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Am Anfang fiel es mir total schwer, mich in das Buch einzulesen, ich dachte, ich brauche erst einmal ein Lexikom für Computerfachsprache. Doch je weiter ich mit dem Buch vorankam, umso besser wurde es und auch umso verständlicher und interessanter. Sich vorzustellen, dass dies alles im Internet möglich ist, ein Toter die Macht über Firmen und Banken und andere Internetgeschäfte übernimmt und wie die Geschichte weitergeht, macht dann am Ende doch Lust auf mehr. Ich bin schon auf die Fortsetzung gespannt und hoffe sehr, dass sie bald erscheinen wird. Ich kann das Buch nur weiterempfehlen, nach anfänglichen Schwierigkeiten kommen auch Nichtspezialisten gut in den Stoff und werden interessiert lesen.
Es ist ein Fortsetzungsroman. Dies brachte mich zum Stöhnen als ich das Buch zum ersten Mal in den Händen hielt. Als ob man als Fantasyleser nicht auf genug Fortsetzungen warten müsste, dass man sich auch noch mit Fortsetzungsthrillern herumschlagen muss. 
Dennoch habe ich mich recht schnell in die Geschichte hineinziehen lassen. Der verstorbene Spielentwickler Sobol hat ein Programm geschrieben, dessen sich langsam entwickelnder Zweck darin zu bestehen scheint die Weltherrschaft zu übernehmen. Dem gegenüber stehen ein in seinem Familienleben unglücklicher Sergeant, ein Programmierer mit großen Kenntnissen über Sobols Spiele und einem Geheimnis und eine Vielzahl an wechselndem FBI, CIA und NSA Personal. Aber auch die Verbündeten und Anhänger des DAEMON, die er unter den Unzufriedenen und Außenseitern oder in seiner Spielergemeinde sucht, bekommen eine Stimme. Alles in allem ein faszinierender Plot.
Aber ziemlich schnell hat dieser Plot nicht mehr ausgereicht mich bei der Stange zu halten und so habe ich die Lektüre ein paar Wochen auf Eis gelegt. Als ich dann letzte Woche anfing weiter zu lesen hat es mich aber eine zeitlang wieder gepackt, bis Sergeant Sebeck und Jon Ross (der Programmierer) nicht mehr die zentralen Identifikationsfiguren waren. Aber auch danach habe ich mich durch die mehr oder weniger interessanten Charaktere und Handlungsabschnitte gebissen und wurde am Ende mit einer ordentlichen Actionorgie und (viel wichtiger) einer überraschenden Wendung belohnt.
Zu gute halten kann man Suarez so einiges. Zum einen kritisiert er viel an dem bestehenden Systemen des Kapitalismus und der Geheimdienste und ihre Akteure. Zum anderen weist er Sobol und seine Anhänger zumeist nachvollziehbare Gründe und Antriebe für ihre Handlungen zu. So kommt es zu keiner Schwarz-Weiß-Malerei, auch wenn beide Seiten mit dem Major und Gragg zutiefst hassenswerte Personen haben, man aber nur mit Sebeck und Ross wirklich mitfiebert.
In Bezug auf Computer und Technik verlangt einem teilweise ein wenig ab. Aber mit konzentriertem Lesen konnte ich als völliger Laie, wenn auch nicht jedes Detail verstehen, zumindest ohne Probleme dem Plot folgen. Allerdings habe ich auch kein Problem damit Dinge, die ich nicht verstehe nachzuschlagen. Ist doch schön wenn man bei seiner Unterhaltungslektüre noch etwas dazu lernt.
Davon abgesehen wirkt das Buch zumindest für einen Computerlaien halbwegs glaubwürdig.
Irgendwie klingt das aber bisher deutlich positiver als ich das Buch wirklich einschätze. Denn es hatte doch einige zähe Stellen und langweilige Nebenfiguren, die mir die Lektüre hin und wieder deutlich schwer gemacht haben. Auch der Schreibstil von Suarez ließ abseits der guten Dialoge doch öfters zu wünschen übrig.
Fazit: Es ist ein durchwachsenes Buch, dessen Grundidee aber interessant genug ist durchzuhalten. Das Ende ist dann aber gut genug, dass ich für Darknet sogar Geld ausgeben würde.
Nach der Leseprobe konnte ich es kaum erwarten, dass ich das Buch in den Händen halte. Und dass ich es dann vor dem Erscheinungstermin lesen durfte hat mich sehr gefreut und es hat sich soooo gelohnt.
Der Autor beschreibt auf unglaublich spannende Weise, zu was unsere Technik heute in der Lage ist, gleichzeitig hat er einen Thriller erschaffen, der mit wenig blutrünstigen Szenen auskommt, sondern die eigene Fantasie anspricht. Endlich mal einer, der sich nicht liest wie die 22.15 Uhr Ausgabe von CSI & Co.
Viele bemängeln, dass Suarez viele Fachworte benutzt und sie nicht erklärt, ich finde das sehr gut. Ich bin immer sehr genervt davon, wenn in einem Buch dauernd Ausdrücke erklärt werden, mit denen ich täglich zu tun habe und es langweilt mich dann ein Buch zu lesen über ein Thema, das mich eigentlich sehr interessiert.
Allen die von Informatik nicht so wirklich Ahnung haben und beim Titel eher an Geister als an Netzwerke denken, rate ich deshalb von diesem Buch ab. Für alle anderen...ein Meisterwerk, dessen Folgeband ich mit Ungeduld erwarte!!
Inhalt:
Der geniale Spieleentwickler Mathew Sobol entwickelt noch zu Lebzeiten ein High-Tech Computerprogramm, dass an seinem Todestag aktiviert wird. Tag für Tag infiltriert es mehr Programme und Menschen, so dass die ganze Welt sich zu verändern droht. Mehrere Experten versuchen sich dem entgegenzustellen - nur um festzustellen, dass mehr Menschen manipulierbar sind, als angenommen.
Bewertung:
Wow. Das Buch ist von der ersten bis zur letzten Seite spannend. Die Geschichte wird aus so vielen Perspektiven beleuchtet, dass ein umfassendes, geniales Werk entstanden ist. Die Thematik des Cyber-Krieges scheint zunächst etwas dramatisch aufgebauscht zu werden, aber alles wird Schritt für Schritt extrem intelligent herbeigeführt, so dass alles in den Bereich des Möglichen gerät. Schön ist auch, dass es nicht den einen Superhelden gibt, der Hauptprotagonist ist und die Menschheit vor dem Bösen rettet. Es beginnt und endet zwar mit dem Detective Sebeck, der eine Schlüsselrolle spielt, aber dennoch gibt es viele andere Handlungsstränge mit Personen, denen eine genau so große Rolle zugeteilt wird. Für mich war es spannend und überraschend, wie alles ineinander gewoben wurde und ein großes Ganzes entstanden ist. Die Charaktere werden auf knappe Art dargestellt, zu wenig, um kein Interesse mehr zu haben, zu viel, als dass man nicht mehr mitfühlen würde, wenn ihnen etwas passiert. Eine für mich gelungene Mischung. Zum Ende hin kommt es zu einem Showdown, der allerdings die große Wende in der Geschichte darstellt, keineswegs das Ende. Man liest also das Wort "Ende" auf der letzten Seite und muss nun auf die Fortsetzung warten, um zu wissen, wie es weitergeht. Schade, da man weiter hingehalten wird, aber absolut verständlich, da ein so enormer Handlungsstrang ein neues Buch verdient, um zu Ende geführt zu werden.
Mein Fazit:
Daniel Suarez "Daemon" ist ein ausgeklügeltes Buch, das mich als Leser von der ersten bis zur letzten Seite - und darüber hinaus - gefangen gehalten hat. Aufgrund der leichten Technik-Last wird das Buch vermutlich für niemanden geeignet sein, der eine leichte Lektüre für nebenbei lesen möchte. Wer sich davon allerdings nicht abschrecken lässt, wird auf seine Kosten kommen und das Buch verschlingen. Ich freue mich schon wahnsinnig auf die Fortsetzung "Darknet", die sobald es geht, vorbestellt wird.
Mysteriöse Morde beschäftigen Detektive Sebeck und sein Team. Mitarbeiter von CyberStorm Entertainment sind auf ungewöhnliche Weise ums Leben gekommen und dann taucht auch noch ein Video vom toten Eigentümer der Firma, Mathew Sobol, auf. Noch zu seinen Lebzeiten hat er ein Computerprogramm geschrieben, dass jetzt nach seinem Tod die Arbeit aufnimmt, sich ausbreitet und tötet - es ist ein Daemon. Wie kann man ihn nur aufhalten, wenn doch die ganze Welt miteinander vernetzt ist? Es geht heutzutage nichts mehr ohne elektronische Geräte und gerade diese werden den Menschen nun zum Verhängnis. Keiner weiß, was der Daemon als nächstes tun wird. Außerdem ist er dabei, Helfer zu rekrutieren - z. Bsp. ein Computergenie und eine Journalistin.
Der Autor Daniel Suarez hat einen spannenden Thriller geschrieben, der zwar für Computerlaien an manchen Stellen nur schwer zu verstehen ist, aber alles in allem ein super Buch darstellt. Die Fragen "Wie hat Sobol es nur angestellt?" und "Wie kann der Daemon gestoppt werden?" begleiten den Leser und halten die Spannung aufrecht. Der Schreibstil ist einfach gehalten und ermöglicht ein flüssiges Lesen.
Fazit: "Daemon" ist ein gelunges, aber auch anspruchsvolles Buch, in dem Spannung und Überraschungen nicht zu kurz kommen. Es animiert zum Mitdenken und Knobeln.
Daniel Suarez' Roman ist ein Cyberthriller. Dessen sollte man sich vor Lesebeginn bewusst sein. Man sollte sich darauf einstellen, dass, sofern man kein Computergenie ist, entweder ein PC-Lexikon neben sich liegen haben sollte oder aber man sich damit abfindet, dass man hin und wieder nicht alles versteht. Was aber dem Gesamtverständnis des Buches keinen Abbruch tut. Dieses nur mal vorweg.
Detective Sergeant Pete Sebeck wird mit Mordfällen von Mitarbeitern der Firma CyberStorm betraut. Erst mal nichts ungewöhnliches, wenn man davon absieht, dass relativ schnell eine Nachricht von Mathew Sobol auftaucht, Eigentümer von CyberStorm und eigentlich ein toter Mann. Nur dass er über seinen Tod hinaus weiterlebt. In Form eines Daemons, den er auf das Internet und somit auf die gesamte Welt losgelassen hat.
Sobol beginnt mit seinem Tod einen Kampf gegen Kapitalismus und die Machenschaften von Banken, Investmentfirmen und allen möglichen Firmen und Institutionen, welche seiner Meinung nach den gemeinen Bürger anlügen um daraus Profit zu schlagen. Er will die Gesellschaft wachrütteln und in ihren Grundfesten erschüttern, was ihm auch bedingt gelingt. Mit Hilfe des Daemons gelingt es ihm sogar, die Sicherheitskräfte und Sonderkomissionen der Regierung der USA zu unterwandern und teilweise auch auszuschalten.
Dieser Daemon ist aufgebaut wie viele seiner Online-Spiele, die Sobol entwickelt hat, nächster Verwandter des Daemon scheint das Spiel "Over the Rhine". Über dieses Spiel werden auch Mitstreiter des Daemon rekrutiert, welche im "normalen Leben" wiederum Aufgaben ausführen, welche der Daemon ihnen gestellt hat. Es entsteht ein riesiges Darknet, welches das reale Leben zu einem riesigen Online-Spiel verwandelt.
Pete Sebeck scheint eine tragische Rolle zu spielen. Oder ist er einfach nur ein weiterer Baustein im Spiel des Daemon? Ein weiterer Mitstreiter?
Prinzipiell ist die Geschichte recht flüssig geschrieben. Da ich aber keine Lust hatte, nebenbei in die Weiten des www abzutauchen um wieder und wieder Begriffen nach zu lesen, habe ich mich immer mal wieder mit Unwissenheit abgefunden...leider. Nichtsdestotrotz war es mir möglich, der Handlung relativ leicht zu folgen. Auch waren die Charaktere in den Grundzügen sehr schön entwickelt, in einigen Situationen bzw Charakterzügen aber auch etwas fragwürdig, wie zum Beispiel Sebecks Affaire, aber auch darüber konnte man einigermaßen hinweglesen.
Leider war meine Leselust durch das fehlende PC-Wissen zwischenzeitlich etwas abgeflacht und es wirkte etwas zäh zu lesen, was aber auch recht schnell wieder verging. Da ich mich in diesem Metier nicht wirklich auskenne, ist es für mich auch schwierig zu urteilen, wie viel von Suarez' Ideen auch in der Realität umsetzbar wären und wieviel wirklich abgehoben und unrealistisch ist. Letzteres ist für meine Begriffe eher der Fall.
Dafür hat der Schreibstil einiges zum Lesespaß beigetragen. Es wurde immer wieder Spannung aufgebaut und auch die actionreichen Teile des Buches waren angenehm zu lesen.
Mit ~ 620 Seiten war das Buch umfangreicher, als ich erwartet hatte. Aber ich blieb dran, denn der Inhalt war rasant und temporeich:
Matthew Sobol stirbt und sein Tod lässt einen DAEMON auf die Welt los, der mordet, überwacht, die bisher bekannten Verhältnisse auf Erden umwälzt.
Pete Sebeck nimmt seine Verfolgung auf, im Laufe der Zeit fließen Blut und Menschenleben und schließlich bezahlt er diese schnelle Jagd mit dem Tod (pssssst, ist es wirklich so?!).
Neben diesen beiden Hauptcharakteren ließ Suarez eine Fülle an Nebenfiguren auferstehen. Für mich schon fast zuviele, denn so fiel es schwer, dem Roman zu folgen. In fast jedem Kapitel begegnete man neuen Menschen mit neuen Schicksalen, Zielen, Lebensentwürfen und Gründen, warum sie dem DAEMON erlagen. Insgesamt zwar eine interessante, aber ziemlich lose und verwirrende Sache.
Ich bin unsicher, was ich von dem Buch halten soll. Einerseits beeindruckt mich die Kreativität des Autors, überhaupt auf so eine Idee gekommen zu sein. Sie ist brilliant, facettenreich, atemraubend! Und vor allem in ihren Details unglaublich beeindruckend. So ein Weltuntergangsszenario muss man erst einmal entwerfen können.
Andererseits hielt sich aber die Freude, die ich beim Lesen des Romans hatte, ziemlich in Grenzen.
Das lag zum einen an der Fülle der Charaktere, dank der man immer auf Distanz blieb zu der Geschichte. Man war interessiert, aber nicht wirklich mit dem Herzen dabei.
Zum anderen waren da die vielen Computerbegriffe, die sich fast Fachchinesisch nennen lassen könnten. Man verstand die Geschichte auch ohne sie, aber stellenweise häuften sich die Wissensworte doch so sehr, dass man Passagen einfach nur überflog. Zuviel Wissen, dass mir als Laie in Cyberdingen doch fehlte.
Zum Ende hin war es mir persönlich auch zuviel an Blut, aber das ist Ansichtssache ...
Insgesamt 3 solide Sterne für eine tolle Idee und schriftstellerisch gelungene Umsetzung. Vielleicht haben andere mehr Freude an der Geschichte als ich sie empfinden konnte.
Der Autor: DanielSuarez arbeitete zunächst als Systemberater und entwickelte Software für einige unterschiedliche Firmen. “Daemon” entstand zunächst in “Eigenregie”. Doch schon bald wurde ein Verlag auf das Buch Aufmerksam. Eine Verfilmung ist geplant.
Das Cover :…ist hier mal etwas auffälliger aber nicht weniger passend.
Das Buch: Der Chef des Computerspielikonen Cyber Storm, Mathew Sobol, löst mit dem erscheinen seiner Todesanzeige einen Virus;besser,Daemon, aus. Daraufhin überschlagen sich die Ereignisse: Menschen sterben auf unerklärliche Weise und ein Ende ist nicht in Sicht.
Detektiv Sebeck hat alle Hände voll zu tun, diesen Wahnsinn zu stoppen…
Das Buch ist ziemlich “vollgestopft mit Fachausdrücken aus der Comuterbranche, mit denen ein Laie nicht viel anfangen kann. Dies machte das lesen doch etwas schwierig. Dennoch fand ich die Idee sehr gut und gelungen! Wer weiß denn schon, was nicht alles tatsächlich möglich ist?
Die Leseprobe fand ich noch ganz gut, aber das gesamte Buch war dann doch nichts für mich.
Der Autor ist wohl Computerspezialist und in dieser Branche zuhause. Leider hat er es nicht geschafft, dem "normalen" Leser diese Branche näher zu bringen.
Suarez wirft mit so vielen Computerbegriffen um sich, dass mir dabei der Spaß am Lesen total vergangen ist.
Ich mag kein Buch lesen, bei dem ich nebenher noch ein Wörterbuch brauche oder die Worte nicht verstehe.
Daher habe ich relativ schnell aufgegeben, was ich schade finde, denn die Grundidee des Buches fand ich wirklich gut. Leider ist die Umsetzung nicht gelungen.
Dieses Buch kann man wohl nur Techniken und Computerfans empfehlen. Schade :-(
Ein sehr spannender Thriller, mit einer ungewöhnlicher Grundidee: Ein terroristischer Angrif auf die Weltwirtschaft und die amerikanische Gesellschaft über das Internet. Der Urheber dieser "Verschwörung" ist ein toter(!) Computerspiele-Programmierer. Der Verstorbene hat einen Daemon (eine Art "Super-Virus") auf das gesammte Internet losgelassen, und dieser Daemon agiert nun mit der Menschheit wie in einem Online-Rollenspiel. Er wirbt kompetente Mitstreiter an und manipuliert Wirtschaftsdaten, um alles unter seine Kontrolle zu bekommen. Aber die Handlung beschränkt sich mitnichten auf die virtuelle Welt. Es gibt nicht nur die auf dem Klappentext erwähnten Morde durch den Daemon, sondern viele actionreiche Gefechte, Verfolgungsjagden und regelrechte Schlachten zwischen Polizei/Geheimdiensten und dem Daemon.
Am Anfang hatte ich etwas Bedenken, wegen der teilweise häufig vorkommenden Computerfachausdrücke, aber der Text bleibt auch für Laien immer recht gut verständlich. Und auch im Allgemeinen läußt sich sprachlich nichts negatives anmerken, durch die spannende Handlung bedingt liest man das Buch trotz des Umfangs flüssig durch.
Nur 3 von 5 Sternen vergebe ich, weil ich das Ende sehr schwach fand. Zuviel bleibt offen. Natürlich ist eine Fortsetzung geplant - aber irgendeinen Abschluß erwartet ein Leser wie ich schon. Außerdem hätten die einzelnen Teile des Buches etwas zusammenhängender gestaltet sein können. So habe immer einige Zeit gebraucht, um mich wieder hineinzufinden. Diese Abschnitte waren im Gegensatz zum Rest des Buches relativ langweilig.
Fazit: Ein Thriller, der besonders Computerfreaks anspricht. Einige wenige langathmige Passagen, aber auch viel Action. Insgesamt sehr spannend. Überzeugende und originelle Grundidee.
Mit dem Thriller von Daniel Suarez habe ich mir schwer getan. Nach der Leseprobe dachte ich, es wäre ein Leichtes in die Geschichte zu finden. Doch ich hatte mich geirrt.
Zwar konnte ich den Ermittlungen folgen, Spass hatte ich jedoch nur wenig dabei.
Ein intelligentes Computerprogramm mordet, soviel erschloss sich mir problemlos. Doch das Wie - blieb mir zumindest im Detail unklar.
Dass DAEMON verfilmt werden soll, kann man als Leser spüren, streckenweise liest sich die Acton-gespickte Handlung wie ein Drehbuch. Auch dass es einen zweiten Teil geben wird, ist bereits klar und wird zum Schluss ganz deutlich.
Diesen Thriller empfehle ich all jenen, denen ein Hack, ein Exploit, ein Zombie-Rechner und eine gehijackte WiFi-Verbindung etwas sagt und die mit DAEMON nicht nur einen bösen Geist verbinden!
das soviel Potential so leichtfertig weggeworfen wird. Die Leseprobe hatte mich neugierig gemacht und ich habe, nachdem ich das Buch nicht gewonnen hatte, meine Wunsch erfüllt und das Buch gekauft.
Auf den ersten Seiten merkt der Leser bereits die Herkunft des Autors aus der IT Branche. Leider versteht es Suarez nicht den Leser mitzunehmen, erschlägt einen förmlich mit vielen Fachbegriffen die man so einfach nicht kennen kann, es sein denn man ist Hacker oder IT Programmierer von Beruf. Der Autor erleichtert es dem Leser auch nicht in die Welt vorzudringen, erklärt die Begriffe nicht. Wenn er es mal tut, dann an Hand von Begriffen die wirklich jeder kennt, als Beispiel sei hier der Begriff "Jpeg" genannt.
Die Hauptpersonen haben keinerlei Profil, man bekommt keinen Zugang zu ihnen. Und Sebeck, einer der Hauptermittler ist so unglaubwürdig in seinem Privatleben geschildert, das man nur noch den Kopf schütteln kann, besonders was seine sexuellen Vorlieben angeht.
Ab Mitte des Buches kommt kurzfristig Spannung auf, diese wird jedoch durch viele Ungereimtheiten schlagartig wieder zunichte gemacht. Sicherlich ist es beängstigend was alles an "Cybergefahr" droht, aber viele Sachen sind einfach zuweit hergeholt und meiner Meinung nach "total durchgeknallt", um mich mal der Ausdrucksweise des Autors zu bedienen.
Es ist vielleicht ein Buch für Fans, Hacker etc. der IT Szene, wobei ich mir da gar nicht so sicher bin, denn dies ist eine weitere Schwachstelle des Buches - der "normale" Leser kann gar nicht beurteilen ob dies alles so möglich ist und ob es realistisch ist.
Dies und die Tatsache das es eine Fortsetzung gibt - aber erst im Früjahr 2011 - lässt einen unbefriedigenden Eindruck zurück und der Leser fühlt sich am Ende überfordert und enttäuscht. Herr Suarez sollte weiter IT Consultant bleiben oder Fachbücher schreiben, für einen Thriller reicht es nicht.
Lieber Löwe am Abgrund als Esel vor dem Karren.
Deamon - ein hochintelligentes und lernfähiges Computerprogramm, geschrieben von einem Mann, der schon tot ist. Tot, aber erst nach dem Tod von Matthew Sobol ewacht das Programm zum "leben".
Die Geschichte handelt von einem Programm, der den aktuellen Weltstandart ändern möchte. Ausgelöst durch die Todesanzeige von Matthew Sobol passieren unglaubliche und teils schreckliche Dinge. Bis hin zum Mord ist alles dabei. Das Programm baut sich eine eigene Armee auf die in einer Art Scheinwelt aktiv ist, aber ihre Aktivitäten werden in die Realwelt übertragen. Er sucht sich gezielt seine Verbündeten aus, unterwandert Gesellschaften und Unternehmen und gewinnt immer mehr an Einfluss. Am Ende geht es aber doch um Gut gegen Böse, soll man den Deamon aufhalten? Will man ihn überhaupt aufhalten oder kann man ihn nicht für sich benutzen???
Schon beim "1. großen Kampf" am Haus von Sobol ist es richig spannen und mit etwas Phantasie sitzt man im Kino. Ich persönlich war an dieser Stelle schon erstaunt, was nicht alles geht, oder sein könnte. Theoretisch wäre ja alles soweit wirklich möglich. Wer weiss denn schon wie weit die Experten in ihren Labors so sind...
Ich muss sagen, ich tu mir etwas schwer eine Zusammenfassung zu schreiben. Das Buch ist Inhaltlich wirklich super, fesselnd und spannend. Für mich was es teilweise sehr schwer die Fachbegriffe aus der Computerwelt zu verstehen. Aber ich konnte das Buch auch nicht weg legen, ich wollte doch immer wissen wie es weiter geht. Und ich denke, ich habe auch einiges dazu gelernt, was bei mir als IT Laie nun auch nicht wirklich schwer ist.
Mich würde auch interessieren wie die Geschichte weiter geht, aber dennoch weiss ich nicht ob ich ein Folgebuch lesen würde. Eventuell wäre das genau das richtige als hörbuch für mich.
https://booktick.com/books/show/3499252457/
Ein toter Computerspieltycoon überlebt seinen eigenen Tod in einem Programm, einem Daemon, der nach und nach die gesamte Finanzwelt infiltriert und jeden, der sich ihm in den Welt stellt, eliminiert.
Daniel Suarez zeichnet mit seinem Buch ein beängstigendes Szenario. Es ist mit der heutigen Technik möglich, Programme zu entwickeln, die lernfähig sind und mit Menschen interagieren können. Ein Großteil dieser Technik entspringt der Welt der Computerspiele, mit Hilfe derer der "Daemon" seine menschlichen Mitarbeiter rekrutiert.
Die Geschichte ist gut und spannend erzählt. Sie hat Tempo und der Leser ist gefesselt und wartet gespannt auf die Auflösung - die aber nicht kommt. Das ist mein einziger Kritikpunkt: Das Ende kommt überraschend und ist absolut unbefriedigend. Vielleicht soll so die Fortsetzung vorbereitet werden, aber dennoch hätte es nicht geschadet, zumindest einige der losen Fäden zu verknüpfen.
Alles in allem also eine spannende Lektüre, die ich nicht bedaure, obwohl ich mir ein konsistenteres Ende gewünscht hätte!
Das Buch beginnt sehr spannend mit dem Mord an zwei Mitarbeitern einer Computerspielefirma. Überraschenderweise bekennt sich der Chef und Gründer der Firma, Matthew Sobol der Morde für schuldig. Das Problem ist aber, dass Sobol bereits tot ist. Ein Compuerprogramm, ein Daemon, geht nach dessen Tod in Betrieb und mordet zunächst scheinbar sinnlos Menschen. Im weiteren Verlauf der Geschichte jedoch wird immer mehr klar, dass ein sehr raffinierter Plan hinter der Programmierung des Daemon steckt.
Bis etwa 2/3 des Buches war es auch sehr spannend, die Charaktere glaubwürdig, und der Aufbau der Geschichte sehr gut ausgearbeitet. Der leser bekommt immer mehr Informationen aber keine Lösung, was das Ganze sehr spannend macht und zum weiterlesen zwingt
. Sogar über die teilweise recht ausführlichen Computerfachsimpeleien kann man als Laie hinweglesen ohne das man Verständnisprobleme bekommt. Dann aber nach wie gesagt etwa 2/3 wird die Geschichte sehr wirr, es treten immer mehr Figuren auf, von anderen ist lange Zeit garkeine Rede mehr und die Erklärung des Ganzen, ist für mich ziemlich unverständlich. Bis zum Ende musste ich mich dann ziemlich kämpfen.
Insgesamt würde ich sagen, dass das Buch für Leute, die sich mit dem ganzen Computerfachkram
und mit PC- Spielen allgemein auskennen sehr empfehlenswert ist. Für alle anderen könnte es etwas schwierig werden aber die Idee ist schon recht spannend und da es ja ein Mehrteiler wird, erklärt sich so vielleicht auch das schwierige Ende...
Zum Inhalt: Es geht um einen bereits verstorbenen Computerspezialisten namens Sobol, der vor seinem Tod ein irres Programm entwickelt hat, das droht, die Welt zu beherrschen. Der Name des Programms spricht für sich: Dämon! Da Sobol selbst ja bereits tot ist, kann er nicht mehr zur Rechenschafft gezogen werden, also werden andere Schuldige gesucht. Sebeck, ein Inspektor, der zuerst auf den Fall angesetzt ist, wird im Laufe der Story vom Jäger zum Gejagten. Jedem müsste eigentlich klar sein, dass er gar nicht die nötigen IT-Kenntnisse hat, aber es wird nunmal ein Opfer gebraucht, was ganz im Sinne von Sobol ist, bzw. was er selbst so provoziert hat. Nun sitzt also der Einzige, der den Durchblick zu haben scheint, im Gefängnis. Ein anderer (Ross, was aber nicht wirklich sein Name ist...), der genauso verdächtigt - aber ebenso unschuldig ist - versucht aus dem Hintergrund zu helfen. Es tauchen immer mehr Leute auf, die der Dämon rekrutiert hat. Wer ist Gegner des Dämons und wer nicht??? Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt und endet... tja, ich will ja nicht zuviel verraten 
Fazit: Es wird gelegentlich etwas undurchsichtig, aber man kommt gut damit zurecht. Meine Befürchtungen, von all den Computerausdrücken erschlagen zu werden, hat sich nicht bestätigt. Sicher ist es etwas anstrengend, aber man muss wirklich nicht jedes einzelne Wort verstehen, um der Geschichte folgen zu können. In unserer heutigen Zeit ein hochaktuelles Thema, das sich hervorragend eignet, einen Krimi daraus zu machen. Sehr spannend geschrieben und dementsprechend auch gut zu lesen. Die Kapitel sind relativ kurz, so dass man zwischendurch mal schnell weiter lesen kann, auch wenn man nicht so viel Zeit hat.
Detektiv Sebeck wird mit einem ausergewähnlichen Mord konfrontiert. Eine Videobotschaft teilt ihn den Täter als Mathew Sobol mit. Mathew Sobol ist aber bereits an einem Hirntumor gestorben, soll man dieser makabren Videoaufzeichnung glauben? Sobol, bekannt als Chef von CyberStorm Entertainment, ein Computergenie bekennt sich auf diesem Video zu den Morden. Sebeck wird der Fall entzogen, doch er ermittelt mit dem mysteriösen Ross weiter, der sich bei Sobols Computerspielen bestens auskennt. Eine Durchsuchung des Hauses von Sobol hat katastrophale Folgen, ein Computergesteuerter Hammer mäht die Polizisten nieder, ein grausames Gemetzel findet auf dem Anwesen statt.
Gleichzeitig werden durch den Videospielen Sobols, die Besten ausgesiebt und für Sobols Welterneuerung rekrutiert. Diese Leute haben keine Skrupel zu töten.
Geschickt wird nach einiger Zeit der Verdacht aber von Sobol auf Detektiv Sebeck gelenkt, so das dieser wegen des Mordes an den Polizisten auf dem Grundstück von Sobol zu Tode verurteilt wird.
Das Buch springt abwechselnd zu mehreren Personen,
es ist spannend geschrieben aber wirkt manchmal doch etwas langatmig, so habe ich zum Lesen doch länger gebraucht als ich normal für ein Buch brauche.
Enttäuschend für mich war der Ausgang des Buches, es ist auf eine Fortsetzung angelegt und findet deshalb keinen richitgen Abschluss, man weis nicht wie es mit den einzelnen Personen weitergeht noch sonst irgendwas. Die Fragen bleiben nach wie vor offen.
Weshalb macht Sobol das, um eine neue Welt zu erschaffen? Wie geht es mit Sebeck weiter, wechselt er die Seiten? Wie geht Ross weiter gegen Sobol vor?
Joseph Pavlos und Chopra Singh, Angestellte der Firma CyberStorm Entertainment wurden ermordet. Mit den Ermittlungen betraut ist Detective Pete Sebeck. Aber auch das FBI hat seine Finger im Spiel. Jedenfalls erhält Sebeck eines Morgens einen Anruf von einem Special Agent Boerner auf sein Handy, der ihm eine eMail avisiert. Es handelt sich um eine Videobotschaft von Matthew Sobol, dem ehemaligen Technischen Leiter von CyberStorm Entertainment, der vor kurzem einem Gehirntumor erlegen ist.
Von Mr. Ross, einem Freelancer für IT-Projekte, erfährt Sebeck, dass der Auslöser des Anrufs ein s.g. Daemon ist. Ein Programm, welches -ähnlich einem Virus- Computer befällt und sich in kurzer Zeit rasend schnell verbreitet, wie bei einer Pandemie. Dieser Daemon soll auch verantwortlich sein für den mysteriösen Tod der beiden CyberStorm-Mitarbeiter.
Die Rolle seines Lebens spielt Brian Gragg, ein Computerspieler. Er ist süchtig nach einem Kriegsspiel namens Over the Rhine (OTR), in dem er Jagd auf einen Oberstleutnant Boerner macht. Ein Zufall, dass dieser deutsche Offizier genauso heißt wie der o.g. FBI-Agent???
Während Sobols Daemon immer mehr geniale Computerspezialisten rekrutiert, kommt ihm nur eine kleine Gruppe näher. Doch plötzlich stehen sie selbst unter Verdacht...
DAEMON hat mir sehr gut gefallen. Ich habe zwar noch nie ein Computerspiel gespielt, war aber viele Jahre als IT-Consultatnt tätig. Auch wenn ich längst nicht alle Fachbegriffe verstanden habe, dieser Thriller liest sich so erschreckend realistisch, dass man sich sofort als Teil der Geschichte fühlt. Ein brandaktuelles Thema, eine fantastische Story (im wahrsten Sinne des Wortes), ein ambitionierter Autor mit einer begnadeten Schreibe... ich bin begeistert!
Und gestehe, dass ich schon jetzt süchtig bin, nach Daniel Suarez und dem 2. Teil seines Cyberthrillers ;-)
Zuerst werden die Personen, die den Daemon aufhalten könnten ausgeschaltet. Joseph Pavlos und Chopra Singh, Programmierer von CyberStorm.
[..."Auf dem Bildschirm erschien das körnige Videobild eines Mannes. Er nickte müde in die Kamera.
«Detective Sebeck. Darf ich mich vorstellen? Ich war Matthew Sobol, zu Lebzeiten Chef von CyberStorm Entertainment.»
Sebeck beugte sich vor.
«Wie ich sehe, sind Sie mit den Mordfällen Pavlos und Singh befasst. Um Ihnen unnötigen Aufwand zu ersparen, sage ich Ihnen: Ich habe beide getötet. Warum, werden Sie bald erfahren. Allerdings haben Sie ein Problem. Sie können mich nicht verhaften. Sie können mich nicht aufhalten. Denn ich bin tot.»
Seit langem wusste Matthew Sobol, Computergenie und einer der reichsten Männer des Silicon Valley, dass er sterbenskrank ist. Exakt in der Sekunde seines Todes nehmen rund um den Erdball Computerprogramme ihre Arbeit auf – zunächst unbemerkt, aber sehr bald schon wird deutlich, dass ein DAEMON unseren gesamten digitalisierten Planeten infiziert hat. Ein DAEMON, der herrscht, ein DAEMON, der tötet. Und in einer Welt, in der alle vernetzt sind, kann ihm keiner entkommen."
"Es beobachtet. Es lernt. Und es tötet."...]
Ein Buch für Computerfreaks?
Meiner Meinung nach , ja.
Es geht um Computer Hoax, gespoofte Absender, bootfähige Flashlaufwerke und Buffer-Overruns und vielen anderen technischen Begriffen.
Dennoch, Suarez hat einen spannenden Thriller geschrieben, an manchen Stellen zwar etwas langatmig, kann aber durchaus auch von weniger technisch versierten Lesern verstanden werden.
Die vielen verschiedenen Charaktere wurden mit viel Liebe zum Detail erarbeitet und bekamen somit Leben eingehaucht. Ich gebe zu, dass mit dem Fortlauf der Geschichte die Zuordnung der Charaktere zunehmend schwerer wurde.
Am Ende der 622 Seiten gibt es leider keine Auflösung und somit müssen wir uns gedulden bis zum Frühjahr 2011, dann erscheint der Nachfolger "Darknet" bei rororo
http://www.krimix.de/de/ostend/index.html http://fiedlers.wordpress.com
Diese Buch spielt in einem Genre, das noch nicht ausgeschlachtet, aber topaktuell ist. Gerade in unserem Computerzeitalter ist es denkbar, das die intelligenten Maschinen irgendwann ein Eigenleben entwickeln und versuchen werden, die Menschheit zu unterdrücken und sich zu eigen zu machen. Eine wirklich gruselige Vostellung, die in diesem Roman beschrieben wird.
Das Computergenie Mathew Sebek stirbt an einem Hirntumor. Vorher allerdings erfindet er das Computerprogramm DAEMON. Dieses Programm vernetzt Internetzugänge in der ganzen Welt und übernimmt deren Steuerung. Das Ziel ist die Weltherrschaft in nie da gewesener Form. Das Programm mordet auch in seinem Auftrag und löscht zuerst diejenigen aus, die bei der Entwicklung maßgeblich dabei waren. Natürlich möchten die derzeitigen Großmächte gerne die Macht über DAEMON haben und sollte das nicht möglich sein, es zerstören. Viele Menschen kämpfen auf der Seite von Sebek und genauso viele aber gegen ihn. Um an jüngere Zielgruppen heranzutreten, hat Sebek sein Programm sogar in Onlinecomputerspielen versteckt und rekrutiert mit deren Hilfe neue Kämpfer für seine Sache. Ich gehe beabsichtigt nun nicht auf die einzelnen Charaktere ein, da ich dem Leser hier nicht vorgreifen möchte und zudem ja der DAEMON im Vordergrund steht und deswegen hier auch beschrieben wurde!
Ich persönlich fand und finde das Buch lesenwert und spannend, sowie greift der Autor eine Story auf, die sehr wirklichkeitsgetreu ist und vora llem werden kann! Ich freue mich auf die Fortsetzung!
Ein kranker Kopf, der dennoch schlau genug ist, um einen Internet-Daemon zu entwickeln, welcher die ganze Welt in Angst und Schrecken versetzen kann. Und Detectiv Sebeck hat die glorreiche Aufgabe dieses irre Hirn zu stoppen. Doch was tun, wenn eben dieser selbst schon verstorben ist und die Kette erst mit diesem Tod in Gang gesetz wurde. Eine Ermittlung ohne Erfolg auf Festnahme. Als dann noch der Detectiv selbst in die Fänge des Daemon gerät, scheint alles auf Kopf zu stehen.
Ich konnte dieses Buch in keinster Weise aus der Hand legen. Wenn ich mir vorstelle, dass in unserer heutigen Zeit so etwas möglich ist, dann mag ich nur hoffen, dass niemand auf diese Idee kommt, dieses Buch umzusetzen. Und was mich am meisten erschrickt, ist, dass ich es echt glauben mag, dass es real werden könnte.
In unserer Zeit ist mittlerweile so viel möglich und warum nicht auch so etwas. Meine Befürchtung, dass ich dieses Buch nicht verstehe, da ich von Programmieren absolut keine Ahnung habe, ist zum Glück nicht eingetroffen. Ich konnte der Story wunderbar folgen und die einzelnen Passagen auch gut verstehen. Umso schlimmer nun die Frage: Ist es möglich?
ein hinterlistiger, intelligenter und extrem spannender Cyber-Krimi-Thriller
Detective Sebeck wird zu einem merkwürdigen Unfall gerufen. Später erhält von Special Agent Boerner FBI einen Anruf der ihm befiehlt eine Email einzusehen, bevor er zum Dienst geht. Die Email ist von einem Toten.Brian Gragg spielt seit Tagen das extrem intelligente interactive Cyber-Game Over the Rhine von Cyber-Storm-Entertainment.Endlich in letzten Level des Ego-Shooter angekommen, lebend aber in der Falle, wird er von SS-Oberstleutnant Heinrich Boerner aufgefordert den Schlüssel zu benutzen. Gragg drückt die Tastenkombination für die In-Game-Kameran um einen Screenshot machen zu lassen, er fliegt aus dem Spiel und der Houstoner Monte-Cassiono-Server taucht nie mehr auf.
Ein ungewöhnliches Thema, dass dem Zeitgeist entspricht.
Die Figuren sind gut gezeichnet,können aber noch etwas ausgefeilt werden. Ziemlich viel Fachjargon, was der Spannung aber keinen Abbruch tut. Hauptthema ist das Globale Computer Netzwerk und seine Macht über den Menschen und die Abhängigkeit des Menschen von diesem. Das Nebenthema "Aus welchen Gründen begeht ein bereits Verstorbener Morde für die er nicht mehr zur Rechenschaft gezogen werden kann, da er bereits das Zeitliche gesegnet hat? Spannende Verwicklungen und Interaktionen. Toll gemacht! Der Autor knüpft viele Knoten und es ist spannend wie das Knäuel aus Knoten entwirrt wird.
Ob dem Leser die Auflösung gefällt muss jeder selbst entscheiden.Dies ist auf jedenfall ein Buch zum grübeln.
Eine Welt kontrolliert von einem Computer, die Mensche fungieren nur noch als Marionetten und wer nicht mitspielt wird getötet.
Hört sich utopisch an? Aber wer weiß wie weit wir uns dieser Zukunft angenähert haben.
Ein Buch das zum Nachdenken anregt.
Der Screibstil ist ganz gut- nicht überragent!
Die erste Hälfte lies sich ricxhtig gut. Dann kam es zu einem größeren Zeitsprung und die Geschichte büßte einiges an Realismus ein. Sobald man sich allerdings daran gewöhnt hatte, war es OK und man kam wieder gut weiter.
Die ganzen Begriffe auf der Computer und Internetwelt, störten nur Anfangs. Genau wie bei englischen Büchen, versucht man nur die ersten Seiten Wort für Wort zu verstehen, in Laufe der Geschichte legt sich das und man begreift die Sätze und Abschnitte.
Es geht also auch ohne Wörterbuch.
Ich werd den Nachfolger sicher auch noch lesen, wenn er bei uns rauskommt.
Matthew Sobol, Chef eines großen Computerkonzerns, weiß, dass er unheilbar krank ist, ein Gehirntumor wächst in seinem Kopf, der Tod ist nah. Und diesen Umstand nutzt er, um sich selbst in der Cyberwelt unsterblich zu machen. Er schreibt Programme, die sehr eigenständig handeln und eine tödliche Gefahr darstellen.
Diese Daemons breiten sich aus und mit ihnen kommen Angst und Schrecken. Doch die Regierung ist daran interessiert, diese Computerprogramme geheim zu halten. Inspektor Pete Sebeck ist zwar mit den Ermittlungen im Fall von zwei mysteriösen Todesfällen betraut, bekommt dann aber bald schon am eigenen Leib zu spüren, welche Macht die Computerprogramme haben. So landet Sebeck im Gefängnis und die Daemons breiten sich weiter aus ...
Der Autor kommt aus der Branche und kennt sich super aus – und das sollten möglichst auch seine Leser, denn oft genug wirft er mit Fachbegriffen nur so um sich, ohne sie näher zu erklären. Klar, was ein Hoax ist, hat man meist schon irgendwo mitbekommen. Auch Avatare sind inzwischen im täglichen Sprachgebrauch fest verankert. Doch dabei bleibt es leider nicht, manche Passagen lesen sich dadurch nicht einfach, auch wenn man die Handlung zum Glück dennoch versteht.
Was die Handlung an sich angeht, so ist diese wirklich originell, spannend und gut durchdacht. Was mir jedoch gefehlt hat, ist eine wirkliche Hauptperson, der ich durch die Geschichte folgen kann. Denn obwohl er recht interessante Figuren schafft, hat Daniel Suarez doch keinen davon wirklich in den Mittelpunkt gerückt. Bis auf Pete Sebeck bleiben die meisten auch ziemlich farblos. Das stört aber nicht weiter, da die spannende Handlung an sich richtig gut unterhält. Zudem hat der Autor einen schönen Schreibstil.
Daemon ist ein Cyberthriller und als solcher absolut empfehlenswert. Leute mit wenig Computerkenntnissen werden an diesem Buch aber vermutlich nur wenig Freude haben.
Unsere Ermittler in "Daemon" haben gegen ein schier übermächtigen Gegner zu kämpfen, denn der schleicht sich über Internet an und sein Erfinder ist tot und kann ihnen keine wichtigen Hinweise mehr liefern. Wie sollen sie als den Daemon stoppen der immer mehr Menschen durch's Internet tötet? Können sie ihn überhaupt stoppen? Warum hat Matthew Sobol überhaupt diesen tödlichen Geist ins Netz eingespeist? Wer muss noch sterben ehe man ihn aufhalten kann?
Doch ehe sie viel unternehmen können entwickelt Sobol's Schützling ein gefährliches Eigenleben, er schleicht sich in andere Rechner ein, manipuliert und zerstört Daten und scheint den Ermittlern auch intelligenzmäßig mehr als weiter überlegen zu sein.
Mir hat Daniel Suarez neuer Roman gut gefallen, wenn ihm auch zum sehr gut leider so einiges gefehlt hat. In erster Linie haben mich am Anfang die vielen Fachwörter doch sehr verwirrt und die Spannung immer wieder etwas gedämpft. Hat man sich daran gewöhnt ist es etwas leichter damit zurecht zu kommen. Außerdem ist die Handlung leider doch etwas vorhersehbar und der psychologische Hintergrund hat mir etwas gefehlt. Action dagegen konnte es wirklich mehr als genug bieten und hat mich so doch etwas an den ein oder anderen Actionthriller aus dem Fernsehen interessiert. Der wichtigste positive Punkt am Roman ist aber, das er auf jeden Fall aktuell und modern ist. Das Internet gewinnt immer mehr Einfluss auf unser alltägliches Leben und ist aufgrund der vielen Viren zumindest schon eine Gefahr für unsere Daten. Wer weiß, was die Zukunft noch bringt?
Daniel Suarez hat mit "Daemon" im Bereich Cyberthriller ein absolut richtungsweisendes Werk geschaffen, das auch an Spannung kaum zu überbieten ist.
Der Gründer der weltweit führenden Firma für Online-Games "CyberStorm Entertainment" Matthew Sobol ist an einem Gehirntumor gestorben. Doch er hatte vorher noch Zeit und Geld, um sich auf seinen Abgang von dieser Welt vorzubereiten und hat der Menschheit mit dem von ihm geschaffenen und erst mit seinem Tode aktivierten DAEMON ein Werk mit unglaublich großer und schnell wachsender Macht hinterlassen, das ein Eigenleben entwickelt und sich nun kaum noch stoppen und erst recht nicht vernichten läßt.
Die einzelnen Personen bleiben in Suarez' actiongeladenem Erstlingswerk zwar ohne Tiefe, das stört aber nur wenig, da es mehr um den Kampf der Menschheit gegen den DAEMON geht und ob die Menschen ihre eigenen Ziele dem gemeinsamen Kampf unterordnen können. Der Handlungsaufbau ist komplex mit sehr vielen Handlungssträngen, was den komplexen Inhalt aber sehr gut unterstützt. Die stark technisierte Sprache passt ebenfalls sehr gut zum Gesamtbild, und einzelne Fachausdrücke erklären sich entweder aus dem Zusammenhang oder lassen sich im Einzelfall auch ohne Probleme nachschlagen (dennoch wäre hier ein Glossar eventuell sinnvoll gewesen).
Auch wenn es sich hier "nur" um einen fiktionalen (Science-Fiction-)Thriller handelt, wirkt er dennoch sehr beängstigend. Jedermann weiß, dass das Internet auch heute schon kaum zu kontrollieren oder gar steuern ist und daher ein wirksames Instrument für Verbrechen jeglicher Art darstellt. Die Realisierung von Suarez' Idee wirkt leider gar nicht so weit hergeholt....
Insgesamt ist "Daemon" ein toller Lesetipp für technik-aufgeschlossene Leser oder Computer-Freaks!!!
Das Lesen des Buches Daemon hat mir viel spaß gemacht - und auch für viel Spannung gesorgt!
Ich habe es die letzten Tage förmlich verschlungen und konnte es nur unter "Zwang" an die Seite legen.
Ich werde jetzt inhaltlich keine großen ausschweifungen machen, da schon einige Rezensionen mit dem Inhalt verfast wurden . Daher komme ich zu meinen eigenen Eindrücken:
Die geschichte ist spannend geschrieben, die Vorstellung des dort dargestellten Szenarios beängstigend und sehr realistisch geschildert - aber auch ich schließe mich der Meinung meiner Vor-Redner an: Wer nicht Computer-Fan ist und sich in der Welt der Fachbegriffe auskennt wir verzweifeln und vor allem im mittleren Teil des Buches wahrscheilich auch die Lust am weiterlesen verlieren!
Die geschichte ist in einem sehr flüssigen Stil geschrieben - ein großer Pluspunkt für einen Vielleser wie mich!
Ich werde diese Buch auf jeden Fall den Leuten im Freundes und Bekanntenkreis weiterempfehlen, die sich in der computer-Welt auskenne, denn für diese Leser ist es wie geschaffen! Es hat mich sehr fasziniert und ich hoffe auf ein weites Lesevergnügen dieses Autors!
Von mir gibt es für diese Buch einen dicken Daumen nach oben! ![]()
Detective Pete Sebeck ist mit zwei Mordfällen beschäftigt, als er eine Videonachricht von dem Computergenie Mathew Sobol erhält, der sich als der Mörder von Pavlos und Singh enttarnt, aber gleichzeitig darauf hinweist, dass ihn niemand mehr schnappen kann, da er bereits tot ist. Sebeck erfährt, dass exakt in der Sekunde von Sobols Tod ein DAEMON seine Arbeit im gesamten weltweiten Netz aufgenommen hat und nicht zu stoppen ist. Mehrere Versuche das Computerprogramm auf zu halten scheitern und viele Menschen verlieren ihr Leben. In der Zwischenzeit werden von Sobols DAEMON immer mehr geniale Computerleute rekrutiert, um Sobols Plan verwirklichen zu können. Dies schafft er insbesondere über zwei Computerspiele, die Sobol zu Lebzeiten entwickelte und über die er Kontakt zu den begabten Spielern aufnehmen kann. Der DAEMON zieht immer weitere Kreise und auch Pete Sebeck gerät in den mörderischen und genialen Plan von Sobol.
DAEMON hat mir sehr gut gefallen, obwohl der Leser in manchen Kapiteln mit sehr vielen Fachbegriffen aus der IT-Welt bombardiert wird und diese dann leicht schleppend voran gehen. Dennoch kann man dem Thriller ohne Probleme folgen, zumindest, wenn man sich auf ihn und seine Intelligenz einlässt. Daniel Suarez hat hier einen wirklich anspruchsvollen und genialen Thriller erschaffen, der gleichzeitig auch beängstigend ist, wenn man bedenkt, dass vieles bereits schon in der realen Welt möglich ist. Die Charaktere werden zwar hauptsächlich nur an der Oberfläche berührt und man kann keine direkte Verbindung bekommen, was allerdings nicht störend ist, da man sich als Leser eher mit der gesamten Menschheit verbunden fühlt, die gegen den DAEMON ankämpft. Das Ende bleibt zwar leicht offen, wobei diese Lücke in der Fortsetzung "Darknet", die im Frühjahr 2011 erscheint, bestimmt gefüllt wird. Ein wirklich empfehlendwertes Buch, das nicht nur für Cyber-Thriller-Fans geeignet ist.
Nachdem Matthew Sobol, Genie und Gründer einer Computerspielfirma, stirb, geschehen in seiner Firma seltsame Morde, die scheinbar durch Technologie ausgelöst wurden. Der zuständige Detective Sebeck ist zunächst nicht überzeugt davon, dass diese Morde tatsächlich von dem Toten Sobol vorbereitet und durch ein Computerprogramm ausgeführt wurden, doch als er den Programmierer Ross kennenlernt, beginnt er langsam zu verstehen, zu was Computerprogramme heutzutage in der Lage sind und letztendlich muss er das sogar am eigenen Leib erfahren...
Die Story finde ich sehr interessant gemacht, da man am Anfang selbst hin und her überlegt, ob so etwas wohl möglich ist oder ob doch ein noch lebender Mensch dahintersteckt und den toten Sobol nur als Vorwand benutzt. Was mich allerdings sehr gestört hat ist die Tatsache, dass viel Fachwissen vorausgesetzt wurde. Teilweise habe ich überhaupt nicht verstanden, was genau erklärt wurde. Außerdem waren sehr viele englisch-eingedeutschte Worte in der Übersetzung, die meiner Meinung nach auch ganz einfach durch ein deutsches Wort hätten ersetzt weden können, ohne dass das Verständnis darunter leiden würde (zum Beispiel: gehighlightet - hervorgehoben).
Letztendlich ist das zwar schade, ändert aber nichts an der Spannung des Buches. Ich konnte es fast nicht aus der Hand legen und würde es daher auf jeden Fall weiterempfehlen!
Sobol, Chef einer riesigen Computerfirma, stirbt an einem Gehirntumor. Doch er hat vorgesorgt. Denn als in den Nachrichten von seinem Tod berichtet wird, werden Vorgänge in Gang gesetzt, die niemand mehr aufhalten kann und die das Leben vieler Menschen grausam beendet oder für immer verändert.
http://blog.myspace.com/index.cfm?fuseaction=blog.ListAll&friendID=43757... http://www.bookreporter.de/users/63-redfox#
So funktioniert's: