerer italienischer Terroranschläge aus den späten 60er und frühen

70er Jahren zu kennen vorgab und wenig später unter bis heute nicht geklärten Umständen ermordet wurde.

Mittendrin beschäftigt sich ein zweiseitiger Exkurs mit der weltweiten Finanzkrise, die Millionen um ihre Ersparnisse

brachte und verheerende Folgen für diejenigen hatte, die sich am unteren Ende der gesellschaftlichen Hierarchie

befinden. Und schließlich macht der Leser die Bekanntschaft von Charlotte von Schmoltke, seit vier Jahren

Parlamentarische Staatssekretärin im Innenministerium, die den Neonazis den Kampf angesagt hatte, aber mit ihren

Erfolgen in diesem Kampf keineswegs zufrieden ist.

Es ist schwierig, sich von diesen disparaten Elementen ein Bild zu machen und Rückschlüsse auf den Rest des Romans

zu ziehen. Der Ansatz ist jedenfalls interessant, und den Leser erwartet bestimmt kein typischer Krimi.  

 

Vergangenheit, Aktualität, München und die Welt

4

 

 
 
 
Diese Gegensätze schient Wolfgang Schorlau hier mühelos zu vereinen.
Ich muss zugeben, das mir dieser Autor und sein Privatermittler Dengler bisher kein
Begriff waren. Aber dank dieser Leseprobe haben sie sich mir vorgestellt und einen
positiven ersten Eindruck hinterlassen.
 
Endlich mal wieder ein (deutscher) Ermittler der nicht von privaten Problemen
beherrscht wird! Georg Dengler scheint mit sich und seinem Leben im Reinen zu sein.
Aber er ist durchaus ein Mensch mit Ecken und Kanten und einer interessanten
Vergangenheit. So hat der ehemalige BKA-Fahnder seinen Dienst quittiert um nicht in
der Mühle der Behörde sich selbst zu verlieren und ist jetzt als Privatermittler tätig.
In dieser Geschichte wird er nun von seinem früheren Arbeitgeber gebeten, das fast
30 Jahre zurückliegende Oktoberfest-Attentat noch einmal aufzurollen.
 
Mit der Staatssekretärin von Schmoltke wird eine weitere Ratte im Laufrad der Behörden
eingeführt, die von Termin zu Termin hetzt und doch nichts erreicht. Die Charakterisierung
dieser „Sprechpuppe“ gefällt mir. Obwohl man bisher noch keinen Zusammenhang zu
dem Attentat/Dengler-Erzählstrang sieht, wird sich ihre Rolle sicher im Verlauf des
Krimis aufklären.
Auch sollte man die Widmung und das Zitat am Anfang nicht übersehen...
 
Besonders positiv aufgefallen ist mir die politische Aktualität das Romans. Die zeitnahe
Beschreibung von realen politischen und wirtschaftlichen Entwicklungen sowie auch
kurios anmutenden Begebenheiten ist zugleich ein Zeitzeugenbericht als auch literarischer
Kommentar dieser. Interessant und treffend finde ich hier zum Beispiel das Kinderspiel
„Reise nach Jerusalem“ als Umschreibung der Weltwirtschaftslage.
Die Beschreibung des Umfeldes sowie der Freunde von Dengler hingegen kam mir sehr
stereotypisch vor. Ein kreativer Künstler, ein intellektueller Journalist und ein „Astrologe“,
der mit Wiederwillen Zeitungshoroskope schreibt – alles nichts Neues, nichts Aufregendes.
Dass die Einführung dieser Personen etwas trocken und erzwungen daherkommt, mag
aber daran liegen, dass Leser der vorherigen Bände mit diesen schon bekannt sind und
sie daher bewusst kurz eingeführt werden.
 
 
Insgesamt scheint es sich hier um einen intelligenten Kriminalroman mit politischem
Hintergrund zu handeln. Dass dabei eine reale Geschichte verarbeitet wurde, die in
einer mir bekannten Gegend stattfand (Wiesn) über die ich bisher allerdings sehr wenig
weiß (zu jung), macht das Buch um so interessanter.
 

Brandaktueller Kriminalroman

4

Solide Krimikost aus Deutschland. Finanzkrise, Piraterie, Afghanistaneinsatz der Bundeswehr, Rechtsextremismus in Ostdeutschland und Pfandbonunterschlagung mit folgendem Arbeitsplatzverlust schon auf den ersten 30 Seiten untergebracht. Von hier ab gehts fast 30 Jahre in die Vergangenheit bis zum Attentat auf das Münchner Oktoberfest von 1980. Interessantes und vielschichtiges Thema, geschickt verpackt. Weitelesen!

Aktuelle Bezugnahmen und ein definierter Aufstandsgrund

5

Schorlau schafft, was Zeitungen nicht vermögen: Er bringt mit einfachen Aussagen bestimmter Situationen viele Fragen ins Rollen. Hartz IV, die erzwungene Verarmung, die deutsche Bürokratie, die Kündigungen... Alles Themen, die einen Aufschrei verursachen, doch schnell duckt man sich, denn man möchte ja nicht der nächste sein. Krank zur Arbeit? - Ist schon gute Etikette geworden. Schorlau wirft dem Leser hier und da einen Brocken Kritik am System hin, hält aber das Rechtssystem im Allgemeinen für sinnvoll und achtenswert. Eine Anarchie auszurufen wäre Deutschlands Untergang.

Die Story im Allgemeinen ist schnell erklärt: Dengler, früher verbeamtet, dann aus Prinzipien gekündigt, ist nun Privatermittler und soll ein dreißig Jahre zurück liegendes Attentat aufklären. Wie und warum wird zunächst nicht richtig beleuchtet, aber der Leser kann sich direkt an dem Auftrag festbeißen.

Die Nebendarsteller sind ausreichend erklärt und bei der Schilderung der Staatssekretärin hat er dem Leser genug Informationen geliefert, um auch deren Warte zu verstehen: Termindruck, ständig neue Aufgaben, keine Freiheiten. Ein Mörderjob, das muss man den Politikern hoch anrechnen. Ein Land möchte ich persönlich nicht regieren.

Insgesamt ein äußerst gelungener Einstieg in einen Politthriller, auch das Vorwort war beeindruckend und informativ. Ich bin gespannt, wie Schorlau seine Gedanken ausbreitet und darlegt.

 

"Von allen Welten, die der Mensch erschaffen hat, ist die der Bücher die Gewaltigste." (Heinrich Heine) http://rebellyell666.blogspot.com/ "Bücher? - Das geht ein, zwei Jahre gut, dann bist du süchtig!"

Das München-Komplott...Politthriller mit realem Hintergrund

3

In seinem bereits fünften Fall wird der Privatermittler und ehemalige BKA-Beamte Georg Dengler vom neuen BKA-Chef um Hilfe gebeten; er soll den vor fast 30 Jahren erfolgten Bombenanschlag auf der Münchener Theresienwiese im Jahr 1980 neu untersuchen...   

In weiteren Handlungssträngen spielt eine engagierte aber desillusionierte Staatssekretärin, die aktuelle Wirtschaftskrise und eine mysteriöse Frau mit der Untergangstheorie im Jahr 2012 eine Rolle...                                                                                                                                       Wie sind diese scheinbar zusammenhanglosen Ereignisse miteinander verknüpft???                                                                                                   Obwohl ich bislang noch keinen Roman von Wolfgang Schorlau gelesen habe, gelingt es dem Autoren hier dennoch sehr eindrucksvoll mein Interesse an dieser scheinbaren politischen Intrige zu wecken...

Wirtschaftskrise und der Anschlag in München 1980

5

Auf den ersten Blick haben diese beiden Sachen ncihts miteinander zu tun. Doch Schorlau verbindet diese beiden Handlungsstrände miteinander.

George Dengler wird von seinem ehemaligen Arbeitgeber, dem BKA um Hilfe gebeten. Er soll den Anschalg in München 1980 aufklären.

 

Klingt spannend und lies sich auch sehr gut lesen. Und dann kam die Wirtscahftskrise von 2009 dazu. Wie passt das zusammen?

Um das zu erfahren muss ich das Buch kaufen und lesen, was ich auch tun werde. Die spannende und fesselnde Schreibweise macht das lesen sehr einfach und zeiht den Lesern in seinen Bann.

Das München-Komplott

4

Mir hat die Leseprobe aus verschiedenen Gründen sehr gut gefallen.

Zum einen fand ich den aktuellen Bezug sehr spannend. Es wird über die Wirtschaftskrise und auch über die Bundestagswahl berichtet.

Zum anderen hat mich das Thema der Geschichte sehr neugierig gemacht. Wahrscheinlich ist dort das Attentat vom 26.09.1980 gemeintals beim Müchener Oktoberfest am Haupteingang eine Bombe detonierte.

Nun muss Georg Dengler, Privatermittler, sich entscheiden, ob er diesen Fall annimmt und weitere Nachforschungen zu diesem Tag anstellt. Scheinbar  war er damals dabei, als der Anschlag verübt wurde, denn immer wieder werden einzelne Szenen von diesem Tag beschrieben, was  die Geschichte zu einem Horrortrip macht.

Ich bin gespannt, was der Autor aus diesem Inhalt gemacht hat. Die Leseprobe hat mich sehr neugierig auf das ganze Buch gemacht.

Das München-Komplott

4

Eine sehr spannende Leseprob, die mich sehr neugierig gemacht hat.

Ein Privatermittler muss sich entscheiden, ob er einen dreißig Jahre alten Fall noch einmal aufrollt. Denn an jenem Tag vor dreißig Jahren wurde ein Anschlag auf das Münchener Oktoberfest verübt. Immer wieder, während Georg Dengler über eben diesen Fall nachdenkt, werden Sequenzen von diesem Tag eingeblendet.
Außerdem hat mir der aktuelle Bezug sehr gut gefallen. Sowohl die Wirtschaftskrise, als auch die Bundestagswahlen spielen eine Rolle.

Der Schreibstil ist sher flott. Dadurch fliegen auch die Anschlagsszenen nur so an einem vorbei. Das macht diese Leseprobe so spannend. Ich will unbedingt wissen, wie es weitergeht.

Fiktion trifft Wirklichkeit

3

Spannend beginnt dieses Buch - im Prolog wird durch Zitate von Opfern und Zeugen des vergangenen Anschlags sofort ein Bezug zum Thema hergestellt. Die einzelnen Gedanken, an die sich Hauptperson Dengler erinnert, passen so gar nicht in das heutige friedliche Bild des Anschlagortes, durch das Dengler dabei schlendert. Diese beiden Zeitebenen, verbunden durch den gleichen Ort, haben mir sehr gut gefallen. Zum einen ist der Leser sofort mitten in der Geschichte und bekommt ein Bild des gewalttäten Anschlags vermittelt, zum anderen hilft die beschriebene Normalität der Jetztzeit über die Brutallität hinweg. Mich haben die Aussagen sehr betroffen gemacht, vor allem mit dem Gedanken im Hintergrund, dass es sich bei dem Anschlag nicht um eine erfundene Geschichte, sondern um ein tatsächlich stattgefundenes Attentat handelt.

Ich bin gespannt, inwieweit die Realität die Fiktion dieses Buch beeinflusst und was sich der Autor zu den Hintergründen dieses Anschlags einfallen lässt. Auch das erste Kapitel des Buches beginnt ja mit der Realität - es werden verschiedene Vorkomnisse geschildert, die Deutschland in diesem Sommer beschäftigten. Der Autor hat wohl den Anspruch, nicht "nur" einen guten Krimi zu schreiben, sondern auch kritisch auf Fehlentwicklungen in der Gesellschaft hinzuweisen. Dies wird auch im Abschnitt über die namenlose Staatssekretärin deutlich. Dieses Anliegen hebt den Autor aus der Maße der Krimiautoren heraus. Ich habe bislang noch nichts von Schorlau gelesen, weiss also nicht, ob er das immer so macht. Ich werde mich aber sicher mal länger mit ihm und seinen Werken beschäftigen.

Ansonsten liest sich das Buch sehr gut. Die bisher eingeführten Personen sind sympathisch, vom Ermittler Dengler erfährt man den beruflichen Hintergrund, der ihn als ehrenwerten Ex-Polizisten kennzeichnet. Die Gefühle der Personen, vor allem der Staatssekretärin, werden sehr glaubhaft und überzeugend geschildert.

Mein Fazit: Spannende Fiktion mit wahrem Hintergrund

Sachlich geschrieben aber es könnte spannend werden...

3

Ausgehend von den ersten paar Seiten des Buches scheint es ziemlich spannend zu werden. Auch wenn der Schreibstil sehr sachlich ist, lässt es sich doch flüssig lesen und ich verspreche mir von dem Buch außerdem ein paar leicht verständliche politische Infos aus der Vergangenheit wie auch aus der Gegenwart. Ich würd's auf alle Fälle lesen.

AUf dieses Buch war ich sehr

5

AUf dieses Buch war ich sehr gespannt- ich mag Krimis und der Titel verspricht Spannung! Bin mir nicht ganz sicher, ob man problemlos den 5.Fall lesen kann, ohne die anderen zu kennen, aber Versuch macht kluch

Das Buch hat aktuelle Bezüge (Wirtschaftskrise), verweist zugleich aber auf die Vergangenheit, 1980 (ich hatte zuerst angenommen, dass es um die RAF geht- um die geht es aber wohl nicht). Auf jeden FAll spannend und mir gefiel auch sehr, dass es zügig voranzugehen scheint- ich lasse lange Verschnörkelungen, das scheint hier nicht der Fall zu sein.

Da ich Verschwörungen/politische Themen mag, wäre dieses auf jeden Fall ein Buch für mich. Ich vergebe mal 5 Sterne, in der Hoffnung, dass es so spannend bleibt.

 

Going forth. By night.

Feind aus der Vergangenheit

4







Beinahe dreißig Jahre zurück liegt die Handlung für „Das München-Komplott“, dem neuen Roman von Wolfgang Schorlau. Doch die Ereignisse von damals könnten für Privatermittler Georg Dengler kaum realer und gegenwärtiger sein. 1980 steht Deutschland am Abgrund, befindet sich in den Fängen des Terrors und auch München wird, acht Jahre nach den Anschlägen während der olympischen Spiele, Opfer gezielter Bombenanschläge. Nun ist es an Dengler den Spuren aus der Vergangenheit nachzugehen und die dramatischen Ereignisse zu rekonstruieren. Die dreiteilige Leseprobe liefert Eindrücke und präsentiert Erzählanfänge, die unterschiedlicher kaum sein können. Einmal die Spuren, stillen Zeugen des Anschlags auf der Festwiese, andererseits die dramatischen Ereignisse des Jahres 2009 die wohl irgendwie mit allem zusammenzuhängen scheinen.  Auch wenn man als Leser noch nicht wirklich weiß, wohin dies alles führen wird/soll, bekommt man Lust weiter zu lesen. Besonders Interessenten an Geschichtlichem und Politischem des Nachkriegsdeutschlands, scheint „Das München-Komplott“ willkommene und erfüllende Lektüre zu sein.

Alles in allem scheint Schorlau einen spannenden Krimi geschrieben zu haben, dessen Leseprobe Lust aufs Weiterlesen macht und drei Punkte verdient. Ich gebe trotzdem vier, wegen Heimatverbundenheit zur bayrischen Landeshauptstadt.

 

Der München-Komplott

Vorab erstmal: Wenn ein Buch einen Prolog hat, finde ich das schonmal super !

Auch Themen mit historischem Hintergrund entsprechen meiner Lesegruppe und so habe ich mich begeistert über diese Leseprobe hergemacht.

Der Schreibstil des Autors ist ein wenig gewöhnungsbedürftig, doch sobald man sich an ihn gewönt hat geht das in Ordnung. Gut ist auf jeden Fall der Rückblick im Prolog. Dengler geht an dem Mahnmal in München vorbei und erinnert sich an den Anschlag. Dadurch bekommt man schon einmal einen guten ersten Eindruck, wie sich das alles wahrscheinlich abgespielt hat. Neugierig geworden durch den interessanten Prolog, begann ich weiterzulesen.

Erfreut war ich sogleich, als ich merkte, dass das Buch topaktuell in unserer Zeit spielt. Auch der Hinweis auf die Wirtschaftskriese gefällt mir sehr gut.

Insgesamt bin ich mir sicher, dass das Buch einen Erfolg in Deutschland landen könnte, weil es sich nicht nur auf die Vergangenheit, sondern auch auf Top-aktuelle Themen bezieht !

Intelligente Spannung

3

Der Einstieg des Buches ist gut gelungen. Im Prolog schlendert die Hauptfigur über die Theresienwiese, bleibt am Mahnmal zum Oktoberfest-Attentat stehen. Kursive Einschübe markieren Auszüge aus den "offiziellen Kriminalakten". Idylle und schaurige Spannung werden in dieser Einführung vereint. Wird Georg Dengler die Ermittlungen wieder aufnehmen und neues Licht ins alte Dunkel der Hintergründe zum Wiesn-Anschlag bringen können?

Zwei Tage Bedenkzeit! Die der Autor elegant nutzt um einige Personen des Buches einzuführen. Die Freunde Denglers, die parlamentarische Staatssekretärin. Und um die allgemeine Situation des Landes im Sommer 2009 zu beschreiben. Wirtschaftskrise und soziale Ungerechtigkeit, festgemacht an den schlagzeilenträchtigen Entlassungen dieses Jahres. Kassiererin wegen zwei Pfandbons entlassen etc.

Schorlau schreibt einfach, aber gut. Anspruchsvoll, aber nicht abgehoben. Spannende Unterhaltung auf solidem Niveau. Was will man mehr? Unbedingt weiterlesen!

München-Komplott

2

Die Leseprobe konnte mich nicht fesseln. Ein Krimi sollte schon auf den ersten Seiten Spannung erzeugen, doch irgendwie ging diese an mir vorbei.

Im Moment ist mir die Handlung noch zu zerstückelt und zusammenhangslos, um wirklich Sinn zu ergeben. Da hätten wir einen alten Kommissar, Dengler, um dessen Hilfe bei einem alten Fall gebeten wird. Der Anschlag auf die Theresienwiese 1980 bietet sicher genügend Brisanz für den Fall - aber warum wird er nach fast 30 Jahren wieder hervorgekramt? Zugegeben, eine durchaus spannende Frage.

Doch dann hätten wir da noch die Staatssekretärin, Schmoltke. Von dieser erfahren wir, wie stressig ihr Beruf ist und dass sie gleich ein Interview geben muss. Im weiteren Verlauf der Handlung wird das sicher noch wichtig werden, mich hat dieser Morgen aber eher aus der Geschichte rausgerissen. Eventuell vorher vorhandene Spannung ist so wieder verpufft.

Für mich scheinbar nicht das richtige Buch.

Dengler ermittelt wieder

5

Wolfgang Schorlau schafft es meisterhaft, Deutschlands Vergangenheit mit Krimielementen zu verbinden. So hat seine Hauptfigur Dengler bereits im Zusammenhang mit dem RAF-Mord an Carsten Rohwedder ermittelt (Die blaue Liste), er hatte  mit den Nachwirkungen von Verbrechen aus dem zweiten Weltkrieg zu tun (Das dunkle Schweigen) und dieses Mal spielt das Attentat während des Oktoberfests 1980 eine zentrale Rolle. Bislang hat der Autor es immer geschafft, historische Fakten so zu verpacken, dass der Leser gut unterhalten ist und dabei trotzdem noch etwas dazulernt. Und dabei kam selbstverständlich auch die dichterische Freiheit nicht zu kurz. Auch die Leseprobe von Denglers fünftem Fall "Das München-Komplott" macht den Eindruck, als hätte Schorlau den Spagat zwischen Geschichte, aktuellen Ereignissen und spannender Krimiunterhaltung wieder hervorragen hinbekommen. Schon die ersten Seiten machen neugierig, wohin sich die Erzählung entwickeln wird.

Ein Fall, der unbedingt gelöst werden muss

4

Bereits die ersten Seiten haben mich überzeugt. Der neue Roman von Schorlau scheint ein anspruchsvoller deutscher Krimi zu sein. Wolfgang Schorlau schafft es bereits in den ersten einen Spannungsbogen aufzubauen. Den Schreibstil empfinde ich als angenehm. Dass der Krimi einen geschichtlichen Aspekt hat, gefällt mir sehr gut. Ich bin auf jeden Fall gespannt, wie es weiter geht und auch nach den ersten vier Fällen Ausschau halten. 

Spannender Politthriller rund um München

4

Diese Leseprobe hat mich echt überzeugt! Innerhalb weniger Seiten wird hier bereits ein Spannung aufgebaut, die einen dazu antreibt, immer weiter und weiter zu lesen. Dem Autor gelingt es dabei hervorragend, aktuelle, politische Diskussionen in den Plot mit einzubeziehen ... manch einer wirde sich denken, dass dabei nur Langeweile heraus kommen kann. Nicht so bei Wolfgang Schorlau.

Ich bin gespannt, wie der Autor letztendlich die die Vorwürfe an die Politik und unser Wirtschaftssystem begründet. Wenn sie einfach nur als allgemeine Kritik am Anfang des Buches stehen und nicht weiter erklärt werden, fände ich das etwas sinnlos und leserheischend. 

Ansonsten habe ich bei diesem Buch allerdings keine Bedenken. Klar, es kann immer noch eine total absurde Verschwörungsgeschichte dabei herauskommen, aber ich denke, dass viele Handlungen rational erklärt werden. Gerade die realen und aktuellen Ereignisse machen Lsut auf mehr und ich denke, dass der Autor der schwierigen Aufgabe gewachsen ist.

Allgemein ein Buch, dass ich auf jeden Fall lesen werde und das nicht nur, weil es in unserer Landeshauptstadt München spielt.  

Politischer Krimi

3

Bis jetzt ist mir Wolfgang Schorlau mit seinem Ermittler Georg Dengler unbekannt gewesen.

Was mir ein wenig Angst gemacht hat ist der Titel, das kann ja dann nur ein politischer Krimi sein... und die lese ich nicht wirklich gerne.

Diese Leseprobe habe ich jetzt gelesen und bin überrascht. Ganz interessant, vor allem, was ergibt sich für den Ermittler in so einem "alten" Fall. Könnte spannend werden. Manchmal sollte man einfach auch einen Krimi/ Thriller lesen dessen Thema einen anfangs nicht so liegt.

Große Realitätsnähe

5

Der Autor schreibt sehr realistisch. Personen und Geschehen werden gut beschrieben, der Leser kann sich schnell in die Geschichte einfinden. In der kurzen Leseprobe gelingt es dem Autor, fast von Beginn an Spannung aufzubauen. Durch die Aktualität geht fast das Gefühl, ein Buch vor sich zu haben, verloren und man liest schneller als man denkt, verschlingt die Geschichte geradezu.

Fazit: Man darf auf das Buch gespannt sein.

 

Nachdenklich...

5

...hat mich diese Leseprobe zurückgelassen. Obwohl ich sehr gerne Krimis lese, mag ich Regionalkrimis nicht so gerne. Bisher. Bis mich diese Leseprobe eines Besseren belehrt hat.

Der Schreibstil ist nüchtern und sachlich, aber auch an manchen Stellen leicht sarkastisch, was gut zu den angesprochenen Themen passt und einen nur so über die Seiten fliegen lässt.

Auf diesen wenigen Seiten schon konnte mich der Autor vollends überzeugen. Er bleibt bei  Weitem nicht seicht, vielmehr glaube ich, dass das Buch angenehm anspruchsvoll ist. Noch jetzt denke ich über so manche Bemerkung nach, da z.B. der Fall der Kassiererin, die wegen ein paar Cents entlassen wurde, unheimlich aktuell ist. Besonders erschreckt hat mich auch das Beispiel des Hartz 4 Empfängers, der durch das Betteln angeblich einen monatlichen Verdienst hat und somit nicht mehr so viel Geld wie vorher erhält. Das ist wirklich erschreckend, doch gerade diese Gesellschaftskritik hat mich tief beeindruckt und nachdenklich gemacht. Auch wie er Geschichte einfliessen lässt, ist wirklich interessant. Ich glaube, dies ist ist ein Buch, bei dem man neben der Unterhaltung auch noch etwas lernen kann.

Spannung kommt auch nicht zu kurz, hier wird eine angenehme Waage gehalten. Mir stellen sich viel Fragen, und vor allem die kursiv gedruckten Abschnitte am Anfang habe schon unheimlich(e) Spannung aufgebaut. Gerade das mysteriöse letzte Kapitel macht mich ganz hibbelig. Ich möchte eindeutig mehr lesen!

 

Deutscher Krimi

4

Natürlich kann ich hier nur den ersten Eindruck des Buches Dokumentieren. Doch dieser ist sehr gut. Ein intelligenter Schreibstiel. Außerdem ein Buch, dass dermaßen schnell die Ereignisse der letzten Wochen/Monate mit einbaut, dass man nicht das Gefühl hat ein Buch zu lesen. Man fühlt sich tatsächlich mitten drin im Geschehen. Auch der Start der Geschichte verspricht viel Spannenden Zundstoff. Ex-BKA Beamter der jetzt zu einem alten Fall herangezogen wird.
Klasse.

Bitte mehr davon, denn so macht lesen in dieser Jahreszeit richtig Spaß.

Anspruchsvoller Krimi

5

Der Privatermittler Dengler wird engagiert, um noch einmal den Anschlag auf das Oktoberfest im Jahre 1980 zu untersuchen, obwohl das schon einige Jahre her ist. Besonders spannend klingt das ja zuerst nicht und setzt wahrscheinlich ellenlanges AKtenstudium heraus - denn was will man denn nach so vielen Jahren noch herausfinden?
Außerdem erfährt man ein wenig über Denglers Umfeld und Frau Schmoltke, die Staatssekretärin im Innenministerium ist und einen ziemlich stressigen Terminplan hat. Und natürlich erhält man allerhand Fakten zum Oktoberfest-Anschlag, von dem ich bisher noch nicht besonders viel gehört habe. Zeugenaussagen und Teile aus den von Dangler gelesenen Akten ergeben ein stimmiges Bild des Ereignisses.

Dies ist auf jeden Fall einer der anspruchsvolleren Krimis, der sich positiv von anderen Vertretern der Gattung abhebt. Viele Probleme der heutigen Gesellschaft werden nebenbei angesprochen und Schorlau setzt in seinem Buch eher auf subtile Spannung und seinen guten Schreibstil, als auf Actionreiche Szenen. Ich bin gespannt, wie er die einzelnen Erzählstränge miteinander verbinden wird, die schon für sich allein sehr lesbar sind und was es letztendlich mit dem Anschlag auf das Oktoberfest auf sich haben wird. Freunde anspruchsvollerer Krimis kommen hiermit mit Sicherheit auf ihre Kosten.

Gleich zum weiterlesen...

5

Ich hab zwar von diesem Autor sowie seinem Ermittler noch nie was gehört, aber war von der ersten seite an überzeugt. Dengler hat - im Gegensatz zu den meisten norwegischen Kollegen  - keine großen privaten probleme, ist kein alkoholiker und hat seine Vergangenheit (angesprochen bezüglich BKA) mit der er so zufrieden ist, wie sie verlaufen ist - zumindest hatte ich in der leseprobe den eindruck.

Was mir besonders gut gefallen hat ist, wie die beschreibungen der zeitzeugen des attentats in das buch eingeflossen - das hat dem ganzen einen realistischen touch gegeben, der alles greifbar macht.

Interessant wird es auch zu ende der leseprobe, als die staatssekretärin ins spiel kommt, sowie ihr kampf gegen die rechte szene; dies lässt vermuten, dass auch das Attentat auf der wiesn 30 jahre zuvor mit dieser szene zusammenhängt. Auf jeden fall der anfang eines bestimmt spannenden krimis, der auf jeden fall lesenswert sein wird!

ERINNERUNGEN

4

Georg Dengler, ehemaliger Polizist und heutiger Privatermittler, wird vom BKA dazu beaufragt, den Anschlag auf das Münchner Oktoberfest nochmal zu überprüfen und in alten Akten zu stöbern.

Im Jahre 2oo9 befassen sich Gerichte mit Banalitäten. Da wird eine Kassiererin gefeuert, weil sie den Leergutbon eines Kunden einlöst und dort, weil ein zweifacher Vater, welcher bei der Müllabfuhr arbeitet, ein entsorgtes Kinderbettchen aus dem Müll zieht. 1980 starben 13 Menschen....

Dengler entschließt sich, den Fall anzunehmen: er würde gut bezahlt und müsse nur in alten Akten stöbern - mehr nicht!? Ein bischen mehr erfahren wir dank der Leseprobe noch: die drei guten Freunde von Dengler heißen Martin, Mario und Leopold. Und mit diesen hat er auch darüber beraten, ob er diesen Fall annehmen sollte oder nicht.

Parallel erfahren wir etwas von "Ihr": Frau von Schmoltke, Staatssekretärin. Was es mit ihr auf sich hat, wird man wohl genauer im Laufe des Buches noch erfahren.

Wolfgang schorlau hat einen angenehmen Schreibstil. Das Buch ist definitiv keine leichte Kost und man musste schon bei der Leseprobe ordentlich nachdenken. Nicht schlecht. Lt. Buchdeckel ist es Denglers 5. Fall. Bisher konnte ich nicht ausmachen, dass man die Teile davor gelesen haben muss um in das Buch hineinzufinden. Hoffen wir, dass es wirklich so ist. Das Bucccover ist unpektakulär gestaltet - fast langweilig. Dennoch hat mich die Leseprobe neugierig gemacht, was ich anfangs wirklich nicht erwartet hätte. Beinahe hätte ich die Leseprobe nämlich gar nicht erst gelesen. Nun bin ich froh, es doch gemacht zu haben.

Da scheint mehr dahinter zu stecken!

Mosaik

2

Also irgendwie war die Leseprobe ja leider noch nicht sonderlich aufschlussreich. Deshalb kann ich (momentan) auch erst einmal nicht mehr als zwei Sterne vergeben. Das mag durchaus an der unglücklich gewählten Textstelle für die Leseprobe liegen.

Bisher stellt sich das Buch für mich als Mosaik dar. Da ist der Privatermittler Dengler, der vom BKA (das auch noch sein ehemaliger Arbeitgeber ist) mit der Bearbeitung des Attentats auf der Münchener Theresienwiese 1980 betraut wird. Offensichtlich ist er nicht ganz sicher, ob er den Fall wirklich annehmen soll, wird aber von einer inneren Kraft dazu verleitet. Dann sind da seine Freunde, mit denen ihn offenbar recht viel verbindet. Das wird in der Leseprobe allerdings nur angeschnitten und ist noch nicht aufschlussreich. Ja und dann gibt es auch noch die junge Staatssekretärin von Schmoltke, die mit ihrem beruflichen Erfolg (oder eher Misserfolg) unzufrieden ist.

So weit so gut. Bisher kann ich leider weder etwas zur Ausarbeitung der Figuren noch zum Spannungsaufbau sagen. Auch wo die Geschichte hin will, ist noch nicht wirklich zu erahnen. Das ist sehr schade, denn der Schreibstil gefällt mir sehr gut. Die Leseprobe ließ sich sehr flüssig lesen und auch die Einführung der einzelnen Personen finde ich sehr gelungen.

Die Thematik selbst ist schwierig. Daraus kann ein wunderbarer Krimi (ich vermute, dass das Buch eher in Richtung Krimi als in Richtung Thriller geht) werden, es kann aber auch völlig in die Hose gehen. Ich hoffe einfach mal darauf, dass die Handlung nicht zu überzogen ist, denn trotz meiner recht negativen Bewertung der Leseprobe wurde mein Interesse geweckt.

Das Wühlen in der Vergangenheit

4

Wolfgang Schorlau schreibt in seinem neuesten Buch über ein Ereignis, von dem ich, wie ich zugeben muss, bisher keine Ahnung hatte: dem Anschlag auf das Münchener Oktoberfest im Jahr 1980. Der ehemalige BKA-Angestellte Georg Dengler wird gebeten, den Fall neu aufzurollen. Was ist damals geschehen? Wer sind die Schuldigen? All das soll er herausfinden. Reines Aktenstudium, wie Dengler meint.

Gleichzeitig erfährt man etwas aus dem Alltag von Frau von Schmoltke, der parlamentarischen Staatssekretärin. Wie sie von einem zu anderem Termin hetzen muss und doch keine ihrer Ideale umsetzen konnte. Die sich nur noch als Sprechpuppe der Regierung fühlt, ohne eigene Meinung.

Schorlau's schörkelloser, sachlicher Schreibstil gefällt mir gut. Ich bin gespannt auf interessante Einblicke in die Politik, welche Geheimnisse Dengler bei seiner Ermittlung aufdeckt und welche Rolle die Staatssekretärin dabei spielen wird.

Oktoberfest - München 1980

3

Georg Dengler bekommt vom BKA die Akten über das Bombenattentat beim Münchner Oktoberfest 1980 und wird gebeten, sich nochmal mit diesem Fall zu befassen.

Wir erfahren etwas über den Anschlag, ein anderer Handlungsstrag bringt uns Denglers Freundeskreis näher , außerdem spielt die Staatssekretärin in Innenministerium eine Rolle.

Obwohl man noch nicht wirklich viel erfährt, finde ich, dass sich schon jetzt Spannung aufbaut und man dazu animiert wird weiterzulesen. Guter,flüssiger Schreibstil und plastische Beschreibung der verschiedenen Charaktere.

Es scheint auch einen aktuellen Bezug zur heutigen Wirtschaftskrise zu geben - ich möchte in jedem Fall weiterlesen.

 

 

 

Brandaktuell

3

Mit der Inhaltsangabe wird einem der Mund schon wässerig gemacht und ich habe schon etwas länger darauf gewartet einen Krimi oder Thriller in den Regalen zu finden, die sich mit der aktuellen Wirtschaftskrise befassen oder Terroanschlag in Verbindung mit den Bundestagswahlen oder ähnliches. Daher war hier sofort meine Neugier geweckt.

Der Prolog ist gut gemacht. Der Privatermittler Dengler geht zu dem Schauplatz vor knapp 30 Jahren und lässt sich dabei noch einmal die durchgearbeiteten Akten durch den Kopf gehen. Die Zeugenausssagen sind kursiv gedruckt. Der Fall soll neu aufgerollt werden und das zu einem Zeitpunkt, wo es in der Welt und Politik ohnehin schon turbulent zugeht.

Ein Schwenk nach Berlin beleuchtet das Leben einer Staatssekretärin. Was hat das eine mit dem anderen zu tun? Den Leser erwarten mehrere Handlungsstränge und unterschiedliche Schauplätze, was mir sehr gut gefällt. Der Schreibstil ist klar und deutlich und ich verspreche mir noch eine Menge Spannung. Bei 335 Seiten erwarte ich eine kompakte Handlung, bei der alles schnell auf den Punkt gebracht wird, um daraus einen runden Fall zu stricken.

Da ich die vier Vorgängerbände nicht kenne, würde ich jetzt gerne einfach mitten in das Ermittlerleben von Dengler einsteigen. Meine Neugier ist geweckt worden.

 

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