Bereits nachdem ich die Vorschau gelesen habe, habe ich mich auf diese Leseprobe gefreut und war schon sehr gespannt wie sie denn ist. Zu meiner großen Freude wurde ich nicht enttäuscht.
Den Humor des Schriftstellers finde ich einfach klasse, der trifft genau meinen eigenen Humor. Ich musste mehrmals laut lachen. Gut gefallen hat mir dass es wirklich witzig war - und nicht einfach nur krampfhaft versucht wurde einen Witz unterzubringen.
Die Personen wurden sehr gut und bildreich beschrieben. Ich hatte von allen gleich ein Bild im Kopf und gerade bei Paul das Gefühl ihn irgendwie zu kennen. Mir gefällt dass es Charaktäre mit Ecken und Kanten sind - das macht sie für mich gleich sympathisch.
Die Rückblenden fand ich sehr gelungen, so lernt man die Personen direkt besser kennen und kann sich gleich ein gutes Bild der Situation machen.
Der Autor spielt mit geschlechtstypischen Klischees - allerdings ohne zu übertreiben oder sie völlig ins lächerliche zu ziehen. Zusammen mit dem trockenen, sarkastischen Humor finde ich dies sehr gelungen.
Der Autor verwendet einfache, klare Worte. Dadurch war ich sofort drin in der Leseprobe und hatte keinerlei Probleme mich in die Geschichte einzufinden. Durch diese einfache Sprache kommt einem die Geschichte einfach näher. Die Leseprobe ließ sich jedenfalls sehr gut und flüssig lesen - schade, dass sie so kurz war, ich hätte sehr gerne weiter gelesen!
Der Titel des Buches gefällt mir gut, er passt meiner Meinung nach einfach sehr gut zum Schreibstil des Autoren.
Insgesamt hat mir die Leseprobe sehr gut gefallen, witzig, frisch und nicht langweilig. Das scheint ideale Lektüre für einen schönen Sommertag zu sein und ich würde mich sehr freuen, wenn ich das ganze Buch lesen dürfte!
... mal ein Roman, der nicht nur unterhalten möchte, sondern auch noch toll geschrieben ist. Damit hätte ich nun wirklich nicht gerechnet.
Der Leser darf in Pauls Gedankenwelt eintauchen und erfährt somit einiges, was seine aktuelle Affäre Kathrin nicht erfahren darf. Beispielsweise die Sache mit der Beziehung, die Kathrin nur zu gerne eingehen würde. Gepaart mit paradox witzigen Elementen, wie dem Apfel-Möhren-Fenchel-Saft oder auch Pauls Job als Leiter der Personalabteilung wird das Buch bestimmt noch sehr amüsant werden. Schade nur, dass weder Titel noch Cover besonders ansprechend sind. Ich wäre wahrscheinlich vor lauter Banalität daran vorbeigegangen, ohne es zu beachten! Gut, dass ich die Leseprobe lesen durfte.
Diese Szene kennt man wohl aus diversen Hollywoodstreifen: Eine Frau wacht morgens in ihrem Schlafzimmer auf und der Mann, mit der sie nachts noch Sex hattem ist auf einmal auf und davon. Nicht so bei Paul - er hingegen ist noch da, wäre aber auch am liebsten über alle Berge. Schließlich landet er jedoch wieder mit Kathrin im Bett und resümiert, wie er es geschafft hat, dort zu landen: Kathrin sprach ihn auf der Ausstellung eines nicht gerade begaben Künstlers an und beschloss anscheinend in diesem Moment, mit Paul eine Familie zu gründen. Zu dumm, dass Paul ganz andee Interessen hat, es aber nicht schafft, irh das klarzumachen.
Da ist er eigentlich kaum anders, als sein Freund Günther: Dieser hatte Paul gebeten, mit zur Ausstellung zu kommen, damit er eine Frau kennenlernen könnte, auf die er ein Auge geworfen hat. Wie er das machen will? Na, ja...irgendwie, ohne sie anzusprechen.
"Man tut, was man kann" besticht durch einen wirklich gelungenen Humor und die Witze des Autors zünden eigentlich immer. Das hat mich überrascht, denn ich hatte ein Buch mit den üblichen Geschlechterklischees und Vorurteilen erwartet, die auf ihre penetrante Weise alles andere als komisch sind.
Klischees spielen in Raths Buch zwar auch eine Rolle, aber sie nehmen nicht überhand, sodass seine Charakterzeichnungen realistisch bleiben. Manchmal glaubt man sogar, sich selbst oder einen Bekannten in diesem Buch wiederzufinden. Vor allem über die beschriebene Situation nach dem Sex mit Kathrin musste ich herzlich lachen - einerseits mag das ein Klischee sein, andererseits fällt es mir nicht schwer, mir so etwas in Wirklichkeit vorzustellen.
Positiv fällt auch auf, dass Hans Rath sogar seine Nebencharaktere gut beschreibt und man sie sich dadurch ebenso gut vorstellen kann, wie den Hauptcharakter Paul selbst; zudem haben alle drei liebenswerte Eigenarten, die man einfach sympathisch finden muss.
Ein wirklich lustiges Buch, sowohl für Männer, als auch für Frauen. Manch einer wird sich darin sicher wiederfinden... und ansonsten genießt man einfach den gelungenen Humor dieses Buches. Ein Buch mit seichter Handlung und vielen lustigen Szenen, das sich prima eignet, wenn man sich einfahc nur zurücklehnen und entspannen will - wie gemacht für den (hoffentlich bald kommenden) Sommer.
Mann trifft Frau und ist zu "nett" oder auch zu feige die Sache wieder zu beenden.
Beginnt zumindest mit viel Witz und Charme des Ich-Erzählers. Leider scheint sich die Story unsinnig lang hinzuziehen ohne sich wirklich zu entwickeln.
Leicht zu lesen und für den Strand vermutlich genau das richtige.
Scheinbar mit Witz geschrieben, jedoch ohne tieferen Sinn, oder kommt da später noch? Als leichte Urlaubslektüre gut geeignet....aber nicht für mehr...schade.
Die beste Beschreibung gilt Bronko, und von Kathrin ist er eigentlich nur angenervt, typisch Mann das er doch mit ihr im Bett landet und sie dann doch wieder loswerden will.
Die Leseprobe hat mir sehr gefallen, ich musste oft schmunzeln. Meiner Meinung nach ein witziger Roman, was noch durch die Ich-Perspektive verstärkt wird. Ich hab bisher noch nicht viele Bücher aus Männerperspektive gelesen, daher war das neu für mich; und interessant. Aber ich glaube nicht, dass es überragenden Erfolg haben wird, dafür gibt es einfach zu viele Bücher dieser Art. Aber z.B. als Urlaubslektüre könnte ich mir das Buch durchaus vorstellen.
Dies ist leider (?) mal wieder eines der Bücher, von denen es momentan tausende zu geben scheint. Eins, das versucht, Frauen und Männern zu veralbern, indem es sich ganz normale Geschehnisse im Leben eines Mannes vornimmt, sie ein wenig übertreibt und eine Portion Sarkamus hinzufügt. Normalerweise sind solche Bücher ja nicht mein Fall, denn man bekommt einfach nichts neues mehr und in vielen Büchern haben die Witze auch noch ernste Zündungsschwierigkeiten...
Dieses Buch hat mich aber überrascht, denn es ist größtenteils wirklich komisch, was wahrscheinlich vor allem an der Perspektive liegt, aus der erzählt wird (Ich-Perspektive von Paul): Paul ist ein schnoddriger, nach eigener Aussage schon etwas älterer Mann, der, obwohl er es nicht will, gerne auch mal trotzdem etwas macht. So landet er z.B. mit Kathrin im Bett, möchte sich am nächsten Tag aber am liebsten aus dem Staub machen.
In einem längeren Rückblick erfährt man, wie Paul Kathrin kennengelernt hat und was es mit seinem Freund Günther und einer ominösen Kunstausstellung zu tun hat.
Pauls Kommentare dazu sind teilweise wirklich lustig und wirken vor allem authentisch - ich jedenfalls bin mir sicher, dass ich solch einen Mann in meinem Freundeskreis habe. ;)
Relativ langweilig fand ich dagegen die Ausführungen zu seinem Freund Günther, die mir einfach zu lang waren, obwohl die Idee dazu nicht übel ist. Aber die Art, wie ganu Günther nun seine Eroberungszüge startet, wurde mir einfach zu ausführlich und dafür wederum nict lustig genug beschrieben.
Ich denke zwar, dass das hier eine unterhaltsame, seichte Lektüre ist, aber ganz überzeugen konnte mich das Buch dann doch nicht, denn die langen Beschrebungen ziehen den Plot ziemlich in die Länge, sodass alles ein wenig langwierig wird. Auch Spannung kommt dadurch nicht schnell auf und man sehnt sich den nächsten Witz herbei...dieser kommt dann zwar irgendwann, aber bis es soweit ist, hat man sich dann doch ein wenig gelangweilt.
Schade, denn die Witze sind wirklich treffend und auch die Charakterisierungen sind auf ihre klischeehafte Weise wirklich gut (und teilweise wirklich wahr). Ich denke aber, dass es sich trotzdem lohnen kann, dieses Buch zu lesen, denn es hat etwas, was viele andere Bücher dieser Gattung nicht haben: Es ist wirklich witzig - und das ist doch schon einmal was.
Klar gibt es haufenweise solcher Bücher, die sich mit Männergeschichten/gedanken auseinandersetzten. Hier finde ich den Schreibstil allerdings sehr ansprechend und witzig. Die Geschichte an und für sich kann man vernachlässigen, da bei solchen Bücher ja meistens immer die selbe Handlung im Vordergrund steht. Ansonsten sehr gut zu lesen
...ganz nette Lektüre, die man allerdings im Augenblick zentnerweise antrifft.
Gewollt zynisch, lakonisch, satirisch ... und eigentlich dann doch nur eines: aus einer quasi distanzierten, aber hoch "modernen", abgeklärten Art von Schreib-und Sichtweise verächtlich und für mich persönlich ziemlich oberflächlich und langweilig.
Die Leseprobe fand ich wirklich sehr witzig: Eine Geschichte aus dem Männerleben, wirklich lustig in der Ich-Form geschrieben. Dieses Buch ist sicherlich kein außergewöhnliches Meisterwerk an das man sich länger erinnern wird, aber für ein sonniges Wochenende am See ist es genau das Richtige. Ich bin jedenfalls gespannt, wie sich die Geschichte um Paul und Kathrin entwickelt und was Günther und Iggy noch so wiederfährt :-)
Nettes Cover, witzige Sommerkomödie, die sich bestimmt herrlich verfilmen lassen wird....
Naja, Paul ist ein aufgeklärter Mann der so seine Prinzipien hat. Eine davon ist "keine Telefonnummern mehr aufschreiben". Aus dem Alter ist er schon lange heraus.
Paul und Günther - beides sehr gute Freunde - ziehen los, um Günther eine Frau zu verpassen. Was kommt dabei heraus? Genau.. alles andere als man denkt. Paul landet mit Kathrin im Bett, mit der er im Nachhinein gar nicht schlafen wollte oder zumindest keine Beziehung will. Aber sowas muss man der Frau erstmal vermitteln. Und das ist lustig, genauso wie die Leseprobe. Man(n) hat ständig ein Dauergrinsen im Gesicht und freut sich auf die nächsten Seiten.
Gute Umsetzung eines bekannten Themas. Mehr davon!!
Paul, der Hauptprotagonist, ist nicht nur mit einem typischen Junggesellenleben sondern auch mit einer regen Phantasie ausgestattet. In allen möglichen und unmöglichken Situtationen stellt er sich vor was wie passieren könnte. sollte oder von seinem Gegenüber gewünscht wird. Somit nimmt seine Phantasie einen großen Teil des Geschehens ein. Seine Phantasie und das wirkliche Geschehen ergänzen sich dabei perfekt.
Die Leseprobe hat mir sehr gut gefallen. Der Schreibstil ist lässig und lässt sich sehr flüssig lesen. Den Humor fand isch super und in manchen der Gedankengebilde kann man selber erlebte Situationen nachfühlen. Schade, dass die Leseprobe so kurz war. Ich würde sehr gerne wissen wie es weitergeht.
Paul hat Kathrin zufällig auf einer Ausstellung kennengelernt und wie so oft passiert genau das, was man aus schlechten Liebeskomödien kennt: Die beiden landen miteiander im Bett und der Mann ist am nächsten Tag spurlos verschwunden.
...zugegeben: Paul ist am nächsten Tag noch da, obwohl er seinem Drang, zu fliehen, selbst gern nachgegeben hätte und nur durch sein Alter daran gehindert wurde. Eigentlich hat er nämlich gar keine Lust auf Kathrin, aber sie denkt anscheinend an eine feste Beziehung. Wie Paul nun aus dieser Lage entkommt, erfährt man leider noch nicht, aber dafür etwas über die Hintergründe dieses Mißgeschicks: Paul hatte seinen Freund Günther begleitet, damit er eine Frau kennenlernen konnte, auf die er ein Auge geworfen hat. Seine Strategie: Bloß nicht ansprechen!
In derselben Zeit wird Paul jedoch von Kathrin angesprochen, die ernshaftes Interesse in ihm zu haben scheint - und da man in Pauls Alter keine falschen Telephonnummern mehr aufschreibt, hat Paul nun ein Problem.
Originell ist die Idee zu diesem Buch ja nicht gerade, aber Hans Rath setzt sie genau richtig um und zeigt, dass man auch aus einer althergebrachten Idee etwas Tolles machen kann. Der Humor des Buches passt einfach immer und wirkt weder aufgesetzt, noch zu penetrant, sondern irgendwie...ehrlich. Man kann sich mit Leichtigkeit vorstellen, dass es wirklich solche Männer wie Paul gibt und auch Kathrin wird überzeugend und lustig beschrieben. Klar, einige Eigenschaften der Charaktere werden ein wenig überspitzt dargestellt, aber gerade das macht es so lustig.
Die Geschichte selbst verspricht eigentlich nicht viel neues, ich denke, sie wird vor allem von ihren tollen Charakteren leben. Wer möchte nicht erfahren, ob es zwischen Paul und Kathrin doch noch zu einer längeren Beziehung kommt und ob Iggy Günthers merkwürdige Kennenlern-Versuche letztendlich bemerkt (Günther scheint ja wirklich ein armer, liebenswerter Tropf zu sein).
Sicher ist das hier kein anspruchsvolles Buch, aber das muss es ja nicht immer sein - statt knochentrockener Literatur bevorzuge ich letztendlich doch Bücher wie diese hier: Seichte Literatur für zwischendurch die mit einem klasse Humor besticht und deren Geschichte wie der Realität entsprungen scheint. Tolle Unterhaltung.
Fast hätte ich Mitleid mit Paul gehabt, wenn ich so mit Lachen beschäftigt gewesen wäre. Beinah wehrlos der energischen und zielstrebigen Kathrin ausgeliefert, die das genaue Gegenteil von Pauls Freund Günther ist. Günther und Iggy werden nie in solch eine Situation kommen und Günther hätte wohl auch ganz andere Gedanken. Witzig ist auch, wie Paul immer wieder betont, wie anständig er inzwischen wäre, was man in seinem Alter alles nicht mehr tun könne. Falsche Telefonnummern aufschreiben, einfach abhauen wollen... welcher Mann hat sich da nicht wiedererkannt?
Paul und Günther, eine wahre Männerfreundschaft! Wobei ich das Gefühl habe, dass auch Frauen einen ganzen Abend über die Bedeutung des Wortes "Hallo" sprechen können - allerdings auf eine andere Art und Weise.
Das Cover hat mich auf den ersten Blick nicht angesprochen, die Leseprobe hingegen sehr.
Ich war mir anfangs nicht ganz sicher, was ich von diesem Buch halten soll. Eine weitere Ausführung über die Eigenheiten der Männer und was man damit anfangen soll? Davon gibt es ja wirklich schon genug, ebenso wie dumm-dämliche Bücher über Frauenklischees. Bäh.
"Man tut, was man kann" hat mich aber positiv überrascht, denn es handelt sich um einen waschechten, humoristischen Roman aus Sicht eines Mannes (von einem Mann, der sich wohl auskennen muss).
Der Ich-erzähler, Paul, findet sich direkt am Anfang des Buches in einer Situation, aus der er möglichst schnellstens entkommen möchte: Im Bett mit Kathrin, die er kurz zuvor auf einer Kunstausstellung kennengelernt hat und die anscheinend plant, ihn zu heiraten und eine Familie zu gründen. Pauls sehnlichster Wunsch: Es wie in einem Film machen und seine Sachen packen und in einem günstigen Moment aus der Tür stürzen - leider ist er dafür schon zu alt (in seinem Alter macht man so etwas nicht mehr).
Aber wie kam es überhaupt zu dieser Situation? Auf humorvolle Weise erzählt Paul nun von der Austellung, die er mit seinem Freund besuchte, weil dieser einer Frau namens "Iggy" näherkommen wollte und wie er selbst von Kathrin angesprochen wurde. Zufälligerweise ist Kathrin auch noch die Schwester des unbegabten Künstlers und hält Paul nach einem kurzen Gespräch für behindertenfreundlich, nett und aufmerksam, was Pauls Meinung nach ungünstig für ihn enden könnte...
Was sagt man nun großartig zu einem Buch, das auf Humor setzt und sich dafür gern einiger Klischees bedient? Nun, es ist lustig - und zwar sehr. Die Art, wie Hans Rath Pauls Gedanken beschreibt, gefällt mir sehr und ist mindestens genauso unterhaltsam, wenn Paul einmal wieder etwas sagt, aber genau das Gegenteil meint. Die Charakterzeichnungen des Autors sind ohnehin wirklich gelungen: Paul ist genau das, was man sich unter einem "typischen" (um selbst ein paar Klischees auszuschöpfen) Mann hält und vor allem die Art seines Freundes Günther, Frauen kennenzulernen, wird toll beschrieben, ist sehr lustig.
Besonders gefielen mir aber Pauls sarkastische Kommentare zu Bonzos Bildern, denn sie erinnerten mich teilweise an meine eigenen...und das, obwohl ich kein Mann bin.
Hans Rath schafft es, eine wirklich sympathische Geschichte zu erzählen, die auf niveuavolle und lustige Weise unterhält, ohne dabei zu übertreiben und so lächerlich zu wirken. Ich bin mir sicher, dass sich sogar einige Leute in den überzeugend beschriebenen Charakteren wiederfinden werden, denn seine Charaktere sind alles andere als platt und farblos, sondern wirken jeder auf seine ganz eigene Art einzigartig und authentisch.
Die Idee zu diesem Buch mag zwar nicht neu sein, aber ich bin mir sicher, dass das hier ein absoluter Volltreffer ist, wenn man ein humorvolles, aber dennoch realistisches, Buch sucht. Ob Paul es schaffen sollte, aus Kathrins "Klauen" zu entfliehen? Darauf darf man wohl gespannt sein.
Die Leseprobe hat mir überraschenderweise sehr gut gefallen. Die ironischen Ausführungen von "Paul" haben mich einige Male zum Lächeln und Lachen gebracht. Es fällt schwer, ihn und seine Gedanken nicht symphatisch zu finden. Außerdem ist es interessant die Sichtweise dieses Mannes einzunehmen.
Der Text liest sich einfach und fließend. Mir gefällt gut, wie die Gedanken von Paul dargestellt sind.
Das Cover und der Titel lassen lustiges vermuten und sind passend gewählt.
Ich frage mich, in welche Richtung die Geschichte verläuft und würde gerne mehr lesen.
"Schätze niemals das Wunder deiner Tränen gering. Sie können heilende Wasser sein und ein Strom der Freude. Manchmal sind sie die besten Worte, die das Herz sprechen kann." William Paul Young- Die Hütte. Ein Wochenende mit Gott.
Obwohl die Leseprobe sehr flüssig zu lesen ist, hat es mir nicht gefallen. Die Charaktere sind schon am Anfang so "undurchsichtig", man weiß gar nicht wo man drann ist. Man soll wahrscheinlich neugierig darauf werden warum es mit dem Ich-Erzähler und Kathrin nix wird, es ist mir aber wirklich egal! Es ist das erste Buch seit langer Zeit was mich absolut nicht angesprochen hat, vielleicht ist es wirklich ein reines Buch für Männer?!?
Die Leseprobe zu "Man tut, was man kann" von Hans Rath hat mir ganz gut gefallen.
Paul berichtet davon, dass er mit Kathrin geschlafen hat, aber eigentlich nichts von Ihr will, obwohl Sie sich schon die gemeinsame Zukunft ausmalt. Anschliessend folgt ein kurzer Rüvkblick, und man erfährt, das Paul und Kathrin sich auf einer Vernissage kennengelernt haben. Auf diese Vernissage ist Paul nur mitgegangen, da Günther gerne wollte, dass er mitkommt, da Iggy sich um das Catering kümmert. Iggy ist eine der Besitzerinnen der Eckkneipe Pan Tao, in die Günther häufig geht. Es gelingt Ihm allerdings nie Iggy anzusprechen.
Besonders gut an der Leseprobe haben mir Pauls Gedanken gefallen. Diese lassen mich als Frau teilweise schon etwas schmunzeln. Es interessiert mich, ob sich zwischen Kathrin und Paul mehr entwickelt und auch ob Günther es schafft Iggy anzusprechen. Dieseprobe besteht aus den gedanken und einzelnen Unterhaltungen, in denen Paul gegenüber seine Gedanken nicht äußert, sondern Ihr etwas verschweigt.
Gerne möchte ich wissen und lesen, wie es weiter geht.
Diese Leseprobe hat genau erfüllt, was ich von ihr erwartet habe: gute Unterhaltung ohne viel Anstrengung.
Paul scheint mir ein ein Hauptcharakter zu sein, mit dem ich gut zurechtkomme. Seine Überlegungen fand ich meistens sehr treffend und ich musste oft vor mich hin schmunzeln. Einige Klischees bzw. Charaktereigenschaften der verschiedenen Personen kommen mir unglaublich bekannt vor ... :-).
Auch die anderen Personen fand ich liebevoll gestaltet. Günther ist einfach süß, wie er so versucht, die Frauen zu beeindrucken und Kathrin ... naja, sie scheint so der typische Ich-brauche-dringend-einen-Mann-Typ zu sein. Aber vielleicht warten da ja noch einige Überraschungen auf den Leser.
Der Schreibstil ist locker-flockig und mit viel Witz versehen. Ich könnte mir durchaus vorstellen, an einem entspannten Sonntag-Nachmittag mehr über Pauls Welt zu erfahren und bin gespannt, wer ihm wohl noch alles über den Weg läuft.
Günter und Paul und Iggy und Kathrin - erzählt aus Pauls Sicht.
Das hat Spaß gemacht, war unterhaltsam und gut zu lesen - perfekt!
Schon die Ankündigung der Leseprobe hat mich neugierig gemacht und ich wurde nicht enttäuscht. Mir gefällt es, wie Paul erzählt, wie er in seinen Gedanken sich Szenarien ausmalt und dann in die Wirklichkeit zurückgeholt wird. Ich mag auch, wie er von der Vernissage berichtet, von seinem Freund Günter, der ihn mitgeschleppt hatte, von dessen Unfähigkeit, Iggy anzusprechen, von Iggys etwas seltsamen Bistro und natürlich von Kathrin, die Paul eigentlich nicht direkt interessiert, die sich ihm aber dennoch aufdrängt. Und der Ankündigung zufolge ändert sich Pauls Haltung Kathrin gegenüber ja auch noch.
All das macht Lust auf mehr, es klingt nach einer sehr lustigen und unterhaltsamen Geschichte, nicht anspruchsvoll, aber Unterhaltung. Genau das Richtige für Zwischendurch! Außerdem ist es eine Abwechselung zur häufigeren Variante, solche Geschichten aus der Sicht der Frau erzählen zu lassen.
Das Buch landet gleich auf meiner "Muss-ich-noch-lesen-Liste", ich will wissen, wie es mit den Vieren weiter geht!
Ich fand diese Lesepobe wirklich lustig und auch realtistisch.
Ich habe moch ein wenig wiedergefunden in der Rolle von Paul, das analiysieren des Schwarms den die Freundin gut findet, das mitgeschleppt werden zu Festen wo man selber "nervige" leute kennen lernt.
Ich fand es sehr amüsant Pauls Geadnken zu lesen und dann seine Antworten die anders waren als das was er gedacht hat. Wir wird es mit ihm und Kathrin weiter gehen?
Wird da etwas ernstes draus, wird er einmal ehrlich sein zu ihr? Wird Günther eine Frau finden? :-)
Diese Buch ist herrlich frisch und ungewohnt, leicht zu lesen ohne niveaulos und einfallslos zu sein.
Der Sprachstil ist witzig, einfach und flüssig zu lesen.
Das Cover gefällt mir sehr gut, es zeigt eine Stimmung die man auch von sich kennt, Unlust, Faulheit, Ideenlosigkeit, Antriebslosigkeit. All das sagt das Cover für mich aus und doch auf eine lustige Art und Weise.
Ich glaube das sich in diesem "einfachen" Männerbuch ein kleiner Leseschatz verbirgt!
Manchmal sollte man auch Fast Food - hier in Form eines Buches - geniessen können. Paul ist so, wie ein Mann sein sollte. Naja, wenigstens wenn man einen Mann fragen würde. Aber gerade das macht ihn so liebenswert. Nach anfänglichen Kennenlernen und Abchecken ist es endlich passiert: Paul hat eine Nacht mit Kathrin verbracht hat. Während Kathrin schon das volle Programm in Punkto verliebt-verlobt-verheiratet abfährt, fährt bei Paul eher das ex-und-hopp-Programm. Was sich daraus noch entwickeln kann? Wir werden es sehen. Auch sein Freund, Günther, hat so seine Liebe Not mit der Damenwelt, da er es nicht schafft, sich bei seiner Flamme Iggy einigermaßen verständlich zu machen. Die Personen in diesem Roman sind so lebensecht beschrieben, das sie direkt vor meinem inneren Auge aufgetaucht sind. Tiefgründig ist er nicht, aber dafür verspricht er eine Menge Unterhaltung. Die Schreibweise erinnert mich eher an einen persönlichen Erzähl-Stil als an ein Buch, sodas man das Gefühl hat der Geschichte eines guten Freundes zu lauschen. Mich hat die Leseprobe richtig überzeugt, und ich würde mich freuen, das Buch lesen zu dürfen.
Paul und Kathrin, was für eine herrlich spritzige Leseprobe - davon möchte ich gerne mehr lesen.
Selten habe ich so gelacht, wie wird Paul sich aus dieser Geschichte herauswinden? Ein netter Abend sollte es werden und nun steht und windet er sich um irgendwie aus der Sache herauszukommen. Tja - wie wird es weitergehen? Da wär ich auch gern Mäuschen.
Ein bestimmt tolles Buch für laue Abende oder um die trübe Stimmung aufzupeppen.
Ich habe mich köstlich amüsiert. Der trockene Humor, falls es denn überhaupt einer ist, denn es könnte ja auch nur unabsichtlich so rüberkommen, gefällt mir sehr gut, also vielleicht ist es eher die trockene Art die Dinge zu schildern, die mir gefällt. Abgesehen davon gibt es bisher nichts, das besonders herausstechen würde. Die Sprache ist einfach, verständlich und versteht es Bilder zu erzeugen. Einzig und allein die Zeitsprünge, um genau zu sein die Rückblenden machen das Buch etwas 'anspruchsvoller' und das ist durch und durch positiv zu verstehen.
Zum Protagonisten kann man noch nicht viel sagen. Er scheint einfach so vor sich hinzuleben, nicht wirklich zu wissen, in welche Richtung er möchte. Allerdings verfügt er über eine gute Menschenkenntniss und weiß sie und Situationen gut einzuschätzen, genau das ist aber womöglich auch die Ursache für seine Langeweile, nichts/wenig weiß ihn zu überraschen.
Paul ist in Kathrins Bett. Eigentlich toll, aber er denkt nur darüber nach, wie er schnell wieder verschwinden kann. Der Sex ist zwar toll, Kathrin ist nett, aber nix zum Heiraten. Paul ist ein typischer... äääh. Mann. Er ist irgendwas um die 40, Single und Personalleiter eines Zeitungsverlags. Sein Freund Günther, ebenfalls Anfang 40, Single mit Fusselbart und IT'ler, der es einfach nicht hinbekommt, die Frau anzusprechen, mit der er gerne ausgehen würde. Er denkt sich immer komplizierte Strategien aus, die meistens ziemlich in die Hose gehen, was er aber nicht so richtig mitkriegt. Das liegt wohl auch zum Teil an Paul, der Günther nicht verletzen will und ihn deshalb ermuntert und jedes Wort, dass die Angebetete mit ihm geweselt hat, und sei es noch so banal ("Hallo") erörtert.
Also zwei typische Vertreter der Spezies Mann, die ein ziemlich ungleiches Paar bilden. Das ist eine nette Kombination, der Sprachstil ist flüssig, leicht zu lesen und witzig. Alles in Allem locker-leichter Lesestoff für zwischendurch, mit (hoffentlich) noch vielen weiteren Klischees.
Ich habe noch keine Leseprobe so schnell hinter mich gebracht wie diese. Witzig, oder?
Jetzt bekommen wir, als Frauen, Abwechslung. Endlich mal etwas erfrischend anderes im Gegensatz zu unseren typischen Frauenlektüren, die zwar immer wieder ganz nett sind, aber irgendwann nur noch ein müdes Seufzen verursachen.
Paul finde ich, soweit ich das nun beurteilen kann, ganz witzig. Und die Geschichte mit Kathrin ... nun, das wird sich zeigen.
Ich denke, dass wir in diesem Buch noch dem einen oder anderen Klischee über den Weg laufen werden, dass aber sicher, so wie auch die Leseprobe, einfach Spaß macht und einen immer wieder zum schmunzeln bringen kann.
Die Leseprobe hat mir nicht so gut gefallen. Wieder mal ein Männerbuch, das uns zeigen soll wie sie ticken?
Die Geschichte über eine Mann, der sich evtl. schon in der Midlifecrisis befindet und darüber nachdenkt, wie er die Frau, mit der er gerade das Bett teilt, am Besten wieder los wird. Wirklich witzig fand ich den Schreibstil auch nicht.
Aber vielleicht irre ich mich ja und das Buch entwickelt noch seinen Charme und wird noch gut.
Die Leseprobe hat wirklich lust auf mehr gemacht. Am Ende habe ich die Leseprobe mit dem Gefühl aus der Hand gelegt dass ich einfach wissen muss, wie die Geschichte um Paul, Kathrin, Günther und Iggy weiter geht. Findet sich, was zusammen gehört? Kommt noch jemand anderes ins Spiel? Oder entdeckt Paul, das er vieleicht doch Kathrins Traummann ist? Und schafft Günther es doch endlich zwei ganze Sätze mit Iggy zu sprechen?
Fragen über Fragen die man sich durch lesen des ganzen Buches beantworten sollte.
Leseeindrücke
Hier finden Sie alle Leseeindrücke zum Buch nach Erstellungsdatum sortiert.
Wie werde ich sie los - am besten sofort?
Bereits nachdem ich die Vorschau gelesen habe, habe ich mich auf diese Leseprobe gefreut und war schon sehr gespannt wie sie denn ist. Zu meiner großen Freude wurde ich nicht enttäuscht.
Den Humor des Schriftstellers finde ich einfach klasse, der trifft genau meinen eigenen Humor. Ich musste mehrmals laut lachen. Gut gefallen hat mir dass es wirklich witzig war - und nicht einfach nur krampfhaft versucht wurde einen Witz unterzubringen.
Die Personen wurden sehr gut und bildreich beschrieben. Ich hatte von allen gleich ein Bild im Kopf und gerade bei Paul das Gefühl ihn irgendwie zu kennen. Mir gefällt dass es Charaktäre mit Ecken und Kanten sind - das macht sie für mich gleich sympathisch.
Die Rückblenden fand ich sehr gelungen, so lernt man die Personen direkt besser kennen und kann sich gleich ein gutes Bild der Situation machen.
Der Autor spielt mit geschlechtstypischen Klischees - allerdings ohne zu übertreiben oder sie völlig ins lächerliche zu ziehen. Zusammen mit dem trockenen, sarkastischen Humor finde ich dies sehr gelungen.
Der Autor verwendet einfache, klare Worte. Dadurch war ich sofort drin in der Leseprobe und hatte keinerlei Probleme mich in die Geschichte einzufinden. Durch diese einfache Sprache kommt einem die Geschichte einfach näher. Die Leseprobe ließ sich jedenfalls sehr gut und flüssig lesen - schade, dass sie so kurz war, ich hätte sehr gerne weiter gelesen!
Der Titel des Buches gefällt mir gut, er passt meiner Meinung nach einfach sehr gut zum Schreibstil des Autoren.
Insgesamt hat mir die Leseprobe sehr gut gefallen, witzig, frisch und nicht langweilig. Das scheint ideale Lektüre für einen schönen Sommertag zu sein und ich würde mich sehr freuen, wenn ich das ganze Buch lesen dürfte!
Endlich...
... mal ein Roman, der nicht nur unterhalten möchte, sondern auch noch toll geschrieben ist. Damit hätte ich nun wirklich nicht gerechnet.
Der Leser darf in Pauls Gedankenwelt eintauchen und erfährt somit einiges, was seine aktuelle Affäre Kathrin nicht erfahren darf. Beispielsweise die Sache mit der Beziehung, die Kathrin nur zu gerne eingehen würde. Gepaart mit paradox witzigen Elementen, wie dem Apfel-Möhren-Fenchel-Saft oder auch Pauls Job als Leiter der Personalabteilung wird das Buch bestimmt noch sehr amüsant werden. Schade nur, dass weder Titel noch Cover besonders ansprechend sind. Ich wäre wahrscheinlich vor lauter Banalität daran vorbeigegangen, ohne es zu beachten! Gut, dass ich die Leseprobe lesen durfte.
Ich würde es sehr gerne lesen :)
Absolut komisch
Diese Szene kennt man wohl aus diversen Hollywoodstreifen: Eine Frau wacht morgens in ihrem Schlafzimmer auf und der Mann, mit der sie nachts noch Sex hattem ist auf einmal auf und davon. Nicht so bei Paul - er hingegen ist noch da, wäre aber auch am liebsten über alle Berge. Schließlich landet er jedoch wieder mit Kathrin im Bett und resümiert, wie er es geschafft hat, dort zu landen: Kathrin sprach ihn auf der Ausstellung eines nicht gerade begaben Künstlers an und beschloss anscheinend in diesem Moment, mit Paul eine Familie zu gründen. Zu dumm, dass Paul ganz andee Interessen hat, es aber nicht schafft, irh das klarzumachen.
Da ist er eigentlich kaum anders, als sein Freund Günther: Dieser hatte Paul gebeten, mit zur Ausstellung zu kommen, damit er eine Frau kennenlernen könnte, auf die er ein Auge geworfen hat. Wie er das machen will? Na, ja...irgendwie, ohne sie anzusprechen.
"Man tut, was man kann" besticht durch einen wirklich gelungenen Humor und die Witze des Autors zünden eigentlich immer. Das hat mich überrascht, denn ich hatte ein Buch mit den üblichen Geschlechterklischees und Vorurteilen erwartet, die auf ihre penetrante Weise alles andere als komisch sind.
Klischees spielen in Raths Buch zwar auch eine Rolle, aber sie nehmen nicht überhand, sodass seine Charakterzeichnungen realistisch bleiben. Manchmal glaubt man sogar, sich selbst oder einen Bekannten in diesem Buch wiederzufinden. Vor allem über die beschriebene Situation nach dem Sex mit Kathrin musste ich herzlich lachen - einerseits mag das ein Klischee sein, andererseits fällt es mir nicht schwer, mir so etwas in Wirklichkeit vorzustellen.
Positiv fällt auch auf, dass Hans Rath sogar seine Nebencharaktere gut beschreibt und man sie sich dadurch ebenso gut vorstellen kann, wie den Hauptcharakter Paul selbst; zudem haben alle drei liebenswerte Eigenarten, die man einfach sympathisch finden muss.
Ein wirklich lustiges Buch, sowohl für Männer, als auch für Frauen. Manch einer wird sich darin sicher wiederfinden... und ansonsten genießt man einfach den gelungenen Humor dieses Buches. Ein Buch mit seichter Handlung und vielen lustigen Szenen, das sich prima eignet, wenn man sich einfahc nur zurücklehnen und entspannen will - wie gemacht für den (hoffentlich bald kommenden) Sommer.
Leichte Bettlektüre
Mann trifft Frau und ist zu "nett" oder auch zu feige die Sache wieder zu beenden.
Beginnt zumindest mit viel Witz und Charme des Ich-Erzählers. Leider scheint sich die Story unsinnig lang hinzuziehen ohne sich wirklich zu entwickeln.
Leicht zu lesen und für den Strand vermutlich genau das richtige.
Ohne tieferen Sinn, aber mit Witz
Scheinbar mit Witz geschrieben, jedoch ohne tieferen Sinn, oder kommt da später noch? Als leichte Urlaubslektüre gut geeignet....aber nicht für mehr...schade.
Die beste Beschreibung gilt Bronko, und von Kathrin ist er eigentlich nur angenervt, typisch Mann das er doch mit ihr im Bett landet und sie dann doch wieder loswerden will.
Witzig
Die Leseprobe hat mir sehr gefallen, ich musste oft schmunzeln. Meiner Meinung nach ein witziger Roman, was noch durch die Ich-Perspektive verstärkt wird. Ich hab bisher noch nicht viele Bücher aus Männerperspektive gelesen, daher war das neu für mich; und interessant. Aber ich glaube nicht, dass es überragenden Erfolg haben wird, dafür gibt es einfach zu viele Bücher dieser Art. Aber z.B. als Urlaubslektüre könnte ich mir das Buch durchaus vorstellen.
Lustig, aber teilweise langatmig
Dies ist leider (?) mal wieder eines der Bücher, von denen es momentan tausende zu geben scheint. Eins, das versucht, Frauen und Männern zu veralbern, indem es sich ganz normale Geschehnisse im Leben eines Mannes vornimmt, sie ein wenig übertreibt und eine Portion Sarkamus hinzufügt. Normalerweise sind solche Bücher ja nicht mein Fall, denn man bekommt einfach nichts neues mehr und in vielen Büchern haben die Witze auch noch ernste Zündungsschwierigkeiten...
Dieses Buch hat mich aber überrascht, denn es ist größtenteils wirklich komisch, was wahrscheinlich vor allem an der Perspektive liegt, aus der erzählt wird (Ich-Perspektive von Paul): Paul ist ein schnoddriger, nach eigener Aussage schon etwas älterer Mann, der, obwohl er es nicht will, gerne auch mal trotzdem etwas macht. So landet er z.B. mit Kathrin im Bett, möchte sich am nächsten Tag aber am liebsten aus dem Staub machen.
In einem längeren Rückblick erfährt man, wie Paul Kathrin kennengelernt hat und was es mit seinem Freund Günther und einer ominösen Kunstausstellung zu tun hat.
Pauls Kommentare dazu sind teilweise wirklich lustig und wirken vor allem authentisch - ich jedenfalls bin mir sicher, dass ich solch einen Mann in meinem Freundeskreis habe. ;)
Relativ langweilig fand ich dagegen die Ausführungen zu seinem Freund Günther, die mir einfach zu lang waren, obwohl die Idee dazu nicht übel ist. Aber die Art, wie ganu Günther nun seine Eroberungszüge startet, wurde mir einfach zu ausführlich und dafür wederum nict lustig genug beschrieben.
Ich denke zwar, dass das hier eine unterhaltsame, seichte Lektüre ist, aber ganz überzeugen konnte mich das Buch dann doch nicht, denn die langen Beschrebungen ziehen den Plot ziemlich in die Länge, sodass alles ein wenig langwierig wird. Auch Spannung kommt dadurch nicht schnell auf und man sehnt sich den nächsten Witz herbei...dieser kommt dann zwar irgendwann, aber bis es soweit ist, hat man sich dann doch ein wenig gelangweilt.
Schade, denn die Witze sind wirklich treffend und auch die Charakterisierungen sind auf ihre klischeehafte Weise wirklich gut (und teilweise wirklich wahr). Ich denke aber, dass es sich trotzdem lohnen kann, dieses Buch zu lesen, denn es hat etwas, was viele andere Bücher dieser Gattung nicht haben: Es ist wirklich witzig - und das ist doch schon einmal was.
Manchmal tut man auch, was man nicht will
Paul hat auf Drängen seines Freundes Günther eine Vernissage besucht, bei der er Kathrin kennengelernt hat.
Kathrin ist eine Frau Ende 30, charmant, witzig, sexy, und sie hat sehr zielstrebig Pauls Bekanntschaft gesucht.
Am Anfang des Romans findet er sich mit Kathrin im Bett wieder und denkt nur noch darüber nach, wie er aus
dieser Sache möglichst elegant wieder herauskommt. Er will keine Beziehung, und er wollte auch eigentlich
nichts mit Kathrin anfangen. Sein Freund Günther ist da ganz anders. Er ist schüchtern, kontaktscheu und hat es
schwer mit Frauen. Er bemüht sich bisher vergeblich um die Kellnerin Ingrid genannt Iggy. Sein Aussehen ist bei
seiner Partnersuche auch nicht gerade hilfreich: Er pflegt den Seefahrerlook, und sein Fusselbart erinnert den
Erzähler an einen Flokati. Das alles liest sich durchaus nett und witzig, vor allem die Szenen um den schielenden
Künstler Bronko ("Bronko schielte weiterhin links an mir vorbei Richtung Büfett, andererseits rechts an mir vorbei Richtung
Tür. Ich vermute mal, er fixierte mich..."). Die Leseprobe verspricht eine amüsante Lektüre mit nicht allzuviel
Tiefgang.
ich fands witzig
Klar gibt es haufenweise solcher Bücher, die sich mit Männergeschichten/gedanken auseinandersetzten. Hier finde ich den Schreibstil allerdings sehr ansprechend und witzig. Die Geschichte an und für sich kann man vernachlässigen, da bei solchen Bücher ja meistens immer die selbe Handlung im Vordergrund steht. Ansonsten sehr gut zu lesen
Naja...
...ganz nette Lektüre, die man allerdings im Augenblick zentnerweise antrifft.
Gewollt zynisch, lakonisch, satirisch ... und eigentlich dann doch nur eines: aus einer quasi distanzierten, aber hoch "modernen", abgeklärten Art von Schreib-und Sichtweise verächtlich und für mich persönlich ziemlich oberflächlich und langweilig.
Bitte für mich nicht noch mehr davon!
Witzig
Die Leseprobe fand ich wirklich sehr witzig: Eine Geschichte aus dem Männerleben, wirklich lustig in der Ich-Form geschrieben. Dieses Buch ist sicherlich kein außergewöhnliches Meisterwerk an das man sich länger erinnern wird, aber für ein sonniges Wochenende am See ist es genau das Richtige. Ich bin jedenfalls gespannt, wie sich die Geschichte um Paul und Kathrin entwickelt und was Günther und Iggy noch so wiederfährt :-)
Nettes Cover, witzige Sommerkomödie, die sich bestimmt herrlich verfilmen lassen wird....
Wer ist eigentlich Paul?
Naja, Paul ist ein aufgeklärter Mann der so seine Prinzipien hat. Eine davon ist "keine Telefonnummern mehr aufschreiben". Aus dem Alter ist er schon lange heraus.
Paul und Günther - beides sehr gute Freunde - ziehen los, um Günther eine Frau zu verpassen. Was kommt dabei heraus? Genau.. alles andere als man denkt. Paul landet mit Kathrin im Bett, mit der er im Nachhinein gar nicht schlafen wollte oder zumindest keine Beziehung will. Aber sowas muss man der Frau erstmal vermitteln. Und das ist lustig, genauso wie die Leseprobe. Man(n) hat ständig ein Dauergrinsen im Gesicht und freut sich auf die nächsten Seiten.
Gute Umsetzung eines bekannten Themas. Mehr davon!!
Rege Phantasie
Paul, der Hauptprotagonist, ist nicht nur mit einem typischen Junggesellenleben sondern auch mit einer regen Phantasie ausgestattet. In allen möglichen und unmöglichken Situtationen stellt er sich vor was wie passieren könnte. sollte oder von seinem Gegenüber gewünscht wird. Somit nimmt seine Phantasie einen großen Teil des Geschehens ein. Seine Phantasie und das wirkliche Geschehen ergänzen sich dabei perfekt.
Die Leseprobe hat mir sehr gut gefallen. Der Schreibstil ist lässig und lässt sich sehr flüssig lesen. Den Humor fand isch super und in manchen der Gedankengebilde kann man selber erlebte Situationen nachfühlen. Schade, dass die Leseprobe so kurz war. Ich würde sehr gerne wissen wie es weitergeht.
Toller Humor
Paul hat Kathrin zufällig auf einer Ausstellung kennengelernt und wie so oft passiert genau das, was man aus schlechten Liebeskomödien kennt: Die beiden landen miteiander im Bett und der Mann ist am nächsten Tag spurlos verschwunden.
...zugegeben: Paul ist am nächsten Tag noch da, obwohl er seinem Drang, zu fliehen, selbst gern nachgegeben hätte und nur durch sein Alter daran gehindert wurde. Eigentlich hat er nämlich gar keine Lust auf Kathrin, aber sie denkt anscheinend an eine feste Beziehung. Wie Paul nun aus dieser Lage entkommt, erfährt man leider noch nicht, aber dafür etwas über die Hintergründe dieses Mißgeschicks: Paul hatte seinen Freund Günther begleitet, damit er eine Frau kennenlernen konnte, auf die er ein Auge geworfen hat. Seine Strategie: Bloß nicht ansprechen!
In derselben Zeit wird Paul jedoch von Kathrin angesprochen, die ernshaftes Interesse in ihm zu haben scheint - und da man in Pauls Alter keine falschen Telephonnummern mehr aufschreibt, hat Paul nun ein Problem.
Originell ist die Idee zu diesem Buch ja nicht gerade, aber Hans Rath setzt sie genau richtig um und zeigt, dass man auch aus einer althergebrachten Idee etwas Tolles machen kann. Der Humor des Buches passt einfach immer und wirkt weder aufgesetzt, noch zu penetrant, sondern irgendwie...ehrlich. Man kann sich mit Leichtigkeit vorstellen, dass es wirklich solche Männer wie Paul gibt und auch Kathrin wird überzeugend und lustig beschrieben. Klar, einige Eigenschaften der Charaktere werden ein wenig überspitzt dargestellt, aber gerade das macht es so lustig.
Die Geschichte selbst verspricht eigentlich nicht viel neues, ich denke, sie wird vor allem von ihren tollen Charakteren leben. Wer möchte nicht erfahren, ob es zwischen Paul und Kathrin doch noch zu einer längeren Beziehung kommt und ob Iggy Günthers merkwürdige Kennenlern-Versuche letztendlich bemerkt (Günther scheint ja wirklich ein armer, liebenswerter Tropf zu sein).
Sicher ist das hier kein anspruchsvolles Buch, aber das muss es ja nicht immer sein - statt knochentrockener Literatur bevorzuge ich letztendlich doch Bücher wie diese hier: Seichte Literatur für zwischendurch die mit einem klasse Humor besticht und deren Geschichte wie der Realität entsprungen scheint. Tolle Unterhaltung.
Männer sind wie Kinder...
Fast hätte ich Mitleid mit Paul gehabt, wenn ich so mit Lachen beschäftigt gewesen wäre. Beinah wehrlos der energischen und zielstrebigen Kathrin ausgeliefert, die das genaue Gegenteil von Pauls Freund Günther ist. Günther und Iggy werden nie in solch eine Situation kommen und Günther hätte wohl auch ganz andere Gedanken. Witzig ist auch, wie Paul immer wieder betont, wie anständig er inzwischen wäre, was man in seinem Alter alles nicht mehr tun könne. Falsche Telefonnummern aufschreiben, einfach abhauen wollen... welcher Mann hat sich da nicht wiedererkannt?
Paul und Günther, eine wahre Männerfreundschaft! Wobei ich das Gefühl habe, dass auch Frauen einen ganzen Abend über die Bedeutung des Wortes "Hallo" sprechen können - allerdings auf eine andere Art und Weise.
Das Cover hat mich auf den ersten Blick nicht angesprochen, die Leseprobe hingegen sehr.
Trifft genau ins Schwarze...
Ich war mir anfangs nicht ganz sicher, was ich von diesem Buch halten soll. Eine weitere Ausführung über die Eigenheiten der Männer und was man damit anfangen soll? Davon gibt es ja wirklich schon genug, ebenso wie dumm-dämliche Bücher über Frauenklischees. Bäh.
"Man tut, was man kann" hat mich aber positiv überrascht, denn es handelt sich um einen waschechten, humoristischen Roman aus Sicht eines Mannes (von einem Mann, der sich wohl auskennen muss).
Der Ich-erzähler, Paul, findet sich direkt am Anfang des Buches in einer Situation, aus der er möglichst schnellstens entkommen möchte: Im Bett mit Kathrin, die er kurz zuvor auf einer Kunstausstellung kennengelernt hat und die anscheinend plant, ihn zu heiraten und eine Familie zu gründen. Pauls sehnlichster Wunsch: Es wie in einem Film machen und seine Sachen packen und in einem günstigen Moment aus der Tür stürzen - leider ist er dafür schon zu alt (in seinem Alter macht man so etwas nicht mehr).
Aber wie kam es überhaupt zu dieser Situation? Auf humorvolle Weise erzählt Paul nun von der Austellung, die er mit seinem Freund besuchte, weil dieser einer Frau namens "Iggy" näherkommen wollte und wie er selbst von Kathrin angesprochen wurde. Zufälligerweise ist Kathrin auch noch die Schwester des unbegabten Künstlers und hält Paul nach einem kurzen Gespräch für behindertenfreundlich, nett und aufmerksam, was Pauls Meinung nach ungünstig für ihn enden könnte...
Was sagt man nun großartig zu einem Buch, das auf Humor setzt und sich dafür gern einiger Klischees bedient? Nun, es ist lustig - und zwar sehr. Die Art, wie Hans Rath Pauls Gedanken beschreibt, gefällt mir sehr und ist mindestens genauso unterhaltsam, wenn Paul einmal wieder etwas sagt, aber genau das Gegenteil meint. Die Charakterzeichnungen des Autors sind ohnehin wirklich gelungen: Paul ist genau das, was man sich unter einem "typischen" (um selbst ein paar Klischees auszuschöpfen) Mann hält und vor allem die Art seines Freundes Günther, Frauen kennenzulernen, wird toll beschrieben, ist sehr lustig.
Besonders gefielen mir aber Pauls sarkastische Kommentare zu Bonzos Bildern, denn sie erinnerten mich teilweise an meine eigenen...und das, obwohl ich kein Mann bin.
Hans Rath schafft es, eine wirklich sympathische Geschichte zu erzählen, die auf niveuavolle und lustige Weise unterhält, ohne dabei zu übertreiben und so lächerlich zu wirken. Ich bin mir sicher, dass sich sogar einige Leute in den überzeugend beschriebenen Charakteren wiederfinden werden, denn seine Charaktere sind alles andere als platt und farblos, sondern wirken jeder auf seine ganz eigene Art einzigartig und authentisch.
Die Idee zu diesem Buch mag zwar nicht neu sein, aber ich bin mir sicher, dass das hier ein absoluter Volltreffer ist, wenn man ein humorvolles, aber dennoch realistisches, Buch sucht. Ob Paul es schaffen sollte, aus Kathrins "Klauen" zu entfliehen? Darauf darf man wohl gespannt sein.
Jetzt bin ich baff.
Die Leseprobe hat mir überraschenderweise sehr gut gefallen. Die ironischen Ausführungen von "Paul" haben mich einige Male zum Lächeln und Lachen gebracht. Es fällt schwer, ihn und seine Gedanken nicht symphatisch zu finden. Außerdem ist es interessant die Sichtweise dieses Mannes einzunehmen.
Der Text liest sich einfach und fließend. Mir gefällt gut, wie die Gedanken von Paul dargestellt sind.
Das Cover und der Titel lassen lustiges vermuten und sind passend gewählt.
Ich frage mich, in welche Richtung die Geschichte verläuft und würde gerne mehr lesen.
"Schätze niemals das Wunder deiner Tränen gering. Sie können heilende Wasser sein und ein Strom der Freude. Manchmal sind sie die besten Worte, die das Herz sprechen kann." William Paul Young- Die Hütte. Ein Wochenende mit Gott.
Ein Männer-Buch
Obwohl die Leseprobe sehr flüssig zu lesen ist, hat es mir nicht gefallen. Die Charaktere sind schon am Anfang so "undurchsichtig", man weiß gar nicht wo man drann ist. Man soll wahrscheinlich neugierig darauf werden warum es mit dem Ich-Erzähler und Kathrin nix wird, es ist mir aber wirklich egal! Es ist das erste Buch seit langer Zeit was mich absolut nicht angesprochen hat, vielleicht ist es wirklich ein reines Buch für Männer?!?
Für einen beschaulichen Leseabend.....
Für einen beschaulichen Leseabend genau das richtige Buch.
Paul und Kathrin - Günther und Iggy, irgendwie vertraut, vielleicht, weil man in solch oder ähnlichen Situationen selbst schon ein?mal gewesen ist.
Die Leseprobe jedenfalls liest sich locker und leicht, ich mag Ich-Erzähler sowieso.
Mit Thomas Mann sicherlich nicht zu vergleichen.
Auf jeden Fall aber eine leichte, amüsante und gelegentlich auch heitere Lesekost.
Pauls Gedanken
Die Leseprobe zu "Man tut, was man kann" von Hans Rath hat mir ganz gut gefallen.
Paul berichtet davon, dass er mit Kathrin geschlafen hat, aber eigentlich nichts von Ihr will, obwohl Sie sich schon die gemeinsame Zukunft ausmalt. Anschliessend folgt ein kurzer Rüvkblick, und man erfährt, das Paul und Kathrin sich auf einer Vernissage kennengelernt haben. Auf diese Vernissage ist Paul nur mitgegangen, da Günther gerne wollte, dass er mitkommt, da Iggy sich um das Catering kümmert. Iggy ist eine der Besitzerinnen der Eckkneipe Pan Tao, in die Günther häufig geht. Es gelingt Ihm allerdings nie Iggy anzusprechen.
Besonders gut an der Leseprobe haben mir Pauls Gedanken gefallen. Diese lassen mich als Frau teilweise schon etwas schmunzeln. Es interessiert mich, ob sich zwischen Kathrin und Paul mehr entwickelt und auch ob Günther es schafft Iggy anzusprechen. Dieseprobe besteht aus den gedanken und einzelnen Unterhaltungen, in denen Paul gegenüber seine Gedanken nicht äußert, sondern Ihr etwas verschweigt.
Gerne möchte ich wissen und lesen, wie es weiter geht.
Witzige Unterhaltung
Diese Leseprobe hat genau erfüllt, was ich von ihr erwartet habe: gute Unterhaltung ohne viel Anstrengung.
Paul scheint mir ein ein Hauptcharakter zu sein, mit dem ich gut zurechtkomme. Seine Überlegungen fand ich meistens sehr treffend und ich musste oft vor mich hin schmunzeln. Einige Klischees bzw. Charaktereigenschaften der verschiedenen Personen kommen mir unglaublich bekannt vor ... :-).
Auch die anderen Personen fand ich liebevoll gestaltet. Günther ist einfach süß, wie er so versucht, die Frauen zu beeindrucken und Kathrin ... naja, sie scheint so der typische Ich-brauche-dringend-einen-Mann-Typ zu sein. Aber vielleicht warten da ja noch einige Überraschungen auf den Leser.
Der Schreibstil ist locker-flockig und mit viel Witz versehen. Ich könnte mir durchaus vorstellen, an einem entspannten Sonntag-Nachmittag mehr über Pauls Welt zu erfahren und bin gespannt, wer ihm wohl noch alles über den Weg läuft.
Vernissage und die Folgen
Günter und Paul und Iggy und Kathrin - erzählt aus Pauls Sicht.
Das hat Spaß gemacht, war unterhaltsam und gut zu lesen - perfekt!
Schon die Ankündigung der Leseprobe hat mich neugierig gemacht und ich wurde nicht enttäuscht. Mir gefällt es, wie Paul erzählt, wie er in seinen Gedanken sich Szenarien ausmalt und dann in die Wirklichkeit zurückgeholt wird. Ich mag auch, wie er von der Vernissage berichtet, von seinem Freund Günter, der ihn mitgeschleppt hatte, von dessen Unfähigkeit, Iggy anzusprechen, von Iggys etwas seltsamen Bistro und natürlich von Kathrin, die Paul eigentlich nicht direkt interessiert, die sich ihm aber dennoch aufdrängt. Und der Ankündigung zufolge ändert sich Pauls Haltung Kathrin gegenüber ja auch noch.
All das macht Lust auf mehr, es klingt nach einer sehr lustigen und unterhaltsamen Geschichte, nicht anspruchsvoll, aber Unterhaltung. Genau das Richtige für Zwischendurch! Außerdem ist es eine Abwechselung zur häufigeren Variante, solche Geschichten aus der Sicht der Frau erzählen zu lassen.
Das Buch landet gleich auf meiner "Muss-ich-noch-lesen-Liste", ich will wissen, wie es mit den Vieren weiter geht!
Ich in Männergestalt, ich habe mich wiedererkannt :-)
Ich fand diese Lesepobe wirklich lustig und auch realtistisch.
Ich habe moch ein wenig wiedergefunden in der Rolle von Paul, das analiysieren des Schwarms den die Freundin gut findet, das mitgeschleppt werden zu Festen wo man selber "nervige" leute kennen lernt.
Ich fand es sehr amüsant Pauls Geadnken zu lesen und dann seine Antworten die anders waren als das was er gedacht hat. Wir wird es mit ihm und Kathrin weiter gehen?
Wird da etwas ernstes draus, wird er einmal ehrlich sein zu ihr? Wird Günther eine Frau finden? :-)
Diese Buch ist herrlich frisch und ungewohnt, leicht zu lesen ohne niveaulos und einfallslos zu sein.
Der Sprachstil ist witzig, einfach und flüssig zu lesen.
Das Cover gefällt mir sehr gut, es zeigt eine Stimmung die man auch von sich kennt, Unlust, Faulheit, Ideenlosigkeit, Antriebslosigkeit. All das sagt das Cover für mich aus und doch auf eine lustige Art und Weise.
Ich glaube das sich in diesem "einfachen" Männerbuch ein kleiner Leseschatz verbirgt!
Es muß nicht immer Kaviar sein
Manchmal sollte man auch Fast Food - hier in Form eines Buches - geniessen können. Paul ist so, wie ein Mann sein sollte. Naja, wenigstens wenn man einen Mann fragen würde. Aber gerade das macht ihn so liebenswert. Nach anfänglichen Kennenlernen und Abchecken ist es endlich passiert: Paul hat eine Nacht mit Kathrin verbracht hat. Während Kathrin schon das volle Programm in Punkto verliebt-verlobt-verheiratet abfährt, fährt bei Paul eher das ex-und-hopp-Programm. Was sich daraus noch entwickeln kann? Wir werden es sehen. Auch sein Freund, Günther, hat so seine Liebe Not mit der Damenwelt, da er es nicht schafft, sich bei seiner Flamme Iggy einigermaßen verständlich zu machen. Die Personen in diesem Roman sind so lebensecht beschrieben, das sie direkt vor meinem inneren Auge aufgetaucht sind. Tiefgründig ist er nicht, aber dafür verspricht er eine Menge Unterhaltung. Die Schreibweise erinnert mich eher an einen persönlichen Erzähl-Stil als an ein Buch, sodas man das Gefühl hat der Geschichte eines guten Freundes zu lauschen. Mich hat die Leseprobe richtig überzeugt, und ich würde mich freuen, das Buch lesen zu dürfen.
Paul und Kathrin
Paul und Kathrin, was für eine herrlich spritzige Leseprobe - davon möchte ich gerne mehr lesen.
Selten habe ich so gelacht, wie wird Paul sich aus dieser Geschichte herauswinden? Ein netter Abend sollte es werden und nun steht und windet er sich um irgendwie aus der Sache herauszukommen. Tja - wie wird es weitergehen? Da wär ich auch gern Mäuschen.
Ein bestimmt tolles Buch für laue Abende oder um die trübe Stimmung aufzupeppen.
ein Lobeslied
Herrlich, einfach herrlich.
Ich habe mich köstlich amüsiert. Der trockene Humor, falls es denn überhaupt einer ist, denn es könnte ja auch nur unabsichtlich so rüberkommen, gefällt mir sehr gut, also vielleicht ist es eher die trockene Art die Dinge zu schildern, die mir gefällt. Abgesehen davon gibt es bisher nichts, das besonders herausstechen würde. Die Sprache ist einfach, verständlich und versteht es Bilder zu erzeugen. Einzig und allein die Zeitsprünge, um genau zu sein die Rückblenden machen das Buch etwas 'anspruchsvoller' und das ist durch und durch positiv zu verstehen.
Zum Protagonisten kann man noch nicht viel sagen. Er scheint einfach so vor sich hinzuleben, nicht wirklich zu wissen, in welche Richtung er möchte. Allerdings verfügt er über eine gute Menschenkenntniss und weiß sie und Situationen gut einzuschätzen, genau das ist aber womöglich auch die Ursache für seine Langeweile, nichts/wenig weiß ihn zu überraschen.
Kurz und gut: Mir gefällt's.
Paul und Günther und die Frauen
Paul ist in Kathrins Bett. Eigentlich toll, aber er denkt nur darüber nach, wie er schnell wieder verschwinden kann. Der Sex ist zwar toll, Kathrin ist nett, aber nix zum Heiraten. Paul ist ein typischer... äääh. Mann. Er ist irgendwas um die 40, Single und Personalleiter eines Zeitungsverlags. Sein Freund Günther, ebenfalls Anfang 40, Single mit Fusselbart und IT'ler, der es einfach nicht hinbekommt, die Frau anzusprechen, mit der er gerne ausgehen würde. Er denkt sich immer komplizierte Strategien aus, die meistens ziemlich in die Hose gehen, was er aber nicht so richtig mitkriegt. Das liegt wohl auch zum Teil an Paul, der Günther nicht verletzen will und ihn deshalb ermuntert und jedes Wort, dass die Angebetete mit ihm geweselt hat, und sei es noch so banal ("Hallo") erörtert.
Also zwei typische Vertreter der Spezies Mann, die ein ziemlich ungleiches Paar bilden. Das ist eine nette Kombination, der Sprachstil ist flüssig, leicht zu lesen und witzig. Alles in Allem locker-leichter Lesestoff für zwischendurch, mit (hoffentlich) noch vielen weiteren Klischees.
Ich als Frau freue mich
Ich habe noch keine Leseprobe so schnell hinter mich gebracht wie diese. Witzig, oder?
Jetzt bekommen wir, als Frauen, Abwechslung. Endlich mal etwas erfrischend anderes im Gegensatz zu unseren typischen Frauenlektüren, die zwar immer wieder ganz nett sind, aber irgendwann nur noch ein müdes Seufzen verursachen.
Paul finde ich, soweit ich das nun beurteilen kann, ganz witzig. Und die Geschichte mit Kathrin ... nun, das wird sich zeigen.
Ich denke, dass wir in diesem Buch noch dem einen oder anderen Klischee über den Weg laufen werden, dass aber sicher, so wie auch die Leseprobe, einfach Spaß macht und einen immer wieder zum schmunzeln bringen kann.
Das macht Lust auf mehr!
Man tut, was man kann
Die Leseprobe hat mir nicht so gut gefallen. Wieder mal ein Männerbuch, das uns zeigen soll wie sie ticken?
Die Geschichte über eine Mann, der sich evtl. schon in der Midlifecrisis befindet und darüber nachdenkt, wie er die Frau, mit der er gerade das Bett teilt, am Besten wieder los wird. Wirklich witzig fand ich den Schreibstil auch nicht.
Aber vielleicht irre ich mich ja und das Buch entwickelt noch seinen Charme und wird noch gut.
Kaufen würde ich es mir aber nicht.
Lust auf mehr
Die Leseprobe hat wirklich lust auf mehr gemacht. Am Ende habe ich die Leseprobe mit dem Gefühl aus der Hand gelegt dass ich einfach wissen muss, wie die Geschichte um Paul, Kathrin, Günther und Iggy weiter geht. Findet sich, was zusammen gehört? Kommt noch jemand anderes ins Spiel? Oder entdeckt Paul, das er vieleicht doch Kathrins Traummann ist? Und schafft Günther es doch endlich zwei ganze Sätze mit Iggy zu sprechen?
Fragen über Fragen die man sich durch lesen des ganzen Buches beantworten sollte.
Also ich freue mich zumindest schon darauf.