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Rezensionen

Hier finden Sie alle Rezensionen zum Buch nach Erstellungsdatum sortiert.

3

Ich weiß auch nicht. Das war mein erstes Picoult Buch und der FUnke ist nicht übergesprungen! Es hat ewig gedeauert bis ich durch das Buch durch war...

Ich fand die Geschichte eher Langweilig!!!

Sorry

3

Nachdem ich schon einige von Jodie Picoults Büchern gelesen habe und auch die Leseprobe zu Zeit der Gespenster mich überzeugt hat, muss ich sagen das mich das Buch insgesamt ein bisschen enttäuscht hat. Es war ein gutes Buch! Aber meine Erwartungen wurden nicht wirklich erfüllt.

Zum Inhalt:
Ross Wakemann versucht sich nach dem Tod seiner Frau umzubringen, kann aber nicht sterben. Also versucht er sich den Geist seiner Frau zu suchen...

Das Buch ist, was ja auch den Charme von Picoults Büchern ausmacht, in mehrer Erzählstränge unterteilt. In diesem Buch hat mich das allerdings irgendwie gestört, da ich nicht wirklich in das Buch "hereinkam".

Fazit:
Von der Story her eine gute Geschichte, allerdings etwas verwirrend geschrieben.

4

Ich habe mir dieses Buch in unserer hiesigen Bücherei ausgeliehen, da es mir von vorablesen her bekannt war. Ich finde dieses Buch greift viele brisante Themen auf, z.B. die Unterdrückung der Indianer, das Eugenik Projekt von Vermont, Suizid, paranormale Geschehnisse...

Anfangs weiß man gar nicht, wie das alles zu einem einzigen Buch zusammengefaßt werden soll, geschwige denn, wie daraus eine gute Geschichte wird, aber die Autorin Jodi Paicault schafft das in jeder Hinsicht.

Die Szenen der Geisterjagd und das Erscheinen der Geister oder der paranormalen Energie wird nicht übertrieben geschildert und ist sehr glaubhaft. Ich war beeindruckt, wie darüber erzählt wird, ohne das die Story albern oder an den Haaren herbeigezogen wirkt.

Die Geschichte über die Unterdrückung der Indiander oder anderer Grenzvölker ist ja nicht neu, wird hier aber einfühlsam und kritisch beschrieben und erklärt auch die Schwierigkeiten mit den verschiedenden Religionen und das Zusammenleben von Indianern und Weißen.

Über das Thema des Eugenik Projektes wußte ich bis zu diesem Buch nichts. Ich binaber schon schockiert, das man Menschen einer solchen Ausles unterziehen wollte, beziéhungsweise sogar damit begonnen hat,indem man Menschen einfach sterilisiert hat. Andererseits kann ich Eltern verstehen, die ihre Kinder gesund wissen wollen und defekte Gene aussondern lassen. Ich selber habe Morbus Crohn und wünsche mir nichts sehnlicher, als das meine Kinder das nicht haben. Allerdings hat einer meiner Söhne Epilepsie, das er "aussortiert" worden wäre, weil er ein defektes Gen hat, ist für mich nicht vorstellbar. Er ist ein tolles KInd und hat ebenso das Recht auf Leben wie andere Kinder. Wie kann man vorher entscheiden, ob ein Embryo wachsen darf oder nicht? Okay, bei richtig schlimen Erkrankungen, die vorzeitig zum Tod führen oder ein menschenwürdiges Leben nicht möglich machen. Aber wo zieht man hier die Grenze?

Auch das Problem des Suizids wird hier eingehend beschrieben. Warum diese Todessehnsucht? Warum  haben einige Menschen das Gefühl, hier nicht zu Hause zu sein? Wieso wollen einige, geliebten Menschen nachfolgen? Ich finde es tragisch, das man vielen dieser Personen einfach nicht helfen kann.

Die Charaktere sind sehr detailliert und liebevoll beschrieben. Hier wären der Geisterjäger Ross Wakeman, der seine über alles geliebte Frau durch einen Autounfall verliert und ihr seither folgen will, aber nicht sterbenkann. Egal was er anstellt, egal was ihm passiert, er überlebt. Auf einer folgenschweren Geistersuche findet er unwissentlich einen Geist und später auch seine Liebe und seinen Lebenswillen. Ist es schon zu spät?

Dann Ross Schwester Shelby und deren Sohn Ethan. Shelby ist eine aufopferungsvolle Person, die sich hingebungsvoll um ihren Sohn kümmert und sich ständig Sorgen um ihren Bruder macht. Sie muß lernen, auch wen es weh tut, das sie ihren Bruder loslassen muß. Mit Hilfe des ortsansässigen Detectivs schafft sie es.

Ihr Sohn Ethan, der an einer schweren Form von XP leidet und sich deshalb nur Nachts und vermummt im Freien aufhalten darf, ist ein schwieriger Charakter. Ethan ist ans ich en toller normaler Junge. Er liebt Skateboard fahren, fernsehen, Videospiele und widerspricht hin und wieder seiner Mutter. Alerdings ist er auch oft schwermütig, wenn er daran denkt, das er nicht lange zu leben hat.

Die anderen Charakter beschreibe ich jetzt hier nicht, auch wenn einige sicher sehr wichtig für die Handlung sind. Ich denke dieses Buch muß man selber lesen, um sich ein Bild machen zu können, da die Handlungsstränge erst während des Lesens zusammenkommen und sich einiges erst gegen Schluß erklärt.

Nach der Lektüre dieses Buches fragt man sich aber schon: Gibt es wirklich Geister???

5

 

Mein erstes und sicher nicht mein letztes Picoult-Buch!

 

Jodi Picoult ist dafür bekannt sich brisanten Themen zu widmen. Sie scheut nicht vor Kontroversen und regt dazu an sich selbst mit diesen Themen zu befassen. Das ist meiner Meinung nach die Aufgabe eines jeden guten Autors.

Auf den ersten Blickt meint man "Zeit der Gespenster" handelt von Geistern, auf den zweiten Blick merkt man, dass diese Geister jeder von uns vermutlich hat, auch wenn sie im Keller begraben liegen. 

Ross Wakeman, am Anfang noch der Protagonist, kann nicht sterben. Er hat es nach dem Unfalltod seiner Verlobten mehrmals versucht, aber es gelingt im einfach nicht. Er hat sich einem Geisterjägerteam angeschlossen um so vielleicht seiner Freundin näher zu kommen, doch diese lässt sich nicht blicken. Nachdem er erkennt, dass er sie nicht finden wird, versucht er es erneut sein Leben zu beenden. Erneut ist es vergeblich. So macht sich Ross auf zu seiner Schwester Shelby und darf sich fortan seine Hauptrolle mit mehreren teilen, die da zum Beispiel wären:

  • -  Shelby, Bibliothekarin, alleinerziehnde Mutter und Ross Schwester
  •  - Ethan, Shelbys Sohn, der an XP leidet und deshalb nicht in die Sonne darf
  • -  Detective Eli Rochert, Halb-Abenaki
  • -  Az Thompson, ein 102 jähriger Abenaki-Indianer
  • -  Cecelia "Lia" Pike, Tochter aus gutem Hause 

Im  weiteren Verlauf wird Ross darum gebeten Geisterjagd auf dem Spike Grundstück zu betreiben. Die Geister stören die Bauarbeiten (z.B. schneit es mitten im August) um ein Einkaufszenztrum bauen zu können. Natürlich soll Ross die Nichtexistenz dieses Geistes beweisen, begegnet diesem aber recht bald und somit beginnt die Geschichte sich abwechselnd in Der Vergangenheit des Jahres 1932 und in der Gegenwart abzuspielen. Die Vergangenheit spielt hierbei eine tragende Rolle für die Gegenwart.

Jodi Picoults brisantes Thema: Eugenik (von altgriech. eu „gut“ und genos „Geschlecht“) oder Eugenetik bezeichnet seit 1883 die Anwendung humangenetischer Erkenntnisse auf die Bevölkerungs- und Gesundheitspolitik mit dem Ziel, den Anteil positiv bewerteter Erbanlagen zu vergrößern (positive Eugenik) und den negativ bewerteter Erbanlagen zu verringern (negative Eugenik).

Somit wird sogar Fiction mit Non-Fiction verknüpft, denn alles was die Eugenik betrifft wurde von Picoult sorgfältig recherchiert. Damals war die Eugenik und das Sterilisationsgesetz in den USA ein Vorreiter für die Nazi-Straftaten. 

Es tun sich Abgründe auf, an die man nicht mal gedacht hat. Für mich war dieser Teil ein sehr interessanter Ausflug in die Geschichte, hat mich erschreckt und gleichzeitig neugierig gemacht. Von alleine hätte ich mich damit sicherlich nicht so befasst. Es ist bestimmt nicht Jedermanns Sache, vor allem nicht für Frauen, die einfache Frauenliteratur bevorzugen. "Zeit der Gespenster" ist keine schwere Kost, aber trotzdem eine, die nicht so leicht zu verdauen ist. Die ganze Eugenik-Sache kann einem eventuell zu viel werden. Es werden zum Beispiel Stellenweise Originaltextpassagen zitiert.

Zusätzlich kommt der Punkt, dass man aufgeschlossen gegenüber Dingen sein muss, die rational nicht zu erklären sind. Doch wenn man etwas sehen und fühlen kann, dann sollte man zumindest doch darauf vertrauen können. 

Um die Geisterjagd an sich, geht es nicht. Diese ist eine Metapher und steht für das was uns verfolgt, was wir nicht einfach ablegen oder begraben können. Schuld und Sühne wären Begrifflichkeiten, die an dieser Stelle zu nennen  sind.

Am Ende widerfährt allen mehr oder weniger Gerechtigkeit. Ungeschehen wird dadurch jedoch nichts.

Für mich ist "Zeit der Gespenster" ein außerordentlich gut recherchiertes, interessantes und spannendes Buch. Es enthält ein brisantes Thema und eins bei dem sich wohl nie jemand einig wird, daneben spiegelt es einen dunklen Teil der Geschichte wieder, wirft einen Blick auf eine gesellschaftliche Randgruppe und beinhaltet ebenso Romantik, aber nicht nur.

Picoult verwebt die Erzählstränge sehr gelungen miteinander und löst alles nach und nach zum Wohlwollen auf. Die vielen Wendungen lassen das Buch nie langweilig werden.

Am Ende gibt  es noch ein interessantes Interview mit der Autorin, in dem man über ihre Vorgehensweise, Motivation und die Recherche lesen kann. Das fand ich toll.

 

 

 

"Ich weiß, dass mir nichts angehört als der Gedanke, der ungestört aus meiner Seele will fließen, und jeder günstige Augenblick, den mich ein liebendes Geschick von Grund aus lässt genießen." (Goethe)

2

Nachdem ich das Buch nun lange genug bei mir liegen hatte habe ich es endlich geschafft es aufzuschlagen... Nach anfänglicher Begeisterung, konnte ich mich später doch nicht mehr so damit anfreunden und war sogar kurz davor es weg zu legen. Doch ich hab die letzte Seite und bin genau wie während des lesens, hin- und hergerissen wie ich es finden soll.

"Zeit der Gespenster" ist das erste Buch das ich von Jodi Picoult gelesen habe. In dem Buch geht es um einen Mann, der nach dem Tod seiner Frau versucht mit Geistern Kontakt aufzunehmen. Er selbst hat schon zahlreiche Unfälle überlebt. Ein rießengroßer Glückspilz eben... doch andererseits eigentlich nicht wirklich, den sterben wäre sein sehnlichster Wunsch.

Außerdem geht es noch um einen Jungen, der wegen einer Krankheit das Haus nur in der Nacht verlassen darf.

Jeder Charakter hat seine Geschichte, die einen berüht, aber mich trotz allem nicht so sehr in ihren Bann ziehen konnte, dass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte... ich weiß nicht genau woran es liegt, vielleicht weil ich mir vom Titel mehr Spannung, Grusel und Geister erhofft hatte. Vielleicht auch einfach nur, weil ich mich mit den Situationen der Charaktere nicht wirklich identifizieren kann.

Trotz allem muss ich sagen das mir einige Teile des Buches wirklich sehr gut gefallen haben, und mir noch lange Zeit in Erinnerung bleiben werden. Besonders der Anfang, den ich verschlungen habe. Leider hat dieses Gefühl später von Seite zu Seite aufgehört.

Aber ich denke nicht das es das Erste und Letzte Buch ist, das ich von Jodi Picoult gelesen habe... ich werde mein Glück noch einmal mit einem anderen Thema versuchen... ;)

3




Wie immer haben wir mehrere Erzählstränge. Es handelt von Ross, der seine große Liebe bei einem Autounfall verloren hat und nun versucht ihr zu folgen – was er aber nicht schafft und nun auf Geisterjagd geht um ihr vielleicht so näher zu kommen.

Dann habe wir noch die Geschichte aus vergangener Zeit, wo es um die Abenaki geht und um Eugenetik, um Rassenkontrolle und Macht…..

Weiter geht es um Ethan, der an XP leidet und nur in der Nacht aus dem Haus darf….

 

Tolle Teilgeschichten, die mir aber zu schnell in meinem Kopf den Weg zueinander gefunden haben. Stellenweise hätte es dem Werk vielleicht gut getan etwas kürzer mit der ein oder anderen Thematik umzugehen….

 

Es fällt mir schwer, meine Meinung zu diesem Buch genau zu umreißen. Auf der einen Seite schreibt Picoult gewohnt faszinierend, auf der anderen Seite hat dieses Buch für mich mehrfach „Strecken“ gehabt, die es mir schwer machten dranzubleiben. Ich habe auch verhältnismäßig lange gebraucht um es zu Ende zu bringen…

 

leider nicht ganz so faszinierend wie die anderen Werke von ihr

3

Meine anfängliche Euphorie wurde ziemlich schnell ausgebremst. An sich ist das Buch sehr gut, es ist spannend und die Geschichte ist auch sehr interessant. Leider ist vor allem das Ende sehr weit hergeholt, was die Lesestimmung in hohem Maße trübt. Aber alles in allem ist es doch ein guter Unterhaltungsroman!

3 Sterne







In dem Buch „Zeit der Gespenster“ von Jodi Picoult geht es um Ross, der bei einem tödlichen Autounfall nicht nur seine Freundin Aimee verliert, sondern auch seinen Lebensmut. Obwohl Ross mehrere waghalsige Versuche unternimmt sich umzubringen, bleibt er nicht immer unverletzt, aber dennoch am Leben. Bei seinem Job als Geisterjäger versucht er Kontakt mit Aimee aufzunehmen - als er bei einem Auftrag auf einem Indianergrundstück Geister aufspüren soll, kommt es jedoch zu einer ganz anderen Begegnung.

Ross sieht in seinem Leben keinen Sinn mehr. Seine Freundin ist tot, seine Arbeit zwar ausfüllend, aber nicht lebenserhaltend. Als er bei seiner Schwester Shelby einzieht, die einen Sohn mit der seltenen Krankheit XP großzieht, bekommt er von einem Bauunternehmer einen Auftrag, bei er die angeblich vorhandenen Geister aufspüren und vertreiben soll. Dabei erscheint ihm eine Frau namens Lia, die sich im Laufe der Geschichte als Geist verkristallisiert. Für Ross ist die Begegnung mit Lia etwas ganz besonderes, denn sie geht ihm nicht mehr aus dem Kopf. Als er erfährt, dass Lia damals von einem Indianer auf dem zu bebauenden Grundstück umgebracht worden sein soll, werden die Ermittlungen von damals wieder neu aufgerollt und eine spannende Geschichte mit vielen neuen Indizien beginnt.

 Jodi Picoult ist eine Autorin, die die Thematik ihrer Bücher gut recherchiert. Das wurde auch ziemlich schnell in die Zeit der Gespenster deutlich. Informationen über die Abenaki Indianer und die Eugentik waren nicht nur interessant, sondern auch noch sehr informativ. Ebenfalls sehr gelungen die Anmerkungen zu Geistern, außergewöhnlichen Erscheinungen etc. Ich habe schnell Lust gekriegt einem Geisterjäger auch mal über die Schulter zu schauen.

 Trotz vieler interessanter Informationen war ich eher enttäuscht von diesem Buch. Jodi Picoult bezeichnet dies als eines ihrer besten Bücher – das finde ich definitiv nicht, im Gegenteil – es gibt gar keinen Vergleich zu „Beim Leben meiner Schwester“ und 19 Minuten – die spielen meiner Meinung nach in einer ganz anderen Liga, was die Bewertungsskala angeht.

Der rote Faden, den man von Jodi Picoult gewohnt ist, geht hier völlig unter. Kapitel gehen wahllos ineinander über und es fällt schwer einen Überblick zu gewinnen. Auch die Charaktere bleiben einem zunächst eher unbekannt. Auch nach den ersten hundert Seiten fällt es einem schwer eine Verbindung zu diesem Buch aufzubauen – langsam erst versteht man die Zusammenhänge.

 Das Ende ist dann wieder besser – und natürlich auch spannend – da zeigte sich für mich die wahre Jodi Picoult.

 Insgesamt eher nicht mein Fall – manchmal auch ein bisschen zu übertrieben, vor allem ihr angehangenes Interview mit ihren eigenen Erfahrungen.

Fazit: Kann man lesen, muss man aber nicht!

 

5

Die Autorin:  Jodi Picoult wurde 1967 in  Long Island geboren und lebt nun mit ihrem Mann und den drei Kindern in New Hampshire

Das Cover: ...zieht einen in den Bann… Ich finde es wirklich schön gelungen,es hat etwas Geheimnissvolles…

Das Buch :Ross ist nach dem tödlichem Unfall seiner geliebten Frau Aimee, depressiv und extrem Selbstmordgefährdet. Doch nachdem er mehrere versuche unternommen hat, ist er überzeugt davon, das er nicht sterben kann. Also beschließt er, Aimees Geist zu finden. Als er für einige Zeit bei seiner Schwester und ihrem an XP erkrankten Sohn unterkommt , verschafft diese ihm einen Job. Er soll herausfinden,ob es auf dem Grundstück, auf dem in naher Zukunft ein Einkaufszentrum erbaut werden soll, wirklich spukt. Schon bald findet Ross seinen Geist und deckt dabei immer mehr Geheimnisse der Vergangenheit auf. Und er muss feststellen, das alles, wenn es auch nicht den Anschein hat , doch seinen Sinn hat…

Ich bin gleichermaßen Begeistert wie schockiert! Begeistert von dem tollen Buch, welches einfach nur klasse geschrieben ist!  Der Schreibstil ist sehr einfühlsam ; das gefällt mir.
Schockiert bin ich über den Hintergrund der Geschichte.  Die Abenaki sind/waren ebenso real wie die Eugenik. Das zeigt mal wieder, wozu wir Menschen, in der Lage sind …

 

3

Nach dem Tod seiner geliebten Frau hat Ross Walker nur noch einen Wunsch: Selbst zu sterben. Das Schicksal macht ihm jedoch immer wieder einen Strich durch die Rechnung und verhindert den Tod, den er sich so herbei sehnt.

Der Wunsch zu Sterben vergeht jedoch, als er einen Geist sieht, ihn näher kennen lernt und sich sogar in ihn verliebt. Hat er vielleicht die Chance noch einmal glücklich zu werden?

 

Dies war mein erstes Buch von Jodi Picoult, von daher kann ich keinen Vergleich zu ihren vorherigen Büchern ziehen. Aber nach "Zeit der Gespenster" wäre ich durchaus daran interessiert noch weitere Bücher dieser Autorin zu lesen.

Ihr Schreibstil ist sehr fließend und lässt sich daher sehr angenehm lesen.
Lediglich der Anfang stört etwas den Lesefluss, da man ständig mit neuen Personen konfrontiert wird und sich erst einmal zurecht finden muss. Leider lernt man manche dieser Personen nicht besonders gut kennen.

Nach dem etwas verwirrenden Anfang klärt sich im Laufe der Handlung aber einiges auf und nach und nach erkennt man auch einen roten Faden. Im zweiten Teil entwickelt sich der Roman dann sogar zu so einer Art Krimi.

Besonders interessant aber auch erschreckend wird das Buch noch durch die Eugenik-Thematik, der die Autorin viel Aufmerksamkeit schenkt.

Insgesamt hat mir diese Mischung aus Geistergeschichte und Krimi ganz gut gefallen und ich werde daher sicher noch einmal zu einem Jodi Picoult greifen.

4

Ross Wakemann möchte gern sterben, aber er kann es nicht, immer wenn er es versucht, ja selbst, wenn er schon klinisch tot ist, er wacht wieder auf. Das ist der Fakt, der mich an dem Buch gestört hat und mir auch schon in der Leseprobe negativ aufgefallen ist.
Ross Wakemann hat dafür noch eine Gabe, er kann Geister sehen. Geister? Ja, man kann daran glauben oder nicht, aber viele Menschen glauben daran.
So spielen Geister und vor allem ein spezieller Geist in dem Buch eine besondere Rolle, Ross lernt ihn kennen, verliebt sich und auf einmal ist man mittendrin in einer Geschichte, die vor vielen Jahren spielt, ein kriminalfall, der dann tatsächlich peu á peu in der Gegenwart aufgeklärt werden kann. Ich fand das sehr spannend.
Doch das ist nur eine Seite der Medaille, auf der anderen Seite und direkt verknüpft mit dem Kriminalfall, lernen wir ein Eugenikprojekt kennen...dies ist unerwartet, rechnet man doch bei dem Buch wirklich eher mit Geistergeschichten, gerade auch wegen des Titels. Aber nein, man bekommt auch noch einen Einblick in einen kleinen Teil amerikanischer Geschichte und das ist interessant.

Trotz der fantastischen Elemente, mit denen ich teils etwas Probleme hab, würde ich das Buch weiterempfehlen, es lässt sich gut lesen und selbst als ich eine Weile aussetzen musste, gelang es mir schnell, wieder den Einstieg zu finden.
Dies war auf jeden Fall nicht mein letzter Roman von Judi Picoult.

3

 Ross Wakeman hat ein Problem: Er kann nicht sterben! Dabei wünscht er sich nichts sehnlicher, als dem Tod endlich in die Arme zu sinken. Der Grund ist simpel, er verlor seine Frau bei einem Autounfall und überlebte. Aimee war/ist seine große Liebe. Seitdem hat er nur eins im Kopf. Wie sterbe ich am schnellsten?

Seine Schwester macht sich Sorgen um ihn, dabei hat sie es selbst nicht leicht, denn ihr Sohn hat XP und wird irgendwann in naher Zukunft sterben. Komme was wolle.  Ross fängt an Aimee nahe zu sein, in dem er versucht sie als Geist zu sehen. Leider ist das nicht von Erfolg gekrönt, bis er einen anderen Geist erspähen kann… Und in den verliebt er sich Hals über Kopf….. Tatsächlich rührt er damit nicht nur, an Religion, Herkunft und einem ganzen weltlichen Projekt der 30er (Eugenik-Projekt), nein er bringt auch das Glück herein in seine Familie…..

So schön, wie die Inhaltsangabe klingt, für mich war das Buch ein Kampf.  Die ersten 50 Seiten waren dermaßen vollgepackt mit Personen, dass ich immer dachte: „Wer ist das? Warum tut er das?“ Tatsächlich musste ich Abschnitte zweimal lesen, weil mir erst am Ende klar geworden war, wer die betreffende Person eigentlich ist. Nur hatte ich dann vergessen, was im Abschnitt passiert war.

Fast hätte ich mir einen Zettel genommen um alles aufzuschreiben, aber ich wollte ein Buch  lesen….

Die Thematik ließ mich aufhorchen und skeptisch werden. Gespenster? Bei Jodi Picoult? Der Frau, die mich mit „19 Minuten“ und „Beim Leben meiner Schwester“ tief berührt und begeistert hat??? Am Anfang erinnert mich das Ganze ein bisschen an Akte X und ist mit einfach zuviel. Auf Seite 107 musste ich mir bei „Twitter“ Meinungen holen, ob ich weiter lesen sollte oder nicht. Ich habe durchgehalten….

Später im Buch habe ich mich einfach an die Handlung gehalten um die Personen zuordnen zu können, dass war um einiges leichter als mir die Namen zu merken.

Der Schreibstil ist wieder einmal wunderbar und fließend. An einigen Stellen erdrückt einen die Erkenntnis, dass der Fremdenhass wirklich so schlimm war oder ist und Jodi Picoult ihn so greifbar erscheinen lässt.

Am Ende des Buches klärt sich alles auf. Jeder findet irgendwie seinen Frieden, eine neue Liebe oder oder oder…. Mir war es dann zu gestellt, alles einfach gut werden zu lassen, auch wenn ein Krankenhaus eine Rolle spielt.

Interessant fand ich das Eugenik Projekt, dass für Hitlers „Blond, blauäugige Rassenzucht“ Pate gestanden hat.

Alles in allem ein Roman mit vielen Wirrungen, Wendungen und Thematiken, die geschickt angepackt wurden, aber es hätte ruhig weniger besprochen werden können. Manchmal ist weniger genau richtig.

2

Inhalt:

Ross Wakemann kann den Tod seiner Frau nicht verwinden und versucht immer wieder sich selbst umzubringen, um wieder mit ihr vereint zu sein. Aber dies scheint nicht möglich zu sein. Deshalb entschließt er sich, den Geist seiner Frau zu suchen. Eines Tages bekommt er den Auftrag, auf einem Grundstück mit einem alten Haus, das auf einem alten Indianergrundstück errichtet wurde, nach Geistern zu suchen. Er braucht gar nicht lange suchen, bis er dem ersten Geist begegnet...

Meine Meinung:

Ich hatte mich schon sehr auf dieses Buch von Jodi Picoult gefreut und wurde hier ziemlich enttäuscht. Ich hatte mit etwas völlig anderem gerechnet. Dadurch das Buch verschiedene Erzählperspektiven hat und in verschiedenen Zeiten spielt hatte ich Schwierigkeiten mich in die Geschichte einzufinden und zu den Personen eine Beziehung aufzubauen. Die meisten von ihnen werden kaum charakterisiert und bleiben daher eher blass. Dies trug im erheblichen Maße zu meinen Schwierigkeiten bei.

Jodi Picoult hat hier der Eugenik viel Aufmerksamkeit geschenkt. Das Thema war mir zuvor gänzlich unbekannt und hier hat sie mir einen guten Überblick darüber gegeben. Dies konnte jedoch nicht über die teilweise sehr langatmigen Stellen hinwegtrösten. Ich hätte mir gewünscht, dass von Anfang an der rote Faden der Geschichte leichter zu erkennen gewesen wäre.

2

Ich lese nun schon seit Wochen an diesem Buch, aber ich kam bisher noch immer nicht in der Hälfte an. Ich bin absolut enttäuscht, verstehe immernoch keine Zusammenhänge und habe nicht viel Lust, weiterzulesen. Alles ist verworren, null spannend und alles in allem einfach nicht mein Geschmack.

Es springt zwischen Situationen hin und her, von denen man keine wirklich verstehen kann, man weiß nciht, was im Vorfeld passierte und steigt nicht so ganz hinter das Geschehen.

Ich denke ich lasse es an dieser Stelle im Buch gut sein, und lege es an Seite, in der Hoffnung bald etwas besseres zu lesen.

5

Ich hatte noch nie ein Buch von Jodi Picoult gelesen, aber „Zeit der Gespenster“ wird bestimmt nicht das letzte gewesen sein. Wer wegen dem Titel eine effektheischende platte Gruselstory erwartet hat, wird seine Meinung nach dem Lesen einiger Seiten bald revidieren.

Jodi Picoult streut einige Handlungsfäden aus, die wirklich erst nach und nach zusammengesetzt werden. Zwischendurch geht der Leser sogar auf eine Zeitreise zurück in das Jahr 1932. Immer wieder gibt es neue Wendungen und Überraschungen – nichts ist, wie es scheint. Aber am Ende fügt sich alles nahtlos zusammen und gibt einen Sinn.
Wunderschön erzählt, mit wirklich zum Leben erweckten Menschen, liest sich der Roman flüssig und zieht den Leser mit.
 
Nicht alles in der Geschichte ist Fiktion – es gibt wirklich die Abenaki, und leider gab es auch die Eugenik. Ich fand es erschreckend, dass es in den 20er und 30er Jahren des letzten Jahrhunderts in Vermont ein solches Projekt gab. Menschen, die in ihrer Ahnenreihe „alkoholkranke, geisteskranke oder verbrecherische“ Erbmasse aufwiesen, wurden teilweise mit oder ohne ihr Wissen sterilisiert, um eine weitere Verbreitung dieser Gene zu verhindern.
Parallel dazu taucht aber auch die Frage auf, ob es richtig ist, bei künstlicher Befruchtung Embryos mit der Veranlagung zu bestimmten Krankheiten einfach auszusortieren.
 
Der Roman ist Liebesgeschichte, Gespensterroman, Gesellschaftskritik und Krimi in einem. Das Buch ist vielseitig und faszinierend. Mir hat es große Freude bereitet, es zu lesen.
 
Zum Inhalt:
Ross Wakefield ist nach dem Tod seiner Freundin Aimée eigentlich lebensmüde, aber er scheint nicht sterben zu können – egal, welches Risiko er eingeht. Um Kontakt zu seiner Geliebten herstellen zu können, arbeitet er bei einem „Geisterjäger“ – und merkt, dass sein Chef auch gern schummelt und nicht alles echt ist. Enttäuscht zieht er bei seiner Schwester Shelby ein, deren Sohn Ethan eine seltene Krankheit hat. Seine Haut darf nicht dem Sonnenlicht ausgesetzt werden, da er sonst sofort Geschwüre und Verbrennungen bekommt.
Ethans Leben findet statt, wenn die anderen Kinder in seinem Alter im Bett liegen und schlafen.
Shelby vermittelt Ross einen Job bei einem Geschäftsmann, der ein Grundstück gekauft hat. In dem Haus soll vor Jahren eine junge Frau bei der Geburt ihres Babys umgekommen sein.
Jetzt erhebt der Stamm der Abenaki Ansprüche auf das Grundstück, weil es dort einen Indianerfriedhof geben soll.  Die Arbeiter, die das Haus abreißen sollen, erleben Unglaubliches – es scheint zu spuken. Ross will aufklären, was wirklich dort passiert, und lernt die geheimnisvolle Lia kennen. Sie hat Angst, mit ihm gesehen zu werden, weil ihr Mann sehr eifersüchtig ist.
1932 lebte ein Mann namens Spencer mit seiner schwangeren Ehefrau und dem Dienstmädchen Ruby auf dem Grundstück. Spencer gehört zu den Befürwortern der Eugenik – wie sein Schwiegervater. Cissy hatte in ihrer Schwangerschaft mit Depressionen und Selbstmordgedanken zu kämpfen. Ein netter Abenaki mit dem Namen „Grey Wolf“ will ihr helfen und entzweite sie und ihren Mann.
 
Soweit zur Handlung – es soll ja spannend bleiben. Ich kann diese Buch nur wärmstens empfehlen.
 
 
5

Also ich war sehr begeistert von der Leseprobe und habe mich sehr gefreut das ich auch eins der Bücher bekommen habe.

Nach den ersten Seiten war meine Freude zunächst verflogen und ich konnte mich nur sehr schwer in die Geschichte einlesen. Aber je weiter ich mich dann zur Mitte des Buches vorarbeitete desto schwerer fiel es mir das Buch wieder weg zu legen.

Der Spannungsbogen war bis zum ende zum zerreißen gespannt. Nur eine Sache fehle mir irgendwie... am Anfang war ja Ross bei einr Familie wo es spukte irgendwie wurde das nicht aufgelöst. Na ja egal... im ganzen ein wirklich gutes Buch das ich weiterepfehelen kann...

3

 

ich muss zugeben, dass ich etwas hin und her gerissen bin, wie ich das Buch bewerten soll. Ich bin an die Lektüre ohne große Erwartungen herangegangen, die Leseprobe fand ich damals nicht schlecht, aber auch nicht besonders toll, sie hatte mein Interesse nicht wirklich geweckt.

Der Einstieg in das Buch fiel mir nicht ganz leicht, zu viele verschiedene Handlungen, die erst so gar nicht zusammen passen wollten. Irgendwie fehlte mir der rote Faden...Es hat einige Zeit gedauert, bis ich mich hineinfinden konnte, aber als das Buch dann in Fluß war, hatte es mich doch irgendwie gepackt. Ich fand die Geschichte sehr mystisch, gefühlvoll und berührend, der Schreibstil läßt sich leicht lesen.

Sehr informativ (aber auch erscheckend) waren für mich die Infos über die Eugnik in den 30er Jahren in den USA, die Rückblicke habe ich aber trotzdem sehr gerne gelesen. Und trotz alledem hatte ich das Gefühl, dass das Buch keine bestimmte Richtung einschlagen hat. Ich wüßte nicht, unter welche Kategorie ich es einsortieren sollte. Trotz Geisterthema nicht unter Thriller, nicht unter Geschichte und nicht unter Lovestory. Es hatte von jedem etwas, ging aber nicht so sehr ins Detail, wie ich es mir gewünscht hätte.

Letztendlich war das Buch nicht schlecht, aber ganz ehrlich, gekauft hätte ich es mir im Laden wohl nicht.

 

4

 

In ihrem neuesten Roman „Zeit der Gespenster“ greift die Autorin erneut in den USA beinahe tabuisierte Thematiken auf. Zum einen basiert die Handlung auf das Eugenik-Programm in einigen Staaten der USA der 30er Jahre, zum anderen, in der aktuellen Handlungsebene, auf der Präimplantations-Diagnostik, verbunden mit Abtreibung vermeintlich unwerten Lebens.
 
Vor diesen Hintergründen spielt der Roman in zwei Zeitebenen, bietet zudem noch eine Liebesgeschichte, einen ungelösten sowie einen zweifelhaft gelösten Kriminalfall, Mystisches und vieles mehr.
 
Teilweise hat man das Empfinden, weniger wäre mehr gewesen, die Autorin hätte sich auf Wesentliches konzentrieren sollen. Dennoch ist es erstaunlich, wie sie die Handlung um sämtliche Stränge verwebt und alle Bereiche zusammen fließen lässt.
 
Ein lesenswertes Buch.
5

 

Ross Wakeman ist zutiefst unglücklich, obwohl er bereits mehrmals dem Tod von der Schippe gesprungen ist. Durch einen Autounfall verlor er seine geliebte Frau Aimee und damit den Sinn seines Lebens. Er sucht verzweifelt einen Weg zu ihr und da es mit dem eigenen Tod nicht klappt, verdingt er sich als Geisterjäger auf einem indianischen Grundstück, auf welchem es spuken soll. Dort jedoch begegnet er einem ganz anderen Geist und wird in eine Geschichte voller grausamer Wahrheiten und Mystik hineingezogen.
 
Dies war mein erstes Buch von Jodi Picoult und wird mit Sicherheit nicht das letzte gewesen sein. Nachdem es anfänglich etwas schwierig war, sich bei der Vielzahl der vorgestellten Charaktere zurechtzufinden, geriet ich spätestens mit der Rückblende in die Vergangenheit in einen Sog, der es mir fast unmöglich machte, das Buch wegzulegen.
 
Meisterhaft verquickt die Autorin die erschütternde, reale Geschichte der Eugenik-Bewegung in Vermont der 20er- und 30er-Jahre, die eine Vorlage für die Projekte der Rassenhygiene der Nazis bilden sollte, mit einem fiktiven Familiendrama großen Ausmaßes. Der Roman ist Krimi, Liebesroman und Historical in einem. Man fühlt und leidet mit den einzelnen Protagonisten, als wäre man selbst Mitwirkender. Der paranormale Touch durch die Geistergeschichten wirkt dabei nicht fehl am Platz, sondern fügt sich perfekt ins Ganze ein.
 
Geheimnisvolle Entwicklungen, überraschende Wendungen und die geniale Auflösung eines Rätsels nach dem anderen machen das Buch zu einem echten Pageturner. Auch wenn das Ende etwas gewollt positiv wirkt, so gönnt man den gebeutelten Charakteren doch genau dieses. Von mir eine uneingeschränkte Empfehlung für alle Leser, die Anspruch und Unterhaltung gleichermaßen suchen.

 

3

Leider hat mich das Buch nicht so gefesselt, wie ich es gedacht habe, weil ich mir aufgrund des Klappentextes etwas ganz anderes darunter vorgestellt habe. Die Leseprobe war auch sehr interessant, aber als ich das Buch gelesen habe  nahm die Geschichte nach und nach eine ganz andere Wendung, mit der ich nicht gerechnet habe, und die ganze Geschichte wurde für mich etwas uninteressant und hatte das mystische verloren das ich mir darunter vorgestellt habe. Die Geschichte ist nicht schlecht, aber für mich leider nicht das Richtige.

4
Kurzbeschreibung:
Nach dem Unfalltod seiner geliebten Frau Aimee und mehreren gescheiterten Selbstmordversuchen macht sich Ross Wakeman in seiner Verzweiflung auf die Suche nach Geistern. Eines Tages bekommt er den Auftrag, ein Grundstück in Vermont, das einmal ein Indianerfriedhof gewesen sein und auf dem nun ein Einkaufszentrum errichtet werden soll, von spukenden Gespenstern zu befreien. Doch schnell wird klar, dass auf dem Land wirklich ein Geist lebt, der etwas zu suchen scheint. Ross macht sich daran, das Rätsel zu lösen und deckt dabei einen alten Mordfall und dunkle Geheimnisse in der Geschichte Vermonts auf. 
 
Meine Meinung:
Auch mit „Zeit der Gespenster“ wagt sich Erfolgsautorin Jodi Picoult wieder an mehrere brandheiße Themen heran. Doch es geht nicht in erster Linie, wie der Titel vermuten lässt, um Geister – Hauptthema ist die amerikanische Eugenik- Forschung in den 20er und 30er Jahren des letzten Jahrhunderts. Aber auch Selbstmord, Pränataldiagnostik, die Erbkrankheit XP, Diskriminierung von Minderheiten und eben paranormale Erscheinungen finden Platz in der Handlung. Ein bisschen viel Stoff für meinen Geschmack, aber der Autorin gelingt es, alles zu einer logischen Handlung zu verweben, in der alles zusammen passt.
 
Die Geschichte ist in drei Abschnitte eingeteilt: Abschnitt eins und drei spielen in der Gegenwart und befassen sich mit den Ermittlungen rund um die Erscheinungen auf dem Grundstück. Teil zwei spielt im Jahre 1932 und gibt dem Leser einen Einblick in die Geschehnisse damals, die für die anderen Abschnitte von großer Bedeutung sind.
Die „Beleuchtung von unterschiedlichen Seiten“ macht die Geschichte spannend. Man rätselt mit und versucht, den Fall zu lösen, kommt aber bis zum Schluss nicht darauf, was vorgefallen sein könnte.
 
Typisch für Jodi Picoult ist die Vielzahl an Charakteren, die alle direkt in den ersten Kapitel des Buches auftauchen. Da die Handlung in ihren Büchern immer aus der Sicht der verschiedenen Protagonisten erzählt wird, ist dies ist ziemlich verwirrend und man verliert schnell den Durchblick, wer gerade wer ist und was tut. Im Laufe der Geschichte gewinnt man den Überblick allerdings zurück und kann die Figuren zuordnen. Leider schafft sie es nicht, allen Charakteren die nötige Tiefe zu verleihen. Über einige hätte ich gerne mehr erfahren, allen voran Ruby und besonders Lucy, während beispielsweise die Geschichte um den an XP erkrankten Ethan meiner Meinung nach ruhig weniger im Vordergrund hätte stehen dürfen.
 
Mit der amerikanischen Eugenik- Forschung befasst sich „Zeit der Gespenster“ mit einem Thema, dass so in der Unterhaltungsliteratur wohl noch nicht da gewesen ist. Erschreckend anschaulich schildert die Autorin die Versuche, kriminelle und „degenerierte“ Menschen an der Fortpflanzung zu hindern und die damit verbundenen Schicksale. Alleine wegen dieser Informationen ist „Zeit der Gespenster“ lesenswert, aber auch sonst überzeugt Jodi Picoult wieder einmal. Das Ende ist zwar ein wenig kitschig, aber das schadet der Geschichte in keinster Weise. Eher im Gegenteil – es holt den Leser nach vielen schockierenden Tatsachen wieder zurück und zeigt, dass „Zeit der Gespenster“ trotz aller Wahrheiten, die wir darin finden, doch „nur“ ein Roman ist, und der darf ruhig ein wenig kitschig sein.
 

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Ich hatte mir viel von Jodi Picoults Zeit der Gespenster erhofft.

Leider wurden mir in diesem Buch aber so viele Erzählfragmente angeboten, dass den Einzelnen die Tiefe fehlt.
Da ist Ross, der seine Frau verlor, sich zu sterben wünscht und doch durch 'glückliche Fügungen' immer wieder dem Tod von der Schüppe springt. Ross, der diese geliebte Frau dann plötzlich in einer neuen Liebe vergessen kann. - Feiner ausgeführt hätte diese Geschichte für ein Buch gereicht, vielleicht wäre sie dann auch... lebendiger geworden.

Eine TV-Show um Spukphänome, die den vermeintlichen Opfern oft genug genau das erzählt, was sie hören wollen, wenn's die Quote steigert, mitten drin dann doch wieder Anwandlungen von Seriösität. Nicht alles ist Show, nicht alles Quote, aber auch hier hätte aus einem Strang ein Buch werden können, genauso wie aus dem kranken kleinen Jungen.

Übelste Rassenkonflikte, Versuche das Blut reinzuhalten, Nachkommen zu verhindern... Themen, die ganze Bände füllen können und mit Sicherheit kein leichter Stoff sind.

Auch persönliche und 'echte' Gespenster sehe ich nicht als leichte Materie, sie hätten locker allein für einen Roman ausgereicht, so gelangte zu viel 'Stoff' zwischen zwei Buchdeckel.

Hier liegen so viele Bruchstücke vor, die allein gesehen zu wenig beleuchtet wurden. So wirkt das gesamte Gefüge auf mich dann farblos. Ja, es kommt immer wieder Spannung auf, ja die Charaktere können fesseln, aber dann folgen Passagen durch die man sich quälen muss.

Zeit der Gespenster wirkt auf mich so leider wie ein Bild, das aus den Teilen mehr als eines Puzzles entstanden ist.

Ich werde das Buch ruhen lassen, vielleicht findet sich ein neuer Moment.

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Nach dem anfänglichen Hineinfinden in die Geschichte, die aus mehreren sehr kurzen Nebengeschichten besteht, konnte sich doch noch Interesse meinerseits aufbauen. Im Mittelteil wurde es teilweise sogar richtig spannend. Das verlor sich dann aber auch wieder sehr schnell und das Weiterlesen entwickelte sich dann eher zur Qual.

Traurig fand ich vor allem, dass Ross nachdem er Lia getroffen hatte, seine verstorbene Verlobte quasi völlig vergessen hatte. Sie findet sich in keinem Gedanken von Ross wieder. So groß kann die Liebe ja dann doch nicht gewesen sein, dass er sie sofort beim Anblick von Lia vergisst. Das gibt einen fetten Minuspunkt.

Auch wurde die Geschichte zum Ende hin immer unglaubwürdiger. Sicherlich ist eine Story über Geister sowieso sehr fantastisch angehaucht, aber ein Mann, der eine scharfe Dynamitstange in der Hand hält und diese in seiner Hand auch noch explodiert und dieser Mann in der Leichenhalle locker aufsteht als wär nichts gewesen, ist meiner Meinung nach mehr als übertrieben und einfach lächerlich. Auch die Sache mit der Salbe, die XP heilt, war einfach zu weit hergeholt. Für mich haben dadurch die Geschichte sowie die Autorin sehr an Glaubwürdigkeit verloren.

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Ross Wakeman ist so etwas wie ein Geisterjäger oder zumindest ein Gehilfe von Curtis Warburton. Doch als er die fiesen Machenschaften dahinter entdeckte, läßt er alles liegen und stehen (sogar seine teure Kameraausrüstung) und geht. Sein erster Weg führt ihn direkt zu seiner Schwester und seinen kranken Neffen. Ethan ist ein aufgeweckter Junge, der an XP leidet (er ist auf die Sonne allergisch!). Ross, der seine geliebte Aimee verloren hat, ist seelisch kaputt, hat bereits mehrere Selbstmordversuche hinter sich und erklärt dem Leser, dass er nicht sterben kann. An sich schon ein Punkt, wo man verwundert inne hält. Man sagt: Wunder gibt es immer wieder. Doch solche Wunder sind Ross schon dreimal widerfahren!

Als nächsten lernt man Spencer Pike kennen, ein alter kranker Mann, der in einer Pflegeeinrichtung liegt und von einem Baby redet, dass es nicht gibt.

Der dritte Strang beginnt, indem man Eli Rochert vor die Nase gesetzt bekommt und einen kleinen Überblick über die Ortschaft Comtosook erhält.

Und dann fängt noch ein vierter Strang an. Da mir bis dahin (wir sind immer noch auf den ersten 20 Seiten und es wurden dem Leser ohne Übertreibung bis dahin schon mindestens 10 verschiedene Namen um die Ohren geschmissen) die Namen noch nicht wirklich geläufig sind, verbinde ich Shelby Wakeman noch nicht mit Ross. Auch hier bekommt man einen ersten Überblick und erfährt etwas über die betreffende Person.

Auf Seite 25 fängt zu allem Überfluß noch ein fünfter Faden an und zeigt ein Bild von Az Thompson.

Trotz all dieser anfangs verwirrenden Stränge, führt Jodi Picoult den Leser behutsam in die richtige Richtung. Ihre Art das Thema Gespenster und auch das Eugenik Projekt anzugehen, ist ebenso behutsam, aber dennoch aufzeigend (nicht anklagend, vielleicht wäre bezüglich der Eugenik das Wort "aufdeckend" besser angebracht). Amerikanische Geschichte hat mich nie wirklich interessiert (abgesehen von den Indianern) und daher war mir absolut nichts über Eugenik und das Sterilisationsgesetz in manchen Staaten bekannt. Erschreckend, wie sich immer wieder gewisse Teile der Menschheit zu den Herren der Welt aufschwingen wollen...
Von Kapitel zu Kapitel nimmt die Geschichte immer stärkere Umrisse an. Allmählich verbindet man bestimmte Protagonisten miteinander und sieht immer wieder deren Sichtweise. Als Lia auftaucht, wird es immer mysteriöser. Wendungen werden vom Leser regelrecht erwartet, doch in welche Richtung sie gehen, überrascht dennoch. Nichts ist erahnbar. Jodi Picoult hat hier meisterlich die Feder geführt.

Einziges Manko an der Story: Das Ende wirkt irgendwie nicht mehr glaubwürdig auf mich. Nicht die Auflösung der einzelnen Stränge, sondern Ross "Unsterblichkeit". Sie wird auch nicht aufgeklärt. Auch Az Selbstmord ist für mich unverständlich. Ich glaube nicht, dass ein Indianer jemals auf so eine Idee kommen würde. Ansonst ist der Roman super gelungen und läßt den Leser auch nicht mehr los, bis man die letzte Seite gelesen hat.

Ich bin ja etwas skeptisch an das neue Buch von Jodi Picoult herangegangen, weil ich als letztes "Das Herz ihrer Tochter" von ihr gelesen habe, und von dem Buch war ich mehr als enttäuscht, daher hatte ich mir jetzt vom neuen Buch auch nicht sehr viel erwartet. Die Leseprobe klang allerdings dann doch sehr vielversprechend, vor allem das auch ein übersinnliches Thema vorkommt, hat es mich dann doch sehr interessiert.

Das Buch begann mit der Geschichte von Ross, der sterben möchte, weil seine Freundin bei einem Verkehrsunfall ums Leben kam, und er das bis heute nicht überwinden konnte. Er war bei dem Verkehrsunfall dabei und konnte seine Freundin nicht retten, und die Schuldgefühle plagen ihn bis heute. Ross arbeitet als Geisterjäger, und wünscht sich nichts mehr als einmal seine Freundin wieder zu sehen.

Nach einiger Zeit sieht er einen Geist und verliebt sich prompt in diesen. Es handelt sich dabei um Cecilia (kurz Lia) Pike, die in den 30iger Jahren ermordet wurde, und keine Ruhe findet. Lia war schwanger und auch ihr Kind ist gestorben, sie war selbstmordgefährdet und fühlte sich stark zu einem Indianer hingezogen. Langsam rollt sich dann die Geschichte bzw. das Drama hinter der Lebensgeschichte von Lia auf, und man erfährt immer mehr über ihr Leben und diejenigen, die ihr nahestanden. Hier kommt dann eine besonders interessante Thematik auf: Eugenik und Rassenhygiene. Bis dato hatte ich noch kein Buch gelesen, was sich mit Eugenik befasst hat und wusste nicht sehr viel darüber, ich fand aber das es in diesem Zusammenhang sehr gut umgesetzt war und spannend Wissen vermittelt wurde.

Es gibt dann natürlich noch einige Nebencharaktere, die verschiedenen Handlungsstränge haben anfangs noch keinen Zusammenhang, erst nach und nach verstricken sie sich dann ineinander. Daher ist der Einstieg in das Buch anfangs nicht so leicht, weil es doch so viele unterschiedliche Personen gibt, die man ersteinmal zuordnen und auseinander halten muss. Sobald es aber Klick gemacht hat, ist man von der Geschichte gefesselt und möchte unbedingt weiterlesen. Ich finde das Buch war sehr spannend und kann es nur weiter empfehlen!

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Obwohl ich bisher schon einige Bücher von Jodi Picoult gelesen habe und begeistert war, bin ich sehr skeptisch an ihr neues Buch „Zeit der Gespenster“ herangegangen.

Ross Wakemann, hat seine geliebte Frau Aimée bei einem tragischen Autounfall verloren und möchte nun auch gerne sterben, um ihr nahe zu sein. Er wurde vom Blitz getroffen und hat überlebt. Freiwillig übernahm er riskante Einsätze und hat bereits mehrere missglückte Selbstmordversuche hinter sich. Doch er konnte nicht sterben, obwohl er sich nichts sehnlicher wünscht. Doch dann entschließt er sich den Geist von Aimée zu suchen.

Ross zieht vorübergehend nach Comtosook in Vermont zu seiner geschiedenen Schwester, deren Sohn unter einer seltenen Erbkrankheit leidet. Als in der Nähe ein Einkaufszentrum gebaut werden soll, geschehen dort mysteriöse Dinge. Ross wird vom Bauunternehmen beauftragt, heraus zu finden, ob sich Geister auf dem Grundstück aufhalten. Hier trifft er auf Lia, eine rätselhafte Frau, in die er sich verliebt.

Das Buch ist in drei Teile untergliedert. Der erste und dritte Teil spielt in der Gegenwart, der zweite Teil erzählt die Geschichte von Cecelia und Spencer Pike aus dem Jahr 1932, die auf dem Baugrundstück lebten.

Der Beginn des ersten Teils gestaltete sich für mich etwas verwirrend, da sehr viele Personen und Handlungsstränge beschrieben wurden, die man nicht richtig einordnen konnte. Doch nach dem die ersten Zusammenhänge sichtbar wurden, hat mich die Geschichte in ihren Bann gezogen. Die Autorin hat es wieder verstanden ohne langatmige Beschreibungen eine dichte Atmosphäre zu schaffen. Der Schreibstil ist sehr flüssig. Gestört hat mich etwas, dass an einigen Stellen das Übersinnliche etwas überzogen geschildert wurde.

Was mich bei Jodi Picoult jedes Mal begeistert, dass sie es versteht, immer wieder unterschiedliche Themen in ihren Büchern zu verarbeiten, über die es sich lohnt auch nach Beendigung des Buches gedanklich weiter damit zu beschäftigen.

 

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Ich brauchte eine gewisse Zeit bis ich mit dem Buch warm geworden bin. Aber dann hat es mich voll gepackt und nicht mehr losgelassen. Noch heute muss ich über das Buch und seine Inhalte nachdenken.

Am Anfang der Geschichte lernen wir die Hauptcharaktere kennen.

Ross: Seine Geliebte ist bei einem Unfall gestorben und er gibt sich die Schuld dafür. Er versucht durch Selbstmordversuche zu ihr zu kommen, aber irgendetwas oder irgendjemand hält ihn auf der Erde fest.

Meredith: Sie arbeitet hart in der Embryonenforschung und hat nur wenig Zeit für ihre Tochter. Diese erleidet ängstliche Qualen, denn sie sieht Gespenster.

Shelby: Die Schwester von Ross kümmerst sich zu 100% um ihren kranken Sohn. Denn er leidet an einem unheilbaren Gendefekt und verträgt kein Sonnenlicht.

Diese Charaktere sehen am Anfang sehr losgelöst voneinander aus, aber im Laufe der Geschichte finden sie zueinander und verflechten sich miteinander.

Die Hauptgeschichte findet in einer kleinen Stadt in Vermont statt. Auf einem alten Grundstück soll ein Einkaufszentrum gebaut werden, doch die Ureinwohner der Region kämpfen dagegen, da sich auf dem Grundstück ein alter Indianerfriedhof liegen soll. Als die Bauarbeiten beginnen, passieren auf einmal merkwürdige Dinge in der Stadt: es regnet Rosenblätter, mitten im August gibt es Frost, ganze Küchenschränke werden ausgeräumt...

Ross soll der Sache und den Gespenstern auf den Grund gehen. Ab diesem Zeitpunkt nimmt die Vergangenheit und die Gegenwart ihren Lauf. Ein unglaubliches und verstörrendes Geheimnis der Stadt aus der Vergangenheit kom mt langsam ans Tageslicht.

Mich hat die Geschichte des Buches gefesselt. Ich bin begeistert, wie die Autorin den geschichtlichen Hintergrund so gekonnt einflechtet. Ich habe beim Lesen sogar sehr viel gelernt und habe ich auch nach dem Buch mit den Hintergründen weiter beschäftigt - erschütternt. Die Hauptpersonen sind "bitter-süß" und ich bin froh, dass alle am Ende ihren Weg finden. Zum Teil für mich als Leser mehr als überraschend.

Zusammenfassend: Eine tragische Geschichte, die zum Nachdenken anregt. Für alle, die vielschichtige Geschichten und Charaktere mögen und auch beim Lesen mitdenken wollen.

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Ich war von der Leseprobe recht begeistert und freute mich sehr als ich das Buch endlich beginnen konnte zu lesen. Aber schnell verflog meine Lust und es wurde zu Frust. Jodi Picoult packt soviel in dieses eine Buch, das hätte auch für 2 Bücher gereicht.

Ross Wakemann versucht sich mehrmals umzubringen, weil er bei seiner geliebten Frau sein möchte. Aus unerklärlichen Gründen klappt es aber nie und so muss sich Ross damit abfinden, seine Frau, erstmal, nicht wieder zu sehen. Er macht sich auf den Weg seine Schwester Shelby zu besuchen, die mit ihrem kranken Sohn in einem Haus lebt. Jedoch ist da nicht genau geklärt wem das Haus genau gehört. Der Schwester oder dem alten Spencer Pike. Er möchte auf diesem Gundstück ein Einkaufszentrum errichten. Jedoch soll auf diesem Grundstück ein alter Indianerfriedhof stehen.

Der Bauunternehmer Rod van Vleet möchte das Grundstück dem Erdboden gleich machen, jedoch geschehen seltsame Dinge so das er den Eindruck hat das dieses Grundstück verflucht ist. Ross Wakemann versucht dem auf dem Grund zu gehen, denn er hätte gerne Kontakt nach "Drüben". Ein Projekt das in den 1920-1930er Jahren statt gefunden hat, soll die Erklärung für die seltsamen Vorkommnisse sein.

Ich habe mich wirklich durch das Buch gequält. Es waren zuviele Characktäre und nicht nur das es um Geister geht ging es auch noch um Geschichtliche Aspekte. Das Buch ist in 3 Teile gegliedert und erst ab dem 2. Teil in der mitte wurde es ein bisschen interessant. Jedoch muss ein Autor bereits zu Beginn interssant schreiben, da kann auch der Rest das Bild nicht mehr all zu grade rücken.

Schade, es klang so spannend.

 

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Ich finde die Autorin hätte sich auf eines beschrenken sollen entweder Geister oder Geachichte.

Man bekommt beim lesen nie das Gefühl das man unbedingt weiter lesen muss weil man sonst was "verpasst".

Es ist zwar so eine ganz interessante Geschichte aber mehr auch nicht.

Der Schreibstil der Autorin ist leider überhaupt nicht packend da man fast von Anfang an schon weiss wie die Geschichte ausgeht.

Schade da das Thema mich eigentlich doch sehr fazienirt.

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Zum Inhalt ist in den vorherigen Rezensionen wohl genug gesagt, deshalb beschränke ich mich auf die persönliche Bewertung.

Bei den Bücher von Jodi Picoult, die ich bisher gelesen habe, hat mich die Geschichte immer gleich in ihren Bann gezogen; ich war von Anfang an "drin" und habe das Buch jeweils in einem Rutsch gelesen. Das war hier nicht der Fall; ich habe mich ziemlich schwergetan, in die Geschichte hineinzukommen.

Die Themenbereiche sind wirklich interessant: Trauer um geliebte Menschen, übersinnliche Phänomene und Geister, Eugenik und Rassenhygiene, das Leben eines Kindes mit einer tödlichen Krankheit und die Auswirkungen auf die Familie, die Auflösung eines lange zurückliegenden Kriminalfalls - all diese Themen betreffen die miteinander verzahnten Leben der Protagonisten, in Handlungssträngen, die sich durch mehrere Zeitebenen ziehen. Jedes Thema für sich regt zum Nachdenken an. Meinem Geschmack nach waren es für einen Roman jedoch zuviele verschiedene Themenkomplexe, die angeschnitten wurden, so dass das Buch letztendlich keinem Thema wirklich gerecht wurde und ein ziemliches Genre-Mischmasch geworden ist.

Die erzählte Geschichte ist komplex, spannend, gut erzählt - ein typischer Picoult eben. Ich könnte das Buch jedoch weder Krimilesern, Fans von Geistergeschichten oder jemandem, der sich für das Thema Eugenik interessiert, wirklich ans Herz legen, da alles angeschnitten, aber nichts richtig vertieft wird. Man erfährt einiges über Eugenik-Projekte in Vermont, durch die Einbettung als einer von vielen Handlungssträngen in einer Liebes-Geister-Krimi-Geschichte wird das Thema meinem Gefühl nach aber zu sehr bagatellisiert.

Auch emotional hat mich das Buch längst nicht so angesprochen wie frühere Picoults, bei denen ich von Anfang an mitgefiebert und mitgelitten habe. Mit diesem Buch bin ich nicht warmgeworden. Schade, ich hatte mir wirklich mehr davon versprochen...

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