Sehr interessant geschrieben. Mal ganz ne andere Art ein Buch zu lesen. Auch so erfährt man die Geschichte einer Beziehung. Bin schon neugierig welche Wörter da noch vorkommen und wie das Paar sein Leben lebt.
Möchte ich gerne in meinem Bücherregal haben um es immer wieder mal zu lesen.
Wer hätte gedacht, dass man eine romantische Geschichte als eine Art Lexikon gestalten kann?
Man wird bei "A" direkt ins kalte Wasser geworfen und fragt sich zuerst "Um wen geht es hier?".
Ich hätte vielleicht lieber bei "E" wie "Einleitung" angefangen aber nach jedem weiteren Wort wurde es immer interessanter und ich fing an zu überlegen, wie die Geschichte wohl bei dem nächsten Wort weiter gehen könnte.
Mich würde es interessieren wie diese Geschichte bei "Z" endet.
Die Leseprobe zum 'Wörterbuch der Liebenden' hat mir sehr gefallen. Es ist kein Roman, sondern wirklich ein Wörterbuch. Jedoch sind die kleinen Erklärungen der Wörter - Momente der Beziehung.
Ich finde die Idee fantastisch und die Kürze und Qualität macht Lust auf mehr. Ich bin ganz angetan und würde am liebsten sofort die weiteren Einträge lesen und wissen, wie es weitergeht in der Beziehung. Ich will Parallelen zu meinem Leben ziehen, Erfahrungen anderer lesen - einfach mehr erfahren.
Ich bin mir sicher, dass es ein wunderbares und gefühlvolles - jedoch nicht schnulziges - Buch ist.
Das Lesen im Bett zeugt von völliger Hingabe an die Kunst: Man überlässt es dem Dichter, wann man einschläft.
Ein Wörterbuch der Liebenden. Was soll das sein, hab ich mich gefragt. Die Leseprobe hat mir aber doch gut gefallen. Dass das Buch wie ein Wörterbuch aufgebaut ist, macht es zu etwas ganz besonderem. Es war interessant sowas mal zu lesen. Man kann sich total gut in die Beziehung des Pärchens hineinfühlen und miterleben wie sie sich entwickelt.
Das Cover gefällt mir auch sehr.
Ich denke das Buch wäre super für gemütliche Lesestunden. Über ein Leseexemplar würde ich mich freuen.
Es gibt so viel Romane über die Liebe und da ist es sehr erfrischend mal eine Liebesgeschichte der anderen Art zu lesen. Es ist neu, es ist unbekannt aber durchaus interessant. Die Minikapitel sind einfach wunderbar. Wort für Wort wird man weitergeführt in der Geschichte zweier Liebenden, die sich über das Internet kennen gelernt haben.
Am Anfang ist es sicher etwas Gewöhnungsbedürftig, aber bevor die Leseprobe zu Ende ist, will man das ganze Buch lesen. Man ist gespannt auf die Ausgänge und ob sich das Ganze so weiter fortsetzen wird oder noch mehr experimentiert wird.
Wirklich lesenswert und hoffentlich eine wunderbare Geschichte, der Ansatz ist auf jeden Fall schön
Die Leseprobe hat mit fasziniert, weil das Buch so trocken aufgebaut ist wie ein Lexikon :-) aber der Inhalt flüssig und unterhaltsam zu lesen ist.
Es ist eine sehr ungewöhnliche Art, eine Liebesgeschichte zu erzählen und man weiß auch eigentlich nichts über das Paar um das es geht, aber trotzdem fesselt es den Leser.
Ich möchte dieses interessante Buch sehr gerne weiter lesen.
Eine Liebesgeschichte als Lexikon zu gestalten, finde ich originell und einmal "etwas Anderes". Die einzelnen Episoden lesen sich schnell und sind amüsant (wenigstens die unter "A"). Was ich ein wenig lieblos finde, ist, dass sich der Verlag nicht die Mühe gemacht hat, nach dem deutschen Alphabet zu sortieren. Da die Einträge bis jetzt keiner Chronologie folgen, hätte dabei zusätzlich auf die englischen Erklärungen verzichtet werden können.
Auf Anhieb fallen mir zwar gleich mehrere Unterschiede zu „gewöhnlichen“ Liebesromanen ein, allerdings ist keiner davon negativ, sodass der tolle erste Eindruck durch die Leseprobe davon getrübt werden könnte. Etwas gewöhnungsbedürftig ist, dass das Buch wie ein Lexikon aufgebaut ist, was aber auch seine Vorteile hat. Zweitens weiß man gar nichts über das Liebespaar, um das es geht.
Aber trotz dieser doch großen Unterschiede war von der Leseprobe echt begeistert und werde das Buch auf alle Fälle weiterlesen!
Ein Raum ohne Bücher ist wie ein Körper ohne Seele (Cicero)
Abrupt der Einstieg in jedes einzelne Fremdwort und den dazugehörigen Text, zyklisch der Roman als Ganzes - vermute ich, da ich davon ausgehe, dass der Ich-Erzähler irgendwann an die Eingangstelle mit der Bekanntgabe der Schwangerschaft zurückkommt.
Irgendwie wäre es also reizvoll, den Roman zu Ende zu lesen und vielleicht das vermutete Ende bestätigt zu finden; andererseits ist es sehr mühselig, und damit weniger reizvoll, sich in jede dieser kleinen Episoden einzulesen, jedes Mal neu darauf einzulassen.
Mein persönlicher Leseeindruck ist somit gespalten, die Technik ist nicht ganz neu, aber immer noch gut; der Plot, dass sich zwei Liebende durch das Internet kennen gelernt haben etc., ist in den letzten Jahren sehr beliebt und somit sicher nichts Neues mehr; aber die Neugierde bleibt dennoch...
Für mich ein Roman, den ich gerne in den Urlaub, an den Strand, etc. mitnehmen würde, da er sicherlich mit Unterbrechungen angenehmer zu lesen ist als in einem Stück!
Im Stil aufgebaut wie ein "richtiges" Wörterbuch,unter jedem (englischen/und übersetzten) Begriff ein kurzer Ausschnitt aus einer Szene zwischen einem Mann und einer Frau.
Vermutlich wird aus den ganzen kurzen Ausschnitten ,wenn man sich von A nach Z durchgelesen hat, eine zusammenhängende Geschichte.
Leider habe ich schon nach dem A die Lust verloren und weiß nicht ob ich bis Z durchhalten würde..
Das Wörterbuch der Liebenden ist durchaus mal was anderes. Die ganze Geschichte wird einem wohl erst schlüssig, wenn man es sich von A bis Z durchgelesen hat. Hinter jedem Buchstaben bzw. Wort versteckt sich eine kleine Episode zweier Liebenden.
Obwohl amüsant und durchaus erfrischend neu, doch, in meinen Augen, nicht dafür geeignet, es in einem Ruck bzw. über längere Zeit hintereinander weg zu lesen, sondern eher etwas für das kurzweilige Lesevergnügen.
Als ich mir die Leseprobe angeschaut habe, war ich zunächst etwas verwirrt. Eine scheinbar zusammenhanglose, willentlich ausgesuchte Aneinanderreihung von kleinen Liebes- oder auch Streit-Geschichten, unter einem jeweiligen englischen Stichwort (daneben ins Deutsche übersetzt), in denen man den Sinn dahinter nicht gleich versteht.
Je mehr man allerdings darüber nachdenkt, umso interessanter wird das Ganze. Außerdem sind die Geschichten, auch die, die nur aus einem Satz bestehen, so treffend formuliert, besser kann man die Alltagsgeschichten eines Liebespaars in der Kürze gar nicht beschreiben.
Dem Autor großen Respekt für die mutige Entscheidung, sowas als Idee auf den Markt zu bringen. Auf jeden Fall innovativ, auch wenn kein offensichtlicher Lesefluss entsteht.
Zuerst wollte ich die Leseprobe gar nicht lesen, weil ich mir aus Liebesgeschichten eigentlich nicht wirklich etwas mache, aber dann war ich doch neugierig. Und ich bin positiv überrascht. Die Geschichte wird in Episoden erzählt, die Lexikoneinträge als Überschrift, die auch schon auf den Inhalt der Episode hindeuten.
Die einzelnen Abschnitte, ließen mich an manchen Stellen an Gedichte denken, weil es sich in einem Gedichtsartigen Rhytmus lesen lies, der sich mir quasi aufgedrängt hat. An anderen Stellen kam es mir vor wie Briefe, in denen Geschehenes Rekapituliert wird.
Auf jeden Fall hat mir die Leseprobe besser gefallen, als ich dachte.
Also vom Konzept her finde ich die Leseprobe erst einmal sehr interessant. Ein Roman in der Form eines Wörterbuchs stellt mal eine raffinierte Abwechslung zum Üblichen dar.
Der Autor erzählt an Hand von alphabetisch geordneten Schlagwörtern kleine Episoden der Entwicklung der Liebe eines Paares. Dies geschieht aus der Ich-Perspektive und die treffenden Darstellungen haben einen großen Wiedererkennungswert.
Weniger gelungen finde ich jedoch die Tatsache, dass die geschilderten Episoden wahllos und ohne erkennbare Reihenfolge aneinander gereiht erscheinen. Für mich persönlich sollte ein Roman eine zusammenhängende Geschichte erzählen, was zumindest auf Grund der Leseprobe von "Das Wörterbuch der Liebenden" hier nicht der Fall zu sein scheint.
Die Leseprobe von " Das Wörterbuch der Liebenden" ist, ganz ehrlich gesagt, die Beste, die ich bisher hier gelesen habe. Ich finde diese Idee absolut neuartig, anders und originell. Es hat sehr viel Spaß gemacht, die einzelnen "Wortbedeutungen" zu lesen, die mit so viel Liebe; Poesie und Einfallsreichtum beschrieben wurden.
Auch wenn nur ein Satz da steht, trifft es dies meist auf den Punkt. Zum Beispiel: "abyss - Abgrund" - "Es gibt Zeiten, in denen ich alles anzweifle. In denen ich alles bedauere, was du mir genommen hast, alles, was ich dir gegeben habe, und all die Zeit, die ich an uns verschwendet habe."
Ich bin wirklich sehr begeistert, wie David Levithan dieses enzyklopädische Liebeslexikon so liebenswürdig geschrieben hat! Ich möchte nicht nur bis A lesen, ich muss dieses Buch unbedingt bis zum Ende lesen - bis Z - wie Zenit! Diesmal bedauere ich es, dass es nur 5 Sterne gibt und nicht mehr!
Vor lauter Lesefreude habe ich mich natürlich gleich selbst in dem Wörterbuch verewigt ;)
"Wir leben alle unter demselben Himmel, aber wir haben nicht alle den gleichen Horizont." (Konrad Adenauer)
Das Buch ist eine ganze Ansammlung kleiner Geschichtchen,
bei denen man sich nicht ganz so socher ist, ob sie von
ein und demselben Paar handeln und ob sie in einer bestimmten
Reihenfolge vielleicht einen Sinn ergeben, eine abgeschlossene Geschichte.
Es sind kleine Dinge die den Partner so liebenswert machen
und die die Liebe vervollständigen.
Ich glaube es ist ein tolles Buch für den Sommer, da es recht wenige Seiten hat
und durch die kurzen Kapitel zum lesen anregt.
"Das Wörterbuch der Liebenden" beschreibt anhand einzelner Begriffe die verschiedenen Formen der Liebe. Wie wir uns, wenn der Partner nicht da ist, an ein Abstraktum klammern, weil wir sein Bild nicht beschwören können, wie eine dumme Diskussion uns so verletzen kann, dass man am liebsten alles hinschmeißen würde.
Aber auch die angenehmen Dinge werden nicht vergessen: wie man Küsse per e-mail verschicken kann oder dem Partner verspricht, dass man ihn nicht mehr mit Opernbesuchen "quälen" wird. Es sind die alltäglichen Dinge, die die Liebe so einmalig machen, die hier gewürdigt werden.
Die Leseprobe hat mich am Anfang verwirrt, ich hatte mich auf einen roten Faden in der Geschichte eingestellt, dieser fehlt aber.
Wenn man sich aber auf die einzelnen Begriffe einlässt und die kurze Geschichte / Bemerkung liest, ist es nicht mehr wichtig einen roten Faden zu haben; die Darstellungen sind mit soviel "Herzblut" geschrieben; man kann den Schreiber und seine Freude / seinen Frust / seine Liebe vor sich sehen. Und: man kann mit fast allen Eintragungen mitfühlen. Wer von uns wurde noch nicht enttäuscht oder war glücklich?
Leider endet die Leseprobe bei "antsy". Hibbelig hätte ich nie in einem Wörterbuch der Liebe vermutet; ich wäre daher neugierig, welche Worte die Liebe noch umschreiben.
Diese Leseprobe hat mir riesig gefallen! Sofort sind mir einige Situationen geradezu bekannt vorgekommen - meine Gedanken sind zurückgewandert in die Anfangszeiten meiner Liebe und Ehe - bildlich kann ich mir die kleinen Szenen vorstellen! Jede ist für sich genommen schon lesenswert, ob als Satz (was sich dahinter alles versteckt!!), kleine Geschichte (oft zum Schmunzeln), Denkanstoß, Erlebnis.... ich finde, David Levithan gibt viele seiner Empfindungen preis, ganz erstaunlich, dass Männer viel geradliniger Denken als die Frauen! Da erkenne ich mich doch glatt wieder! Ich bin wirklich gespannt, was der Autor noch so alles erlebt hat und werde mir das Buch sicher einmal zulegen!
Dieser Roman ist tatsächlich im Wörterbuch-Stil geschrieben und wäre daher das ersteWörterbuch, das ich komplett lesen würde.
Die Leseprobe ist zwar recht kurz gehalten, macht jedoch sofort Lust weiter zu lesen, da man sich leicht in der Geschichte wieder findet.
Es würde mich freuen, wenn ich ein solches Buch gewinnen würde, da ich hoffe, hier Anregungen / Hilfe(n) bei der Suche nach der wahren Liebe zu finden...
Für mich liest sich dieses Wörterbuch eher wie ein Tagebuch. Mir gefällt der Stil in dem das Buch geschrieben ist und ich musste an der ein oder anderen Stelle schmunzeln da ich mich in einigen Absätzen wiedererkannt habe. Die Liebe kann man zwar nur schwer in einem Wörterbuch unterbringen aber als Nachschlagewerk für trübe Herbstnachmittage sicher geeignet da das Buch einen witzigen und unterhaltsamen Schreibstil hat. Mir gefällt es.
Bei "Das Wörterbuch der Liebenden" hat man es also tatsächlich mit Literatur in Wörterbuchform zu tun. An sich eine sehr originelle Idee, durchaus abwechslungsreich und mal was ganz Neues. Allerdings passt dieser Stil nicht zum Inhalt, der rübergebracht werden soll. Die Leseprobe war für mich sehr schwer zu lesen, da durch die jeweils sehr abgehackten, kurzen Wörterbucheinträge kein Lesefluss aufkommen kann. Des Weiteren habe ich in der Leseprobe zwar einige Anekdoten aus dem Leben/ der Beziehung des Paares gelesen, doch die Beiden bleiben mir ziemlich fremd, ich kann mich gar nicht in deren Geschichte einfühlen.
Kurz und knapp: Mutiger Autor, mir hat es jedoch überhaupt nicht gefallen.
Buch denn besonders? Vielleicht weil die Liebe selbst besonder ist und nicht wie viele behaupten reine
Chemie?! Es muss mehr
Dahinter stecken als Hormone.
Eben deshalb schreiben viele Autoren oft lieb oft
Frech über dieses
Gefühl.
Hab ich tatsächlich Gefühl gesagt?
Ist "Gefühl" nicht der falsche Begriff für die Liebe?
Ja! Freude ist ein Gefühl, Eifersucht ist eins,
Kummer ebenfalls, doch
Liebe ist
Mehr die Summe aller dieser Gefühle.
Nicht immer kommt man darauf dass auch negative Gefühle die Liese speisen.
Oft bilden wir uns ein, dass Liebe nur
Positives zu beinhalten hat. Wir verdrängen
Quasi alles schlechte und erinnern uns nur an die Schönen Zeiten, so wie man sich an das
Reisen erinnert, immer nur blauer Himmel, warmes Meer und
Sonnenschein. Aber dass man
Tagelang triefnas durch den Dschungel läuft weil es einfach niemals aufhört zu regenen
Und wir uns in dem Moment
Vor allem dreckig und eklig fühlen und am liebsten nur in unsere Badewanne steigen würden mit dem
Warmen Wasser, das wird verdrängt. Aber genau das wird vergessen. Trotzdem wollen wir keinen
X beliebigen Mann sondern den Traummann schlechthin, aber dass er nennen wir ihn mal
Yonas auch so seine Macken hat wollen wir nicht ertragen, weil wir uns nur an das gute der Letzen Liebe erinnern und das schlechte bereits vergessen haben.
Zum Schluss möchte ich damit sagen, dass Buch toll ist aber wir immer dran denken sollen, dass Liebe auch mal weh tun kann und daran ist nicht immer gleich der Partner schuld. Würden alle die Liebe als ein Kind sehen, das auch mal nörgelt und das wir trotzdem lieben, dann würden wohl nicht so viele Ehen und Beziehungen in die Brüche gehen :)
Ein interessantes Buch, was einem danach sehnen lässt auch wieder verliebt zu sein. Ich habe vorher noch nie eine Lovestory gelesen die in Form eines Lexikons geschrieben ist!:)
Man liest zwar bereits am Umschlag, dass ein "Wörterbuch" auf einen zukommt, aber ich war trotzdem erstaunt und finde den Schreibstil bzw. die rechr kurzen Episoden recht ungewöhnlich. Für mich wäre dieses Buch zwar schon etwas, um immer wieder mal kurz reinzuschauen, aber ich bevorzuge dann doch eher Bücher die sich flüssig lesen und nicht so "abgehackt" sind.
Das Wörterbuch der Liebenden spricht mich wider aller Erwartungen an. Beim ersten Draufschauen erschienen mir die kleinen Szenarien nackig, zusammenhanglos und kalt. Doch beim Lesen ergab sich ein ganz anderes, echtes Bild. Liebe könnte man kaum besser beschreiben, man findet sich in den kurzen Abschnitten selbst immer wieder und es macht großen Spass Lavithans Entführungen in das Liebesleben zu folgen ...
Na das ist doch mal das richtige für Männer. Wir lesen keine Liebesromane - wir brauchen klare Fakten. Kurz und deutlich ergibt jede einzelne Abhandlung letztlich auch ein Ganzes. Auch wenn ich sonst nichts mit dem Wort Liebenden im Titel lesen würde - David Lavithans Wörterbuch hätte eine Chance. Es geht hier nicht um Anleitung oder Leitfaden, sondern um (wieder)erkennen und verstehen. Find ich gut.
Eine ungewöhnliche Idee, eine Liebesgeschichte in Lexikonform zu erzählen. So ungewöhnlich, dass allein die Form schon Lust auf mehr macht. Und auch das ansprechende Cover hat durchaus zu dem ersten guten Gesamteindruck beigetragen.
Auch wenn Liebesgeschichten so gar nicht zu meinem bevorzugten Genre gehören, hat mir diese Leseprobe Spaß gemacht. Leicht und locker geschrieben, in kurzen Abschnitten, läßt sich dieses Buch auch gut mal beiseite legen, man weiß ja, bei welchem Buchstaben man gerade war.
Klar formuliert, schnörkellos, aber dennoch einfühlsam geben die kurzen Erläuterungen einen Einblick in den Fortgang der Geschichte. Keine hastig hingeworfenen 3-Wort-Sätze, sondern eine durchstrukturierte Grammatik macht das Lesen flüssig und angenehm. Wie schön, dass es immer wieder Autoren gibt, die wissen, was Nebensätze und Konjunktionen bedeuten.
Einziges Manko an diesem Buch ist, dass der Leser über dieser so überaus bezaubernden Form den Inhalt vergessen könnte. Obwohl auch das wahrscheinlich nicht so tragisch wäre, denn, wenn der Rest des Buches das hält, was die Leseprobe verspricht, wird es mit Sicherheit ein Lesevergnügen sein, dass hervorragend als Urlaubslektüre geeignet ist.
Denken ist die schwerste Arbeit, die es gibt. Das ist wahrscheinlich auch der Grund, warum sich so wenige Leute damit beschäftigen.
Auch dann, wenn ich den Ausgang der Geschichte nicht kenne, vermute ich doch, ihn zu kennen...Tja, Beziehungen sind nun mal nicht einfach.Heute Einöde, morgen Abenteuerspielplatz, aber immer eine Schatztruhe an Gefühlen, solche, die gut tun und solche, die schmerzen.
Das vorliegende "Wörterbuch" ist ein sehr poetisches Buch. Zugegeben - ungewöhnlich im Aufbau, das aber zumindest bei mir die Lust geweckt hat, zu wissen, wie es weitergeht. Interessiert habe ich anhand der wenigen Schnappschüsse die Entwicklung dieses Paares verfolgt, bin eingetaucht in deren Gefühls- und Gedankenwelt, die einem in collagierender Art serviert wird.
Der Autor Levithan, für mich ein unbeschriebenes Blatt, versteht sein Handwerk. Er filtert und destilliert geschickt. Er visualisiert die Dialoge, aber nie aufdringlich fröhlich beschwingt.
FAZIT: Ich finde das Buch überraschend gut und gehe davon aus, dass ich es nicht so schnell aus der Hand legen werde. Sollte ich Punkte vergeben, gäbe es einen Punkteabzug, nämlich dafür, dass bei den Dialogen manchmal nicht klar wird, wer nun welchen Satz spricht. Mir persönlich ist das eigentlich egal, weil es meine Phantasie beflügelt...
Die Leseprobe des Buches "Das Wörterbuch der Liebenden" hat mir sehr gut gefallen, da ich Bücher, die aufmachungstechnisch von der Norm abweichen, sehr interessant finde. Die Idee ist meiner Meinung nach gut umgesetzt und macht auf jeden Fall Lust auf mehr.
Das Cover ist auch einfach wunderschön und sehr ansprechend!
Selbst durch nur sehr kleine Geschichten, ist es David Levithan gelungen, beim Lesen Spannung aufzubauen und die beiden Liebenden dem Leser nahe zu bringen.
Über ein Rezensionexemplar würde ich mich sehr freuen!
Leseeindrücke
Hier finden Sie alle Leseeindrücke zum Buch nach Erstellungsdatum sortiert.
Sehr interessant
Sehr interessant geschrieben. Mal ganz ne andere Art ein Buch zu lesen. Auch so erfährt man die Geschichte einer Beziehung. Bin schon neugierig welche Wörter da noch vorkommen und wie das Paar sein Leben lebt.
Möchte ich gerne in meinem Bücherregal haben um es immer wieder mal zu lesen.
Liebe von A bis Z
Ein ganz anderes Buch, als ich sonst immer lese.
Wer hätte gedacht, dass man eine romantische Geschichte als eine Art Lexikon gestalten kann?
Man wird bei "A" direkt ins kalte Wasser geworfen und fragt sich zuerst "Um wen geht es hier?".
Ich hätte vielleicht lieber bei "E" wie "Einleitung" angefangen aber nach jedem weiteren Wort wurde es immer interessanter und ich fing an zu überlegen, wie die Geschichte wohl bei dem nächsten Wort weiter gehen könnte.
Mich würde es interessieren wie diese Geschichte bei "Z" endet.
So ander - neu, frisch und wunderbar
Die Leseprobe zum 'Wörterbuch der Liebenden' hat mir sehr gefallen. Es ist kein Roman, sondern wirklich ein Wörterbuch. Jedoch sind die kleinen Erklärungen der Wörter - Momente der Beziehung.
Ich finde die Idee fantastisch und die Kürze und Qualität macht Lust auf mehr. Ich bin ganz angetan und würde am liebsten sofort die weiteren Einträge lesen und wissen, wie es weitergeht in der Beziehung. Ich will Parallelen zu meinem Leben ziehen, Erfahrungen anderer lesen - einfach mehr erfahren.
Ich bin mir sicher, dass es ein wunderbares und gefühlvolles - jedoch nicht schnulziges - Buch ist.
Das Lesen im Bett zeugt von völliger Hingabe an die Kunst: Man überlässt es dem Dichter, wann man einschläft.
Etwas ganz Besonderes
Ein Wörterbuch der Liebenden. Was soll das sein, hab ich mich gefragt. Die Leseprobe hat mir aber doch gut gefallen. Dass das Buch wie ein Wörterbuch aufgebaut ist, macht es zu etwas ganz besonderem. Es war interessant sowas mal zu lesen. Man kann sich total gut in die Beziehung des Pärchens hineinfühlen und miterleben wie sie sich entwickelt.
Das Cover gefällt mir auch sehr.
Ich denke das Buch wäre super für gemütliche Lesestunden. Über ein Leseexemplar würde ich mich freuen.
einfach NEU und SCHÖN
Liebe
Es gibt so viel Romane über die Liebe und da ist es sehr erfrischend mal eine Liebesgeschichte der anderen Art zu lesen. Es ist neu, es ist unbekannt aber durchaus interessant. Die Minikapitel sind einfach wunderbar. Wort für Wort wird man weitergeführt in der Geschichte zweier Liebenden, die sich über das Internet kennen gelernt haben.
Am Anfang ist es sicher etwas Gewöhnungsbedürftig, aber bevor die Leseprobe zu Ende ist, will man das ganze Buch lesen. Man ist gespannt auf die Ausgänge und ob sich das Ganze so weiter fortsetzen wird oder noch mehr experimentiert wird.
Wirklich lesenswert und hoffentlich eine wunderbare Geschichte, der Ansatz ist auf jeden Fall schön
Ungewöhnlich
Die Leseprobe hat mit fasziniert, weil das Buch so trocken aufgebaut ist wie ein Lexikon :-) aber der Inhalt flüssig und unterhaltsam zu lesen ist.
Es ist eine sehr ungewöhnliche Art, eine Liebesgeschichte zu erzählen und man weiß auch eigentlich nichts über das Paar um das es geht, aber trotzdem fesselt es den Leser.
Ich möchte dieses interessante Buch sehr gerne weiter lesen.
Neuartig
Ich fand die Leseprobe sehr interessant. Eine völlig neue Art einen Liebesroman zu schreiben.
Ich mag experimentelle Literatur.
Interessanter Ansatz
Eine Liebesgeschichte als Lexikon zu gestalten, finde ich originell und einmal "etwas Anderes". Die einzelnen Episoden lesen sich schnell und sind amüsant (wenigstens die unter "A"). Was ich ein wenig lieblos finde, ist, dass sich der Verlag nicht die Mühe gemacht hat, nach dem deutschen Alphabet zu sortieren. Da die Einträge bis jetzt keiner Chronologie folgen, hätte dabei zusätzlich auf die englischen Erklärungen verzichtet werden können.
Schöne Lovestory auf eine etwas andere Art
Auf Anhieb fallen mir zwar gleich mehrere Unterschiede zu „gewöhnlichen“ Liebesromanen ein, allerdings ist keiner davon negativ, sodass der tolle erste Eindruck durch die Leseprobe davon getrübt werden könnte. Etwas gewöhnungsbedürftig ist, dass das Buch wie ein Lexikon aufgebaut ist, was aber auch seine Vorteile hat. Zweitens weiß man gar nichts über das Liebespaar, um das es geht.
Ein Raum ohne Bücher ist wie ein Körper ohne Seele (Cicero)
A wie abrupt - Z wie zyklisch
Abrupt der Einstieg in jedes einzelne Fremdwort und den dazugehörigen Text, zyklisch der Roman als Ganzes - vermute ich, da ich davon ausgehe, dass der Ich-Erzähler irgendwann an die Eingangstelle mit der Bekanntgabe der Schwangerschaft zurückkommt.
Irgendwie wäre es also reizvoll, den Roman zu Ende zu lesen und vielleicht das vermutete Ende bestätigt zu finden; andererseits ist es sehr mühselig, und damit weniger reizvoll, sich in jede dieser kleinen Episoden einzulesen, jedes Mal neu darauf einzulassen.
Mein persönlicher Leseeindruck ist somit gespalten, die Technik ist nicht ganz neu, aber immer noch gut; der Plot, dass sich zwei Liebende durch das Internet kennen gelernt haben etc., ist in den letzten Jahren sehr beliebt und somit sicher nichts Neues mehr; aber die Neugierde bleibt dennoch...
Für mich ein Roman, den ich gerne in den Urlaub, an den Strand, etc. mitnehmen würde, da er sicherlich mit Unterbrechungen angenehmer zu lesen ist als in einem Stück!
Wörterbuch
Meins war diese Leseprobe nicht wirklich..
Sie ist ziemlich gewöhnungsbedürftig geschrieben.
Im Stil aufgebaut wie ein "richtiges" Wörterbuch,unter jedem (englischen/und übersetzten) Begriff ein kurzer Ausschnitt aus einer Szene zwischen einem Mann und einer Frau.
Vermutlich wird aus den ganzen kurzen Ausschnitten ,wenn man sich von A nach Z durchgelesen hat, eine zusammenhängende Geschichte.
Leider habe ich schon nach dem A die Lust verloren und weiß nicht ob ich bis Z durchhalten würde..
A wie Amüsant
Das Wörterbuch der Liebenden ist durchaus mal was anderes. Die ganze Geschichte wird einem wohl erst schlüssig, wenn man es sich von A bis Z durchgelesen hat. Hinter jedem Buchstaben bzw. Wort versteckt sich eine kleine Episode zweier Liebenden.
Obwohl amüsant und durchaus erfrischend neu, doch, in meinen Augen, nicht dafür geeignet, es in einem Ruck bzw. über längere Zeit hintereinander weg zu lesen, sondern eher etwas für das kurzweilige Lesevergnügen.
Ungewöhnlich
Als ich mir die Leseprobe angeschaut habe, war ich zunächst etwas verwirrt. Eine scheinbar zusammenhanglose, willentlich ausgesuchte Aneinanderreihung von kleinen Liebes- oder auch Streit-Geschichten, unter einem jeweiligen englischen Stichwort (daneben ins Deutsche übersetzt), in denen man den Sinn dahinter nicht gleich versteht.
Je mehr man allerdings darüber nachdenkt, umso interessanter wird das Ganze. Außerdem sind die Geschichten, auch die, die nur aus einem Satz bestehen, so treffend formuliert, besser kann man die Alltagsgeschichten eines Liebespaars in der Kürze gar nicht beschreiben.
Dem Autor großen Respekt für die mutige Entscheidung, sowas als Idee auf den Markt zu bringen. Auf jeden Fall innovativ, auch wenn kein offensichtlicher Lesefluss entsteht.
Episodenbriefpoetik
Zuerst wollte ich die Leseprobe gar nicht lesen, weil ich mir aus Liebesgeschichten eigentlich nicht wirklich etwas mache, aber dann war ich doch neugierig. Und ich bin positiv überrascht. Die Geschichte wird in Episoden erzählt, die Lexikoneinträge als Überschrift, die auch schon auf den Inhalt der Episode hindeuten.
Die einzelnen Abschnitte, ließen mich an manchen Stellen an Gedichte denken, weil es sich in einem Gedichtsartigen Rhytmus lesen lies, der sich mir quasi aufgedrängt hat. An anderen Stellen kam es mir vor wie Briefe, in denen Geschehenes Rekapituliert wird.
Auf jeden Fall hat mir die Leseprobe besser gefallen, als ich dachte.
Eindeutig eine positive Überraschung.
Netter Ansatz
Also vom Konzept her finde ich die Leseprobe erst einmal sehr interessant. Ein Roman in der Form eines Wörterbuchs stellt mal eine raffinierte Abwechslung zum Üblichen dar.
Der Autor erzählt an Hand von alphabetisch geordneten Schlagwörtern kleine Episoden der Entwicklung der Liebe eines Paares. Dies geschieht aus der Ich-Perspektive und die treffenden Darstellungen haben einen großen Wiedererkennungswert.
Weniger gelungen finde ich jedoch die Tatsache, dass die geschilderten Episoden wahllos und ohne erkennbare Reihenfolge aneinander gereiht erscheinen. Für mich persönlich sollte ein Roman eine zusammenhängende Geschichte erzählen, was zumindest auf Grund der Leseprobe von "Das Wörterbuch der Liebenden" hier nicht der Fall zu sein scheint.
Wunderbar erfrischend - anders - originell!Ich bin BEGEISTERT
Die Leseprobe von " Das Wörterbuch der Liebenden" ist, ganz ehrlich gesagt, die Beste, die ich bisher hier gelesen habe. Ich finde diese Idee absolut neuartig, anders und originell. Es hat sehr viel Spaß gemacht, die einzelnen "Wortbedeutungen" zu lesen, die mit so viel Liebe; Poesie und Einfallsreichtum beschrieben wurden.
Auch wenn nur ein Satz da steht, trifft es dies meist auf den Punkt. Zum Beispiel: "abyss - Abgrund" - "Es gibt Zeiten, in denen ich alles anzweifle. In denen ich alles bedauere, was du mir genommen hast, alles, was ich dir gegeben habe, und all die Zeit, die ich an uns verschwendet habe."
Ich bin wirklich sehr begeistert, wie David Levithan dieses enzyklopädische Liebeslexikon so liebenswürdig geschrieben hat! Ich möchte nicht nur bis A lesen, ich muss dieses Buch unbedingt bis zum Ende lesen - bis Z - wie Zenit! Diesmal bedauere ich es, dass es nur 5 Sterne gibt und nicht mehr!
Vor lauter Lesefreude habe ich mich natürlich gleich selbst in dem Wörterbuch verewigt ;)
"Wir leben alle unter demselben Himmel, aber wir haben nicht alle den gleichen Horizont." (Konrad Adenauer)
Das Buch ist eine ganze
Das Buch ist eine ganze Ansammlung kleiner Geschichtchen,
bei denen man sich nicht ganz so socher ist, ob sie von
ein und demselben Paar handeln und ob sie in einer bestimmten
Reihenfolge vielleicht einen Sinn ergeben, eine abgeschlossene Geschichte.
Es sind kleine Dinge die den Partner so liebenswert machen
und die die Liebe vervollständigen.
Ich glaube es ist ein tolles Buch für den Sommer, da es recht wenige Seiten hat
und durch die kurzen Kapitel zum lesen anregt.
Die Liebe in ihren verschiedenen Formen
"Das Wörterbuch der Liebenden" beschreibt anhand einzelner Begriffe die verschiedenen Formen der Liebe. Wie wir uns, wenn der Partner nicht da ist, an ein Abstraktum klammern, weil wir sein Bild nicht beschwören können, wie eine dumme Diskussion uns so verletzen kann, dass man am liebsten alles hinschmeißen würde.
Aber auch die angenehmen Dinge werden nicht vergessen: wie man Küsse per e-mail verschicken kann oder dem Partner verspricht, dass man ihn nicht mehr mit Opernbesuchen "quälen" wird. Es sind die alltäglichen Dinge, die die Liebe so einmalig machen, die hier gewürdigt werden.
Die Leseprobe hat mich am Anfang verwirrt, ich hatte mich auf einen roten Faden in der Geschichte eingestellt, dieser fehlt aber.
Wenn man sich aber auf die einzelnen Begriffe einlässt und die kurze Geschichte / Bemerkung liest, ist es nicht mehr wichtig einen roten Faden zu haben; die Darstellungen sind mit soviel "Herzblut" geschrieben; man kann den Schreiber und seine Freude / seinen Frust / seine Liebe vor sich sehen. Und: man kann mit fast allen Eintragungen mitfühlen. Wer von uns wurde noch nicht enttäuscht oder war glücklich?
Leider endet die Leseprobe bei "antsy". Hibbelig hätte ich nie in einem Wörterbuch der Liebe vermutet; ich wäre daher neugierig, welche Worte die Liebe noch umschreiben.
DAS WÖRTERBUCH DER LIEBENDEN
Diese Leseprobe hat mir riesig gefallen! Sofort sind mir einige Situationen geradezu bekannt vorgekommen - meine Gedanken sind zurückgewandert in die Anfangszeiten meiner Liebe und Ehe - bildlich kann ich mir die kleinen Szenen vorstellen! Jede ist für sich genommen schon lesenswert, ob als Satz (was sich dahinter alles versteckt!!), kleine Geschichte (oft zum Schmunzeln), Denkanstoß, Erlebnis.... ich finde, David Levithan gibt viele seiner Empfindungen preis, ganz erstaunlich, dass Männer viel geradliniger Denken als die Frauen! Da erkenne ich mich doch glatt wieder! Ich bin wirklich gespannt, was der Autor noch so alles erlebt hat und werde mir das Buch sicher einmal zulegen!
Wörtbeuch der Liebe
Dieser Roman ist tatsächlich im Wörterbuch-Stil geschrieben und wäre daher das ersteWörterbuch, das ich komplett lesen würde.
Die Leseprobe ist zwar recht kurz gehalten, macht jedoch sofort Lust weiter zu lesen, da man sich leicht in der Geschichte wieder findet.
Es würde mich freuen, wenn ich ein solches Buch gewinnen würde, da ich hoffe, hier Anregungen / Hilfe(n) bei der Suche nach der wahren Liebe zu finden...
Wörter oder Tagebuch?
Für mich liest sich dieses Wörterbuch eher wie ein Tagebuch. Mir gefällt der Stil in dem das Buch geschrieben ist und ich musste an der ein oder anderen Stelle schmunzeln da ich mich in einigen Absätzen wiedererkannt habe. Die Liebe kann man zwar nur schwer in einem Wörterbuch unterbringen aber als Nachschlagewerk für trübe Herbstnachmittage sicher geeignet da das Buch einen witzigen und unterhaltsamen Schreibstil hat. Mir gefällt es.
Wie der Titel so das Buch
Bei "Das Wörterbuch der Liebenden" hat man es also tatsächlich mit Literatur in Wörterbuchform zu tun. An sich eine sehr originelle Idee, durchaus abwechslungsreich und mal was ganz Neues. Allerdings passt dieser Stil nicht zum Inhalt, der rübergebracht werden soll. Die Leseprobe war für mich sehr schwer zu lesen, da durch die jeweils sehr abgehackten, kurzen Wörterbucheinträge kein Lesefluss aufkommen kann. Des Weiteren habe ich in der Leseprobe zwar einige Anekdoten aus dem Leben/ der Beziehung des Paares gelesen, doch die Beiden bleiben mir ziemlich fremd, ich kann mich gar nicht in deren Geschichte einfühlen.
Kurz und knapp: Mutiger Autor, mir hat es jedoch überhaupt nicht gefallen.
toll von a bis z
Aber warum ist dieses
Buch denn besonders? Vielleicht weil die Liebe selbst besonder ist und nicht wie viele behaupten reine
Chemie?! Es muss mehr
Dahinter stecken als Hormone.
Eben deshalb schreiben viele Autoren oft lieb oft
Frech über dieses
Gefühl.
Hab ich tatsächlich Gefühl gesagt?
Ist "Gefühl" nicht der falsche Begriff für die Liebe?
Ja! Freude ist ein Gefühl, Eifersucht ist eins,
Kummer ebenfalls, doch
Liebe ist
Mehr die Summe aller dieser Gefühle.
Nicht immer kommt man darauf dass auch negative Gefühle die Liese speisen.
Oft bilden wir uns ein, dass Liebe nur
Positives zu beinhalten hat. Wir verdrängen
Quasi alles schlechte und erinnern uns nur an die Schönen Zeiten, so wie man sich an das
Reisen erinnert, immer nur blauer Himmel, warmes Meer und
Sonnenschein. Aber dass man
Tagelang triefnas durch den Dschungel läuft weil es einfach niemals aufhört zu regenen
Und wir uns in dem Moment
Vor allem dreckig und eklig fühlen und am liebsten nur in unsere Badewanne steigen würden mit dem
Warmen Wasser, das wird verdrängt. Aber genau das wird vergessen. Trotzdem wollen wir keinen
X beliebigen Mann sondern den Traummann schlechthin, aber dass er nennen wir ihn mal
Yonas auch so seine Macken hat wollen wir nicht ertragen, weil wir uns nur an das gute der Letzen Liebe erinnern und das schlechte bereits vergessen haben.
Zum Schluss möchte ich damit sagen, dass Buch toll ist aber wir immer dran denken sollen, dass Liebe auch mal weh tun kann und daran ist nicht immer gleich der Partner schuld. Würden alle die Liebe als ein Kind sehen, das auch mal nörgelt und das wir trotzdem lieben, dann würden wohl nicht so viele Ehen und Beziehungen in die Brüche gehen :)
Liebe
Ein interessantes Buch, was einem danach sehnen lässt auch wieder verliebt zu sein. Ich habe vorher noch nie eine Lovestory gelesen die in Form eines Lexikons geschrieben ist!:)
Nicht ganz mein Fall
Man liest zwar bereits am Umschlag, dass ein "Wörterbuch" auf einen zukommt, aber ich war trotzdem erstaunt und finde den Schreibstil bzw. die rechr kurzen Episoden recht ungewöhnlich. Für mich wäre dieses Buch zwar schon etwas, um immer wieder mal kurz reinzuschauen, aber ich bevorzuge dann doch eher Bücher die sich flüssig lesen und nicht so "abgehackt" sind.
Loryn
Lesegenuss
Das Wörterbuch der Liebenden spricht mich wider aller Erwartungen an. Beim ersten Draufschauen erschienen mir die kleinen Szenarien nackig, zusammenhanglos und kalt. Doch beim Lesen ergab sich ein ganz anderes, echtes Bild. Liebe könnte man kaum besser beschreiben, man findet sich in den kurzen Abschnitten selbst immer wieder und es macht großen Spass Lavithans Entführungen in das Liebesleben zu folgen ...
Kein Leitfaden
Na das ist doch mal das richtige für Männer. Wir lesen keine Liebesromane - wir brauchen klare Fakten. Kurz und deutlich ergibt jede einzelne Abhandlung letztlich auch ein Ganzes. Auch wenn ich sonst nichts mit dem Wort Liebenden im Titel lesen würde - David Lavithans Wörterbuch hätte eine Chance. Es geht hier nicht um Anleitung oder Leitfaden, sondern um (wieder)erkennen und verstehen. Find ich gut.
Ungewöhnlich, aber bezaubernd
Eine ungewöhnliche Idee, eine Liebesgeschichte in Lexikonform zu erzählen. So ungewöhnlich, dass allein die Form schon Lust auf mehr macht. Und auch das ansprechende Cover hat durchaus zu dem ersten guten Gesamteindruck beigetragen.
Auch wenn Liebesgeschichten so gar nicht zu meinem bevorzugten Genre gehören, hat mir diese Leseprobe Spaß gemacht. Leicht und locker geschrieben, in kurzen Abschnitten, läßt sich dieses Buch auch gut mal beiseite legen, man weiß ja, bei welchem Buchstaben man gerade war.
Klar formuliert, schnörkellos, aber dennoch einfühlsam geben die kurzen Erläuterungen einen Einblick in den Fortgang der Geschichte. Keine hastig hingeworfenen 3-Wort-Sätze, sondern eine durchstrukturierte Grammatik macht das Lesen flüssig und angenehm. Wie schön, dass es immer wieder Autoren gibt, die wissen, was Nebensätze und Konjunktionen bedeuten.
Einziges Manko an diesem Buch ist, dass der Leser über dieser so überaus bezaubernden Form den Inhalt vergessen könnte. Obwohl auch das wahrscheinlich nicht so tragisch wäre, denn, wenn der Rest des Buches das hält, was die Leseprobe verspricht, wird es mit Sicherheit ein Lesevergnügen sein, dass hervorragend als Urlaubslektüre geeignet ist.
Denken ist die schwerste Arbeit, die es gibt. Das ist wahrscheinlich auch der Grund, warum sich so wenige Leute damit beschäftigen.
Erinnerungen sind die Wärmflaschen fürs Herz
Auch dann, wenn ich den Ausgang der Geschichte nicht kenne, vermute ich doch, ihn zu kennen...Tja, Beziehungen sind nun mal nicht einfach.Heute Einöde, morgen Abenteuerspielplatz, aber immer eine Schatztruhe an Gefühlen, solche, die gut tun und solche, die schmerzen.
Das vorliegende "Wörterbuch" ist ein sehr poetisches Buch. Zugegeben - ungewöhnlich im Aufbau, das aber zumindest bei mir die Lust geweckt hat, zu wissen, wie es weitergeht. Interessiert habe ich anhand der wenigen Schnappschüsse die Entwicklung dieses Paares verfolgt, bin eingetaucht in deren Gefühls- und Gedankenwelt, die einem in collagierender Art serviert wird.
Der Autor Levithan, für mich ein unbeschriebenes Blatt, versteht sein Handwerk. Er filtert und destilliert geschickt. Er visualisiert die Dialoge, aber nie aufdringlich fröhlich beschwingt.
FAZIT: Ich finde das Buch überraschend gut und gehe davon aus, dass ich es nicht so schnell aus der Hand legen werde. Sollte ich Punkte vergeben, gäbe es einen Punkteabzug, nämlich dafür, dass bei den Dialogen manchmal nicht klar wird, wer nun welchen Satz spricht. Mir persönlich ist das eigentlich egal, weil es meine Phantasie beflügelt...
Interessante Idee
Die Leseprobe des Buches "Das Wörterbuch der Liebenden" hat mir sehr gut gefallen, da ich Bücher, die aufmachungstechnisch von der Norm abweichen, sehr interessant finde. Die Idee ist meiner Meinung nach gut umgesetzt und macht auf jeden Fall Lust auf mehr.
Das Cover ist auch einfach wunderschön und sehr ansprechend!
Selbst durch nur sehr kleine Geschichten, ist es David Levithan gelungen, beim Lesen Spannung aufzubauen und die beiden Liebenden dem Leser nahe zu bringen.
Über ein Rezensionexemplar würde ich mich sehr freuen!