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Rezensionen

Hier finden Sie alle Rezensionen zum Buch nach Erstellungsdatum sortiert.

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Judith O'Reilly lebt in London und möchte dort eigentlich nicht weg. Nun wird sie jedoch mit ihrer Familie aufs Land ziehen, weil sie will, dass ihr Mann glücklich ist und stellt sich schon auf einige, frustrierende Jahre in Northumberland ein. Aber was soll man machen, wenn der eigene Mann das Land so liebt? Judith fällt dazu offensichtlich nichts ein, hofft aber, dass es im Dezember 2007 zurück in die Großstadt geht. Ob das funktioniert?

Ich dachte anfangs, bei diesem Buch würde es um eine fiktive Erzählung handeln und habe erst hinterher gelesen, dass es aus dem Blog der Autorin entstand, die all dies wirklich erlebt hat. Gut, wenn man meint, man müsste sein Innenleben vor allen offenlegen, will ich ja nichts gesagt haben, schließlich ist das nicht meine Sache...
Interessant ist es dann wiederum doch, nur ist es gerade die Tatsache, dass dieses Buch mal ein Blog war, die sich störend darauf auswirkt.

Zuerst einmal überzeugt "Stadt, Land, Schluss" durch einen wirklich gelungenen Humor und eine sympathische Ich-Erzählerin. Es hat mir großen Spaß gemacht, einige der Kapitel zu lesen, z.B. wie das Baby seine Mutter bestechen muss, damit sie aufsteht.
Was mir nicht gefiel, ist allerdings der teilweise unzusammenhängende Charakter der einzelnen Kapitel: Es liegen oft mehrere Tage dazwischen und nicht selten werden ziemlich belanglose Ereignisse beschrieben, die nicht gerade spannend sind.
Nachdem O'Reilly bereits zum 4. Mal das Benzin ausgegangen war, weil ihr Mann nicht getankt hatte (kann sie es eigentlich nicht selbst?) fand ich es nicht mehr wirklich lustig und auch die ständige Suche nach diversen Schlüsseln hätte man doch nicht erwähnen brauchen.
Dafür hatte ich großen Spaß dabei, Judiths teilweise recht sarkastische Gedanken zu verfolgen - so etwas macht Spaß.
Auch O'Reillys Schreibstil ist gelungen - nämlich weder zu anspruchsvoll, noch zu einfach, eben so, wie es in einem humorvollen Buch, das einfach nur gut unterhalten will, sein sollte.

Letztendlich bin ich etwas zwiegespalten: Durch den Anfang des Buches musste ich mich durchbeißen, denn es gefiel mir nicht, dass keine klare Handlung erkennbar und so viel Unzusammenhängendes beschrieben wird. Dafür ist O'Reillys Humor einfach nur gelungen und manche Stellen im Buch machen richtig gute Laune.
Dieses Buch wird ganz sicher nicht auf der Liste meiner Lieblingsbücher landen, aber nach anfänglichen Startschwierigkeiten hat es mir doch Spaß gemacht und mich gut unterhalten.

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Die Ich Erzählerin muss eine solche "Qual" auf sich nehmen und von ihrem geliebten London nach Northumberland ziehen, weil ihr Mann das gerne möchte. Hier erlebt sie dann ein paar witzige Sachen und soll mit ihrem Leben zurechtkommen, was sie nach meiner Meinung nicht immer optimal tut. Ihre Kinder und Londoner Freunde habe keine Namen sondern werden nur mit Spitznamen bezeichnet. Das Buch streckt sich über einen Zeitraum von zwei Jahren, strecken im wahrsten Sinne des Wortes nach den ersten 100 Seiten habe ich gebetet, dass das gejammere bald aufhört und sie endlich ihr leben in die Hand nimmt, aber leider falsch gedacht, mir sind die Seiten vorgekommen wie Gummi, trotz der eigentlichen kurzen Kapitel.

Dadurch das fast keine wörtliche Rede eingesetzt wurde und die Personen nie wirklich greifbar wurden, durch z.B. Namen fand ich das Buch sehr anstregend zu lesen. Der Stil an sich war typisch britisch und eigentlich sehr gut zu lesen, allerdings kam die ganze Zeit dieser weinerliche Unterton durch. Nichts was passiert ist konnte die Autorin dazubewegen, ihr Leben im Northumberland zu mögen.

Fazit: Bei der Autorin stimmt wirklich die Aussage Stadt-Land-Schluss, obwohl das eigentlich nicht stimmt. Das Landleben ist sicherlich nicht perfekt, aber auf jeden Fall besser als es beschrieben worden ist.

Zum Inhalt:

Alastair liebte das Landleben schon immer mehr als alles andere. Er erfüllt sich seinen Traum, kauft ein Haus, und seine Frau Judith, 42 Jahre, schwanger, Mutter von zwei Söhnen und erfolgreiche Journalistin, muss mitziehen.Kaum angekommen, fährt Alistair nach London zurück, die Arbeit ruft. Judith bleibt alleine mit den Kindern auf ihrer Baustelle, ausgesetzt zwischen Menschen, die Erbsenbrei essen und Hühner halten. Aus Verzweiflung beginnt sie ein Tagebuch, in dem sie sich alles das von der Seele schreibt, was ihr täglich widerfährt.

Meine Meinung:

Nachdem ich die Leseprobe gelesen hatte, war ich total begeistert und habe mich umso mehr gefreut, als ich erfuhr, dass ich zu den glücklichen Gewinnern gehörte. Leider hielt diese Freude nicht lange an. Anfangs fand ich den lockeren Schreibstil noch erfrischend anders, nach und nach aber doch zunehmend nervig. Die Protagonistin war mir sehr unsympathisch. Kurz: nach nicht einmal der Hälfte des Buches habe ich es abgebrochen. Wenn ich mich dazu zwingen muss, ein Buch in die Hand zu nehmen, um weiterzulesen, befriedigt mich das nicht und ich lasse es bleiben.

Hätte ich die Möglichkeit gehabt, jeden Tag ein Stück dieses Buches im Netz zu lesen, wie es einen Blog nun mal ausmacht, würde mein Urteil sicherlich nicht so hart ausfallen, aber als Buch waren mir die Episoden viel zu auseinandergezerrt, nichts passte zusammen.

Schade .....

 

 

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Hm… wie beschreibt man ein Buch, bei dem es sich nicht, wie man zunächst glaubt, um ein Art Tagebuch, sondern um Blogeinträge handelt? Schwierig!
Judith O´Reilly schreibt auf jeden Fall frisch von der Leber weg. Manchmal mit dem so typisch britischen (Galgen)Humor (den nicht jeder Europäer versteht!), dann wieder einfühlsam und sehr, sehr offen und später wieder beinhart, nimmt kein Blatt vor dem Mund und stößt damit sogar ihre Umwelt von sich. Ich mußte zwangsläufig mit ihrem Schreibstil und ihrer Art das Leben um sich zu beschreiben mitleiden, mitlachen oder einfach wie sie fassungslos den Kopf schütteln. Allerdings warne ich vor dem Titel, der einen Schluß zuläßt, der - ACHTUNG! SPOILER! - nicht das bringt, was man erwartet. Meine Vermutung lief auf zwei Dinge hinaus:
1.) Sie schmeißt ihren Mann aus dem Cottage
2.) Sie zieht (entweder alleine mit den Kindern oder mit der gesamten Familie) wieder nach London. Doch beide Richtungen waren falsch…

Ihre Einträge sind in meinen Augen, überhaupt seit ich wußte, dass sie öffentlich zu lesen waren, ziemlich gewagt. Sie nannte zwar nie Namen, aber dennoch konnte es gar nicht anders sein, als dass die Bewohner derselben Ortschaft und die den Blog lasen, entrüstet waren. Ganz besonders als es um das Thema Mobbing in der Schule ging, weil ihr 6jähriger panische Angst tagsüber und Alpträume nachts hatte. Die Reaktion der Einwohner konnte gar nicht anders ausfallen, auch wenn eine leidgeprüfte Mutter einfach nur ihre Seelenqualen veröffentlicht. Es schien mir manchmal, dass die Autorin es darauf angelegt hatte, sich mit den Einheimischen anzulegen. Sie erzählte sogar ganz offen ein vertrauliches Gespräch mit der ortsansässigen Pfarrerin, was mich dann doch sprachlos machte.
Das “politisch korrekte Denken” im Bezug auf Mobbing fand ich aber ebenso erschütternd wie Judith O´Reilly. Ich habe nichts gegen politische Korrektheit. Aber wenn dies dann ganz offensichtliche Täter zu harmlosen Unwissenden macht und Opfer nicht als solche angesehen werden, dann dreht es mir ebenso wie der Autorin den Magen um. Ja, tatsächlich! Bei einem von der Schule veranstalteten Workshop gab die Moderatorin genau solche Sachen zum Besten. Die Kinder, die andere mobbten, wären keine Täter, sondern handelten oft unwissend. Nach dieser Denkweise gäbe es überhaupt keine Täter und natürlich auch keine Opfer, denn die Gemobbten leiden zwar darunter, aber wo kein Täter, da auch kein Opfer. Na, das ist ja allerhand!
Aber immerhin hat die Schule gehandelt, was man von so vielen in Österreich nicht sagen kann. Da wird dann gerne das offensichtlich “politisch korrekte Denken” angewandt und übersieht dann solche Dinge oder verharmlost sie einfach.

Am meisten mußte ich schmunzeln bzw. lachen, wenn Judith O´Reilly von ihren Reitversuchen bzw. ihrem Eintauchen in die Pferdewelt schrieb. Da ich selbst Reiterin war (leider nicht mehr bin!) und ein eigenes Pferd besaß, konnte ich es ihr deutlich nachfühlen, wie es ihr damit ging.
Und am tragischten traf es mich, als sie von ihrem Erstgeborenen erzählte, der als Totgeburt zur Welt kam. Die gesamte Bandbreite eines Gefühlsspektrums ist in diesem Buch gefangen, gekürzt auf knapp zwei Menschenjahre. Und das ist es wohl, was den Leser fasziniert! Es wirkt direkt, nicht gekünstelt und reißt einen einfach mit - ob man will oder nicht.
Einziger Wermutstropfen bei der Sache: das ständige Gejammere der Schreiberin, dass sie von London weggezogen wäre, dass sie wieder nach Hause wolle und ihr London so fehlen würde, geht einen irgendwann auf den Keks!

Fazit: Ein nettes Büchlein für zwischendurch, welches fesselt und durchaus aus dem Leben gegriffen ist.

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Zum Inhalt von Stadt, Land Schluss ist an dieser Stelle schon genug gesagt worden. Mich hatte das muntere Gesabbel zu Beginn durchaus begeistern können, weil ein trockener britischer Humor zum Vorschein kam. Danach geht es mit dem Roman steil bergab. Im Sturzflug sozusagen. Um es kurz zu machen: ich habe das Lesen nach 160 Seiten abgebrochen. Die Blogstruktur des Textes trägt nie und nimmer einen Roman. Es fehlt der Autorin an an erzählerischen Fähigkeiten, wohl wird ein geschultes Journalistenauge sichtbar, dass Detailgenau Lebensgewohnheiten auf dem Lande einzufangen weiss, mehr nicht. Zu Handlungsarm, zu humorlos, zu trivial, zu jammerlappig schleppt sich die Geschichte voran bis sie sich im Nichts des Buchnirwanas verliert.

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Bekommen hab ich auch mehr - ein Leseexemplar. Wow!

Ich hab mich leider selten so durch ein Buch durchgeschleppt. Ich war zwar diszipliniert genug, es durchzustehen - aber .. die Worte "Disziplin" und "durchstehen" im Zusammenhang mit dem liebsten meiner Hobbies, nämlich Lesen - nein, das gabs bisher bloß bei schulischer Zwangslektüre.

Die Autorin war mir durchweg unsympathisch. Dauerndes Gemecker und Gejammer.. ich wurde nicht warm mit ihr. Die geschichten ewig gleich, ewig wiederholend. In einem Blog - okay, da ist das authentisch und nett. Da "wächst" man mit der Schreiberin. Da gewöhnt man sich aneinander.

In einem Buch.. nein, leider nicht. Für MICH wars nichts.

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Das Buch wird in Blog-Form geschrieben. Dies ist gewöhnungsbedürftig, da man so eigentlich nur im Internet, also am PC schreibt und ließt.

Stadtfrau zieht hochschwanger mit zwei kleinen Kindern ungewollt aufs Land bzw. an die Küste. Für das, dass es der Wunsch des Mannes ist, ist dieser nie da bzw. selten. In den zwei Jahren die wir hier begleiten könnten ist er also kaum bis selten da und wenn dann hinterläßt er Chaos ( Umzug : Wir packen einfach alles vom Zimmer direkt in den Sprinter. Oder Ups hat er schon wieder vergessen zu tanken!)

Also wenn dies mein Mann wäre- wäre er es nicht mehr.

Diese Frau gibt für Ihren Mann (ich hoffe ihre große Liebe) alles auf was Ihr lieb und heilig ist.

Es klingt durchaus romantisch in einem Cottage zu leben, aber - nein kein aber - nicht für immer und schon gar nicht als Stadtfrau.

Ansonsten bekommen Ihre Freundinnen und Freunde so Namen wie London Diva etc. ein Sex in the City-Verschnitt.

Weiter ist es interessant das Sie das ganze Dorf in Aufruhr bringt als Sie im Blogg angibt, dass ihr Sohn in der Schule gemobbt wird. Die Schule unternimmt alles mögliche um dies zu unterbinden, ist jedoch empört darüber, dass Sie es Öffentlich macht. Da fragt man sich - wer zum Teufel ließt aus diesem Örtchen denn die Bloggs dieser Frau bzw. gibt es da Internet.

Ergo: Denen ist allen so was von langweilig in ihrem Kaff, da hilft das ganze Jagen, Schafscheren, und Reiten nichts.

Ich nehme meinen Hut vor dieser Frau - Ich wäre schon lange ausgestiegen und hätte Ihm seine ganze Meute hinterlassen.

Alles in allem wird man mit diesem Buch auf sarkastisch/witzige (hier tritt der englische Humor absolut zum vorschein) Weise kurz und schmerzlos mit dem Mutter/Ehefrau/Tochter und Frau sein unterhalten - U N D es trifft vollkommen zu.

Ich wünsche Ihr in Northumberland eine wundervolle Zukunft.

PS: Ihr Blogg kann im Netz gelesen werden und kann auch von Google übersetzt werden. Ist ein Gucker wert.

PS.PS: Ich glaub ich schau mir mal Northumberland an ;-)

 

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Das Buch ist in einer ungewöhnlichen Form aufgebaut: in Form von real existierenden Blogg-Einträgen erzählt die Autorin als Ich-Erzählerin aus ihrem Leben. Von der Großstadt in die Einöde Nord-Thumberlands verschlagen, tut sie sich schwer mit ihrem neuen Leben und so sind ihre Eindrücke zunächst meist mit Zweifeln behaftet. Es werden immer wieder mal „Merkwürdigkeiten“ englischer Landbewohner beschrieben, allerdings geht es meist um das ganz normale Alltagsleben der jungen Mutter. Vor allem der erste Teil des Buch handelt um die Schwierigkeiten und Probleme nach der Geburt des dritten Kindes, ein Thema, in dem ich mich als junge Mutter sehr gut wiederfinden konnte und oft kam mir der Gedanke: Ja, genauso ist es. Leider bleibt vieles oberflächlich, nur am Schluss erfährt der Leser etwas aus der Vorgeschichte und so wird einiges im Nachhinein verständlicher.

Die besondere Buchform eignete sich toll zum schnellen „Zwischendurchlesen“, da die Kapitel kurz und in sich abgeschlossen sind. Ich konnte dann das Buch getrost wieder zur Seite legen. Durch die vielen einzelnen Alltagssequenzen fehlt allerdings ein durchgehender Spannungsbogen und da sich manche Themen öfters wiederholten zog sich das Buch zwischendurch auch mal etwas hin. Zudem sind die Bloggeinträge nur Momentaufnahmen einzelner Tage und mich hätte das Familienleben im Überblick interessiert.
 
Lobend erwähnen möchte ich das schön gestaltete Cover, das wirklich Lust aufs Leben macht.
 
Fazit: Netter Schmöker für zwischendurch und da ich das Buch ganz gern gelesen habe gibts (gerade noch) ein "gut".
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Stadt, Land – Schluss

 

Das Buch von Judith O’Reilley hat mich enttäuscht.

 

Geschrieben in Tagebuchform, verhieß die Leseprobe eine nette und amüsante Urlaubslektüre.

Der probeweise Umzug von London nach Northumberland, der hier beschrieben wird, versprach ein Buch, in dem die Autorin Neues erlebt bzw. erleben will (Veränderungen tief greifenden Ausmaßes im alltäglichen Leben, Überraschungen, Enttäuschungen).

Dieser ursprüngliche Internetblog (O’Reilley führt ihn weiterhin) lässt den Leser nur auf Distanz am Leben der Autorin teilhaben. Es tauchen keine Namen auf – die „Akteure des Buches“ bleiben dem Leser fremd. Sie heißen: „Geduldigen Mutter“, „London-Diva“, „Reitkameradin“, „Schafsfarmer“, „Sechsjährigen“ … Diese Art der Namensgebung führt dazu, dass man das Gefühl bekommt, dass die Autorin nicht an diesem Leben teilhaben will. Vielleicht war es jedoch -als ursprünglicher Internetblog- zum Schutz der Privatsphäre gedacht.

 

Durch diese Anonymität wird jedoch nicht zugelassen, dass man in die Geschichte  eintaucht und teilnimmt am Leben/Schicksal der Akteure.

Die Erlebnisse der Autorin wiederholen sich. Sicherlich entspricht dies dem ganz normalen Alltag, den jeder von uns erlebt. Das Leben hat nicht nur Neues zu bieten. Doch die kleinen Missgeschicke häufen sich und langweilen in ihrer Ausführlichkeit. Mir fehlt im Buch die Freude am Leben. Teils zynisch und sarkastisch -einfach mißmutig- berichtet O’Reilly, als wolle sie eine Schutzmauer um sich herum aufbauen, die keinerlei Gefühle zulässt. Die kurzen positiven Momente, die auftauchen, werden durch prompte negative Bemerkungen zunichte gemacht. Auf Veränderungen, die ein Umzug nun mal mit sich bringt, scheint die Autorin sich nicht wirklich einlassen zu wollen.

Mir erscheint dies Buch –statt netter Unterhaltung- eher ein Klagelied zu sein.

Ein Klagelied von jemandem, der auch nichts anderes singen mag.

Schade!

 

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Was passiert, wenn man sich von seinem geliebten Ehemann dazu überreden lässt auf das Land zu ziehen? Was urspränglich als Wochenend- und Feriendomizil geplant war, wird zum ständigen Wohnsitz der hochschwangeren Wahl-Londonerin mit ihren zwei kleinen Kindern. Der Ehemann, der doch so gern auf's Land wollte, verbringt der Arbeit wegen mehr Zeit in London und überlässt seiner Grosstadtfrau das häusliche Niederlassen.

Das Buch - ursprünglich ein Blog - beschreibt die zweieinhalb Jahre, die das Ehepaar sich gegeben haben um mit der neuen Wohnsituation vertraut zu werden. Danach sollen die Karten neu gemischt werden und man will entscheiden, ob der Versuch Landleben geglückt ist oder man wieder zurück nach London zieht.

Die einzelnen Tagesaufzeichnungen beschreiben ganz alltägliche Probleme einer - eigentlich allein erziehenden - Mutter, welche versucht neue Freundschaften zu knüpfen, den Luxus der Grosstadt nicht ganz so sehr zu vermissen, mehrere Umzüge zu bewältigen, einen Hausausbau zu beaufsichtigen, sich um ihre betagten Eltern zu kümmern und sich mit dem Älterwern anzufreunden. Auf recht witzig-ironisch, manchmal schon satirische Art und Weise sind ihre Gedanken fest gehalten. Man kann regelrecht ihre Verzweiflung und Erschöpfung spüren. Wahrscheinlich kann jede Mutter von mehreren kleinen Kindern die nicht nur stummen Vorwürfe an ihren Mann nachvollziehen, der sich wohl doch ein wenig zu oft aus dem Staub macht.

Das Buch lässt sich sehr flüssig lesen. Ich persönlci hätte es aber gern zeit gleich als Blog lesen wollen.

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Judith zieht ihrem Mann  zu liebe hochschwanger nach Northumberland mit den zwei Jungs und der Katze. Erst sollte es nur das Wochenendhaus sein, aber daraus wird immer mehr.

Von ihrem Mann bin ich etwas enttäuscht. Er will unbedingt auf´s Land und was macht er? Verzieht sich tage- und manchmal wochenlang in die von Judith geliebte Großstadt London und lässt sie mit den drei Kindern allein. Die Jungs haben es teilweise nicht leicht, einer wird gemobbt. Mit dem Baby kommt sie nicht so gut klar. Mit dem Blog, den sie angefangen hat, hat sie sich nicht gerade Freunde gemacht.

Alles in allem ne nette Geschichte, aber die unzähligen Wiederholung, wie bescheiden es auf dem Land ist und wie toll London war, ging mir auf die Nerven. Auch ihre Blödheit mit dem Tanken, wie oft ist das passiert, 5 mal? Und immer wieder die Schuld dem Mann zuschieben ist auch nicht der richtige Weg.

Was mir gut gefallen hat war das Buchcover.

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...mh... ich als Leseratte bin immer wieder fasziniert das manche Autoren es schaffen mich in kurzer Zeit neugierig auf das Ende der Geschichte  zu machen. Klar die arme Städterin.. denkt man nach den ersten paar Zeilen, während diese sich das Ende ihres Mannes ausmalt, der sie dazu gezwungen ? hatte aufs Land  zu ziehen. Aber da Sie nicht wirklich weiß was auf sie zukommt , das Land sicher auch viel zu bieten hat ; gerade mit Kinder und diese auch viel Neues entdecken können ...denke ich das es doch sehr witzig werden könnte; ich bin auf jeden Fall interessiert daran was die "arme Städterin" noch so alles erlebt, ob sie das Land lieben wird oder ob nicht doch alles schief gehen wird und es sie wieder zurück in die Stadt verschlägt...!!!

Ich werde es lesen.... denn ähnliches erlebt zu haben verbindet mich schon fast mit der Hauptfigur.

So war mein Leseeindruck nach der Leseprobe, dann habe ich das Buch bekommen und weitergelesen, aber irgendwie nicht wirklich wahrgenommen was ich eigentlich gelesen habe, selbst beim 2. Anlauf ( sowas war mir bisher noch nie passiert das ich zweimal von vorn zu lesen beginne !!! ) ... der schwarze Humor und die Sarkastischen Vergleiche von Judith waren mir irgendwie zu viel des Guten. Als Tagebuch geführt ist dieses Buch zwar leicht zu lesen aber es wirkt dann doch etwas abgehackt... weil vieles einfach unausgesprochen bleibt...

Als Sommerlektüre für zwischendurch ganz ok..doch wie gesagt sehr spezifisch also nicht wirklich für alle Leser geeignet.Schade ich hatte irgendwie mehr erwartet.

Trotzdem vielen Dank für die Erfahrungen zum Thema Familie und Chaos ;o)

Liest man ein Buch das erste Mal begegnet man einem Freund - Liest man es erneut begegnet er uns wieder !!!

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Nach der Leseprobe hatte ich eigentlich einen lustigen Frauenroman erwartet, aber das Buch stellte sich dann doch teilweise als sehr langweilig raus.

 

Judith zieht aus Liebe zu ihrem Mann mit der Familie aufs Land, obwohl sie eigentlich lieber in der Stadt wohnen bleiben möchte. Ihr Mann darf unter der Woche immer mal nach London zum Arbeiten fahren und sie hockt mit den Kindern in einem kleinen Nest. So richtig warm wird sie dort überhaupt nicht und man hört aus allen Tagebucheintragungen ihren Frust heraus. Ab und zu gibt es mal eine lustige Passage, aber im großen und ganzen wiederholt sich alles.

Das Buch würde ich nicht weiterempfehlen.

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.. das ist hier die Frage !

Klappentext
 
Kurzbeschreibung

Eine Frau zieht ans Ende der Welt
Judith O'Reilly liebt ihr Leben in London über alles. Nur eines liegt ihr noch mehr am Herzen: das Glück ihrer Familie. Deshalb folgt sie dem Traum ihres Mannes und zieht, hochschwanger mit dem dritten Kind, in ein Cottage in Northumberland - und lernt High Heels und Karriere durch Schafescheren und Gummistiefel zu ersetzen.
»Mein Mann war derjenige, der unbedingt auf dem Land leben wollte. Als ich meinen jüngsten Sohn fragte, was er davon hält, sagte er mit großen ängstlichen Augen: Ein Bär könnte mich fressen! Da gibt es keine Bären , beruhigte ich ihn, schaute aus dem Fenster in die Dunkelheit und hörte das Brummen «

 
 
Die Autorin
 
Judith O'Reilly arbeitete als Journalistin für die Sunday Times, ITN und die BBC. Heute lebt sie als freie Autorin in Northumberland. Sie ist verheiratet und hat drei Kinder.

 

Meine Meinung
 
Judith, die überzeugte Städterin die ihr London liebt, zieht ihrem Mann zuliebe mit ihm, ihren beiden Kindern, der Katze und zudem hochschwanger mit dem dritten Kind aufs Land. Nach Northumberland in ein Cottage, das bis jetzt als Ferienhaus diente.
 
Da ihr Mann Alistair ständig beruflich unterwegs ist, bleibt alles an ihr hängen und sie muss ihr Leben mit einigen Schwierigkeiten (ich sage nur: leerer Tank, und das nicht nur einmal ...) allein meistern. Die Möglichkeit der Entscheidung jedoch – die in etwa zwei Jahren getroffen werden soll – ob das Leben auf dem Land endgültig weitergeführt werden soll oder ob man doch in die Stadt zurückkehrt, erhält sie aufrecht.
 
Die Blog-Form, in der die Autorin die Geschichte erzählt, gefällt mir sehr gut. Meiner Meinung nach trägt diese wesentlich dazu bei, das Buch nicht zu einem der üblichen seichten Frauenromane werden zu lassen.
 
Dennoch gefällt mir die Art der Protagonistin nicht: sie nörgelt ständig über alles und redet alles schlecht. Dadurch entsteht eine ziemlich negative Stimmung.
 
Sehr gut dagegen gefällt mir der typisch englische schwarze Humor der sich durch das Buch zieht und es so zumindest stellenweise lebendig macht.
Dies könnte mich sogar veranlassen, den Roman in der englischen Ausgabe zu lesen, um wirklich in den reinen Genuss zu kommen, der – aus meiner Erfahrung – bei einer Übersetzung niemals so pointiert wieder gegeben werden kann.
 
So sehr man nun auf die 'große Entscheidung' wartet, umso unspektakulärer fälllt sie aus; sie hat zwar die Vorzüge des Landlebens kennen gelernt, vermisst aber weiterhin 'ihre' Stadt und ihr dortiges Leben.
 
Entscheidungen müssen ja auch nicht für immer sein ....
 
Sehr schön gestaltet finde ich das Cover, das sehr gut zum Thema passt.
 
 Mein Fazit
 
Das Buch ist leicht zu lesen, die Tagebuchform trägt das ihre dazu bei. Wer schwarzen Humor mag, dem wird es sicher gefallen.
 
 
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Zum Inhalt:
Judith, Anfang 40, ist zum dritten Mal schwanger. Sie hat bereits zwei kleine Söhne Ihr Mann Astaire liebt Northumberland und fragt sie eines Tages, ob sie nicht dort hinziehen möchte. Klar, sagt sie und fragt sich nachher, ob ihr Hormonspiegel an ihrer Zusage schuld dran ist. Denn eigentlich ist sie ein Großstadtmensch. Sie liebt ihre Heimat London.

Sie ziehen in eine Cottage, die zuvor umgebaut wird. Der Umzug ist alles andere als einfach. Dann läuft ihre Katze noch davon, die sie nie wieder sieht. So hat alles wunderbar begonnen.

Ihr Mann läßt sie sehr viel allein, da er viele berufliche Termine in London wahrnehmen muß. Das frustet Judith sehr. Die Kinder fordern ihre volle Aufmerksamkeit. Oftmals hat Judith ihre Gedanken in London, wo sie alle ihre Freunde hat. Es kommt sogar vor, dass Freunde sie in Northumberland besuchen, wie z. B. ihre beste Freundin London-Diva oder ihre schwulen Freunde. Sie erlebt dadurch einpaar schöne Stunden in Northumberland.

Judith freundet sich mit einigen Nachbarn an, lernt die Vorzüge des Landlebens kennen, die sie nicht wirklich als solche zunächst einmal erkennt.Doch wird sie auch dort bleiben?

Meine Meinung:
Dieser Roman ist sehr humorvoll geschrieben, was mir sehr gut gefällt. Ich fand ihn sehr spannend von der ersten bis zur letzten Seite. Angenehm fand ich, dass das Buch in Tagebuchform geschrieben war.

Mir fiel auf, dass die Autorin ihre Kinder bzw. ihren Mann nie mit Vornamen benannt hat. Stattdessen betitelte sie sie als >>mein Mann, der Sechsjährige, der Vierjährige und meine Tochter<<. Mich hat es nicht weiter gestört.

Das Buchcover gefällt mir sehr gut, weil es einfach zum Thema dieses Romans paßt.

Alles in allem finde ich dieses Buch als lesenswert und ich würde es jemandem empfehlen, der gerne Frauenromane liest und einen Sinn für Humor hat.
 

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... ich mache nur bei meinen eigenen eine Ausnahme". Die sarkastischen und manchmal auch treffenden Kommentare der Protagonistin begeisterten mich als ich die Rezension zur Leseprobe schrieb. Als ich das Buch in den Händen hielt und vollständig las, war ich doch sehr enttäuscht. Sarkasmus darzustellen ist eine Kunst, aber wenn dem nichts folgt, dann ist es einfach zu wenig für ein Buch.

Doch von vorne angefangen: Judith verlässt für ihren Mann London, ihre Traumstadt. Sie liebt das Großstadtleben, doch sie gibt an, es für ihn verlassen zu haben. Phasenweise verflucht sie sich und alle anderen jedoch dafür. Auch ihren beiden Söhnen scheint das Landleben nicht zu gefallen. Als sie sich dort niedergelassen haben, stellt sich heraus, dass ihr Mann immer wieder in die Stadt muss und sie buchstäblich mit den Kindern sitzen lässt. Auch die Geburt ihrer gemeinsamen Tochter scheint an ihm vorbeizugehen. Als er sich in ein Auto "verliebt" und dieses kauft, ist nicht einmal Platz für das Baby...

Ich habe die ersten Seiten sehr gerne gelesen und mich in manchen Passagen auch selbst gefunden, doch nach einem Viertel des Buches habe ich mich schon dabei erwischt, dass ich ein paar Seiten weiterblätterte, um zu sehen, was denn noch passiert. Gefunden habe ich leider nichts. Dieses Buch scheint eine Aneinanderreihung von Flüchen gegen das Landleben und den Ehemann. Schade, ich hatte mir ein bisschen mehr erwartet.

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Judith ist ein Stadtkind. Aber sie zieht ihrer Familie zuliebe aufs öde Land. Ihr Mann, der die Idee hatte, ist nie anwesend und verschanzt sich hinter seiner Arbeit. Und so bleibt letzten Endes doch alles an ihr hängen ...... Das war schon eine besondere Premiere für mich: mein erster richtiger Frauenroman, den ich bis zum bitteren Ende gelesen habe. Und ich muß sagen: ich fand ihn super. Judith o'Reilly hat es geschafft, den bissigen Humor von der ersten bis zur letzten Seite bei zu behalten. Auch wenn es keinen klassischen Spannungsbogen gegeben hat, war das Buch recht amüsant und kurzweilig. Die Block-Form hat mir dabei besonders gut gefallen, ich denke das hat verhindert, das aus einer guten Idee ein seicht-kitschiger Frauenroman geworden ist. Judith war mir von Anfang an sehr sympathisch, ich mag diesen bissigen schwarzen Humor. Das Buch behandelt einen ziemlich langen Zeitraum, in sie und ihre Familie sich auf dem Land eingewöhnen. Die kleinen Pannen, die ihr dabei ständig widerfahren machen sie als Figur nur authentischer. Ich habe mich mit dem Buch wirklich gut unterhalten gefühlt, das es nicht dem Klischee eines Frauenromans entspricht und auch ein Mann amüsante Lesestunden damit verbringen kann.

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Frisch und Fröhlich...
beginnt das Buch. Doch bereits nach den ersten Sätzen merkt man, soo ganz fröhlich ist die Erzählerin dann doch nicht. Ihr Mann hat es endlich geschafft, dass sie einem Umzug aufs Land zustimmt obwohl sie eine eingefleischte Städterin ist.

Es geht dann auch einiges schief, ihr Mann ist nie da und das Buch, das zuerst ganz lustig begann verliert ein bisschen.

Unter Humorbücher würd ich das Ganze jetzt nicht einsortieren, eher unter Lebenserfahrungen mit Happy End.

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Judith O'Reilly liebt ihr Leben in London über alles. Ihren Mann liebt sie aber noch mehr und so folgt sie mit zwei Söhnen und einer noch ungeborenen Tochter seinem Traum von einem Leben auf dem Land im Norden Englands. Eine Großstädterin verwandelt sich in eine Landmaus. Der Plot von Judith O'Reillys Buch „Stadt, Land – Schluss“ verspricht nichts Neues, sieht aber zumindest im ersten Kapitel nach einer unterhaltsamen Sommerlektüre aus. Zwar klingen manche Sätze der Autorin etwas gewollt witzig, insgesamt schreibt die Journalistin aber zu Beginn eine flüssig zu lesende Glosse in sarkastischem Tonfall.

Doch leider hält das Buch nicht, was es noch im ersten Kapitel verspricht. O'Reilly jammert seitenlang in Tagebuchform über ihr neues Leben und strapaziert damit irgendwann die Nerven des Lesers gehörig, zumal sich ganze Passagen oft wortwörtlich wiederholen. O'Reilly fühlt sich mit Anfang 40, mit einem durchaus akzeptablen Ehemann und drei gesunden Kindern zu „alt, zu hässlich, zu welk, zu fremd“. Der Leser quält sich mit ihr über Hunderte von Seiten durch „Karriereblues“ und heulendes Elend. Diejenigen Leser, die hoffen, das Jammertal habe mit der Geburt des dritten Kindes, einer Tochter, ein Ende (praenatale Depression), werden enttäuscht. Das Buch hat letztlich keine Geschichte. Sein roter Faden lässt sich mit den Worten der Autorin so umreißen: „Ich jammere und klage und stöhne.“

Angesichts der x-ten wortwörtlichen Wiederholung über ihren Hängebusen, ihre alte kranke Mutter, ihre temporäre Wochenendehe mag sich mancher Leser fragen, ob die Autorin ihn für völlig begriffsstutzig hält. Irgendwann aber wird klar, dass mit dem Taschenbuch kein fiktives Tagebuch vorliegt, sondern der Leser einen in Buchform gegossenen Internetblog in Händen hält – was im Klappentext des Verlags so nicht deutlich wird.

Stichprobenartige Vergleiche mit dem Blog www.wifeinthenorth.com ergeben, dass viele Passagen von der Autorin kaum überarbeitet worden sind. So erklären sich die zahlreichen Wiederholungen und der fehlende Spannungsbogen. Jedes Kapitel für sich genommen erfüllt, wie schon der Anfang, die Kriterien einer soliden Glosse, wobei O'Reilly die gängigen Frauenmagazin-Themen – Ehealltag, Älterwerden, Schwangerschaft, Kinder zur Schule bringen, ohne Benzin mit dem Auto liegenbleiben – brav abhakt. Die Freundinnen entsprechen weitgehende den Klischees aus Serien wie Sex and the City – die beste Schulfreundin, die glamouröse Diva, die ehrgeizige Karrierefrau, die perfekte Mutter. Als Blog gelesen, mögen einige Kapitel unterhaltsam sein. In Buchform nervt die Aneinanderreihung von Tagebucheinträgen ziemlich schnell. Dafür ist das Buch einfach zu lang geraten.

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In ihrem in Tagebuchform geschriebenes Buch "Stadt, Land - Schluss" erzählt Judith O'Reilly von ihrem unfreiwilligen Umzug von London ins ländlich-trostlose Northumerland. Das - wirklich ansprechend gestaltete - Cover verspricht witzig-lockere Sommerunterhaltung, das Buch bietet jedoch leider nur endlose Nörgeleien einer frustrierten Frau und Mutter.

An keiner Stelle wird nachvollziehbar, warum Judith ihr Leben in London aufgibt und aufs von ihr so verhasste Land zieht. Während des gesamten Buches wirft die Autorin mit zynischen Kommentaren um sich, die stellenweise so agressiv daher kommen, dass ich kurz zusammenzuckte, passten sie doch so gar nicht zum scheinbar humorigen Anspruch des Buches an sich selbst. Nörgeln kann Judith prima, ihrem Mann gegenüber scheint sie ihre Meinung und ihre Wünsche aber nie klar zu äußern. Den Frust bekommt der Leser/die Leserin ab.
Auch ist rätselhaft, warum Judith sich immer wieder darüber ärgert, wenn ihr Mann nach London fährt, während ihre gemeinsame Zeit oder gar ein Familienleben überhaupt nicht beschrieben wird.

Sprachlich ist zu bemängeln, dass immer wieder Rückblenden in die Londoner Zeit vorkommen, sich beim Lesen aber die Zeitebenen oftmals nicht klar auseinanderhalten lassen, was sehr verwirrend ist. (Möglicherweise ein Fehler, der der Übersetzung anzulasten ist?)

Insgesamt ist "Stadt, Land - Schluss" ein viel zu negatives Buch, das nur so vor schlechtem Karma strotzt. Die Protagonistin nölt permanent herum und dreht sich dabei immer wieder im Kreis. Eine wirkliche Geschichte, die die Handlung vorantreibt ist nicht erkennbar, so dass die Motivation Weiterzulesen nur durch die angenehm kurzen Kapitel aufrecht erhalten wird.

Fazit: Nicht als Urlaubslektüre zu empfehlen, jede heitere Sommerstimmung wird garantiert zunichte gemacht!

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 verlässt Judith O‘ Reilly, Mutter zweier quirliger Kinder und hochschwanger ihr geliebtes London, um den Traum des Mannes, in einem Cottage in Northumberland zu wohnen, zu verwirklichen. Bereits auf der Hinfahrt entwickelt sie Mordgelüste, will aber ihrem Mann zu liebe versuchen, den Verlust schnell erreichbarer Shopping- und Cappucinomeilen zu verkraften und sich mit dem Leben in der Einöde anfreunden. Beispielsweise ist das noch zu renovierende Cottage malerisch gelegen, mit Blick auf das Meer, was alles ganz idyllisch wäre, wenn nicht nachts der Leuchtturm das Schlafzimmer in regelmäßigen Abständen erhellen, die Kinder beim Erwähnen von einer weiteren Strandtour bei Regen das Grauen kriegen würde(n) und ihr Ehemann überhaupt öfter zu Hause wäre. Auch das Anfreunden mit den Ortsbewohnern ist aufgrund fehlenden eigenes Viehs und deshalb wenigen Gemeinsamkeiten eher schleppend. So sieht sich Judith mehreren Herausforderungen gleichzeitig gegenüber: Verlust ihrer Karriere, sowie ihrer Londoner Freundinnen, die sich die mondäne Judith so gar nicht im dörflichen Ambiente vorstellen können, matschigen Auffahrten und fehlender Unterstützung ihres Mannes, der beruflich stark eingespannt ist und seinen Traum viel seltener genießen kann, als es geplant war. Mit Hilfe eines Blogs gelingt es Judith, ihre Erlebnisse zu verarbeiten, gleichzeitig stößt sie damit doch so einige Bekannte vor den Kopf…

Fazit: Angenehm geschriebenes, unterhaltsames und amüsantes Buch, das eine Zusammenstellung von Blogeinträgen darstellt, die die Autorin scheinbar auch in ihrem wahren Leben so, oder so ähnlich verfasst hat, was insgesamt einen sympathischen Eindruck hinterlässt. 

 

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"Stadt, Land-Schluss" von Judith O'Reilly

Also hatte mir wirklich mehr erhofft von dem Buch - mehr Witz, mehr Story!

Als ich den Anfang in einer Leseprobe las dachte ich noch, mensch das könnte lustig werden, so à la Bridget Jones, aber weit gefehlt. Das Buch ist zwar auch im Tagebuchstil, aber es gibt irgendwie keinen Witz und nichts fesselndes an dem Buch. Es deprimiert teilweise eher. Und teilweise wurden die Sachen immer wiederholt oder drauf rumgeritten.
Ich musste mich irgendwann zwingen an dem Buch dran zu bleiben.

Also ich muss meine erwarteten 4 Sterne auf dürftige 2 Sterne herabheben!

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Ich hatte mir von dem Buch etwas mehr versprochen.

Die Geschichte ist zwar nett aufgebaut durch die Blog einträge und gespräche aber ich konnte keine Sympathien aufbauen.

Der über alles geliebte Mann kommt kaum drin vor. Warum zog sie dann aufs Land wenn er zur nebenrolle wird?!

Das Ende war für mich schon überraschend, das sie den Schritt weiterhin bereut, das hätte ich für einen frauenroman nun wirklich nicht erwartet.

Das Buch zeichnet sich für mich nur durch Monotomie und Meckern aus. Leider war das nichts.

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Zum Inhalt:

Judith O`Reilly liebt London, ihre Karriere, das Stadtleben. Aber auch ihre Familie, ihre Kinder , ihren Mann. Daher stimmt sie dem Experiment zu, auf das Land zu ziehen, weil ihr Ehemann sich dieses so sehr wünscht. Kaum sind sie jedoch angekommen, steht sie, hochschwanger mit dem dritten Kind alleine da, um ihr neues Leben zu managen. Ihr Mann ist nämlich arbeiten, selbstverständlich in der Stadt.

Zum Buch:

Judith O`Reilly schreibt aus dem Leben und lässt jeden daran teilhaben. Wir finden uns in keiner konstruierten Geschichte, sondern in wirklichen Gesprächen. Während Ihres Landlebens fängt sie an, in Ermangelung an Freunden mit denen sie spontan reden kann oder anderen ernsthaften Gesprächspartnern, einen Blog zu schreiben. Da sie sich zu diesem Zeitpunkt nicht integriert fühlt, ist dies die manchmal einzige Art sich anderen mitteilen zu können. Da sie ausgebildete Journalistin ist, kann sie ihre Gedanken und Gefühle genau auf ein Problem fokussieren und diese knapp, aber jederzeit sehr anschaulich und nachvollziehbar an den Leser heranbringen. Jede Frau, die auch nur der Kindererziehung wegen ihren Job nicht ausübt kann die Gedanken und Gefühlswelt nachvollziehen. Oftmals wird sie denken, „Danke für diese Offenheit. Ich bin nicht die einzige, die sich alleine gelassen fühlt, die alles aufgegeben hat was bekannt war, deren Leben im scheinbaren Chaos versinkt. Danke, dass du deinem Mann offen sagst, stellvertretend für viel andere, dass du ihn manchmal nicht mehr liebst.“. Durch diese Offenheit wird ein Wärme und Lebhaftigkeit vermittelt, welche die meisten anderen Bücher vermissen lassen und machen das Buch zu einer Abwechslungsreichen, kurzweiligen Lektüre. Zum Beispiel für laue Sommerabende.

 

Fazit:

Ein richtig schöner, unkitschiger Frauen-Roman, auch empfehlenswert für intellektuell intelligente Männer.

 

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Dieses in ganz kurze Kapitel bzw. Blogform gefasste Buch hat mich nicht überzeugt. Was anfangs noch recht hoffnungsvoll begann, entwickelte sich zunehmend langweilig.

Judith, hochschwanger, zieht ihrem Mann zuliebe mit den 2 kleinen Kindern aufs Land. Berichtet wird dann über den Alltag und die Eingewöhnung in der neuen Umgebung, die Entfremdung mit den alten Freunden und dem Kennenlernen von neuen.

Ich habe ab spätestens der Mitte des Buches überlegt, es ganz wegzulegen. Ständig habe ich auf Aufregendes gewartet. Selbst witziges konnte ich nicht oft finden. Empfunden habe ich dieses Buch eher als die Niederschrift einer gefrusteten Mutter im Alltag. Man merkt deutlich, dass sich Judith mit dem Landleben in Gummistiefeln nicht anfreunden kann. Weiter empfehlen würde ich es nicht.

 

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"Stadt, Land - Schluss" ist der in Papierform gebrachte und gebundene Internet-Blog der Autorin. In zeitlicher Abfolge erzählt die Autorin ihren Umzug von der hippen Großstadt London zu einem nordenglischen Provinznet - und das alles nur ihrem Mann zu Liebe. Kurz nach dem Umzug stellt sie dann noch fest, dass es sich ihr Mann leicht macht und regelmäßig für mehrere Tage nach London zum Arbeiten fährt, während sie mit zwei Kleinkindern und einem Neugeborenen den Alltag in der Provinz mit allen dazugehörigen Schikanen meistern muss. Da heißt es Freundschaften und Bekanntschaften knüpfen, sich mit Handwerkern auseinandersetzen und die nordenglischen provinziellen Gepflogenheiten lernen.

Was als Blog sicher gut funktioniert und den ein oder anderen Lacher beim Leser hervorruft, fängt in Romanform über 350 Seiten spätestens ab der Mitte des Buches an zu langweilen, denn egal wie interessant und aufgregend ein Neubeginn ist, spätestens nach einer gewissen Zeit kommt doch eine Alltagsroutine in das Leben. Dann wird es jedoch zwangsläufig für einen Leser, der die Autorin nicht persönlich kennt, langweilig.

Verzweifelt habe ich am Anfang immer noch auf eine gewisse Grundhandlung mit Spannungsbogen gewartet - bis ich irgendwann herauslas, dass es sich um einen abgeschriebenen Blog handelt.

Das Buch ist daher in kleinen Portionen (und dazu eignen sich die kurzen Kapitel hervorragend) ganz unterhaltsam, v.a., wenn man selber Handwerker im Haus hat und sich mit einigen Problemen identifizieren kann, aber ein zweites Mal werde ich es sicherlich nicht in die Hand nehmen.

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In dem Buch Stadt, Land - Schluss" beschreibt Judith O'Reilly ihren Umzug von London in die kleine Stadt Northumberland! Sie ist hochschwanger, als sie mit ihren zwei kleinen Kindern, ihrem Mann zu Liebe dort hinzieht. Eingwöhnen kann sie sich schlecht, sie trauert serh ihrem Leben in London hinterher.

Dieses Buch ist als Tagebuch geschrieben, was mir persönlich immer nicht so gut gefällt! Ich kann aber sagen, dass ich sehr oft lachen musste beim Lesen dieses Buches! Vielleicht liegt es daran, dass ich selber Mutter bin und mir die Situationen mit ihren Kindern genau vorstellen kann :-)

Allerdings muss ich sagen, dass mir Judith das ganze Buch über zu negativ ist! Hier wird eine Zeit von 2 1/2 Jahren beschrieben, in der sie sogar ein Haus ausbauen und Judith mäkelt noch immer an ihrem Leben dort herum?! Sie findet Freunde, die hilfsbereit sind, aber auch das reicht ihr nicht! Das fand ich dann doch ziemlich nervig! Wie kann man so negativ sein? Wäre nicht die witzige Beschreibung ihres Lebens mit den Kindern...ich hätte weniger Sterne vergeben müssen...

 

Bücher lesen ist wie atmen!

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Judith, erfolgreiche Journalistin in London, zieht ihrem Mann zuliebe mit zwei kleinen Kindern und hochschwanger in die Ödnis Nordenglands nach Northumberland. Ihr Mann entschwindet kurz darauf wieder nach London, um seiner Arbeit nachzugehen. Sie sieht sich Herausforderungen gegenüber, die sie sich nie hätte träumen lassen.

In Form von Tagebucheinträgen ihrem Internetblog entnommen schildert die Autorin ihr Leben und Leiden fernab vom geliebten London. Ihre selbstironischen Anmerkungen dabei sorgen für so manches Schmunzeln. Insgesamt allerdings wirkt die Aneinanderreihung der Ereignisse durch ständige Wiederholungen einfach nur langweilig. Aufgelockert wird das Ganze durch kleine Skizzen während der zum Glück meist recht kurzen Tageszusammenfassungen.

Die Protagonistin ist mir zu keiner Zeit sympathisch geworden. Bis zum Schluss ist nicht nachzuvollziehen, warum sie diesen Schritt gemacht hat. Die Liebe zu ihrem Mann anzuführen, scheint mir dabei zu wenig, zumal gerade dem Mann wenig Aufmerksamkeit zuteil wird und die ganze Liebe den Kindern vorbehalten ist. Auch ist keine Besserung ihrer Gefühlslage festzustellen. Bis zum Ende bedauert sie ihren Schritt und sehnt sich zurück in die Hauptstadt, was die letztendliche Entscheidung noch weniger nachvollziehbar macht.

Der Humor im Roman ist ein kleiner Pluspunkt, aber letzten Endes nicht ausreichend, um das Buch guten Gewissens weiter empfehlen zu können.

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Die Leseprobe versprach eine eine wunderschöne Sommerlektüre für einen Brit-Insel-Fan wie mich, leider bin ich sehr enttäuscht!

Die Grundidee ist gut: Die Autorin lässt eine echte Städterin aus Liebe zu ihrem Mann aufs Land ziehen. Und das obwohl sie dann auch noch allein mit den Kindern ist, weil der Mann ständig unterwegs ist.

Das ist eine echte Zerreißprobe für die Judiths Liebe und für die Leser. Sie beginnt ein Tagebuch, das einige pfiffige und schwarzhumorige Passagen enthält, im Grunde aber getragen ist von emotionslos geschilderten und inhaltlich faden Wiederholungen neuerlicher Enttäuschungen und Rückschläge. Nein, meine liebe Judith O'Reilly: So fad ist das Landleben selbst in den entlegensten Ecken von Großbritannien nicht! Außer man gibt sich alle Mühe, so wie deine Protagonistin und du, alles nur fad, pessimistisch und deprimierend zu sehen. Da helfen auch die niedlichen Zeichnungen nicht, die mir das einzige zuverlässige Zeichen waren, vor dem Einnicken schon umgeblättert zu haben oder eben nicht.

Ich bin glücklich, dieses Buch gewonnen und nicht gekauft zu haben. Ich hätte mich über das schöne Geld geärgert.

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Eine Großstädterin auf dem Land... von der Leseprobe sehr angetan, hoffte ich auf eine witzige, locker leichte Lektüre mit allen Eigenarten des Landes, welche ich zu genüge kenne.

Leider hält dieses Buch nicht das, was Inhaltsangabe und Leseprobe versprechen. Zu Beginn noch recht vielversprechend, zieht sich dann aber Seite um Seite das Geschehen hin, es passiert nichts Neues, ständig dieselben kleinen Wehwehchen und negative Grundeinstellung der Erzählerin.

Zwar hat die Autorin ein gute Idee, diese Geschichte in Form kurzer Tagebucheinträge bzw. eines Blogs zu erzählen, was modern, auf den aktuellen Trend geschneidert, herüberkommt. Allerdings war mir das Buch einfach zu langweilig. Ich habe mich etwas durch die Kapitel gequält und ab der Mitte bis zum Ende wirklich nur noch überflogen.

Für mich eine gute Idee, leider ohne wirklichen Inhalt umgesetzt, nach dem Motto: im tiefsten Land passiert nicht viel, was so eigentlich ja gar nicht stimmt.

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