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Rezensionen

Hier finden Sie alle Rezensionen zum Buch nach Erstellungsdatum sortiert.

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Nach einem schweren Schicksalsschlag - dem gewaltsamen Tod ihres Verlobten - verschlägt es Sofie nach Paris  um einerseits ihre Vergangenheit zu bewältigen und andererseits in ihrem Berufsleben weiter voranzukommen. Doch dort kommt alles anders, bei dem geplanten Versuch, sich das Leben zu nehmen, entdeckt sie eine Gestalt, die ihrem toten Verlobten Rafael zum verwechseln ähnlich sieht und wird in den immer währenden biblischen Kampf zwischen Gut und Böse hineingezogen.

Bedauerlicherweise ist mir Sofie als Person nicht wirklich sympathisch, gerade zu Beginn des Buches versinkt sie doch sehr in Selbstmitleid, ist mit einer sehr lebhaften Fantasie gezeichnet und kommt mir auch im Laufe des Buches des Öfteren hysterisch und naiv vor. Auch Rafael bleibt für meinen Geschmack etwas farblos, wohingegen Jean mir sehr ans Herz gewachsen ist und ich es sehr schade finde, dass seine Person in diesem ersten Teil noch eher geheimnisvoll bleibt und man nur sehr bruchstückhaft von seiner Vergangenheit erfährt. Auch die anderen (Neben-)Personen, ob die schrullige Vermieterin von Sofie oder der Malerlehring Pascal sind durch die Bank liebenswert und haben mir beim Lesen sehr viel Freude bereitet.

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig, auch wenn sie oftmals in ihren Ortsbeschreibungen etwas abschweift und mit ihren Beschreibungen der Orte/Straßen in Paris für meinen Geschmack etwas zu sehr ins Detail geht. Auch für die französischen Einschübe hätte ich mir als jemand der, der französischen Sprache nicht mächtig ist, wenigstens eine Übersetzung gewünscht. Die Zitate aus der Bibel hingegen, die in etlichen Rezensionen als langweilig bemängelt werden, fand ich interessant und für den Fortgang der Geschichte durchaus von Bedeutung. Bei mir kam nie Langeweile auf, die 400 Seiten vergingen wie im Flug, wozu auch die Sprünge zwischen den einzelnen Erzählsträngen ihren Teil beitrugen.

Ich für meinen Teil, freue mich sehr auf die von der Autorin bereits angekündigte Fortsetzung und war doch sehr positiv überrascht.

Extra Punkte erhält das Buch für die tolle Aufmachung, die sich neben einem schönen Cover und einem Lesebändchen auch durch eine detailgenaue Karte am Anfang und am Ende des Buches auszeichnet.

 

 

 

 

3

Die Autorin: Sarah Lukas wurde 1972 geboren und lebt in Wiesbaden. Ihren Urlaub verbringt sie am liebsten in Frankreich;daher kennt sie sich dort auch ausgesprochen gut aus.

Das Cover: ...hat etwas Geheimnissvolles, Zauberhaftes an sich...gefällt mir persönlich sehr gut!

Das Buch: Sopfie hat gerade auf recht tragische Art ihren Verlobten verloren. Sie will und kann den Tod von Rafael nur schwer akzeptieren.Um etwas Abstand zu allem zu gewinnen,kündigt sie ihren Job und geht nach Frankreich;dorthin,wo sie zuletzt mit Rafael war.Doch sie ist so verzweifelt, das sie  von einer Brücke springen will. Doch bevor es dazu kommt, sieht sie plötzlich Rafael.Sie kann es kaum glauben und setzt von nun an alles daran, Rafael zu finden. Doch sie ahnt nicht, in welche Gefahr sie sich mit ihrer suche begibt...

Was sofort auffällt, ist, das die verschiedenen Schauplätze wunderbar beschrieben werden. man merkt, das dies der Lieblingsort der Autorin ist ;0)  Ich konnte mir sämtliche Schauplätze tatsächlich bildlich vorstellen.Auch die Geschichte an sich ist sehr interessant und gut geschrieben;wenn auch zeitweise etwas Langathmig. Einzig der Schluß gefiel mir nicht sonderlich. Für meinen geschmack blieben das zu viele Fragen offen.

3

Ich habe mir dieses Buch privat besorgt.

Inhalt:
Sophie und Raphael blickten glücklich einer gemeinsamen Zukunft entgegen. Doch das Schicksal meinte es anders mit ihnen und Raphael wird auf einer ärztlichen Mission in Kolumbien getötet.
Sophie zerbricht fast an diesem Verlust und flüchtet nach Paris in ihre gemeinsame Lieblingsstadt. Hier hofft sie ein neues Leben zu finden und ihre Zukunft beginnen zu können. Doch auch hier kann Sophie ihren Rafe nicht vergessen. In dem Moment als sie ihrem Leben ein Ende setzen will, meint sie ihn plötzlich wieder zu sehen. Doch so schnell wie es ging ist es auch schon vorbei und Sophie ist sich nicht sicher, was die Realität ist.
Sie muss versuchen diesen Mann der Rafe so gleicht wieder zu finden!
Kann es sein, dass ihr Verlobter wirklich noch lebt? Doch warum hat er sich dann nicht bei ihr gemeldet?

Meine Meinung:
"Der Kuss des Engels" konnte mich leider nicht überzeugen. Zwar lies sich das Buch gut lesen, doch die Geschichte fand ich einfach nur langweilig. Es hätte eine große Liebesgeschichte werden können, oder ein großes Fantasy-Epos oder nur einfach gute Unterhaltung. Geworden ist es ein Reiseführer von Paris mit einem kleinen romantischen und phantastischen Einschlag.
Freunde der Stadt Paris und der französischen Lebensweise werden sicherlich entzückt sein über die vielen Auftritte, die Stadt und Leute hier erhalten. Mein Fall war das jedoch nicht. Alle Erwartungen, die ich an dieses Buch hatte, konnten leider nicht erfüllt werden. Die Erklärungen zu Raphaels Werdegang zum gefallenen Engel fand ich nicht einleuchtend genug und Sophies Fixierung auf einen Raphael der doch augenscheinlich so überhaupt nichts mit ihrem Rafe zu tun hat, ebenfalls nicht. Lediglich Jean und Sophies Vermieterin waren mir als Figuren sympathisch und von denen hätte ich auch gerne mehr gelesen. Alles andere und insbesondere dieses offenen Ende hätte gerne anders ausfallen dürfen. Ich glaube nicht, dass ich von Sarah Lukas noch einmal ein Buch lesen werde.

Fazit:
Bloß nicht mit zu hohen Erwartungen an dieses Buch heran gehen.
 

Auf tragische Weise verliert Sophie ihren Verlobten und trauert, inmitten des quirligen Lebens von Paris, um ihn. Verzweifelt durch den erlittenen Verlust möchte sie ihrem Leben mit einem Sprung von einer Brücke ein Ende setzen. Doch in diesem Moment glaubt sie ihren Verlobten auf einem Schiff wieder zu erkennen. Die Suche nach ihm beginnt und hat auch Erfolg. Aber Rafael, ihr Verlobter, ist nicht mehr der Gleiche, den sie einst so sehr geliebt hat. Mit Hilfe von Jean gelingt es ihr, das Rätsel um Rafael zu lösen. Gleichzeitig bringt sie sich damit jedoch in große Gefahr.

Sarah Lukas versucht vor dem Hintergrund des lebendigen Paris eine Liebesgeschichte zu erzählen, die zugleich romantischen aber auch düsteren, geheimnisvollen Charakter haben soll. Jedoch gelingt ihr dies nicht. Die Geschichte erscheint langatmig und plätschert vor sich hin, Spannung kommt nicht auf. Auch das Ende ist verwirrend und lässt zu viele Fragen offen. „Das größte Abenteuer unserer Zeit“ konnte man nicht entdecken. Die Thematik der gefallenen Engel kann sicherlich auf bessere Weise in eine Geschichte umgesetzt werden.

Fazit: Ein Buch, das mit seinem schönen Einband und Layout nett im Bücherregal aussieht, zum Lesen jedoch dort stehen gelassen werden sollte!

 

2

Nachdem Sophie's Verlobter Rafael in Kolumbien erschossen wurde, versucht sich ein neues Leben in Paris zu beginnen. Doch die Trauer ist zu groß und so versucht sie von einer Brücke zu springen, um ihr Leben zu beenden.
Da taucht ein Schiff unter der Brücke auf und auf dem Deck sieht Sophie Rafael. Sie sucht ihn verzweifelt in Paris, doch als sie ihn findet, ist er nicht mehr der, der er mal war. Denn er ist ein gefallener Engel...

Mich hat Sarah Lukas überhaupt nicht überzeugt. Ich fand den Schreibstil nicht sehr gelungen, mir kam er sogar etwas kindlich und unausgereift vor.
Die Absätze und Kapitel sind sehr kurz gehalten. Manche Szenen sind in meinen Augen sehr knapp gehalten. Es fehlen Informationen.

Sophie wirkt auf mich sehr naiv. Sie will unbedingt ihren Kopf durchsetzen, lässt sich aber nicht helfen.

Ungewöhnlich finde ich die Abkürzungen der Namen. Aus Sophie wird Soph, aus Rafael wird Rafe usw. Sophie und Rafael sind Deutsche, bekommen aber amerikanische Spitznamen.

Fazit:
Leider konnte mich Sarah Lukas überhaupt nicht überzeugen. Eigentlich schade, da ich mich auf das Buch aufgrund der Leseprobe bei vorablesen sehr gefreut habe.

4

Sarah Lukas entführt ihre Leser in die „Stadt der Liebe“, Paris. Hier begegnen wir der traurigen Sophie, die dorthin geflohen ist um über den Verlust ihrer großen Liebe hinwegzukommen. Ihr Verlobter Rafael wurde auf tragische Weise erschossen.
Auf den ersten Seiten gibt sich Sophie ganz ihren Gefühlen hin. Hier hat Lukas die melancholische Stimmung sehr gut eingefangen, so dass man als Leser mit Sophie leiden kann. Zwar ist es auch etwas anstrengend diese Passagen zu lesen, da Sophie wirklich in ihrem Leid versinkt, aber da Lukas die Stimmung einfach gut einfängt und den Leser mitleiden lässt, kann man darüber hinwegsehen. Auch findet sie gut den Zwischenweg zwischen nervigem Getue und endlosen Selbstmitleid.
Die Wendung kommt an der Stelle als Sophie aus der Ferne einen Mann ausmacht, der aussieht wie ihr Verlobter. Plötzlich ist Sophie besessen davon, dem Geheimnis dieses Menschen auf die Spur zu kommen und entwickelt dabei die irrsten Phantasien. So ruft sie zum Beispiel Rafaels Schwester an, diese hat die Leiche identifiziert, um zu fragen, ob der Tote auch wirklich Rafael war. Auch andere wirre Phantasien kommen Sophie in den Kopf. Hier merkt man auch, dass die Autorin gut recherchiert hat, denn gerade Menschen, die den plötzlichen Tod eines geliebten Menschen hinnehmen müssen, neigen dazu sich in solchen Phantasien zu verlieren. Natürlich wird dieser Aspekt bei Sophie damit aufgegriffen, dass Rafael ihr erscheint, aber trotzdem lässt sich hier die gute Recherche erahnen.
Mysteriös wird es dann, als Sophie Rafe (die Abkürzung von Rafael) wirklich gegenübersteht. Dieser kann sich nämlich nicht an sie erinnern und bald kommt Sophie dahinter, dass Himmel, Hölle und gefallene Engel wirklich existieren. In der festen Überzeugung, dass es ihr gelingen kann Rafe von seinem doch harten Schicksal zu befreien, fängt sie ein Spiel mit dem Feuer an. Unterstützung bekommt sie dabei von Jean Méric, einem Franzosen, der allerhand über Engel und Dämonen weiß.
Da es in diesem Buch um einen gefallenen Engel geht, bleibt natürlich auch die Bibel nicht unerwähnt. Es werden einige Zitate dargelegt und immer wieder über deren Auslegung gesprochen. Für manchen Leser mag das etwas ermüdend sein, aber es gibt der Geschichte durchaus einen gewissen Reiz und man erfährt auch vieles, was einem vorher nicht bewusst war, in Bezug auf Engel.
Kernthematik des Buches ist die Frage, ob das Böse Gottes Werk oder Teufels Beitrag ist. Natürlich wird diese Frage auch in diesem Roman nicht beantwortet, doch Lukas bringt auf jeden Fall ein paar interessante Ansätze ins Spiel.
Ihre Charaktere sind auch gut ausgearbeitet.  Gerade Jean Méric ist ein Charakter für den der weibliche Leser entbrennen kann. Sophie kann zwar mit ihrer doch manchmal sehr naiven Art auch etwas nerven, als Leser möchte man sie ab und zu einfach schütteln, ihre Gefühle sind aber gut nachvollziehbar. Rafe bleibt zwielichtig bis zum Schluss und erst beim großen Finale zeigt er, was in ihm steckt: sprichwörtlich.
„Der Kuss des Engels“ ist ein gut recherchiertes und sehr detailliertes Buch. Besonders schön ist der kleine Ausschnitt von Paris vorne und hinten im Buch. Hier sind die Schauplätze eingezeichnet in denen Sophie sich bewegt.  Auch beim Lesen des Buches merkt man, dass die Autorin Paris nicht nur von Fotos kennt,  denn dafür beschreibt sie die Orte einfach zu genau.
Im Großen und Ganzen lässt sich der Roman gut lesen. Die melancholische Stimmung kann den Leser am Anfang vielleicht etwas runterziehen und auch die Auseinandersetzung mit den Bibelversen mag nicht den Geschmack von jedem Leser treffen, doch kann man darüber hinwegsehen, hat man es mit einem emotionsgeladenen und überraschenden Buch zu tun.

2

 Die Idee für dieses Buch fand ich recht interessant, deshalb wollte ich es auch unbedingt lesen, obwohl mich die Leseprobe schon nicht überzeugt hat. Aber hinterher war ich doch ziemlich enttäuscht. 



Sarah Lukas hält sich für meinen Geschmack zu lange mit unwichtigen Beschreibungen auf, was doch stark auf Kosten der Handlung geht. Zwar hatte die Geschichte durchaus eine gewisse Spannung, aber mit dem Schreibstil konnte ich nicht wirklich viel anfangen. 

Was mich allerdings ganz besonders gestört hat: Ständig kommen irgendwelche Fremdwörter in den unterschiedlichsten Sprachen vor, von denen die Bedeutung nicht geklärt wird. Wenn man nicht zufällig gerade die entsprechende Sprache versteht wird man damit einfach im Regen stehen gelassen. Schade.

3

Buch: Der Freund von Sophie wird erschossen bei einem Auslands-Einsatz. Doch sie wird mit der Tatsache nicht fertig, dass Rafael nicht mehr da sein soll. In Paris, wo sie arbeitet und lebt, glaubt sie Rafe wieder gesehen zu haben und zweifelt am Tod des geliebten Menschen. Sophie findet zwar den Mann, der ihrem Verlobten sehr ähnlich sieht und ist der Meinung, dass er es auch ist, doch das Schicksal belehrt sie eines anderen und eine gefährliche Zeit beginnt......

Meinung: Das Buch ist gut geschrieben, die Beschreibung der französischen Gassen und Strassen sind anschaulich, sogar mit Strassenkarte, beschrieben. Die Story ist spannend geschrieben, jedoch lässt der Schluss seine Zweifel offen, ob es so was gibt oder nicht?

Fazit: Kein Buch für Zwischendurch, eher was für Fantasy-Fans von der dunklen Magie.

Autor: Sarah Lukas ist 1972 geboren, lebt in Wiesbaden. Verbringt ihren Urlaub in Frankreich, daher auch die französischen Schauplätze.

2

Von der Leseprobe war ich begeistert und wollte gerne Wissen wie die Geschichte von Sophie weitergeht.

Leider wurde ich vom Buch dann doch etwas enttäuscht, ich fand die Geschichte zum Teil sehr merkwürdig. Ok, es ist Fantasy, aber mir hat die Geschichte nicht so zugesagt- dabei mag ich Fantasy sonst sehr gerne.

Sarah Lukas hat einen schönen Schreibstil und erzählt sehr detaillreich. Sie beschreibt Paris sehr genau, jede einzelne Gasse die betreten wird wird auch genau beschrieben. Manchmal ein bisschen viel, wenn die Beschreibungen den Storyfluss hindern.

5

Sarah Lukas' Debüt "Der Kuss des Engels" ist genau das Buch, das man an einem lauen Frühlingsabend gerne auf dem Balkon lesen möchte. Es ist spannend und romantisch zugleich und fesselt bis zum letzten Wort. Erzählt wird die Geschichte der jungen Sophie, die ihren Verlobten durch einen tragischen Vorfall verloren hat und an der Trauer zu zerbrechen droht. Verzweifelt flüchtet sie nach Paris, um sich durch einen Sprachkurs abzulenken. Der Plan geht gründlich schief, als Sophie eines Abends ihren totgeglaubten Liebsten auf einem Boot davonfahren sieht. Ist Rafe etwa gar nicht tot?

Wie der Einband es bereits verrät, ist Rafe zu einem gefallenen Engel geworden, dessen Existenz Sophie zunächst nicht wahrhaben will. Auf der Suche nach einer Menge Antworten steht ihr der myteriöse Jean zur Seite. Werden Sophie und rafe wieder zusammenfinden?

Meines Erachtens ist Sarah Lukas wirklich ein toller Roman gelungen, der unglaublich viele Aspekte vereint. Es geht um Liebe und Verlust, um Vertrauen und Misstrauen, um Verrat und Rettung. Wie nebenbei spielen aber auch Mythologie und Religion sowie Geschichte und vor allem das wunderschöne Paris eine wichtige Rolle. So ist für jeden etwas dabei und das Lesen wird schlichtweg zum Vergnügen :-)

Also, fünf Sterne für ein Spitzen-Debüt, stilistisch ansprechend geschrieben und inhaltlich top!

 

 

Der „Kuss des Engels“ hatte eine vielversprechende Leseprobe,
aufgrund derer ich mir das Buch schlussendlich zum lesen zugelegt
hatte. Sarah Lukas hat aus meiner Sicht eine wunderbare Schreibweise,
die sehr detailliert ist und sehr nahe an die Figuren heranführt und
auch tief in ihre Gefühls- und Gedankenwelt. Diesen Punkt finde ich
sehr positiv, denn ich bin beim Lesen gern mittendrin und fühle mich
so noch mehr ins Geschehen integriert. Die Stadtbeschreibungen von
Paris waren wunderbar bildhaft, so dass man den Geruch und die
Geräusche wunderbar im Kopf hatte. Der negative Aspekt an dem
Buch ist leider die Story an sich, die nicht überzeugen konnte. Sofies
und Rafaels innige Beziehung wird kaum untermauert, so dass man
keinen Bezug zu der großen Liebe aufbauen kann, die beide verbindet.
Als sie Rafaels Ebenbild trifft, ihn dann verzweifelt sucht und dann
auch findet, verpufft das Ergebnis einfach. Der neue Rafael ist kaum
sympathisch, ungeschliffen und hat auf mich einfach keinen Eindruck
hinterlassen wollen. Jean dagegen, der Rafaels Geheimnis kennt und
Sofie an allen Ecken und Enden hilft, obwohl sie zeitweise mehr als
unfreundlich ist, verkommt im Laufe der Geschichte zu einer sehr
blassen Nebenfigur, was in meinen Augen nahezu unverantwortlich
ist...Zudem fallen einige Fragen auf, die die Autorin aber nicht klärt.
Warum wird Rafael zu einem gefallenen Engel? Woher hat Jean seine
Kenntnisse? Die Aufmachung des Buches ist dagegen sehr gut gelungen
und wird bestimmt auch etliche Leser zum Kauf bewogen haben – sie
entschädigt aber leider nicht für eine Geschichte, die zwar viel Potential
hatte, das aber eben nicht gut genug umgesetzt worden ist. Fazit: Nicht
zuviel erwarten und vielleicht lieber erst ausleihen, statt gleich zu kaufen.
2

Ich habe mich sehr gefreut, dass ich dieses Buch vorablesen durfte, denn die Leseprobe hat mir sehr gut gefallen. Leider konnte das Buch meine Erwartungen nicht erfüllen. Normalerweise brauche ich, um ein Buch zu lesen allerhöchstens drei Tage, aber bei "Der Kuss des Engels" bin ich immer nach ein paar gelesenen Seiten müde geworden. Ich fand es einfach nur langweilig und daher habe ich so lange gebraucht um es fertig zu lesen.

Der Schreibstil der Autorin ist zwar nicht schlecht, aber die ganze Geschichte ist einfach zu seicht. Es ist weder ein richtiger Fantasy- noch ein Liebesroman.

Sehr gut gefallen hat mir allerdings das Cover sowie die Karte im Einband.

2

Leider muss ich mich meinen Vorrednern anschließen auch mir hat das Buch nicht sonderlich gefallen, zu seicht zu klischeehaft. Die Autorin hat einen gut lesbaren Schreibstil nur der allein garantiert leider kein gutes Buch. In diesem Fall hat sich Sarah Lukas auch sozusagen allen Klischees bedient die man üblicherweise kennt, von dem wirklichen Aussehen Rafes angefangen bis zu der Flaumfeder am Ende. Warum nicht mal von der Norm abweichen und was eigenes erschaffen?

Mit ist auch immer noch nicht so ganz klar, welches Genre der Roman sein soll. Für ein Fantasy Romance war die Liebesgeschichte meiner Meinung nach nicht intensiv genug und der Fantasy Aspekt zu gering. Leider alles in allem kein Buch was mir in Erinnerung bleibt oder das ich weiter empfehlen würde. Die 2 Sterne gibt es eigentlich nur für den gut lesbaren Schreibstil.

2







Leider habe ich sehr lange gebraucht um dieses Buch zuende zu lesen. Der Grund hierfür ist leider darin zu finden, das ich es ausgesprochen langweilig fand und ich mir zwischendurch immer etwas anderes zu lesen geschnappt habe um mich danach wieder schweren Herzens an Der Kuss des Engels zu geben. Hätte ich das Buch nicht von Vorablesen erhalten, ich hätte es garantiert nicht zuende gelesen, da ich aber diese Rezension schreiben will habe ich mich mehr oder weniger durchgequält.

 

Mein Urteil liegt nicht am Schreibstil der Autorin, sondern einfach am Inhalt, die Geschichte hat mich einfach nicht fesseln können und zwischendurch waren immer Szenen wo ich dachte, na ja wie kann das denn gehen, wie die Episode wo Sophie am Anfang Rafe von einer Brücke aus auf einem Schiff erkennen kann. Tut mir leid, aber das halte ich einfach für unmöglich und solche Szenen gab es aus meiner Sicht halt noch mehr. Natürlich ist es das Erstlingswerk der Autorin, aber damit gewinnt man entweder direkt Leser oder man verliert sie, ich würde mir so schnell kein weiteres Buch von ihr kaufen.

 

1

Leider konnte mich dieses Buch nicht überzeugen: Anfangs war ich sehr begeistert, vor allem vom Schreibstil der Autorin.  Sarah Lukas weiß den Leser durch ihren fesselnden Sprachstil geschickt in die Geschichte einzuführen und dort bleibt man dann. Mittendrin im Geschehen. Ich finde vor allem die Gefühle von Sophie sehr gut beschrieben. Man kann es sehr gut nachempfinden wie sie sich fühlt. Nach einem sehr gelungenen Anfang des Buches plätschert die Geschichte irgendwann so dahin und entwickelt sich in eine ganz andere Richtung als ich zu Beginn des Buches erwartet hatte. Das muss nicht immer schlecht sein; hat mir in diesem Falle aber nicht so gut gefallen. Auch die Bibelzitate die sich später häufen lenkten mich eher von der Story ab als dass sie sich gut einfügten.

 

Vielleicht muss man einfach mit einer anderen Erwartungshaltung an das Buch herangehen als ich es getan habe. Wer eine fantastische Lovesrory erwartet wird hier (wie ich) leider enttäuscht.

1

Also ich schreibe erst jetzt, da ich ewig brauchte um es auszulesen. Ich kam an vielen Stellen einfach nicht voran.Ich wurde müde beim lesen und das passiert mir echt selten, wenn das Buch gut ist. Im Gegenteil ich mache eher Schlaflose Überstunden. Aber hier leider Fehlanzeige.....!!! Ich habe etwas übernatürliches aber denoch glaubwürdiges erwartet oder eine hinreisende Liebesgeschichte....von mir auch was wie Bella und Edward aber nichts der gleichen konnte ich finden.Irgendwie wurde beides angeschnitten aber nichts ausgeführt. Seitenlang hat man unnötiges Zeug erfahren, was teilweise so langweilig war, das ich es aus der hand legen musste. Die Autorin hat zu sehr ausgeschweift und somit viel kaputt gemacht. Schade eingentlich, denn die Leseprobe lies einiges erwarten und hoffen. Engel mag ich eigentlich sehr aber die Geschichte hat mich verfehlt. Normalerweise, mache ich mir während des Lesens einige Notizen um euch hier aufklären zu können, nur wusste ich nicht was ich notieren sollte!

Mein Fazit:

Einfach nichts für mich. Ist ja auch Geschmacksache. Andere fanden es ja sehr gut.....Mir fehlt die Spannung und vorallem dass das Buch mich fesseln konnte.

1

Warum ich so spät rezensiere, liegt daran, dass ich einfach nicht weiterkomme. Ich hatte mich riesig gefreut, dieses Buch zu bekommen, weil ich die Leseprobe ansprechend fand. Natürlich hab ich gleich nach Erhalt angefangen, aber ich bin nie über die 80 Seiten hinausgekommen. Es war mir irgendwie zu langatmig und es ist meiner Meinung nichts Großartiges passiert. Und leider schaff ich es auch nicht mich aufzuraffen und es nochmal zu probieren.

Also vielleicht ist es ein tolles Buch, wie andere Rezensionen hier zeigen, aber leider nicht für mich!

4

So, zuerst einmal möchte ich mich für die späte Rezension entschuldigen. Ich war auf Kur und hatte keinen Pc, geschweige den einen Internetanschluß. Gelesen habe ich das Buch innerhalb drei Tagen. EInerseits fand ich es fesselnd, andererseits etwas kurios!

Rafael wird auf einem Auslandseinsatz erschossen und seine Freundin Sophie fällt in große Trauer! Sie kann es auch nach Wochen und Monaten nicht glauben, das ihr geliebter Rafael nichtmehr lebt, das er tot sein soll. Sie selber hat die Leiche nie gesehen, aber seine Schwester hat ihn indentifiziert und somit sollte es keinen Zweifel an seinem Tod geben. Obwohl sie auf seiner Beerdigung war, kann und will sie nicht daean glauben, das er nicht mehr wieder kommen soll. Sophie zieht sich nach Paris zurück, um dort eine Schulung zu absolvieren und danach dort zu arbeiten, als sie an einem Sommerabend ihren Rafale plötzlich auf einem Ausflugsdampfer sieht. Sier ennt dem Schiff solange hinteeher, wie es ihr möglich ist, aber kann es nicht erreichen. Einerseits will sie glauben, das Rafael noch lebt, aber andererseits denkt sie doch, das das ein Hirngespinst war. Sie versucht alles, um ihn zu finden, was ihr irgendwann auch gelingt, aber Rafael erinnert sich nicht an sie. Schließlich lernt sie den geheimnisvollen Jean kennen, der ihr mehrmals aus mißlichen Lagen hilft und ihr zu erklären versucht, das ihr Rafael, so wie sie ihn kannte nicht mehr existiert. Rafe wie er sichjetzt nennt, soll ein gefallener Engel sein. Sophie glaubt jean nicht und ist empört. Sie denkt, das Rafe an Amnesie leidet und will m helfen. Dieser verkehrt aber in dunklen Kreisen, die sehr gefährlich sind. Nach einiger zeit beginnt Sophie an Jeans Geschichte zuglauben und versucht aus dem gefalenen Engel wieder enen guten zu machen! ob ihr das wohl gelingt???

Ich fand diese Art von Geschichte faszinierend,w enn auch vieles nicht ganz flüssig zu lesen ist und der Schluß besser hätte sein können. Ansonsten aber ein recht gelungenes Werk!

5

“Der Kuss des Engels” ist Sarah Lukas’ Debutroman. Die deutsche Autorin schaffte damit einen guten Fantasyroman, der in Paris spielt. Sophie, eine junge deutsche Frau, befindet sich momentan in Frankreich, um sich dort einen Job zu suchen. Eigentlich möchte sie ein neues Leben beginnen, nach dem Tod ihres Verlobten Rafe. Doch dann sieht sie ihn, ihren toten Verlobten in Paris. Bildet sie sich das nur ein? Hat Rafe seinen Tod etwa nur vorgetäuscht? Doch Sophie muss ganz anderen Tatsachen in die Augen blicken. Rafe ist ein gefallener Engel.

Mehr möchte ich vom Inhalt gar nicht verraten, da ich es beim Lesen sehr genoss, nicht viel darüber zu wissen. Mir hat das Buch überraschenderweise ausgesprochen gut gefallen. Überraschenderweise deshalb weil ich abgesehen von Twilight und House of Night kaum Leseerfahrung im Bereich Fantasy habe. Daher kenne ich mich in dem Genre auch nicht gut aus, und kann nur raten, dass es sich hier vielleicht um Urban Fantasy handelt. Auf jeden Fall spielt das Buch in der realen Welt, in Paris. Sophie lebt ein ganz normales Leben, abgesehen von ihrem schweren Schicksalschlag, bis sie zum ersten Mal mit Engeln und Dämonen konfrontiert wird. Zuerst kann sie das alles gar nicht glauben, und hält es für einen schlechten Witz. Es hat mir sehr gut gefallen, dass Sophie ein ganz “normaler Mensch” ist, der genauso auf Engel reagierte, wie ich es würde.

Das Buch ist außerdem sehr leicht zu lesen, ich hatte es in einem Rutsch durch. Das hat mich natürlich besonders gefreut, da mein letztes Buch wirklich nicht meinen Geschmack getroffen hat. Was mir an der Sprache besonders positiv aufgefallen ist, ist dass viele französische Phrasen eingebaut werden. Aber auch englisch und spanisch kommt im ersten Kapitel, in dem Rafe stirbt, vor. Das macht die Geschichte viel authentischer und man kann sich noch besser hineinfühlen. Obwohl ich leider noch nie in Paris war, hatte ich während des Lesens das Gefühl, ich wäre auf einem kurzen Städtetrip.

Das Ende war leider etwas verwirrend, und ich bin mir nicht ganz sicher, was es zu bedeuten hat. Aber das regt zum Nachdenken an, und wer weiß, vielleicht wird es ja eine Fortsetzung geben?

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In Sophies Leben ist ein großes Unglück geschehen. Ihr Verlobter Raphael ist tot, wurde in Kolumbien von Guerillas erschossen, als er da als werdender Arzt bei einer Hilfemission im Einsatz war. Seitdem findet Sophie keine Ruhe und weiß nicht mehr, wie sie weiterleben soll. Sie zieht nach Paris und versucht neu anzufangen. Die Gedanken an Raphael und die Trauer um ihn lassen sie nicht los. Eines Tages ist sie fast dabei, sich das Leben zu nehmen. In diesem Augenblick sieht sie einen Mann, der ihrem verstorbenen Geliebten so ähnlich ist, dass Sophie glaubt, es sei Raphael selbst. Sie versucht ihn in der Millionenstadt zu finden und das gelingt ihr tatsächlich. Doch dieser Raphael ist nicht der Raphael, den sie kannte und liebte und von dem sie geliebt wurde.

Wer ist er aber? Er erkennt Sophie nicht, kann sich an nichts gemeinsames erinnern, er benimmt sich sehr seltsam und scheint sogar mit den dunklen kriminellen Gestalten der nächtlichen französischen Hauptstadt verbunden zu sein.

Bis dahin entwickelt sich die Geschichte eher wie ein Krimi, lässt sich spannend lesen und ist interessant. Man hofft auf einen gelungenen Roman von der jungen Autorin Sarah Lukas. Das ist ihr erstes Werk und alles deutet darauf, dass sie ihre Schriftstellerei handwerklich ganz gut beherrscht. Der Stil ist präzise, die Sätze gut durchdacht und schön aufgebaut. Das gilt allerdings nur für die erste Hälfte des Buches.

Dann kommen aber unterirdische Kräfte ins Spiel. Dieser Raphael ist in Wirklichkeit nicht ihr Raphael. Er ist ein Engel. Und zwar ein gefallener Engel namens Gadreel, von der dunklen Macht auf die Erde geschickt. Mit welcher Aufgabe er sich ausgerechnet in Paris in Gestalt von Raphael aufhielt, bleibt dem Leser auch nach dem Ende der Handlung unklar. Die Idee des Romans neigt damit ins Irreale und der Plot verliert gänzlich an Spannung. Nach langem hin und her, vielen Zitaten aus dem Buch Henoch, langweiligen Gesprächen über die Rolle Gottes und seiner Diener, die in nichts führen, vielen Nebenfiguren ohne ausgearbeiteten Charakter…

Und wie sieht ein gefallener Engel aus, wenn er sein wahres Gesicht zeigt? Klar, mit einem Schwanz, roten Augen, Hufen, pelzig und feuerspeiend. Die Autorin hat sich nichts Besseres einfallen lassen. Kindisch und lächerlich.
Ab der Stelle, wo dem Leser dieses fürchterliche Bild des Dämons gezeigt wird, habe ich das Buch nur mit Mühe weiter gelesen. Solche Erscheinungen interessieren mich gar nicht. Es ist einfach nicht mein Lesestoff.

Den Gedanke selber, dass Engel (auch die gefallenen) unter uns leben, würde ich akzeptieren, wenn die Autorin ihre Idee besser umgesetzt hätte. Warum wird der richtige Raphael, der von allen nur als vorbildlicher und sehr netter Mensch beschrieben wurde, plötzlich nach seinem Tod zu einem GEFALLENEN Engel? Womit hat er es verdient? Wozu wurde er ausgerechnet nach Paris geschickt, wo jetzt auch seine frühere Verlobte lebt, wenn er sich gar nicht an sie erinnert? Muss er sich dann genau als Raphael ausgeben? Fragen über Fragen. Und keine Antworten. Nur eine irreale Liebesgeschichte. Ausgedacht aber nicht durchdacht. Mit Happy End natürlich, das gehört zum Genre. Aber das Ende der Geschichte bringt keinerlei Licht in das Dunkel der Verwirrung. Zu welchem Zweck wurde die Geschichte überhaupt geschrieben?

Wem solche Sujets gefallen, dem wird vielleicht das Buch auch gefallen. Mir allerdings hat der Roman nicht zugesagt und ich würde ihn nicht weiterempfehlen.
 

4

Inhalt:

Die junge, deutsche Sophie ist überglücklich denn der Mann ihrer Träume Rafael, hat ihr einen Heiratsantrag gemacht und will mit ihr sein Leben teilen. Alles scheint wunderbar, doch dann wird Rafael bei einem Außeneinsatz als Arzt getötet und für die junge Frau zerbricht eine Welt. Sie weiß kaum noch, wie sie es schaffen kann, ohne ihren Mann zu überleben, deshalb flieht sie aus Deutschland nach Frankreich, Paris, um dort Abstand gewinnen zu können. Doch genau das Gegenteil passiert, sie wird in eine unglaubliche Geschichte gezogen, als sie eines Abends auf einem Boot, ihren Verlobten Rafael wiedertrifft, der in fragwürdige Geschäfte verwickelt zu sein scheint. Warum lebt er noch? Und was will dieser komische Mann, Jean von ihr, der ihr weißmachen will, dass ihr Rafael gar nicht mehr ihrer ist, sondern ein gefallener Engel? Was ist Wahrheit und was Lüge? [...]

 

Meinung:

Erst war ich begeistert von diesem Buch, mir hat es gut gefallen, dass die Autorin alles so präzise beschrieben hat. Doch jetzt muss ich sagen, dass dieser Schreibstil auf Dauer ziemlich anstrengend zu lesen und langweilig ist. Am Anfang war es wie gesagt, recht gut, man konnte sich gut einfinden und mitfühlen, doch später war es einfach zu langatmig. Was mich auch gestört hat, waren die vielen französischen Worte und Orte, mit denen ich trotz Karte nicht besonders gut zurechtkam, da ich die Sprache leider nicht gelernt habe. Was mir wiederrum, trotzdem wirklich gut gefallen hat, sind Cover und Innengestaltung. 

 

Fazit:

Alles in allem, hat mir das Buch wirklich gut gefallen, obwohl es am Ende leicht in die länge gezogen wurde, eben wegen dem ausführlichen Schreibstil. Teilweise habe ich ganze Sätze übersprungen. Aber die Story und die Idee waren gut. Ich würde das Buch auf jedenfall Leuten weiterempfehlen, die diesen Schreibstil favorisieren.

 

 

Von allen Welten, die der Mensch erschaffen hat, ist die der Bücher die Gewaltigste. [Heinrich Heine]

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Alle scheinen zufrieden zu sein. Sophie wird bald ihren Rafael heiraten und einen neuen Laebensabschnitt beginnen. Doch als Rafale während eines Einsatzes bei einem Schusswechsel sein Leben lässt, scheint ihr Glück zerstört.

Sophie versucht in Paris einen Neubeginn, welcher aufgrund Rafales plötzlichen Auftauchens nicht so gleingt wie gehofft. Denn nun dreht sich alles um das Finden von Rafael.

Doch Rafael ist nicht mehr er selbst. Mystik und dunkle Geheimnisse umhüllen ihn und Sophie macht es scih zur Aufgabe, diese zu klären.

Mit Hilfe von Jean öffnen sich ganz andere Welten für Sophie und sie gelangt an einen Punkt, an dem sie sich selbst prüfen muss.

Mir gefiel die Story an sich ganz gut. Es gab einige Stellen, welche sich doch sehr gezogen hatten, aber da ich im Urlaub war, als ich dieses Buch zur Hand genommen hatte, war das auch ok. Ich habe Sophies Suche und ihr Lösen des Rätstel gern verfolgt und war über einige Wendunden doch auch erstaunt.

3

°°° Die Gestaltung des Buches °°°

Über die äußere Gestaltung und Aufmachung des Buches kann man sich durchweg nur positiv äußern. Schon das Cover ist sehr ansprechend mit einem engelsgleichen Frauenbild in einer leichten Grauschattierung gestaltet. Rund um diese Frauengestalt herum ranken sich zahlreiche Ornamente. Auch bei der Ausgestaltung der einzelnen Kapitel hat man sich sehr viel Mühe gegeben, denn jedes neue Kapitel wird mit einem wunderschönen Ornament begonnen und kleine Engelsflügel zieren die Unterteilungen innerhalb der Kapitel. Positiv zu vermerken ist auch die gelungene Übersichtskarte von Paris, die man ganz vorne und hinten im Buch finden kann.

°°° Die Hauptpersonen °°°

Damit ihr euch die Charaktere besser vorstellen könnt, werde ich sie euch hier nun ganz knapp vorstellen:

--- Sophie Bachmann ---

Sie ist 24 Jahre alt und zog nach dem Tod ihres Verlobten Rafael nach Paris, wo er ihr einst im Urlaub einen Heiratsantrag machte, um dort ein neues Leben zu beginnen. Sophie besucht in Paris eine Sprachschule und lebt mit der netten älteren Dame Madame Guimard in einem kleinen Haus.

--- Rafael Wagner / Gadreel ---

Er ist Sophies Verlobter, der bei einem freiwilligen Einsatz als Arzt in Kolumbien erschossen wurde. Nach seinem Tod lebt er als gefallener Engel in Paris weiter und trifft dort auch einige Zeit später wieder mit Sophie zusammen.

--- Jean Meric ---

Ein sympathischer Franzose, der Sophie daran hindern möchte, mit dem gefallenen Engel Rafe Kontakt aufzunehmen. Er brach sein Theologiestudium ab und widmet sich nun vor allem den Geschichten um Engel, weshalb er Sophie immer wieder mit Rat und Tat zur Seite steht. Während ihrer gemeinsamen Zeit in Paris verliebt er sich in Sophie, muss aber schon bald einsehen, dass es sich um eine einseitige Liebe handelt, da Sophie noch zu sehr an ihrem verstorbenem Verlobten Rafe hängt.

°°° Der Inhalt °°°

Nach dem Tod ihres Verlobten Rafael in Kolumbien, wandert die Deutsche Sophie Bachmann nach Paris aus, um sich dort ein neues Leben aufzubauen. Sie kämpft zwar noch mit der Trauer um ihren verstorbenen Geliebten, versucht aber sich nichts anmerken zu lassen und stets das Beste aus der Situation zu machen. Aus diesem Grund besucht sie den angesagten Club Les Etages, um sich dort mit Freundinnen aus ihrem Sprachkurs zu treffen. Doch Sophie wird promt versetzt und Paris erscheint ihr schon nach wenigen Tagen ohne Rafe trist und langweilig. Als sie sich im Club von einem Mann beobachtet fühlt, verlässt sie ihn fluchtartig. Sophie irrt durch die Straßen von Paris und versucht schließlich, von der Trauer überwältigt, sich bei einem Sprung von der Pont Marie das Leben zu nehmen, um auf diesem Weg wieder mit ihrem Verlobten vereint sein zu können. Doch kurz bevor sie springen kann, fährt ein Lastkahn unter der Brücke hindurch, auf der Sophie drei Männer sehen kann. Und sie traut ihren Augen nicht, denn unter den drei Männern erkennt sie klar und deutlich ihren Rafe!

Schon am nächsten Tag macht sich Sophie nun auf die Suche nach dem Lastkahn, um so Hinweise auf den Verbleib ihrer Verlobten zu erhalten, denn sie glaubt nun, dass Rafael seinen Tod aus irgendeinem Grund nur vorgetäuscht hat. Auf ihrer Suche, die sie quer durch Paris führt, fühlt sich Sophie beobachtet. Der Mann aus dem Les Etages folgt ihr. Er lässt sich auch in der Metro nicht abschütteln und Sophie beginnt sich allmählich große Sorgen um ihre Sicherheit zu machen. Doch die Suche nach dem Lastkahn steht im Vordergrund. Sie findet den Lastkahn schließlich und erhält die Information, dass sich Rafe oft in der Gegend um die Rue Mouffetard aufhält. Überglücklich bezieht Sophie am nächsten Tag dort einen Spähposten in einem kleinen Cafe und kann ihr Glück kaum fassen, als sie Rafe am Abend wieder sieht.

Sophie folgt ihm und wird in einer dunklen Gasse Zeuge, wie ihr geliebter Rafe gemeinsam mit den zwei anderen Männern vom Lastkahn einen Mann verprügelt. Sie kann es kaum fassen, doch kurz bevor sie ihren Beobachtungsposten verlassen und Rafe zur Rede stellen kann, drückt sich eine kalte Hand auf ihren Mund. Es ist Jean Meric, der Sophie davon abhält, sich Rafe zu zeigen und ihr erklärt, dass sie niemals mit ihm Kontakt aufnehmen darf, da er gefährlich ist. Verwirrt und enttäuscht kehrt Sophie nach Hause zurück. Was soll sie von diesem Zwischenfall bloß halten? Sie verabredet sich für den nächsten Abend mit Jean Meric und erhofft sich dort, die ersehnten Antworten zu bekommen...

Wie man schon dem Klappentext entnehmen kann, stellt sich heraus, dass Rafael ein gefallener Engel geworden ist und unter dem Namen Gadreel nun in Paris lebt. Doch wer ist der Mann, der Sophie ständig verfolgt? Und welches Geheimnis verbirgt sich hinter Jean, der alles über Engel zu wissen scheint? Das möchte ich euch natürlich nicht verraten, um nicht die ganze Spannung vorwegzunehmen ;-)

°°° Eindrücke °°°

Während des gesamten Romans gelingt es der Autorin, ihren Sprachstil auf einem hohen Niveau zu halten. Dennoch wirkt die Sprache für den Leser flüssig und leicht verständlich, stellenweise auch verträumt und sehr gefühlvoll. Sarah Lukas beherrscht es wie keine andere, den Leser durch genaue, detailgetreue Beschreibungen der Handlungsorte direkt nach Paris, in die Stadt der Liebe zu entführen. Sie zeichnet Paris in lebendigen Farben und fängt stets die Atmosphäre eines Augenblicks durch die moderne Sprache mit Leichtigkeit in wunderschönen Bildern ein, ohne dabei kitschig zu wirken. Den lockeren Lesefluss unterbrechen nur gelegentlich eingestreute lateinische Sentenzen, die teilweise für die Leser nicht übersetzt werden.

Durch den Wechsel der Erzählperspektiven zwischen Sophie und Jean, gelingt es der Autorin, der Geschichte einen gewissen Schwung zu verleihen. Alle Hauptpersonen weisen jedoch mit Ausnahme von Sophie nur an wenigen Stellen Tiefgang auf, da kaum Informationen über die einzelnen Charaktere gegeben werden. Viele Dinge, wie Jeans Vergangenheit und was mit seiner Familie geschah werden angedeutet, jedoch bis zum Ende nicht aufgeklärt. So bleibt der Großteil der Personen für meinen Geschmack etwas zu oberflächlich, wodurch die Personen für den Leser leider kaum greifbar und schwer vorstellbar bleiben.

Sarah Lukas hält sich leider im Verlauf des Romans auch immer wieder an Kleinigkeiten auf, die im eigentlichen Sinn nicht zur Handlung beitragen. So wird neben der Haupthandlung noch eine weitere Geschichte erzählt, die von der kleinen Lylith handelt. Diese Geschichte zieht sich durch einen großen Teil des Buches, wird aber am Schluss des Buchs in einem einzigen Nebensatz beendet.

Bedauerlicherweise schafft es Sarah Lukas nicht, während des gesamten Romans die Spannung aufrecht zu erhalten. Nach einem wirklich spannenden Einstieg, flacht die Geschichte recht schnell ab und mündet in einen langatmigen Mittelteil, in dem sich der Leser durch allerlei theologische und philosophische Diskussionen, sowie zahlreiche Bibelzitate kämpfen muss. Dialoge über das Entstehen der gefallenen Engel nehmen dem zusätzlich Buch das Tempo und sorgen für Verwirrung. Erst auf den letzten Seiten des Buches nimmt die Geschichte wieder an Spannung zu.

Jedoch hat man als Leser durch das plötzliche und sehr abrupte Ende der Geschichte das Gefühl, dass noch viele Fragen ungeklärt geblieben sind. Man weiß nicht genau worauf die Autorin mit ihrem Roman hinaus wollte. Das Liebe unsterblich ist? Das Gott Gutes wie auch Böses in die Welt bringt? Zudem ist es schade, dass immer wieder "etwas Großes" angesprochen wird, mit der Liebesbeziehung zwischen Sophie und Rafael zu tun hat. Jedoch wurde dieses große Ereignis am Ende der Geschichte nur kurz abgehandelt und nur nebenbei erwähnt, obwohl man sich als Leser mehr davon erhofft hatte.

°°° Fazit °°°

Sarah Lukas Debütroman brilliert durch ihre gelungene Sprache und die vielen Beschreibungen der Stadt Paris. Man kann viel Potential erkennen, jedoch schafft sie es leider nicht, ihre Handlung zu einem geschlossenen Kreis zu führen. Im Verlauf der Geschichte geht bedauerlicherweise an einigen langatmigen Passagen die Spannung immer wieder verloren. Insgesamt handelt es sich hierbei um einen durchschnittlichen Roman, der für ein Wochenende unbeschwerten Lesespaß bieten kann. Deshalb vergebe ich 3 von 5 Sternen, da dennoch ein gewisses Potential erkennbar ist.

4

Sophie verliert auf tragische Weise ihren Verlobten Rafe. Sie geht nach Paris um ihren Kummer zu überwinden. Doch während sie da auf einer Brücke steht und sich hinunter ins Wasser stürzen möchte, sieht sie auf einem Schiff ihren Rafe. Doch das kann ja eigentlich gar nicht sein, da dieser ja tot ist. Sophie ist verwirrt.
Als dann auch noch Jean in ihr Leben tritt und sie warnt, sie solle sich von dem Mann den sie für Rafe hält fernhalten, versteht sie gar nichts mehr.
Dieses Buch beschäftigt sich mit dem Glauben, mit dem Übersinnlichen, mit Dämonen, dem Exorzismus und den Apokrypen. Schon allein daher finde ich es sehr interessant. Denn das ist wirklich ein Thema was ich spannend finde, also nicht den Glauben an sich, sondern eher die Apokrypen, denn sie wurden ja nicht ohne Grund nicht in die Bibel aufgenommen. Hier erfährt man mehr über sie. Im speziellen über eins. Die Recherche-Arbeit ist meins Erachtens gut gelungen. Und das in Verbindung mit einer Liebesgeschichte, die es eigentlich gar nicht geben dürfte und die sich im Fantasybereich befindet. Und doch ist es mal ganz was anderes, als diese ständigen Vampirgeschichten - obwohl ich die auch mag, ist es erfrischend mal etwas anderes zu lesen.

Die Charaktere sind soweit auch ganz gut gewählt, wobei ich Sophie einfach für viel zu naiv halte, so an einigen Stellen, aber stellt gerade das nicht auch unsere Gesellschaft dar...denn wie viele Frauen sind blind vor Liebe?! - Lassen sich womöglich sogar von ihrem Partner schlagen oder noch schlimmeres. Ich sehe die Naivität von Sophie als Anspielung darauf. Ob die Autorin Sarah Lukas das damit bewirken wollte, bezweifel ich.

Ein Buch, welches man nur lesen sollte, wenn man einen Hang zur Romantik hat, sonst ist einem das glaub ich alles zu viel.

Das Buch war eine Überraschung für mich, da ich es mir nicht so gut vorgestellt hatte, sondern schon eher Angst hatte, dass es der totale Reinfall wird.

4
Aus Kummer über den Tod ihres Verlobten Rafe zieht Sophie nach Paris
dort glaubt sie Rafe wiedergefunden zu haben.
Bis sie erfährt, das er ein gefallener Engel ist und sie nie wieder zusammensein können ...
 
Eine Geschichte über Liebe, Verlust, gefallene Engel, Dämonen, Gott und Satansanbetung
Schön verpackt, gelungen, einfach zu lesen und durchaust spannend!
 
Hat mir gut gefallen! :-)
 
2

Nach Vampiren entdeckt die Literatur nun Engel. Allerdings muss festgehalten werden, dass die Blutsaugerbücher, die ich bis jetzt gelesen habe, deutlich besser und spannender sind, als die Engelsbücher.

Zur Geschichte: 
Ein Liebespaar wird durch den Tot getrennt. Um den Verlust zu vergessen macht sich die Dame nach Paris auf. Dort glaubt Sie plötzlich ihren Liebsten wieder unter den Lebenden gesehen zu haben. Tatstächlich hat die Seele, die den Körper des Geliebten jetzt bewohnt nichts mit der vertrauten Person zu tun.

Der Schreibstil:
Geschrieben ist das Ganze handwerklich sehr gut. Einzig ein wenig mehr Geschwindigkeit hätte dem Plot gut getan. Wer Paris kennt, den könnten die sehr detailierten Ortsbeschreibungen vielleicht ein wenig stören. Ich fand Sie ganz interessant.

Fazit:
Die Idee ist nett, wurde hier aber nicht wirklich zügig und spannend umgesetzt. Das Buch verliert schnell an Charme und es ist einiges an Durchaltevermögen nötig, um zum Ende zu gelangen. Ich persönlich musste zwischendurch ein spannenderes Buch lesen, um es bei  "Der Kuss des Engels" bis zum Ende zus chaffen. Und das ist eigentlich die Höchststrafe für jedes Buch.

3

Das Buch handelt von Sophie und ihrem verlobten Rafael, die beide aus Deutschland kommen. Er ist bei einem Job im Ausland ums Leben gekommen und Sophie versucht in Paris ihr Leben neu zu sortieren. Doch dort begegnet sie eines Nachts Rafael. Wo sie nach und nach herausfindet das dieser ein gefallener Engel ist und wirklich gestorben ist. Trotz aller gefahren zieht es sie immer wieder zu Rafael hin.

Die Autorin hat einen angenehmen Schreibstil der sich als Leser gut lesen lässt. Sodass keine Langeweile aufkommt und die Spannung bestehen bleibt. Schwer zu verstehen ist wahrscheinlich einfach für viele der christliche Hintergrund, aber zum Glück wird nicht wirklich tief hineingegangen.

Eigentlich ein interessantes Buch, was aber vorher mehr versprochen hat, als dann zum Ende herauskam. Und trotzdem bin ich froh das Buch gelesen zu haben. Denn es ist wirklich gut zu lesen....

2

Klappentext:
Sophie und Rafael begegnen sich in Paris. Sie ist ein Mensch, er ein gefallener Engel. Und ein gefährliches Geheimnis verbindet sie. Es ist der Beginn einer unsterblichen Liebe und des größten Abenteuers unserer Zeit…

Manchmal zerplatzen Träume wie Seifenblasen: Sophie glaubt, sie habe eine glückliche Zukunft mit ihrem Verlobten Rafael vor sich – bis zu dem verhängnisvollen Tag, an dem er stirbt. Die junge Frau steht vor dem Nichts. In Paris sucht sie das Vergessen, doch ein Leben ohne ihn hat für sie keinen Wert. Dann erblickt sie am Ufer der Seine eine Gestalt, die Rafael zum Verwechseln ähnlich sieht. Sophie ist überzeugt, dass er zurückgekehrt ist, doch der Fremde erinnert sich nicht an sie. Und bevor Sophie begreift, worauf sie sich einlässt, schweben sie beide in großer Gefahr. Denn er ist ein gefallener Engel, dem eine ganz besondere Mission auf der Erde zuteil wird. Und er kann sie nur mit Sophies Hilfe erfüllen …
 
Meine Meinung:
Oft ist weniger mehr…
War ich von der Leseprobe noch begeistert, nahm diese im Verlauf des Buches leider rapide ab. Von Spannung bemerkte ich nichts, war ich doch vielmehr stellenweise richtiggehend gelangweilt. Bibeltexte über Bibeltexte… kaum ein Abschnitt kam ohne diese aus und oft folgten Zeilenlange Erklärungen, die der Geschichte das Tempo nahmen. Weder mit Sophie noch mit Rafael konnte ich mich identifizieren; von Rafael hatte ich zu Ende des Buches so gut wie keine Vorstellung, war sein Part in „Der Kuss des Engels“ trotz vermuteter Hauptrolle doch mehr als nur spärlich. Ein paar Sätze, widersprüchliche Taten und das Fehlen von Hintergrundwissen ließen ihn farblos bleiben. Sophies Gefühle konnte ich zu Beginn noch gut verstehen und nachvollziehen, doch das ständige Hin und Her im Laufe des Buches nahm mir alle Freude am Lesen.
 
Von der Leseprobe ausgehend hatte ich große Erwartungen in Sarah Lukas Debütroman gesetzt, die jedoch nicht erfüllt wurden. Ich hätte mir gewünscht, dass sie weniger Bibeltexte verwendet und stattdessen näher auf das Phänomen des gefallenen Engels eingeht. Der Grund wieso Rafael überhaupt zu so einem wurde war in zwei Sätzen abgetan.
 
Im Endeffekt habe ich mich durch das Buch gequält, Seite um Seite gehofft, dass noch eine Wandlung kommen wird und war froh als ich die letzte Seite vor mir hatte. Auch das Ende war eine große Enttäuschung – nach so einem Buch hätte ich wenigstens ein Happy End erwartet, das den Rest ausgleicht.
 
Den einzigen positiven Aspekt sehe ich in der Gestaltung des Buches: ein wunderschönes Cover und an der Innenseite eine Karte von Paris, durch die ich einen viel besseren Eindruck von der Stadt bekam, als durch die ausschweifenden Beschreibungen im Buchinneren.
 
Meine Wertung:
2 von 5 Punkten

 

4

In dem Roman geht es um die junge deutsche Sophie und um deren Verlobten, der ums Leben gekommen ist. Sophie geht nach dem Tod ihres Verlobten nach Paris, in die Stadt, in der sie mit Raphael so glückliche Stunden erlebt hat. Dort begegnet sie einem Mann, der dem Verstorbenen so ähnlich sicht, dass Sophie glaubt, Raphael sei noch am Leben. Er scheint sie aber nicht zu kennen. Erst glaubt Sophie nicht an einen Übersinnlichen Hintergrund, doch sie wird schnell in einen Geschichte um gefallene Engel, schwarze Magie und unsterbliche Liebe gezogen. Sie gerät dabei in höchste Gefahr. Ein Dämon trachtet ihr nach dem Leben.

Das Buch hat mich sehr gereizt, weil dieses Thema zwischen Dämonen und Engeln sich sehr spannend angehört hat. Auch der Schauplatz Paris passt zu der Geschichte sehr gut. Die genauen Beschreibungen der Schauplätze haben mir dabei besonders gefallen. Wahrscheinlich schaue ich mir Paris beim nächsten Besuch mit anderen Augen an.

Auch der geheimnisvolle Jean Méric kommt sehr gut rüber. Er ist derjenige, der Sophie in Paris zur Seite steht im Kampf gegen das Böse.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen, Spannung und auch die Liebe kam nicht zu kurz. Eine gelungene Mischung. Das Ende ist recht offen gehalten. Ich könnte mir gut vorstellen, das es noch einen Folgeband geben wird.

3

Sophie verliert durch einen tragischen Zwischenfall ihren Verlobten Rafael. Dieser war Arzt und wurde bei einem Auslandseinsatz von Rebellen erschossen. Um ihr Leid zu vergessen, geht sie nach Paris und macht dort einen Kurs in einer Sprachschule und will anschließend auch beruflich dort ihr Glück finden . Sie wohnt bei einer alten Dame zur Untermiete, die sich großmütterlich um sie kümmert. Leider findet sie in Paris nicht die Ablenkung, die sie erhofft hat, da ihr Rafael dort den Heiratsantrag gemacht hat und sie alles an ihn erinnert. An einem besonders düsteren Abend, an dem sie keinerlei Lebenswillen mehr hat, steht sie schon auf einer Brücke, um sich in den Tod zu stürzen, doch da fährt unter ihr ein Boot hindurch, auf dem sie glaubt, Rafael zu sehen.

Nun beginnt die Suche nach ihm durch ganz Paris, bis sie schließlich glaubt, ihn gefunden zu haben. Doch er ist nicht mehr der, der er mal war und Sophie weiß nicht, was schlimmer ist: Ihn verloren oder wiedergefunden zu haben, jedoch ohne eine Erinnerung an sie und mit einem völlig anderen Charakter. Nun beginnt die Geschichte, in der Sophie herauszufinden versucht, was mit Rafael passiert ist. Im weiteren Verlauf lernt sie Jean kennen, der einem ungewöhnlichen Beruf nachgeht und ihr dabei helfen wird, die Wahrheit zu verstehen.

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Das Buch ist sehr schön geschrieben und die Autorin überzeugt mit ihren Kenntnissen und Eindrücken von Paris, die sie wirklich sehr realitätsnah beschreibt. Man bekommt Lust einmal selbst Sophies Paris zu erkunden. Zum Ende hin wird das Buch leider etwas seichter und es werden einem sehr viele Bibel-Zitate um die Ohren geworfen, die teilweise ziemlich langatmig sind und etwas von der Spannung nehmen, die sich im Laufe der Geschichte aufgebaut hat.

Am meisten enttäuscht hat mich jedoch das Ende, da es einfach im Raum steht und zu viele Fragen offen lässt. Vielleicht ist noch ein zweiter Teil geplant. Wenn jedoch nicht, dann hätte wenigstens ein Epilog mehr Klarheit bringen können.

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Mein Fazit: Ein spannendes Buch, mit einer schönen Liebesgeschichte und viel Hintergrundwissen. Es ist auf jeden Fall zu empfehlen.

 

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